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Lokales.

2. Februar 1904. Verliehen. Dem Hauptmann Krause im Infanterie- Regiment Kaiser Wilhelm( 2. Großherzoglich Hessischen) Nr. 116 wurde vom König von Preußen der Rote Adlerorden vierter Klasse mit der Krone verliehen.

** Theaterverein Gießen. Die beiden ersten Vorstellungen des Zugabe- Abonnements werden die Nev täten Der Strom" von Max Halbe und Es werde Recht" bon Bloem bringen. Als Gäste sind Herr Diegelmann- Frankfurt a. M. und Herr Loehr- Darmstadt in Aussicht genommen. ** In der Gießener Universitäts- Frauen­flinit wurden im Jahre 1903 insgesamt 447 Kinder ge=

boren.

** Die Jahresversammlung des Gesamtvereins für hessische Geschichte und Landeskunde soll in der Zeit vom 3.- 5. August in Marburg abgehalten

werden.

** 100 000 mt. werden zur Erweiterung des Bahnhofs in Gießen als Schlußrate im Preußischen Landtag gefordert. Die Gesamtkosten betragen 3 550 000 Mart wozu die hessische Regierung 300 000 Mt. Zuschuß leistet. Zur Erweiterung des Bahnhofs in Langgöng werden noch 50000 Wt. gefordert, es kostet der Erweiterungs­bau danach 150 000 Mt.

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Sonntag wurde der Leibsche Festsaal in Gießen, in dem die Theatervorstellungen stattfinden, einer genauen Besichtigung unterzogen. Es nahmen daran teil, Provinzialdirektor Dr. Breidert, Oberbürgermeister Mecum, Polizeiamtmann Hechler, Brandoirektor Traber, semie Professor Dr. Fromme als Vorsitzender des Theater­vereins. Auch die Chargierten der Freiwilligen Feuerwehren waren zugezogen. Die Besichtigung hatte den Zweck, etwaige Sicherheitsvorkehrungen zu besprechen, die bis zur Fertig­stellung eines neuen Theatersaales noch getroffen werden fönnten.

** Turnverein Grünberg. Die am Sonntag ftattgehabte Generalversammlung war gut besucht; der vom Vorstand gegebene Rechenschaftsbericht schließt mit einem Ueberschuß von ca. 80 Mt. ab. Die Vorstandswahl ergab die Wiederwahl des bisherigen Vorstandes mit Ausnahme des Beisitzers Ludw. Stein, an dessen Stelle Herr Otto Robert trat. Dem Vorstand gehören an: A. H. Jödel, 1. Sprecher, Fr. Schröder, 2. Sprecher, Heinr. Kaiser, Schriftführer, H. Schmidt I., Rechner, H. Schmidt jun., 1. Turnwa t, K. Möser, 2. Turnwart. Betsizer: H. Möser und Otto Robert. Als Abgeordneter zum Gauturntag wurde H. Schmidt jun. gewählt. Ein gemütliches Geisammen sein schloß sich der Versammlung an.

** Hessische Staats- Lotterte. Bereits Mon­tag in acht Tagen findet die vorletzte Ziehung unserer Lan­deslotterie statt und wollen die Leser unseres Blattes ihre Lose recht balt bei den Kollefteuren in Empfang nehmen.

* Sammlungen für Deutsch- Südwestafrika. Die Deutsche Kolonialgesellschaft hat zu Gunsten der in Südwestasrita durch den Aufstand der Hereros notleidenden Landsleute eine Sammlung von Geldbeträgen eröffnet. Der Prinzregent von Bayern überwies der Abteilung München der deutschen Kolonialgesellschaft für die bedrängten Deutschen in Südwestafrifa 2000 Mart.

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Der Darmstädter Vergiftungsfa II. In dem Befinden der noch an den Folgen des Vergiftungs­falles darniederliegenden Patienten ist im allgemeinen eine Verschlimmerung nicht eingetreten. Die im Krankenhause untergebrachte Frau Bernius ist auf dem Wege der Besserung, ebenso zwei der im Elisabethenstift weilenden Gemeindeschwestern. Der Zustand der dritten Schwester und der in Privatpflege befindlichen Kranken ist immer noch bedentlich. In ärztlichen Kreisen neigt man der Ansicht zu, daß der eigentliche Krankheitserreger der sog. Bazillas botulinus ist, daß also Wurstvergiftung vorliegt. Wie die Infektion der betreffenden Bohnenbüchse mit diesem Baziaus zustande fam, das ist freilich noch immer sehr unklar und wird wahrscheinlich auch nicht zu ermitteln sein. Wie das Gift wirkte, das zeigte sich u. a. besonders klar bei Fräulein Heißig, die sofort nach dem Genuß einer fleinen Quantität Bohnensalat Lähmungserscheinungen verspürte, die infolge Erbrechens indes glücklicherweise bald wichen. Ob die Zahl der Opfer sich noch weiter erhöht, ist mit Bestimmtheit leider immer noch nicht zu sagen. So soll es Frl Schleuning, die man schon außer Gefahr glaubte, wieder schlechter gehen. Der Zustand der Schwestern im Stift ist unverändert. Mehrere Personen sind nur durch einen glücklichen Zufall von dem tragischen Geschick der Vergiftung bewahrt geblieben. So verzichtete eine Dame vom Theater auf das Mittagessen in der Kochschule, weil die Probe zu lange gedauert hatte.

Der Großherzog hat folgendes Beileidstelegramm an die Damen des Alicefrauenvereins gerichtet:

London, 30. Jan. Von ganzem Herzen kann ich Shre fürchterliche Sorge mitempfinden; wenn irgend etwas zur Erleichterung der Kranten notwendig ist, bitte sich an Hofmarschallamt wenden. Ernst Ludwig. Von der Prinzessin Heinrich von Preußen lief ebenfalls eine telegraphische Anfrage ein. Der Oberbürgermeister Morneweg hat ein herzliches Schreiben dem Vorstand des Alicevereins zugehen lassen.

* Hessische Geflügelzüchter- Versammlung in Frankfurt. Die zweite in vorigen Monat im Deutschen Hof" tagende Versammlung von Geflügel­züchtern und Vogelliebhabern aus dem Großh. Hessen hatte einen noch stärkeren Besuch zu verzeichnen. Die Verhand lungen drehten sich um die Programmberatungen der Mitte März in Offenba a. M. stattfindenden Ersten Hessischen Landes Geflügel- und Vogel- Ausstellung". Die Mitwirkung des rheinhessischen, des oberhessischen und des Maingauver­bandes, sowie fast aller an einen der Verbände noch nicht angeschlossenen Einzelvereine ist zugesagt. Dem Ehrenaus: schuß sind bereits über fünfzig Herren aus den ersten Kreisen des Landes sowie der Ausstellungsstadt Offenbach beigetreten. Um diesmal den Stand der hessischen Geflügelzucht feststellen

zu können, und das Ausstellen allen hervorragenden hess. Züchtern zu ermöglichen, was im Hinblick auf den zu ge­winnenden Gesamteindruck von der Geflügelzucht im Groß­herzogtum erwünscht ist, wurde beschlossen, von der Berufung hess. Preisrichter abzusehen und nur erste Autoritäten außer halb des Landes zu gewinnen. Es werden einheitliche Standgeldpreise für Hühner, Tauben, Wassergeflügel und Konkurrenzfänger( Kanarien) dementsprechend auch gleich­wertige Preise vorgesehen. Geflügelhändler werden als Aus­steller nicht zugelassen. Ausführliche Programme mit Klassen­einteilung versendet die Geschäftsstelle der Ersten Hessischen Landes- Geflügel- Ausstellung" in Offenbach a. M.( G. Winter, Bismarckstraße 86), woselbst auch weitere Auskunft erteilt

wird.

** Aus dem Vogelsberg. Ein Landwirt kaufte einem Megger ein Schwein ab, deſſen Gewicht die Gemeinde­Waage auf 620 Pfund feststellte. Der Meister schien aber cer letteren nicht zu trauen, er wünschte ein Nachwiegen mittelst der städtischen Waage seines Wohnsißes, die maß­gebend sein sollte. Die aber ließ den Zweifler schmählich un Stich, ihr Zünglein wich sogar nach der Unglücksseite und leckte dem Verblüfften noch 3 Mt. mehr aus dem Portemonnaie, als er anfänglich zu zahlen gehabt hätte.- Wer den Schaden hat....!

* Winke über den Nußen der Geflügelzucht! Der Nußen der Geflügelzucht hängt ab von dem Stall, der Rasse, dem Alter und der Fütterung, im ganzen genommen von der Behandlung des Geflügels. Es heißt nicht umsonst: wer nicht säet soll auch nicht ernten, so ist es auch in der Geflügelzucht. Der Stall soll nicht in den Viehstall, um die Hühner warm sißen zu haben, sondern wenn möglich allein gebaut sein. Denn durch die Ausdünstung des Viehes, welche die Hühner einatmen müssen, fönnen leicht begreiflich Krankheiten entstehen. Auch werden sie im Winter durch die Kälte des Morgens so geschreckt, daß sie das Eierlegen ganz einstellen. Der Stall soll wenn möglich aus Steinen, am besten Tuffsteinen, gemauert sein, wenn aus Holz, dann aber doppelte Wände ausgestopft mit Torfmull oder Lohe. Innen muß er mit Kaltwasser mit etwas Creolin vermischt geweißt werden. Der Fußboden des Stalles soll mit Sand oder Torfmull gestreut sein. Da ist die Hauptsache, welche den Züchtern an's Herz zu legen ist, der Stall ist fast jeden Monat einmal zu reinigen und jedes Vierteljahr einmal zu weißen. Die Sißstangen müssen die Breite von 5-6 Zenti­meter haben, an beiden Seiten etwas abgerundet und nicht höher als 1/2 Meter von dem Boden des Stalles ange­bracht sein, doch soweit von der Wand entfernt, daß sich die Hühner die Schwänze nicht verstoßen; denn es sieht nichts schlechter aus als ein Huhn mit verstoßenem Schwanz. Was die Rassen anbelangt, ist zu empfehlen: Italiener, reb­huhnfarbig, schwarz, gesperbert, gelb, weiß und silberhalsig; Minorfa schwarz und weiß; Wyandottes, silber, gold, weiß, gelb 2c. Dieses sind die besten Nutzhühner für den Land­wirt. Man hört öfter sagen, wir auf dem Lande können feine Reinzucht treiben, das ist falsch, man gibt seinem Nach­bar eben Hähne von der Rasse, welche man züchtet, oder zäunt einen Hahn mit 5-10 der besten Hennen ein, dann geht es doch. Denn durch die Rassezucht wird die Liebe zum Geflügel erweckt und dadurch auch schon die Geflügel­zucht gehoben. Frisches Blut muß jedes zweite bis dritte Jahr eingesetzt werden. Um das Alter der Hühner festzu­ftellen, lege man Fußringe an, damit man nicht über 4 Jahre alten das Gnadenbrot gibt, denn solche legen noch nicht das Futter raus. Die Fütterung soll folgenderma en statt­finden, morgens Weichfutter, mittags und ehe sie zu Stall gehen, Körner, als Gerfte und Weizen, welches das beste ist. Das Weichfutter fann aus Kartoffeln nnd Weizen­schale bestehen, auch können ihnen die Refte vom Mittagstisch darunter gemengt werden. Die Hauptsache aber ist, daß dieses morgens warm gegeben wird. Grün­futter darf nie fehlen, auch ist den Geflügelzüchtern zu empfehlen im Frühjahr und Sommer die Eierschalen zu sammeln und diese den Hühnern im Winter unter das Weichfutter zu bröckeln, oder roh hin zu werfen, denn das wirkt folossal auf den Eierertrag. Sollten die Winke Anklang und Verwendung finden, wird auch der Erfolg nicht aus­bleiben und die Hühner auch im Winter ihr Futter durch Eier bezahlen. Auch eine Hauptsache ist es, jeden Abend die Eier aufzuschreiben, denn erst wenn am Schlusse des Jahres der Geflügelzüchter ziffernmäßig den Ueberschuß aus der Geflügelzucht vor sich sieht, wird er ihr Interesse ent­gegenbringen. Er selbst muß einsehen, daß die Hühner das Getreide besser bezahlen als der Händler.

Usingen, 1. Febr. Infolge des stetig wachsenden Verkehrs auf unserer Strecke erweisen sich faft alle Bahn­hofsanlagen als zu flein. Aus diesem Grunde sollen auf hiesigem und Bahnhof Anspach bedeutende Gleisverlängerungen

borgenommen werden.

Hungen, 1. Febr. Seitens der Eisenbahnverwaltung wird die Erweiterung unseres Bahnhofs und des Bahnsteigs geplant. Für die mehr als 36 hier regelmäßig verkehrenden Büge sind die Gleisanlangen nicht ausreichend. Die Kosten des Grunderwerbs sind auf 416 000 Mt. veranschlagt. Gleichfalls soll der Bahnhof in Stockheim erweitert werden, die Kosten betragen 354 000 Mt., die bei beiden Bauten der hessische Staat zu tragen hat.

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Kesselbach, 1. Febr. Unser seitheriger Bürgermeister wurde bei der Bürgermeisterwohl mit 80 Stimmen( es sind im ganzen 82 Wahlberechtigte hier) wiedergewählt. Es ist die dritte Wahlperiode die unser Bürgermeister antritt. Abends wurde ihm ein Fackelzug gebracht.

X Alsfeld, 1. Febr. Zwecks Errichtung einer Korn­hausgenossenschaft hatte der Direktor des landw. Bezirksver­eins Alsfeld die Landwirte des Kreises Alsfeld und der benachbarten Ortschaften vorigen Samstag zu einer Ver­sammlung in das Deutsche Haus" dahier eingeladen, die außerordentlich stark besucht war. Die Versammlung kam nach eingehender Beratung zu dem Beschluß eine Sternhaus­genossenschaft in Alsfeld zu errichten; es wurde sodann das Statut beraten und unterzeichneten dasselbe sofort gegen 60 Landwirte. Auf dieselben dürfen ca. 200 Geschäftsanteile

entfallen. Die Wahl des Vorstandes ergab: Gutspächter Deylsen- Dogelrod, Direktor, Gustav Korell- Leusel, Stellver­treter und Eduard Luz- Elpenrod. In den Aufsichtsrat wurden gewählt: Engeland- Altenburg, Pfannstiel- Angenrod, Bürgermeister Korell- Schwabenrod, Schröder Elbenrod, P. H. Korell- Eudorf, K. Simon- Zell. Nachdem die Eintragung der neuen Genossenschaft in das Genossenschaftsregister voll­zogen ist, soll sofort mit den Vorarbeiten, der Aufstellung der Pläne usw. begonnen und dieselben so beschleunigt werden, daß die Ge­nossenschaft im Herbst d. Is. den Betrieb eröffnen kann.

+ Alsfeld, 1. Febr. Der hiesige Gemeinderat faßte den Beschluß in aller Kürze mit der Erbauung des Schlacht­hauses zu beginnen und die Realschule in eine Ober- Real­schule zu erweitern. Des weiteren wird die Verwirklichung zweier Bahnprojekte angestrebt und zwar die Strecken nach Ülrichstein und Nieder- Aula- Hersfeld.

** Frankfurt a. M., 1. Febr. Eine hiesige Firma be­absichtigt eine Bergbahn auf den Melibokus zu bauen.

Aus dem Odenwald, 1. Februar. Verschiedenen Lehrern auf abgeleg nen Orten wurden dieser Tage von Staatswegen persönliche Zulagen von 100-150 Mt. ge­währt.

Breitenbrunn i. O., 1. Febr. Johannes Riedel Eheleute feierten gestern nach 65 jähriger glücklicher Ehe das Fest der Eisernen Hochzeit". Der Jubilar ist 87, die Jubilarin 85 Jahre alt. Der Großherzog hat dem ehr­würdigen Paare durch ein Schreiben seine Glückwünsche übermittelt.

Aus dem Rodgau, 1. Febr. In unserer Gegend sind die Wurst- und Schweinefleischpreise neuerdings um 6-10 Pfg. pro Pfd. zurückgegangen.

Mainz, 31. Jan. Zur Kaisergeburtstagsfeier war der Schoß eines in Kassel liegenden Soldaten, ein Dienst­mädchen in Biebrich, herübergekommen. Nachdem es bis gegen 1 Uhr weidlich getanzt hatte, trat es aus irgend welchen Gründen allein den Rückweg an. Auf offener Landstraße in der Nähe der Unteroffiziersschule Biebrich be­fam es plöglich Gesellschaft: Freund Adebar gesellte sich zu ihm und legte ihm einen gesunden Jungen in den Schooß, dann verduftete er schleunigst. Das Mädchen aber nahm ihr Buby und trabte damit zurück nach Amöneburg, von wo Mutter und Kind wohlbehalten nach Mainz in die Ent­bindungsanstalt gebracht wurden.

+ Kassel, 1. Febr. Im Etat für 1904/05 sind Er­höhungen fast sämtlicher Gemeindesteuern vorgesehen und zwar: 100 Proz. Zuschlag zur Staatseinkommensteuer ( bisher 96 Proz.), 150 Proz. zur Grund- u. Gebäudesteuer ( bisher 136 Proz.), 150 Prozent zur Gewerbesteuer( bisher 136 Prozent). Die durch diese Erhöhung erzielte Mehr­einnahme ist auf 187 700 Mt. veranschlagt.

Geschäftliches.

Man soll den Tag nicht vor dem Frühstück loben. Denn lagt auch draußen der herrlichste Sonnenschein wenn man schlecht gefrühstückt hat, ist man für den ganzen Tag verstimmt. Unter einem schlechten Frühstück in hygienischem Sinne ist aber ein solches zu verstehen, das nachteilig auf unseren Magen oder unsere Nerven wirft. Von diesem Ge­sichtepunkte aus betrachtet, gibt es unter den Getränken nur sehr wenige, die man als gute und hygienisch einwandfreie Frühstücksfost bezeichnen kann. Vor allem ist vor dem täg­lichen Genuß des foffeinhaltigen Bohnenkaffee, im Anschluß an die Veröffentlichungen des Reichsgesundheitsamtes, ent­Ber genauer Prüfung bleibt eigentlich schieden abzuraten. nur Kathreiners Malzkaffee als ein Getränk, das allen Ber­sonen unterschiedslos gleichmäßig gut bekommt und sich des­halb wie kein zweites zum täglichen Familiengetränk eignet.

Marktberichte.

Gießen, 2. Februar. Auf dem heutigen Wochenmarlt lofteten Butter per Pfd. 090-1.00 wer., Hühnereter 2 Stite 14-16 Bfg., Enteneter St. 8 fg., Käse per St. 6-8 Bfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Bfg., Erbsen per Liter 21 Bfg., Vinsen per Liter 32 Pfg., Tauben per Paar M. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.30-1.40, Hahnen, per Stüd 0.80-1.70, Enten per Stüd 1.70-2.20, Gänse per Pid. 65-70 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 68-78 Bfg., Rindfleisch per Pfd. 62-66 Bfg. Schweinefleisch per Pfd. 66-76 Bfg. Schweine­fleisch gesalzen per Pfund 0.80 Bfg., Kalbfleisch per Pfd. 70-76 Pfg., Hammelfleisch per Bfd. 56-74 Bfg., Kartoffeln pro 100 Kilo 5.50 6.00 mt., Zwiebeln per 3t. Mr. 4.50-5.00, Aepfel per Gentner 20-25 Mr. Milch per Liter 18 Pfg. Dauer der Marktjeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr Nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit übeerhanp nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Um­herziehen feilgeboten werden.

Frankfurter Vichmarkt. Zum Verkauf standen 474 Ochsen 35 Bullen, 680 Kühe und Färsen( Stiere und Rinder), 286 Kälber, 215 Schafe und Hämmel, 1606 Schweine. Aus Desterreich 000 Ochsen. Bezahlt wurde für 50 Kilo Ochsen: a) vollfleischige, aus­gemästete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren Mt. 70-73, b) junge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete Mt. 64 bis 66, c) mäßig genährte junge, gut genährte ältere Mt. 60-62, d) gering genährte jeden Altecs Mt. Bullen: a) vollfleischige höchsten Schlachtwertes Met. 64-66, b) mäßig genährte jüngere und Kühe gut genährte ältere Mt. 61-63, c) gering genährte Mr. und Färsen,( Stiere und Rinder): a) vollfleischige, ausgemästete Färsen ( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes Mt 61-63, b) voll­fleischige ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes( bis zu 7 Jahren) Mt. 57-59, c) ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) Mt. 45-47, d. mäßig genährte Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) Mt. 42-44, e) gering genährte Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) Mt. Bezahlt wurde für 1 Pfund a) feinste Mast-( Vollm.- Mast) und ( Lebendgewicht) befte Saugfälber( Schlachtgewicht) 82-84 Pfg. 48-50 fg., b) mittlere aft- und gute Saugfälber( Schlachtge wicht) 73-76 Pfg.,( Lebendgewicht) 46-49 Pfg., c) geringe Saug­fälber 60-62 Pfg., d) ältere gering genährte Kälber( Fresser) Bfg., Schafe: a) Mastlämmer und jüngere Masthämmel 68-70 Pfg., b) ältere Masthämmel 53-57 Pfa., e) mäßig genährte Hämmel und Schafe( Märzschafe) 49-51 Pfg. Schweine: a) vollfleischige der feineren Rassen und deren Kreuzungen im Alter bis zu 1 Jahren ( Schlachtgewicht) 52 Pfg.,( Lebendgewicht) 41 Pfg., b) fleischige wickelte, sowie Sauen und Eber( Schlachtgewicht) 42-44 Pfg., ( Schlachtgewicht) 51 Pfg.,( Lebendgewicht) 40 Pfg. c) gering ent­Lebendgewicht-, d) ausländ. Schweine unter Angabe der Her­Pfg. Das Geschäft in Hornvieh war gut und ist der

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Markt geräumt.

Verantwortlich: für den politischen und Inseratenteil: Albin Klein für das Lokale, den Gerichts-" und" Deffentlichen Sprechfoal": Fr. Oppermann