Ausgabe 
25.5.1853
 
Einzelbild herunterladen

162

Die Hagelſchäden-Verſicherungs-Geſelſchaſt

CER ES in Magdeburg

(792) verſichert alle Ernten der Felder, der Gemuͤſe-, Obſt⸗ und Weingärten gegen Schaden, der durch Hagelſchlag entſteht, nach den Beſtimmungen ihres Statuts; ſie gewährt durch das Prinzip der Gegenſeitigkeit und Oeffentlichkeit in ihrer Verwaltung nicht allein die größte Sicherheit, ſondern ſtellt auch billige Prämien. Die Einrichtungen dieſer Geſellſchaft fanden in dem letztverfloſſenen Jahre einen ſo allgemeinen Anklang, daß ſich die Mitgliederzahl, wie das verſicherte Capital gegen das Jahr 1851 um mehr als das Doppelte geſteigert hat. Die Statuten der Geſellſchaft, ſowie Auskünfte über die Erforderniſſe zur Aufnahme und die nöthigen Formulare

ſind zu haben bei Friedberg den 22. Mai 1853.

H. Hahn,

Agent der Hagelſchäden-Verſicherungs-GeſellſchaftCeres.

Deutscher Phöniæ, Verſicherungs-Geſellſchaft in Frankfurt a. M.

(798) Folgendes ſind die Reſultate der in der achten General-Verſammlung am 23. April 1853 abgelegten Rechnung des Jahres 1852: Gründegpitak! õ! fl 5,500,000 Einnahme für Prämien und Zinſen. 523,379 16 Total⸗Summe der baaren Reſerv-en. 589,735 27 Reſerve fuͤr noch nicht liquidirte Schäden 44,711 35 Der Protokoll⸗-Auszug und Rechnungs-Abſchluß können von Jedermann bei dem unterzeichneten Bezirks-Agenten eingeſehen werden. Zu Verſicherungen lade gleichzeitig ein Friedberg den 15. Mai 1853. H. Hahn,

Bezirks-Agent des Deutſchen Phönix.

Frankfurter 0 Lebens⸗Verſicherungs⸗Geſellſchafk

(79) Der Rechnungs-Abſchluß des Jahres 1852, welcher in der am 16. April d. J. ſtattgehabten General⸗Verſammlung vorgelegt wurde, ergab folgende Reſultate: Grundkapital 8. 5 0 Einnahmen fur Prämien, Leibrenten-Capitalien, Zinſen ꝛc. 0 2 4 5 5. 133,480 35 Ausgaben für Sterbfälle 3 5 5 0 1 16,850, In das Jahr 1853 übertragener Ueberſchuß, ein ſchließlich der Reſerven. 5.

fl. 3,000,000 kr.

381,845 54

Die bei der Geſellſchaft auf Lebenszeit Verſicherten ſind mit Fünfzig Procent an dem Gewinne betheiligt; bei Verzichtleiſtung auf dieſen Gewinn⸗ Antheil wird die Jahresprämie ſofort um 10 Prozent ermäßigt.

Die Geſellſchaft übernimmt auch Kapitalien, für welche ſie außergewöhnlich hohe Leibrenten gewährt.

Der Protokoll-Auszug und Rechnungs-Abſchluß liegen bei dem unterzeich⸗ neten Agenten zur Einſicht offen und werden durch denſelben Verſicherungen auf's Prompteſte vermittelt.

Friedberg den 20. Mai 1853.

f H. Hahn, 1 Bezirks⸗Agent der Frankfurter Lebens-Verſicherungs-Geſellſchaft.

Am 1. und 2. Juni 1883

(729 findet die Ziehung der von der freien Stadt Frankfurt a. M. garantirten Geldver⸗ looſung ſtatt. Die Hauptpreiſe derſelben find: fl. 200,000, 100,000, 40,000, 25,000, 2 3 20,000, 2 à 15,000, 12,000, 3 à 10,000, 2 à 6000, 3 à 5000, 2 à 4000, 5 à 3000, 12 à 2000, 107 à 1000, außerdem 13,000 Gewinne geringeren Betrages.

Das unterzeichnete Handlungshaus, welches von der Regierung mit dem Verkauf der Ori⸗ ginal⸗Looſe beauftragt iſt, erläßt ½ Looſe à fl. 6 ½ à fl. 3 ½ à fl. 1. 30% à 45 kr. und verſpricht bei pünktlicher Ausfüh⸗ rung der Aufträge die reellſte und verſchwiegenſte

Bedienung. Heinrich Steffens, Mainſtraße 10 in Frankfurt a. M.

Am 1. Juni

(732) beginnt die Ziehung der von der freien Stadt Frankfurt errichteten und garantir⸗ ten Geldverlooſung, 13000 Preiſe von fl. 200, 000, 100,000, 40,000, 25000, Amal 20000, 2mal 1500, 12000, 10000 2c. 2c. enthaltend.

Ganze Looſe zu fl. 6., halbe zu fl. 3., vier⸗ tel zu fl. 1. 30, achtel zu 45 kr., empfiehlt unter Zuſicherung pünktlicher Schickſalsanzeige

Jacob Strauß in Frankfurt a. M.,

Schnurgaſſe 38.

Gewinne

(733) von Thlr. 40000, 3000, 4000, 2000, 2mal 15000, 3mal 1000 bis zu 55 Thlr. bietet die am 1. Juni ſtattfindende Verlooſung des Kurfürftlich Heſſiſchen Staats- Lotterie⸗Anlehens. Actien für dieſe Verlooſung 3 Stück zu fl. 3. 17 8

25.

10 empfiehlt unter Zuſicherung pünktlicher Schick⸗

ſalsanzeige Jacob Strauß in Frankfurt a. M., Schnurgaſſe 38.

Anzeige.

(795) Den geehrten Bewohnern und Kunſt⸗ freunden macht der Unterzeichnete bekannt, daß er kommenden Mittwoch, den 25. d. M., im Gartenſaale des Heſſiſchen Hofs in Butzbach ſich als Bauchredner und Bauchſänger wird hören laſſen. Entrée nach Belieben. Zu zahl⸗ reichem Zuſpruch ladet ergebenſt ein ber,

Franz Profeſſor der höheren Bauchrednerkunſt.

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg.