Ausgabe 
24.9.1853
 
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K DN ION. 2 NMeiſegelegenheit nach Amerika

über Liverpool. Regelmäßige wöchentliche Abfahrten ab Mainz jeden Donnerſtag, a

b

Friedberg jeden Mittwoch. (627) Die Paſſagiere werden jedesmal durch eigene tüchtige Conducteure bis

in den Seehafen begleitet.

Pünktlichkeit in den Expeditionen, billige Preiſe und genaue Erfüllung der eingegangenen Verbindlichkeiten werden dieſe Reiſegelegenheit

auch ferner empfehlen. Friedberg im April 1853.

Heinrich Hahn, Agent.

In den drei Schwertern.

Gold⸗ und Silherwaaren Perg

(1497) in den neueſten und geſchmackvollſten Muſtern habe ich wieder in großer Auswahl vorräthig, und ſichere ich meinen verehrlichen Kunden ſowohl det gefälliger Abnahme, wie auch bei vorkommenden Reparaturen äußerſt

billige Preiſe zu.

L. Hanau, Goldarbeiter und Uhrmacher

in den drei Schwertern.

Gegen Hühneraugen, (1498) ſicheres Mittel um dieſelben ſchnell und ſchmerzlos zu vertreiben; in Schachteln 4 18 kr.

Fliegenthee in Packeten, à 7 kr. Die einfache Abkochung von dieſem für Jedermann durchaus unſchädlichen Thee reicht auf lange Zeit hin, um die ſo läſtigen Fliegen ſchnell und ſicher zu vertilgen. N

Aecht Perſiſches Inſektenpul⸗ ver à Fl. 18 kr. Dieſes Pulver iſt ein ſicheres Specificum zur Vertilgung der Flöhe, Wanzen, Motten ꝛc. und iſt namentlich das zweckmäßigſte Mittel, um die mit Flöhen be⸗ hafteten Hunde vollkommen von dieſer Plage zu befreien. Zu haben bei

Friedberg. P. F. Schmittner. Zu vermiethen.

(1499) Eine Familienwohnung, beſtehend aus 3 Stuben, 1 Kammer, Küche, Keller, Holzplatz, Speicher, ſowie Stallung mit Miſt⸗ platz, habe ich zu vermiethen und kann dieſelbe ſogleich bezogen werden.

Heinrich Walz,

Conditor. Erwiederung auf das Inſerat 1424 in No. 72 des Intel⸗ ligenzblattes.

(1500) Wenn der Einſender des fraglichen Artikels gegründete Urſache hatte, ſich über un⸗ genießbares Brod, welches er bei hieſigen Bäckern bekommen, zu beklagen, ſo konnte er ſolches nur an hieſigem Kreisamt, oder einem Polizeioffi⸗ cianten anzeigen, alsdann würde gewiß der Bäcker, wo er ſolches gekauft, zur Verantwor⸗ tung gezogen und geſtraft worden ſein. Es ſcheint aber doch nicht ſo gefährlich geweſen zu ſeyn und erklären deßhalb dieſe Anfrage in ge⸗ dachtem Artikel für eine frivole Verläumdung, ſo lange der Herr Einſender nicht gerichtlich nachweist, daß man faſt nirgends hier in Fried⸗ berg gutes ausgebackenes Roggenbrod findet. Dem Publikum aber diene zur Erläuterung wo⸗ her es kommt, daß das Brod jetzt ſchwärzer iſt und nicht ſo ſchnell trocknet. Die Brodpreiſe werden nach dem Preiſe des Korns fixirt; wenn aber die Preiſe des Korns und Waizens nicht viel differiren, ſo nehmen wir manchmal ein

Dritttheil, auch bisweilen halb Waizenmehl zum Brod, woher dieſes natürlich weißer wird als von purem Korn und auch ſchneller trocknet. Bei der großen Differenz der jetzigen Preiſe aber iſt es nicht möglich daß man, ohne Schaden zu leiden, viel Waizenmehl nehmen könnte, und jeder Hausvater, der ſeine eigene Frucht zu Brod backt, kann bezeugen, daß Roggenbrod wenigſtens etliche Tage bedarf, um trocken zu werden. Warum aber das fragliche Weißbrod nicht ſo weiß iſt, hat einzig ſeinen Grund darin, daß der Waizen ſchon etliche Jahre nicht ſo gut iſt als ſonſt und deßhalb auch ſo kein helles Mehl daraus gewonnen wird, was auch jeder Sachverſtändige bezeugen muß.

Die hieſigen Bäcker.

Kirchweihfeſt zu Bauernheim. (4501) Nächſten Sonntag und Montag, den 25. und 26. d. M., wird das hieſige Kirch⸗ weihfeſt gefeiert. Für gute Speiſen und Ge⸗ tränke, ſowie Tanzmuſik, werde ich beſtens ſorgen.

Bauernheim den 21. September 1853. Conrad Solz, Gaſtwirth.

Hammel⸗ und Zinn⸗Scheibenſchießen bei Oberrosbach.

(1502) Da das am 24. und 25. Juli d. J. abgehaltene Scheibenſchießen wegen ungünſtiger Witterung nicht beendigt werden konnte, ſo ſoll daſſelbe nächſten Sonntag den 25. September nochmals abgehalten und beendigt werden. Har⸗ monie⸗ und Tanzmuſik findet hierbei ſtatt. Oberros bach den 21. September 1853. Georg Ruppel.

Das Nachkirchweihfeſt zu Ockſtadt

(1503) wird nächſten Sonntag als am 25. September in dem bieſigen Schloßgarten bei gut beſetzter Tanzmuſik gefeiert und ladet hier zu alle Freunde des geſelligen Vergnügens höflichſt ein N. Steyer.

(150) In C. Scriba's Buch⸗ handlung in Friedberg iſt angekom⸗ men und zu haben: Die Spinnſtube fuͤr 1854. Preis 45 kr.

Kirchliche Anzeigen.

18. Sonntag n. Trinit. den 25. Sept g

Pfarramtswoche: Hr. Diaconus Baur.

Gottesdienſt in der Stadtkirche 1 Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Schwabe. Nachmittags: Hr. Diaconus Baur.

Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Seel. Nachmittags: fällt aus. i

Frankfurter Cours vom 21. Sept. 1853.

Piel fl. 9 44-45 Friedrichsd orn. Holländiſche 10 fl. Stücke 9 51-52 Rand⸗Ducaten. 4. 537½-38½ 20 Frankſtücke 927½8½ Engliſche Souverains..11 48 Preußiſche Thaler. 145 ¼/ 70 5 Frankenthaler 221/½ Preußiſche Caſſenſcheine. 145% 75

Fruchtpreiſe. 21. Sep. 16. Sep. 2. Sept.

Fried⸗ Gerns⸗ berg heim

H re fl. kr. Waizen pr. Malter 14 5014 43 C e 97 102510 2410 Gerſte 75 8 24 1132 8 15 Safer 441 4521 430

*

Gattung. Mainz

Polizei- Taxe fur die Städte Friedberg und Butzbach vom 24. bis zum 30. September.

S 5 Fried⸗ Buß 5 Brod⸗Preiſe. berg. bach. * kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 3 314 21 7 716 17 44 1 14 214 Lth. Lth. Milchbrod 143% 1/4 Waſſerweck 114 Gemiſchte(Tafel-) Brod 14¼ů h] 14 leiſch-Preiſe. Fleiſch- Preiſ 1 1 Ochſenfleiſch 121 2112 Kühfleiſch, gemäſtetes 10 9 Rindfleiſch, gemäſtetes 8 18 Kalbfleisch 8 8 5 gemäſtetes n Schweinenfleiſch 14 14 Hammellleiſch 9 9 Schaaffleiſch 77 Wurſt v. blos Schweinen 16 16 Bratwurſt 19 18 Schwartenmagen 181. 18 Geräucherter Speck 24 26 Schinken 19 20 Dörrfleiſch 20 20 Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 21 22 unausgelaſſen 20 20 Nierenfett 20 20 Hammelsfett 161 116 Die Großherzoglichen Bürgermeiſter Bender. Seippel⸗

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von E. Bindernagel in Friedberg.

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