Ausgabe 
23.2.1853
 
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Bekanntmachung.

277) Die am 17. d. M. in hiefigem Ge⸗ 0 Diſtrikt Auwald, abgehaltene Holzverſteigerung iſt genehmigt und kann jeden Tag abgefahren werden. 5

Aſſenheim den 19. Februar 1853. ü

Der Großberzogl. Bürgermeiſter Schmidt.

Bekanntmachung.

(2781) Oas unterzeichnete Rentamt ſiebt ſich veranlaßt, im Intereſſe Derjenigen, welche Holz u. dgl. aus den herrſchaftlichen Waldungen kau fen wollen, auf die, im Abdrucke nachfolgende, Bekanntmachung vom 19. Mai 1852(Intell.⸗Bl. No. 43 u. 44) wiederholt aufmerkſam zu machen. Ockſtadt den 19. Februar 1853. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Anger es

(Abdruck.) Bekanntmachung.

(279) In Gemäßheit der hier beſtehenden Dienſteinrichtung wird von den Unterzeichneten bekannt gemacht, daß die Verkäufe von Holz u. dgl. aus den Freihl. v. Franckenſtein'ſchen Waldungen nur zum Dienſtkreiſe des unterfer⸗ tigten Rentamtes gehören, und Kaufsliebhaber ſich deßhalb nur an daſſelbe zu wenden haben. Ockſtadt den 19. Mai 1852. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt n ge 0 Der Freiherrl. v. Franckenſtein'ſche Oberförſter Wap h.

Bekanntmachung. (280) Freitag den 25. d. M., Nachmittags 2 Uhr, ſoll das Anfahren f

a. von 6 Kub.⸗Klftr. Pflaſterſteinen aus

einem Fauerbacher Bruche und

b. von 13 Kub.⸗Klftr. Sand aus einer

Grube bei Oberrosbach auf den Straßheimer Hof, im Gaſthauſe zu den drei Schwertern in Friedberg an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden.

Ockſtadt den 19. Februar 1853. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Am gere r.

Bekanntmachung. (2810 Diejenigen, welche zur herrſchaftlichen Forſtkaſſe längſt fällige Holzgelder ſchulden, werden an endliche Zahlung mit dem Beiſatze erinnert, daß Forſtrechner Eret angewieſen iſt, alle Rückſtände, die nicht bis zum 10. März l. J. berichtigt ſind, einzuklagen.

Ockſtadt den 20. Februar 1853. Freihl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Angerer.

r cht o er tei ger u n g (282) Von der auf den hieſigen Speichern lagernden Frucht werden

Donnerſtag den 24. d. M., Nachmittags 2 Uhr, 200 Malter Korn,

50 Waizen, 300 Gerſte und 100 Hafer

an den Meiſtbietenden verſteigert. Ockſtadt den 20. Februar 1853. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Angerer.

Vermiethung zweier Wohnungen in der ſog. Bauverwalterei in der Burg Friedberg. (283) Freitag den 25. d. M., Nachmittags 4 Uhr, werden in dem Geſchäftslocale des Un⸗ terzeichneten zwei in der ſogenannten Bauver⸗ walterei in dahieſiger Burg befindlichen Woh⸗ nungen, wovon die eine den 16. April und die andere den 29. April dieſes Jahrs bezogen

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werden kann, auf 3 Jahre meiſtbietend ver⸗ miethet. Friedberg den 19. Februar 1853. Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Beau ß.

Mobiliar⸗Verſteigerung. (284) Donnerſtag den 24. Februar d. J. Vormittags 9 Uhr, läßt der Buͤrger Gottlieb Kettinger in ſeiner Behauſung nachverzeichnete Gegenſtände meiſtbietend verſteigern, als:

2 Pferde, ſieben und eilf Jahre alt,

4 Kühe, 1 Rind,

50 Malter Kartoffeln,

40 Manen Dickwurz,

20 Ctr. Kleeheu, mehrere Fuder Waizen⸗, 5 Hafer⸗, Gerſten- und Erbſenſtroh,

40 Malter Hafer,

50 Körbe Spreu und Keil,

1 einſpännige Chaiſe mit Vorderverdeck,

1 noch guter zweiſpänniger Wagen mit eiſer⸗

nen Achſen,

1 Waſſerkarrn mit Faß,

2 Pflüge,

2 Eggen,

1 Fruchtfegemühle, i verſchiedenes Pferdegeſchirr und ſonſtige Oeko nomiegeräthſchaften, ſowie eine Parthie Miſt.

Friedberg den 16. Februar 1853. Der Großh. Beigeordnete Ph. Preußer.

N

Privat- Bekanntmachungen. 40 0 Gulden

(287) ſind gegen ſichere Hypotheken auf Gü⸗ ter auszuleihen. Directe frankirte Anerbietungen beſorgt die Expedition dieſes Blattes.

ee (231) Ein junger Mann von braven Eltern, der Luſt hat die Conditorei gründlich zu erler⸗ nen, findet Gelegenheit bei Hopfner⸗Dannenberg, Conditor in Gießen. Zu der da d fe n (285) Ein vor zwei Jahren neu erbauter zweiſtockiger Stall, für zwei Kühe Raum habend, nebſt einem daran befindlichen Schweinſtall, ſteht auf den Abbruch aus der Hand dahier zu verkaufen. Das Nahere iſt bei Unterzeichnetem zu erfragen. Wölfersheim den 17. Februar 1853. Appel, Polizeidiener. 3 u de ria fe n. (286) eine friſchmelkende Kuh mit einem Kalbe hat zu verkaufen Joh. Horn in Friedberg. Zwei Wagen (287) mit eiſernen Achſen, noch in gutem Zuſtande, ſowie mehreres Pferdegeſchirr, hat aus der Hand zu verkaufen Friedberg den 20. Februar 1853. Peter gebe an. Nicht zu überſehen! (288) Ich empfehle mich einem verehrten Publikum mit meinem ausgezeichneten Vertil gungsmittel gegen Ratten und Mäuſe, worüber ich mich durch Zeugniſſe ausweiſen kann. Gegen annehmbare Bezahlung übernehme ich eine jede Hofraithe unter Garantie und beanſpruche die Vergütung erſt nach vollkommenem Erfolg. Beſtellungen werden im Gaſthaus zum Maul⸗ beerbaum übernommen. J. Ludwig ſer aus Darmſtadt, Kammerjäger.

Nicht zu uͤberſehen!

(289) Ich mache hiermit die ergebenſte An⸗

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel

zeige, daß ich mein Schloſſergeſchäft wieder fortſetze und empfehle mich insbeſondere im Fertigen ſchneidender Werkzeuge für Zimmer⸗ leute, Wagner, Schreiner, Küfer und dergleichen Handwerker. Indem ich für gute Arbeit zu den billigſten Preiſen garantire, ſehe ich recht zahlreichen Aufträgen entgegen. Höchſt bei Altenſtadt. Eliſabetha Sellheim Wtw., i. d. Namen: Der beauftragte Werkführer Theodor Grotevendt.

Dankſagung. (290) Bei rühmender Anerkennung der Hülfeleiſtung zur Löſchung des am 15. d. M. verbrannten Fruchthau⸗ fens, wobei die Bewohner Bönſtadts einen wahren Wetteifer an den Tag gelegt haben, fühlt der Unterzeich⸗ nete ſich aber Denjenigen noch zu beſonderem Danke verpflichtet, die zur Einbringung Desjenigen mitwirkten,

der dieſen Fruchthaufen angezündet ha

ben ſoll. Bönſtadt den 20. Februar 1853. C. F. Heimburg.

Die Goldberger' ſchen Ketten

(291) bewähren ſich nunmehr ſeit einer Reihe von Jahren als ein vorzügliches Mittel in verſchiedenen nervöſen, rheuma⸗ tiſchen und gichtiſchen Krankheiten, als: Geſichts⸗, Hals⸗ und Zahnſchmerzen, Kopf⸗, Hand⸗, Knie⸗ und Fußgicht, Ohrenſtechen, Sauſen in den Ohren, Bruſt⸗, Rücken⸗ und Lendenweh, Gliederreißen, Herzklopfen, Schlaf⸗ loſigkeit ꝛc. und haben demzufolge die mannig⸗ fachſten und ehrenvollſten Auszeichnungen er⸗ langt. So wurden ſie patronifizirt von Sr. Majeſtät dem Kaiſer von Oeſterreich und Sr. Majeſtät dem Könige von Belgien, conceſſionirt von den Königl. Miniſterien der Medieinal⸗Angelegen⸗ heiten in Preußen und Bayern, geprüft und empfohlen von der Medieiniſchen Fa⸗ cultät zu Wien, von den Sanitätsbe⸗ hörden der meiſten Länder Europ's und von vielen Hundert geachteten Aerzten und ſhyſikern, während andererſeits die zuver⸗ äſſige Wirkſamkeit der Goldberger'ſchen Ketten von vielen Tauſend hochachtbaren Perſonen aus allen Ständen und allen Himmelsſtrichen conſtatirt iſt durch rühmliche Zeugniſſe und Dankſagungen, die in beſonders gedruckten Bro⸗ chüren zuſammengeſtellt, im Depot bei Herrn chmittner unentgeltlich aus⸗ gegeben werden. Ebenſo werden daſelbſt Pro⸗ ſpecte derjenigen Goldberger'ſchen Apparate verabreicht, die dazu beſtimmt ſind, die Elec⸗ tricität in größeren Kraftäußerungen auf den menſchlichen Körper einwirken zu laſſen. Durch dieſe Apparate in Ketten-, Band⸗ und Käſtchen⸗Form, kann man all' die mannigfalti⸗ gen phyſikaliſchen, chemiſchen und phy⸗ ſiologiſchen Experimente und daher auch alle medieiniſchen Effecte einer voltaiſchen Säule hervorbringen, wovon ſich Jedermann durch den untrüglichen Beweis der eigenen Sinne in ſeh und fühlbaren Einwirkungen überzeugen kann.

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Berichtigung zur Polizeitaxe in Butzbach vom 19. bis 26. Februar 1853. 2 Pfd. Roggenbrod koſten ſtatt, 5 ¾ kr. 4 1 55 n 1 Der Großherzogl. Bürgermeiſter Si e l. 5

in Friedberg.

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