Kreuzer Lagergebühr zu bezahlen.
nanzen vom 24. Jan., die Ausführung des
dem Zollverein und dem Königreich der Nie Handels⸗ und Schifffahrtsvertrags vom 31. Dez. 1851 betr.
Die Haftungsverbindlichkeit der Poſtanſtalt für ſolche Effekten dauert übrigens höchſtens 24 Stunden von dem Zeitpunkt der Ankunft am Beſtimmun sorte an gerechnet. 8) Gegenwärtige Beſtimmungen finden auf alle fahrende Poſten An⸗ wendung, gleichviel ob dieſelben in Eilwagen, Poſtomnibus oder Poſt⸗ courriren beſtehen, und ob die Wagen mit ein
em Conducteur begleitet werden oder nicht.— 2) Bekanntmachung G
r. Miniſteriums der Fi⸗ Artikels 24 des zwiſchen derlande abgeſchloſſenen
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hier nicht!
Eine Anekdote.
Vor einem Landgerichte war ein Prozeß wegen einer argen Schlägerei anhaͤngig, in dem ein Zimmermann ein Streites belaſtendes Als der Zimmermann ſein Zeug⸗ niß abgelegt hatte und der Advokat des Beklagten ſah, daß Mache da durch eine Querfrage den Zimmermann irre— vielleicht wiederruft er oder du kannſt ſein Zeugniß entkräften. Meiſter, wie weit habt Ihr denn davon geſtanden, daß
ſehr gewichtiges, den Urheber des Zeugniß ablegen mußte.
es für dieſen ſchief ſtand, dachte er:
Ihr Alles ſo genau wiſſet?
Fünf und achtzig Fuß, eilf und drei Viertel Zoll!
ſagte ruhig der Zimmermann.
lachen, wollte ih
Der Präſident, der fürchten mochte, das Publikum
oder die Zuhörer(was auf Eins hinausläuft), möchte m das verweiſen und ſagte: Wie mögt Ihr doch das ſo genau ſagen?— Solche Späſſe paſſen
Verzeihen Sie, Herr Präſident, ich hab's genau aus⸗ gemeſſen, denn ich dachte, es könnte mich ein Narr darnach fragen, und dann müßte ich ihm doch das Maul zuſtopfen! ſagte der Zimmermann und der Advokat mußt's einſtecken!
1 Kreuzer.
Fragt ihn alſo:
Weg und auf zwei ſam zu machen. Friedberg,
Monatsbericht der Blinden-Anſtalt zu Friedberg.
Im Februar betrug die Einnahme obiger Anſtalt 254 fle S r. und die Ausgabe 234 fl. 57% kr.
Demnach ein Kaſſenvorrath von
Allen edlen Gebern den herzlichſten Dank für ihre Gaben Namens unſerer 25 Blinden!— Haben wir auch nur noch einen Kreuzer in der Kaſſe, ſo hoffen wir zu Gott, daß ſich auch im März wieder Herzen und Hände öffnen werden.— Den Freunden der Anſtalt diene zur Nachricht, daß der Rechenſchaftsbericht fertig iſt und kann unent⸗ geltlich in der Anſtalt in Empfang genommen werden.— Aktien ver⸗ kauften wir eine im verfloſſenen Monat und ſind deren immer noch zu haben.— Endlich erlauben wir uns auf unſer Bild:„Der Blinde am Predigten von Hrn. Profeſſor Schwabe, aufmerk- Erſteres à J fl., letzteres 12 kr. den 1. März 1853.
J. P. Schäfer, Vorſteher.
Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.
d
Verkauf von gußeiſernen Röhren.
(319) Auf den Fürſtlichen Braunkohlengruben zu Weckesheim und Wölfersheim lagern einige hundert Fuß gußeiſerne Röhren, welche käuflich aus der Hand abgegeben werden.— Die Länge eines jeden Rohrs beträgt 45 Zoll und der innere Ourchmeſſer 4½ Zoll, Darmſtädter Maas, und die Röhren können mittelſt Schrauben waſ⸗ ſerdicht aneinander befeſtigt werden. Dieſelben eignen ſich beſonders zur Herſtellung von Brun⸗ nen⸗ und Pfuhlpumpen, da Ausgußrohre gleich⸗ falls mit abgegeben werden können und zur Anlage von Waſſerleitungen.
Sowohl einzelne Röhren, als der Vorrath im Ganzen wird abgegeben und Kaufluſtige wollen ſich baldigſt bei dem Unterzeichneten anmelden.
Weckesheimer Braunkohlengrube
am 24. Februar 1853. Die Fürſtlich Solmſiſche Bergverwaltung Storch.
Concurrenzeröffnung.
(320) In der israelitiſchen Gemeinde zu Hochweiſel, im Kreiſe Friedberg, iſt die Stelle eines Religionslehrers mit einem jährlichen Gebalt von 70 fl. nebſt freier Koſt und Logis, oder auch mit 150 fl. auf eigene Verköſtigung, erledigt.
Concurrenzfähige Bewerber haben ſich binnen 14 Tagen a dato bei dem unterzeichneten Vor⸗ ſtand in Oſtheim anzumelden.
Oſtheim am 22. Februar 1853.
Der Vorſtand: Israel Rothſchild.
Arbeits ⸗ Verſteigerung.
(830) Die Reparaturarbeiten für 1853 an den Kameral⸗, Grundlaſten- und Forſtgebäuden im Baubezirk Friedberg, als: Maurer-, Stein⸗ hauer⸗, Zimmer⸗, Schreiner-, Schloß er⸗„ Gla⸗ ſer⸗, Weißbinder⸗ und Spenglerarbeiten, das Anliefern von Mauerſteinen, Backſteinen, Sand und Pflaſterſteinen, werden an nachſtehenden Tagen an die Wenigſtfordernden öffentlich ver⸗ ſteigert:
Mittwoch den 9 März l. J., Vormittags 12 Uhr, auf dem Rathhauſe zu Vilbel an den dor⸗ tigen Gebäuden.
Donnerſtag den 10. März, Vormittags 9 Uhr, zu Friedberg bei Gaſtwirth Netz, an den Gebäuden zu Friedberg, Ockſtadt, Obermörlen, Niedermörlen, Heldenbergen, Büdesheim, Kai⸗ chen, Burggräfenrod, Rodheim, Oberrosbach und Winterſtein.
Freitag den 11. März, Vormittags 11 Uhr, auf dem Rathhauſe zu Butzbach, an den Ge⸗ däuden zu Butzbach, Griedel, Rockenberg und Oppershofen.
Friedberg den 2. März 1853.
Der Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen.
Arbeits verſteigerung.
(383) Mittwoch den 9. März l. J., Vor⸗ mittags 11 Uhr, ſollen auf hieſigem Rathbauſe die bei Erbauung eines Bezirksgefängniſſes da⸗ hier erforderlichen Bauarbeiten und Material⸗ lieferungen im Beiſein des Gr. Kreisbaumeiſters des Baubezirks Friedberg, an die Wenigſtneh⸗ menden öffentlich verſteigert werden:
fi kr
1) Maurerarbeitslohn veranſchl. zu 897 6
2) Steinhauerarbeit„„ 645 46
3) Zimmerarbeit 17„ 1279 16
4) Dachdeckerarbeit 1 437 13
5) Schreinerarbeit„ 2303 51
6) Schloſſerarbeit 1„ 1165 56
7) Glaſerarbeit„ 141—
8) Weißbinderarbeit* 389 9) Spenglerarbeit 1„ 58 12 10) Planirarbeit* 150—
11) Pflaſtererarbeitslohn„ 1 24—
12) Die Anlieferung von 24,700 Stück Ruſſen⸗ ſteinen, 5200 Stück Backſteinen und Rohr⸗ backſteinen, 213 Bütten Kalk, 9¾ Cubik⸗ klafter Sand.
Die Voranſchläge und Bedingungen liegen bis zum Termin auf dem Büreau des Gr. Kreisbaumeiſters zu Friedberg zur Einſicht offen.
Vilbel den 2. März 1853.
Der Großherzogl. Bürgermeiſfer Hinkel.
Arbeitsverſteigerung.
(335) Mittwoch den 9. März l. J., Vor⸗ mittags 11 Uhr, ſollen auf dem hieſigen Rath⸗ hauſe die bei Herſtellung eines Landgerichts⸗ locals und einer Landrichterswohnung dahier
erforderlichen Arbeiten und Materiallieferungen, im Beiſein des Großh. Kreisbaumeiſters des
Baubezirks Friedberg, öffentlich an die Wenigſt⸗ nehmenden verſteigert werden!
19 Maurerarbeitslohn veranſchl. zu 178 fl. 46 kr. 7
2) Steinhauerarbeit„ 67„ 56 3) Zimmerarbeit„ 7% 4% 4) Dachdeckerarbeit 5 33 5) Schreinerarbeit 1„ 338„ 4 6) Schloſſerarbeit„ 1 275„ 2„ 7) Glaſerarbeit 1„192„ 48„ 8) Weißbinderarbeit 10„279„ 34„ 9) Spenglerarbeit„„ 1„—
10) Die Anlieferung der erforder- lichen Mauerſtelnen, Ruſſenſtei⸗ nen, Rohrbackſteinen, Kaminſtei⸗ nen, des Kalkes und Sandes, im Ganzen veranſchlagt zu 202„54„
Die Voranſchläge und Bedingungen liegen bis zum Termin auf dem Büreau des Großh. Kreisbaumeiſters zu Friedberg zur Einſicht offen.
Vilbel den 2. März 1853.
Der Großberzogl. Bürgermeiſte r Hinkel.
Mobiliar⸗Verſteigerung.
(337) Donnerſtag den 10. und Freitag den 11. März l. J., Morgens 8 Uhr anfangend, ſollen wegen Erbvertheilung die den Heinrich Stumpf Eheleuten zu Oſſenheim gehörenden Mobilien in deren Behauſung öffentlich meiſt⸗ bietend gegen gleich baare Zahlung einer Ver⸗ ſteigerung ausgeſetzt werden, als:
2 Pferde, 3 Kühe, worunter 2 mit Kälber, 2 Rinder, 1 Mutterſchwein, 2 Springer, 1 zweiſpänniger Wagen mit eiſernen Achſen, mehrere Pflüge, 2 Eggen, 1 Kelter mit eiſer⸗ nen Schrauben, 1 Fruchtfegemühle, ſämmt⸗ liches Pferdegeſchirr, worunter ſich namentlich ein neuer Fahr⸗ und ein neuer Reitſattel be⸗
findet, und ſonſtige Oekonomiegeräthſchaften; ſodann Tiſche, Stühle, Bänke, Commode, Schränke und ſonſt verſchiedene Hausgeräth⸗ ſchaften,
wozu Kaufliebhaber mit dem Bemerken einge⸗ laden werden, daß der Anfang der Verſteige⸗ rung mit dem Vieh gemacht, und falls die Verſteigerung an den anberaumten Tagen nicht
beendigt wird, Montag den 14. März l. J mit der Verſteigerung fortgefahren wird.
O ſſenheim den 2. März 1853. In Auftrag: Der Großhberzogl. Bürgermeiſter Ko p p.
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332) Auf 1 Nane ster Gema
Bel! (883) Mitt wegen dem M. late Extrazug und IV. Wage abgehalten wer Wahrt in Fri
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