Ausgabe 
6.7.1853
 
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Die Hagelſchäden-Verſicherungs⸗Geſellſchaft ERES in Magdeburg

(792) verſichert alle Ernten der Felder, der Gemüſe-, Obſt- und Weingärten gegen Schaden, der durch Hagelſchlag entſteht, nach den Beſtimmungen ihres Statuts; ſie gewährt durch das Prinzip der Gegenſeitigkeit und Oeffentlichkeit in ihrer Verwaltung nicht allein die größte Sicherheit, ſondern ſtellt auch billige Prämien.

Die Einrichtungen dieſer Geſellſchaft fanden in dem letztverfloſſenen Jahre einen ſo allgemeinen Anklang, daß ſich die Mitgliederzahl, wie das verſicherte Capital gegen das Jahr 1851 um mehr als das Doppelte geſteigert hat.

Die Statuten der Geſellſchaft, ſowie Auskünfte uber die Erforderniſſe zur Aufnahme und die nöthigen Formulare ſind zu haben bei

Friedberg den 22. Mai 1853.

H. Hahn, ö Agent der Hagelſchäden-Verſicherungs-GeſellſchaftCeres.

Einladung zum Abonnement auf das dritte Quartal 1853 des

Frankfurter Anzeigers.

Abonnementspreis für Frankfurt 45 kr. und 15 kr. Stempel(laut Geſetz vom 3. Mai 1853) per Quartal; für auswärts bei allen Poſtämtern Deutſchlands, gemäß des Regulativs, mit unbedeutendem Poſtaufſchlag. Alle Poſtämter nehmen Beſtellungen an.

(992) DerFrankfurter Anzeiger bringt Erzählungen, Novellen, Gedichte, Miscellen, Schach⸗, Rechnen⸗, Räthſel⸗, ic. Aufgaben; Pariſer Modebericht mit Modebild; das Allerneueſte in Häkel., Stick⸗, Strick-, Filet⸗ und Ban d⸗ arbeiten mit Abbildungen; populär⸗wiſſenſchaftliche Abhandlungen; für Künſte und Handwerke zeitweiſe lithographirte Abbildungen der neueſten Möbelgarnituren; Polizei⸗Chronik; Feuilleton für Theater und Concert; täglich(unter der Rubrik:Was gibt es Neues?) eine kurze, bündige, aber vollſtändige Rundſchau auf dem Gebiete der Politik und des öffentlichen Lebens, wodurch dem Leſer das ſehr oft unerquickliche Durchſeben großer politiſcher Zeitungen erſpart wird; ein vollſtändiges Coursblatt der hieſigen

Wird täglich, außer Montags,

Wöchentlich 1 lithographirte Beilage. ausgegeben.

Börſe, Getreide-, Oel⸗ und Branntwein⸗Berichte; das Frankfurter Amtsblatt im Auszug.

Juſeraten kann bei der großen Verbreitung desFrankfurter Anzeigers der beſte Erfolg garantirt werden.

Die hierorts

vorkommenden amtlichen Verſteigerungen müſſen laut ſtadtgerichtlichem Decret in dieſem Blatte bekannt gemacht werden. Probeblätter ſtehen auf Verlangen gratis zu Dienſten.

Zu Beſtellungen empfiehlt ſich E. Bindernagel in Friedberg.

Wein ⸗Eſſig (1008) rein und abgelagert bei H. M. Hirschsprung.

2500 Gulden

(10160) Vormundſchaftsgelder liegen gegen liegende Güter bis den 1. Oktober zum Aus- leihen bereit. Bauernheim den 27. Juni 1853. Der Vormund: Johannes Treut.

Aufforderung.

(990) Schon vor ſehr geraumer Zeit ſind 2 Hüte Melis⸗Zucker und ein neues Oefchen in meinem Hauſe abgeſtellt worden, ohne daß mir bis jetzt die Eigenthümer dieſer Gegenſtände bekannt geworden ſind oder auch nur die ge ringſte Nachfrage darnach geſchehen wäre. Ich fordere daher die Eigenthümer der fraglichen Waaren⸗Gegenſtände auf, ſolche längſtens inner⸗ halb 14 Tagen, gegen Erſatz der Koſten, bei mir abzuholen. Ilbenſtadt den 22. Juni 1853. Gottfried Haas.

Feinſter Muscat⸗Lunel

(1015) bei H. M. Hirschsprung. Ein Regenſchi rm

(3030) iſt vorige Woche in meinem Laden

ſtehen geblieben. Der Eigenthümer kann den⸗

ſelben gegen Erſtattung der Inſeratgebühren bei mir in Empfang nehmen.

Friedberg.

J. Hofmann, Poſamentier. Unterzeichneten anzuzeigen.

He u, (1031) von guter Qualität, wird in Parthieen angekauft von Gebrüder Grödel.

Eine Schenka mme

4032 ſucht einen Dienſt. Wo? ſagt die Expedition dieſes Blattes.

Starke Fichten-Bauſtaͤmme

(10380 bei 125 M. Spielmann in Windecken.

Verloren.

(103) Ein weiß leinen Batiſt⸗Taſchen⸗ tuch iſt vergangenen Samſtag auf dem Wege von den drei Schwertern in den Burgwall ver⸗ loren worden. Der Finder wird gebeten, das⸗ ſelbe gegen Belohnung an Eduard Hirſch ab⸗ zugeben.

Oberheſſiſche Geſellſchaft

für Natur⸗ und Heilkunde.

(1035) Samſtag den 16. Juli d. J. wird die Geſellſchaft ihre General⸗-Verſammlung zu Fried⸗ berg, im Hôtel Trapp, halten. Mitgliedern der Geſellſchaft ſind auch alle an⸗ deren Freunde der Naturwiſſenſchaften willkom⸗ men. Wer Vorträge zu halten beabſichtigt, wird gebeten, Gegenſtand und ungefähre Dauer derſelben, wo moglich vor der Verſammlung, dem Hrn. Prof. Dr. Vogel dahier oder dem Die Verſammlung

Außer den

beginnt Vormittags 11 Uhr und endet mit einem gemeinſchaftlichen Mittagsmahle, zu welchem von den Theilnehmern der Verſammlung auch Damen eingeführt werden können.. Gießen im Juni 1853. Im Auftrage: Dr. Phoebus.

Das große Preiskegelſchieben

(1036 wird nunmehr, da es durch ungünſtige Witterung unterbrochen wurde, Sountag den 10. Juli beendigt, ſo daß bis den Samſtag alle Nummern geworfen ſein müſſen und den Sonn⸗ tag geſtochen wird.

G. Philippi.

Kirſchenfeſt zu Holzhauſen.

(1037) Sonntag den 10. Juli wird in Holz⸗ hauſen das Kirſchenfeſt gefeiert und wird bei dieſer Gelegenheit Harmonie- und Tanzmuſik bei mir anzutreffen ſein; für gute Speiſen und Getränke iſt beſtens geſorgt und lade hierzu höflichſt ein.

Michael Schmidt.

Todesanzeige.

(1038) Am 30. v. M. ſtarb meine liebe Frau Amalie, geborne Dechert, nach langem anhalten⸗ dem Leiden und nach zurückgelegtem 34. Lebens⸗ jahre. Indem wir allen Freunden für die Tyeil⸗ nahme bei der Beerdigung verbindlichſt danken, erſuchen wir das Andenken an die früh Verbli⸗ chene durch ſtille Theilnahme an unſerem ſchmerz⸗ lichen Berluſte zu würdigen. Friedberg den 3. Juli 1853. Franz Reitz, Bäckermeiſter. Katharine Dechert, Schweſter.

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg.

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