Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.
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Braunſteinbergwerk bei Gießen. (2066 Die Lieferung nachſtebender, für das Jahr 1853 auf dem Gleßener Braunſteinberg⸗ werke nötbig werdenden Materialien u. ſ. w.:
1 Boden lor Stämme,
16 Stück Richtpotten, 18 Quadratfuß buchene Bohlen à 2“, 00
„„ Bretter„ 1¼“, 400„ eichene Rei 300 Stück slattige Dachdielen, 100„ Hſchmale„
200„Latten, 10 Centner Sprengpulver, 80 Pfund Schweinefett, 10 Maas Leinölfirniß, 5 Centner Drahtſtiften, 12 Fuder Stroh, 350 Centner Heu, 260 Malter Hafer, 1600 Stück Packſäſſer, ſoll auf dem Wege der Submiſſion vergeben werden. 5 5 Zur Einreichung der Lieferungs⸗Anträge wird Termin bis Donnerſtag den 20. Januar 1853, geſetzt, unter dem Anfügen, daß die Bedingun⸗ gen, resp. Muſter, auf dem Büreau des Un⸗ terzeichneten eingeſehen werden können. Braunſteinbergwerk bei Gießen den 22. Dezember 1853. Steinberger, Bergverwalter. Hofraithe-⸗Verſteigerung.
(J) Montag den 17. Januar 1853, Vor⸗
mittags 11 Uhr, wird in biefigem Rathhauſe
die Hoftaithe des hiefigen Bürgers Ferdinand
Volp, g
Gemarkung Burg Friedberg:
Pag 88 No. 7 Hofraithe, als: Wohnhaus und Stall an Margaretha Schneider, ſammt einer damit verbundenen Loosholzberechtigung,
öffentlich meiſtbietend verſteigert.
Friedberg den 29. Dezember 1852. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großberzogl. Bürgermeiſter ende r. Immobiliar⸗Verſteigerung.
(2) Montag den 14. Februar 1853, Vormit⸗
tags 11 Uhr, werden in hieſigem Rathbauſe die
dem hieſigen Bürger Franz Albrecht Goll zu⸗ ſtehenden Immobilien, als: Gemarkung Stadt Friedberg:
Pag. 42 No. 247 Hoftaithe, als Wohnhaus an
Philipp Holler, „ 191„ 13 155,3 Klafter= 79 Ruthen Garten am Gäßchen, an Friedrich Netz, öffentlich meiſtbietend verſteigert. 8 Friedberg den 29. Dezember 1852. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichis Der Großherzogl. Bürgermeiſter Bender.
Verlegung des Buttermarktes zu
Friedberg. (3) Es wird hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß der hier gewöhnliche Buttermarkt an den Wochentagen Mittwoch und Samſtag vom 5. Januar 1853 an nicht mehr auf dem ſeitherigen Marktplatze, ſondern vor dem Rath⸗
hauſe dabier abgehalten wird.
Friedberg den 30 Dezember 1852. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Bender.
3 E-
Bekanntmachung.
(4) Dienſtag den 1. Februar 1853, Vormit⸗ tags 10 Ubr, wird in bieſigem Rathhauſe nach⸗ ſtehendes ſtädtiſches Gelände, als:
circa 435[◻Klafter, der Theil des Roſenthals zwiſchen dem Uſaberg und dem Eiſenbahndamm, ſo⸗ dann
längs der Scheuer des Fer⸗ dinand Frick, zunächſt der neuen Chauſſee am Burg⸗
„ 95/10 2
berg, öffentlich meiſtbietend verſteigerk. Friedberg den 29. Dezember 1852. Der Großherzogl. Bürgermeiſter Bender.
Wirthſchafts⸗Verpachtung.
(8) Die Berechtigung zum Betriebe der für die Ortſchaften Nauheim, Dorheim und Schwalheim beſtimmten Anzahl Wirthſchaften ſoll, vom 1. April 1853 an, auf 3 oder 6 Jahre, öffentlich meiſtbietend verpachtet werden und iſt dazu erſter Termin auf Sonnabend den 15. Januar k. J., zweiter Termin auf Montag den 31. Januar k. J. und dritter und letzter Termin auf Montag den 14. Februar k. J., jedesmal Vormittags 10 Uhr, auf den Schwal⸗ heimer Mineralbrunnen anberaumt worden, wozu Pachtliebhaber, welche die vorgeſchriebenen und in den Verpachtungsterminen bekannt gemacht werdenden Bedingungen zu erfüllen im Stande find, hierdurch eingeladen werden. Windecken am 28. Dezember 1852. Kurfürfſtlich Heſſiſche Renterei daf. Deichmann.
Bekanni machung. (6) Das dem Gr. Fiscus im Rockenberger Markwald, Repiers Münzenberg, für 1853 zu⸗ fallende Brennholz, in 219¼ Stecken Buchen⸗ Scheid⸗, 37 Stecken Buchen⸗Prügelholz und 1868/ Buchen⸗Wellen beſtehend, kommt in dem Monat Februar k. J. zur öffentlichen Verſtei⸗ gerung. Der Tag, an welchem die Verſteige⸗ rung ſtattfindet, wird in der bisherigen Weiſe noch beſonders durch den Gr. Revierförſter be⸗ kannt gemacht. Hungen am 20. Dezember 1852. Das Großherzogliche Forſtamt Hungen v. Raben a u..
Fruchtverſteigerung. (7) Die am 27. d. M. ſtaltgehabte Verſtei⸗ gerung der bieſigen Pfarrfrüchte wurde wegen nicht erzielter Taxation nicht genehmigt und ſol⸗ len dieſe Früchte, welche in circa 60 Malter Korn und 60 Malter Gerſte beſtehen, zweimal⸗ terweis Dienſtag den 4. Januar k. J., Vormit⸗
tags 10 Uhr, auf dem hiefigen Rathhauſe aber⸗ mals öffentlich verſteigert werden.
Oppershofen am 27. Dezember 1852. Für den Kirchenvorſtand: der Großherzogl. Bürgermeiſſer Wolf.
Faſelochs⸗Verſteigerung. (8) Donnerſtag den 6. Januar k. J., Mit⸗ tags 12 Uhr, ſoll in hieſiger Bürgermeiſterei ein der Gemeinde Florſtadt gehöriger fetter Faſelochſe, vier Jahre alt, öffentlich meiſtbietend
verſteigert werden.
Florſtadt den 28. Dezember 1852.
Der Großherzogl. Bürgermeifler Appel.
. Braunkohlen Verkauf.*
(9) Von dem 1. Januar 1853 an werden bis auf Weiteres auf dem Gr. Dorheimer Braun⸗ koblenbergwerk die Kohlen von Haufen zu 11 Kreuzer und die aus den Schoppen zu 12 Kreuzer per Centner, à 14 Klötze, abgegeben. Gegen vorſchriftsmäßige Bürgſchaft und bei Abnahme von Quantitäten über 25 Ceniner wird für die bis Ende März bezogenen Kohlen Credit zur Zahlung bis Ende September 1853 bewilligt, jedoch nur für diejenigen, welche der Gr. Bergkaffe für früher bezogene Braunkohlen nichts mehr ſchulden. Dorheimer Bergwerk den 27. Dezember 1852. Der Gr. Bergverwalter Jäger.
Braunkohlen⸗Verkauf.
(10) Auf dem hieſigen Bergwerke werden vom 1. Januar 1853 an bis auf Weiteres die Braun kohlenklötze zu 11 Kreuzer à Centner abgegeben. Gegen vorſchriftsmäßige Bürgſcheine wird Credit vom 1. Januar bis Ende März, verbunden mit einer Zablungsfriſt bis Ende September 1853 geſtattet.
Bauernheimer Bergwerk den 27. Dezember 1852. Gräflich Solms⸗Rödelheim'ſche Bergverwaltung 2. Storch.
90 Braunkohlenverkauf. A
(11) Die Braunkohlenconſumenten der Umgegend werden hierdurch benachrichtigt, daß der Preis der Klötze auf der Braunkohlengrube Wilhelmshoffnung bis auf Weiteres von der Formerei des Jahres 1852 auf 10 Kreuzer per Centner, dagegen derjenige von älterer Förderung auf 8 Kreuzer per Centner feftgeſetzt worden ift. Denjenigen Kohlenabnehmern, welche ihre Klötze auf Credit zu beziehen wünſchen, wird
gegen einzureichende Bürgſcheine Zahlungsfriſt bis Ende September 1853 geſtattet. Reichelsheim den 29. Dezember 1852. Schmid,
prov. Bergcontrolleur.


