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Betreffend: Die Vertilgung der Blutlaus.
Das Großherzogliche Kreisamt Fried
In Gemäßheit des§ 2 des Reglement
Sie, insoweit noch nicht geschehen,
lassen.
die in jeder Geme 1 f Baumwärter die Gemarkung begehen und unter Zuziehung der betheiligten Grundbesitzer die Im November dieses Jahres ist uns zu berichten, welche Beobachtungen die betr. Commissionen gemacht haben,
8 rubr. Betreffs vom 6. Mai 1887
ob den Vorschriften des Reglements genau nachgelebt worden ist.
Von Mittwoch den 16. d. Mts. ab die genannte Strecke von diesem Tage ab auf d Friedberg den 9. Mai 1894.
Betreffend: Die Zusammenlegung der Grundstücke in der
Bei Aufstellung der neuen Eigenthumsurkunden sind die in
auch Eigenthumsurkunden darüber ausgestellt worden.
er Bekanntmachung im Kreisblatt an gerechnet, bei der unterzeichneten Behörde Großherzogliches Kreisamt Friedberg.
der Stadt Assenheim zugeschrieben und sind binnen einer Frist von 14 Tagen, vorzubringen.
Friedberg den 10. Mai 1894.
Johann Schütz von wurde markungen Klein-Karben und
Johannes Pfarrer III.
Rendel R
derselben vom Erscheinen dies
als
Bekanntmachung. beginnen die ie Dauer von
Bekanntmachung.
berg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des — Kreisblatt Nr. 55 von inde gewählte Commission von Sachverständigen
Walzarbeiten auf der Staatsstraße etwa 10 Tagen für beladene Fuhrwerke jeder Art gesperrt. Großherzogliches Kreisamt Friedberg.
Friedberg den 10. Mai 1894. Kreises.
in Begleitung der Feldschützen und Blutlaus untersuchen zu sowie auch darüber, Dr. Braden.
Apfelbäume auf die
zwischen Friedberg und Fauerbach und ist
Dr. Braden.
Gemarkung Assenheim, hier die Anfertigung der kreisamtlichen Eigenthumsurkunden.
Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg.
den Zusammenlegungsfeldern gelegenen Wege und Gräben sämmtlich
Etwaige Einwendungen hiergegen
Dr. Braden. 2187
Wiesenwärter der Gräfl. von Schönborn'schen Verwaltung zu Heusenstamm für die Ge⸗ endel in Pflichten genommen.
und Wilhelm Mayer, beide von Weckesheim, wurden als Feldgeschworene für diese Gemeinde verpflichtet.
Heinrich Georg Thorn von Groß- Karben wurde als Beiwächter für diese Gemeinde in Pflichten genommen.
Deutsches Reich. f
Darmstadt. Die Zweite Kammer wird
Donnerstag den 17. d. M. wieder zur Plenar- berathung zusammentreten. i — Postpersonal-Nachrichten. Versetzt sind: Der
Postmeister König von Wabern nach Nidda, der Post⸗ secretär Quenzlein von Straßburg nach Mainz, die Ober-Postassistenten Langenfeld von Worms nach Kreuz⸗ nach und Keller von Constanz nach Darmstadt, der Post⸗ assistent Schäfer von Alsfeld nach Alzey. Angestellt sind: als Postsecretär der Postpractikant Kleinsteuber in Darmstadt, als Postassistenten die Postanwärter Fuchs in Friedberg, Guthier in Offenbach und Köbler in Mainz, als Telegraphenassistent der Telegraphenan— wärter Wolf in Offenbach und als Postverwalter der Postanwärter Jörg in Bürgel. Ernannt sind: Der Ober-Postassistent Strauß in Lampertheim zum Postoer— walter, die Postassistenten Haupt in Kastel und Gärtner in Mainz zu Ober-Postassistenten. Der Telepraphen⸗ assistent Krauß in Darmstadt ist gestorben.
Berlin, 10. Mai. Der Bundesrath be- schloß, der Eingabe des Verbandes der deutschen Thierschutzvereine auf Erlaß eines Verbots des Feilbietens lebender Vögel während der Schon⸗ zeit keine Folge zu geben.
Breslau, 10. Mai. Nach Meldungen aus Ratibor wurde, da eine große Zahl der strikenden Ostrauer Bergarbeiter in preußischen Grenzdörfern wohnen, die gesammte Gens— darmerie des Kreises Ratibor zur Aufrecht— erhaltung der Ordnung nach den preußischen Ortschaften kommandirt.
Ausland.
Oestereich-Ungarn. Prag, 7. Mai. Vor einem sechsgliederigen! Ausnahmssenate des hiesigen Strafgerichtes hat heute der Prozeß gegen die Rakonitzer Dynamitarden begonnen. Angeklagt sind der 20 jährige Zimmermanns— gehilfe Smida, der ebenso alte Wagenverschieber Svacha, der 35jährige Trafikantensohn Natali und der 18 Jahre alte Fabriksarbeiter Kolar.
Der Staatsanwalt beantragte gegen die vier Angeklagten fünf- bis zehnjährigen schweren Kerker.
9. Mai. Das Urtheil im Rakonitzer
Dynamitprozeß wurde heute gefällt. Sämmt liche Angeklagte wurden des Verbrechens gegen
faltigkeitsschacht in Polnisch-Ostrau überfallen. Die Gensdarmen machten von den Waffen
Gebrauch. Ungefähr zwanzig Leute blieben todt, oder wurden verwundet. Es wurde Militär requirirt. Der Landespräsident ist
nach Polnisch-Ostrau abgereist.
Klausenburg, 9. Mai. Nach der heutigen Gerichtsverhandlung im Memorandum-Prozeß wurden dem mitangeklagten Bucaeiu auf dem Hauptplatze von mehreren rumänischen Burschen Ovationen bereitet, die von der hiesigen Jugend mit Zischen und Pfeifen beantwortet wurden. Die Polizei vertrieb die Demonstranten und Gegendemonstranten.
Budapest, 8. Mai. Oberhaus. In der Debatte über das Civilehegesetz erklärte der serbische Patriarch Brankovies, seine Kirche erkenne nur die von einem Priester geschlossene Ehe an. Von Gewissensfreiheit könne nicht die Rede sein, wenn der Staat einen guten Christen zur bürgerlichen Form der Eheschließung winge. Er könne die Vorlage vom Stand— punkte seiner Kirche nicht annehmen. Bela Szechenyi sagte, die Vorlage bezwecke nicht die Entfachung eines Kulturkampfes. Solange die Kirche ihre wohlthätigen Zwecke erfülle, werde sie mächtig bleiben, stelle sie sich aber dem Fortschritte des Zeitgeistes entgegen, so könnte eines Tages das Volk sich gegen die Geistlichkeit wenden. Baron Mariassy findet die Reform in Widerspruch mit der Thronrede. Hollan erklärt, daß er die Vorlage annehme, da sie die Einigkeit der Nationen fordern werde. Stefan Keglevich weist die Berechtigung des Staates zu einer Reform aus der geschichtlichen Entwickelung des Eherechts nach.— Die offiziösen
Blätter bringen die Meldung eines opposi— tionellen Blattes, das Kabinet werde demis—
sioniren, weil Hofwürdenträger gegen die Vor— lage stimmen, obgleich der Kabinetschef in Wien die Zusicherung erhalten habe, daß dies nicht geschehe.
— 10. Mai. Oberhaus. In der Debatte über die Eherechtsvorlage erklärte Wekerle, die Reform sei nicht eine Frage des Liberalismus,
das Dynamitgesetz, theilweise der versuchten Erpressung, der öffentlichen Gewaltthätigkeit und des Diebstahls schuldig befunden. Smida und Soacha wurden zu je 3 Jahren schweren Kerkers, verschärft durch einen Fasttag alle drei Monate, Natali zu 1½ Jahren schweren Kerkers, verschärft durch einen Fasttag jeden Monat verurtheilt.
Mährisch⸗Ostrau, 8. Mai. Die Zahl der Strikenden ist bereits auf 13,000 angewachsen. Viele Arbeiter erklären, daß sie sich nur aus Furcht vor Bedrohung durch die Strikenden dem Strike angeschlossen haben. Bergarbeiter wollten heute früh
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den
Strikende die
sondern eine solche der Nothwendigkeit. Der Ministerpräsident schloß mit den Worten:„Neue Ideen klopfen an die Thür des Magnatenhauses; wenn man sie nicht einläßt, werden sie wieder— kommen, dann aber die Thüre stürmen!“ Hierauf wurde die Vorlage mit 139 gegen lis Sümmen abgelehnt. Eine große Menschen menge vor dem Museum empfing die Mit glieder, welche für die Vorlage gestimmt hatten, mit Eljen-Rufen, die Gegner mit Abzugs⸗Rufen
Serbien. Belgrad, 9. Mai. In der Ortschaft Dobrinye, Kreis Uschitza, verhaftete die dortige radikale Bevölkerung gestern den
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präfekten, sowie den Bezirkspräfekten von Uschitza. Eine starke Militärabtheilung ist zur Befreiung der beiden Präfekten sofort beordert worden. Montenegro. Cetinje, 9. Mai. Die türkisch⸗montenegrinische Kommission begab sich heute an die Grenze, um über die Art und Weise der Regelung der schwebenden Fragen schlüssig zu werden. Auch der türkische Ver⸗ treter ist nach Tuzi abgereist.
Italien. Rom, 8. Mai. Heute Abend explodirte am Palais des Fürsten Odescalchi eine Petarde; 3 Personen wurden leicht ver⸗ wundet.
Aegypten. Kairo. Einer Reutermeldung zufolge plant der Khedive eine Reise nach Europa. Er reist voraussichtlich im Juli ab und besucht Oesterreich, Frankreich, England, vielleicht auf der Rückfahrt auch Konstantinopel. Asien. Bombay, 10. Mai. In Agra ist eine Militärrevolte ausgebrochen wegen Versetzung einer Abtheilung des dreizehnten, aus Eingeborenen bestehenden Infanterieregiments in Bengalen zum siebzehnten Regiment und wegen Beförderung der versetzten Soldaten. Zwei Kompagnien des siebzehnten Regiments rotteten sich zusammen und protestirten gegen die Maßregeln als eine Beleidigung ihrer Kaste. Die Wortführer wurden festgenommen, die Kompagnien rotteten sich jedoch wiederum zu- sammen und verlangten die Freilassung ihrer Führer. Darauf wurden die Kompagnien internirt.
Aus Stadt nud Land.
b. Friedberg. Auf Anregung des hiesigen Fuß- ball⸗Clubs, welcher sich dieser Tage gegründet hat, wird am zweiten Pfingstfeiertag der Fußball Club von Hanau nach Friedberg kommen und auf der Seewiese elnen Fußball- Wettkampf zwischen seiner ersten und zweiten Mannschaft ausfechten. Wir versaumen nicht, auf einen solchen hochinteressanten Wettkampf aufmerk- sam zu machen. Auch wird der Fußball⸗Club Friedberg gegen Hanau spielen und ist man in den betreffenden Kreisen auf den Sieg sehr gespannt.
Büdesheim. Am J. Mai waren es 25 Jahre daß Lehrer Morschel dahler in unserer Gemeinde als Lehrer thätig ist. Die Ortseinwohner ließen es sich deshalb nicht wehren, diesen Tag zu einem festlichen zu gestalten, um ihrem Lehrer ihre Anerkennung und Dankbarkeit zu zollen. Ein Fackelzug veranstaltet und dargebracht von Gesang⸗ und Turnverein und der Feuerwehr, bewegte sich bei anbrechender Dunkelheit vor die Wohnung des Jubilars. Nach Absingung des
„Holde Eintracht“ brachte der Vorsitzende des sangvereins dem Jubilar die Glückwünsche der Ver⸗ Hierauf be⸗
Wedes dar, wofür letzterer herzlich dankte. gte sich der Zug in den schon geschmückten Lenz'schen
1 Nach kurzer Pause fand die Ueberreichung der Heschenke seitens der Gemeinde, der Vereine, der Schul⸗
galt Kalser und zherzog; weitere Toaste wurden ausgebracht auf den Jubilar und die Jubilarin, die
Damen u. s. w.
feiner Inspektionsreise befindlichen Kreis-
Eckartsborn, 8. Mai.
1887— beauftragen wir
der und des kslehrervereins statt. Den Reigen der Toaste eröffnete Lehrer Will von Rendel; sein Hoch
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