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Rußland. Petersburg. Die Gewährung
einer vollen Amnestie für die wegen Preßver—
gehens gemaßregelten Blätter wird als nahezu sicher bezeichnet, in welchem Falle Golos wieder
erscheinen dürfte. Zum Zwecke der Informa-
tion der russischen und fremden Presse beab— sichtigt das Hofministerium die Errichtung eines besonderen Informationsbureaus in Moskau.
— 11. April. Gestern und heute Morgen erfolgten weitere Verhaftungen auf Grund wich— tiger und ernster Enthüllungen Seitens zwei der angeklagten Nihilisten. Das Gerücht, daß die Krönung des Zaren verschoben worden sei, entbehrt der Begründung.
Amerika. New⸗Pork, 12. April. Walsh, der geflüchtete Cassirer der Landliga, ist hier eingetroffen und von den Irenführern Sheridan und Byne in Empfang genommen worden. Den Berichterstattern, die ihn interviewen wollten, verweigerte er jede Mittheilung.
— 13. April. Von den Vereinigten Staaten ist mit Madagascar ein Vertrag abgeschlossen worden, in welchem das Recht der Königin der Howas auf den unbeschränkten Besitz der ganzen Insel anerkannt wird. Frankreich bestreitet be— kanntlich der Königin dieses Recht.
Allerlei.
Freiburg, 13. April. Sämmtliche wegen des Hug⸗ stettener Unglücks Angeklagte wurden freigesprochen. Der Gerichtshof hat die Vorfrage verneint, daß die Ge⸗ schwindigkeit des Zuges wesentlich zu der Entgleisung beigetragen habe. Schuld sei mit an dem Bahnbau ge⸗ legen. Bei stärkerem Bahnbau wäre die Schnelligkeit nicht von nachthelligen Folgen gewesen. Die Beding⸗ ungen für Anwendung des 8 316 des Strafgesetzbuches seien somit nicht erfüllt. Sämmtliche Kosten hat die Staatskasse zu tragen.
Pest, 13. April. Die Verhaftung Spanga's erfolgte gestern Abend in Folge einer Anzeige der Elgenthuͤmerin eines öffentlichen Hauses in Preßburg, welche auf den jungen Mann mit dem narbigen Gesicht aufmerksam wurde. Spanga verließ das Haus sofort, als der Polizetinspector eintrat, welcher Spanga verfolgte und festhielt. Spanga gab bet seiner Ergreifung drei Revolverschüsse nach seinem eigenen Gesicht ab, zwei gingen fehl und einer blieb unter dem linken Auge sitzen. Spanga wurde nach dem Rath⸗ hause gebracht. Dort bekannte er, daß er Spanga sei und Berecz, Pitoly und Javor kenne, aber seit vorigen Sommer nicht in der Wohnung Mallath's gewesen sei; er habe an der Ermordung Mallath's nicht theilgenommen. Bei dem zweiten Verhör gab Spanga an er sei wegen eines Diebstahls bei Pr. Schwarzer aus Pest geflüchtet, acht Tage in Wien gewesen und gestern hier angekommen. Die übrigen wegen des Mords von Mallath verhafteten Personen verwickelten sich in dem Verhöre, zwar vielfach in Widersprüche, legten aber durchaus kein Geständniß ab. Der Untersuchungsrichter Toty und Gerichtsnotar
Gyurki begeben sich Nachmittags nach Preßburg, da man
von dem Verhöre des dort verhafteten Spanga weitere
Ergebnisse erwartet.
Znaim(Mähren). mittagsstunden in dem und dessen 12 Jahre altes Dienstmädchen während die Eltern vom Hause abwesend waren, Messerstiche und Hackenhiebe ermordet. In der lag ein einjähriges Kind, welchem Nichts geschehen war.
Am 10. d. wurden in den Vor⸗ benachbarten Rausenbruck die 4½ Jahre alte Tochter des Häuslers Johann Schnabel Agnes Loldold, durch Wiege Mittwoch den 18. April. Medea.
Der Mörder, welcher bisher noch unbekannt ist, hatte nach Geld gesucht, die Kasten im Zimmer erbrochen, aber Nichts gefunden. Im Zimmer wurde eine mit Blut befleckte Hacke, die in's Haus gehörte und mit der die beiden Kinder ermordet waren, gefunden.
Honolulu. Ein schreckliches Schiffs Unglück wird von hier unterm 9. d. M. gemeldet. Der Capitän eines englischen Schiffes, des„Royal Albert“, das in Honolulu vor Anker lag, hatte eine zahlreiche Gesellschaft zu einem von ihm und seinen Offieieren an Bord ihres Schiffes veranstalteten Balle eingeladen. Am bezeichneten Tage fanden sich die Gäste, über 300 an der Zahl, ein, als die Matrosen, um größeren Raum zu schaffen, dle großen Kanonen des Verdeckes alle auf die eine Seite des Schiffes schoben, so daß der Schwerpunkt desselben sich verrückte. Plötzlich erhob sich ein Windstoß, so daß die Kanonen über Bord rollten. Die erfolgte Erschütter— ung war so heftig, daß in wenigen Seeunden das Schiff umschlug und sich mit Wasser füllte! Alle Bemühungen, die Rektungsboote flott zu machen, waren vergeblich, und der„Royal Albert“ versank im Angesicht des Hafens von Honolulu, indem er alle Diejenigen, die sich am Bord befanden, mit in den Abgrund riß. Von 337 Personen, unter denen sich auch die Schiffs mannschaft befindet, ge⸗ lang es nur 40, sich durch Schwimmen zu retten. Die ganze Stadt Honolulu ist in die tiefste Trauer versetzt.
Gerichtssaal.
Butzbach, 14. April. Das gestrige Schöffengericht verhandelte nur in einer Sache wegen Ruhestörung. Johs. Binzer von Kirch⸗Göns war derselben angeklagt, wurde aber von dieser Anklage kostenlos freigesprochen. Die Strafsache gegen Adam Walter, Wilhelm Becker und Friedrich Boller, sämmtlich von Münzenberg, angeklagt des Hausfriedensbruchs ꝛc., wurde vertagt, da die beiden Ersteren nach Amerika ausgewandert sind und Boller sich beim Militär befindet, wonach sich das Schöffen— gericht nicht für competent erklärt. Weiter wurde ver⸗ tagt die Sache gegen Nathan Bamberger und Karl Becker von Muschenheim. Dieselben sind angeklagt, durch Verladen von Kälbern an einem Sonntagmorgen die Sonntagsruhe gestört zu haben. Da in einer ähn⸗ lichen Sache, betr. Herz Meyer von Gambach, kürzlich das Schöffengericht ein freisprechendes Urtheil gefällt, die Staatsanwaltschaft aber dagegen Berufung eingelegt hatte, so beschloß das gestrige Schöffengericht, so lange nicht in die Verhandlung einzutreten, bis über die Sache Meyer eine Entscheidung von der Strafkammer Großh. Landgerichts Gießen getroffen sei. Die letzte Sache, betr. Georg Häuser von Babenhausen, angeklagt wegen Diebstahls, wurde, da Häuser schon zweimal wegen Dieb⸗ stahls bestraft worden ist, vor die Strafkammer Großh. Landgerichts Gleßen verwiesen.
Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus.
Dienstag den 17. April.
Mittwoch den 18. April. Vorletztes Gastspiel der k. k. Kammer Sängerin Frau Friedrich- Materna. Alida. (Aida: Frau Friedrich⸗Materna.) Außer Abonn.
Donnerstag den 19. April. Maurer und Schlosser. Freitag den 20. April. Geschlossen.
Samstag den 21. April. Neu einstudirt: Stradella. Sonntag den 22. April. Cosi fan tutte. Hierauf: Der [Schauspieldireetor.
Montag den 23. April. Letztes Gastspiel der k. k. Kam— mersängerin Frau Friedrich-Materna. Die Hugenotten. (Valentine: Frau Friedrich⸗Materna.) Außer Abonn.
Schauspielhaus. Ein Lustspiel.
Figaros Hochzeit.
Dienstag den 17. April. Hierauf: Ge— fährliche Leute.
(Medea: Frau Hof⸗
Donnerstag den 19. April. Geschlossen.
Freitag den 20. April. Dora.(Szika: Frau Hofmann⸗ Baison als Gast.)
Samstag den 21. April. Nathan der Weise.
Sonntag den 22. April. Madame Favart.
(Eingesandt.) Ballabende! Unter diesem verlockenden Titel hat der durch seine Transseriptionen berühmter Volkslieder hochgeschätzte Componist Gustav Trehde eine Sammlung von Tänzen(Langensalza, Schulbuchhandlung) herausge⸗ geben, von welcher uns 4 stattliche Hefte vorliegen. Die Trehde'schen Tänze besitzen eine Fülle frischer, anmuthiger Melodien und einen prickelden Rythmus, der uns unwillkürlich zum Tanzen herausfordert. Dabei spielen sich diese allerliebsten Tänze ohne Schwierigkeit vom Blatte, ein Umstand, der ihrer weitesten Verbreit— ung(die sie mit Recht verdienen) nur förderlich sein
ann. Die Ausstattung ist eine sehr geschmackvolle, der Preis(à Heft nur 90 Pf.) ein mäßiger. he ite (Eingesandt.)
Unser frommer Wunsch ist in Erfüllung gegangen; wenn auch nicht ausverkauft, so war das Theater am Sonntag doch in allen Plätzen sehr gut besetzt, was hoffentlich jetzt öfter der Fall sein wird. Das Publikum zeigte sich von der vortrefflichen Darstellung un⸗ gemein befriedigt und wurde von ihm namentlich Frau Herrmann⸗Ihm in der Rolle der„Grille“ durch mehrfachen Beifall ausgegeichnet. Auch die übrigen Rollen: die„Zwillinge“(die Herren Glos und Meyerer), das Ehepaar Barbaud(Herr Pavel und Frau Brede), sowle die„alte Fadet“(Fräulein Gruber) waren sehr gut vertreten und war es namentlich die Letztere, welche unser Interesse in Anspruch nahm. Am Dienstag gelangt eine No vität zur Aufführung:„Die beiden Relchen⸗ müller“, Volksstück mit Gesang von Anton Anno. Die Direction befolgt hiermit unsexen an dieser Stelle geäußerten Vorschlag, statt der Posse das Volksstück einzuführen.„Die beiden Reichenmüller“ haben ihren Weg, vom kais. Hoftheater in Petersburg an- fangend, über alle gute Bühnen gemacht und erfuhren wir von den mehrmaligen Aufführungen in Hanau, daß das Stück ungemein drastisch und den Zuschauer den ganzen Abend in der hettersten Stimmung zu erhalten im Stande ist. Die Hauptrolle„Aug ust Knoche, seines Zeichens Steinklopfer“, hat Herr Schwarz inne und freuen wir uns, wieder Gelegenheit zu haben, den Künstler in einer bedeutenden Rolle zu sehen. Für den Freitag⸗Abend wird der„Compagnon“ von Adolph L' Arronge vorbereitet.
Pfennig⸗Sparkasse.
Sammelstellen. Einlagen. Betrag. M. Pf.
Bestand am 1. Juni 1882 sammt Zinsen 16388 01 Uebertrag vom 7. April 1883 25918[17394 06 1. C. Bindernagel. 68 46 65 2. W. Bernbeck 212 129 15 3. Ph. Billa 136 9 4. H. Flaschenträger. 108 69 45 5. H. Flaschenträger. 130 88 70 26577 312) 12
Uebertrag am 1. Juni 1882 Einleger 978. Uebertrag vom 7. April neue Einleger 267. Neue Einleger„„„ Gesammt⸗Einleger 1247. Friedberg den 14. April 1883. Haupt⸗Sammelstelle:
mann⸗Baison als Gast.)
Vorschuß⸗ und Credit⸗Verein, e. G
Holzversteigerung
im Domatialwald der Oberförsterti Hoch-
Arbeits-Vergebung. Freitag den 20. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen
auf dem Gemeindehause zu Wölfersheim nachstehende Arbeiten und Lieferungen öffentlich vergeben werden:
Weisel. Maurerarbeit, veranschlagt zu 100,00 M.,
Montag den 23. und Dienstag den 24. I. Mts., Zimmerarbeit 10700 jedesmal von Morgens 9 Uhr an, werden in den Distrikten Dachdeckerarbeit 100,0„ „Vorderer und Mittlerer Küppel“,„Rothlauf“ u.„Thier⸗ Schreinerarbeit 00 berg“ öffentlich versteigert: 5 Schlosserarbeit ee 1 Eichen- Stamm von 48 Centimeter Durchmesser Glaserarbeit 280
und 5 Meter Länge= 0,90 Festmeter Inhalt, Welßbinderarbeit 212,00„
4 Nadel⸗Stämme mit 0,81 Festmeter Inhalt, Planirarbeit 20
362 Nadel Stangen„ 4,06 5 15 Chaussirarbelt 120,00„ 273,0 Raummeter Buchen-Scheiter, Mauersteinlieferung 1600 2 10 Eichen⸗Scheiter, Steinbrechen 195,00„
55,3 5 Buchen-Knüppel, Steinfahren 130,00„ 1800 Wellen Buchen Reisig, Steinschlagen 125700„ 2050„ 5„ GBackwellen, Zaungerten), Mauersandlieferung 2700 58198 7„ klaus 3. Durchforstung), Schwarzkalklieferung 350
20 Raummeter Buchen Stöcke.
Am ersten Tage Nachmittags kommen die am zweiten Tage die Ausgebot. Zusammenkunft in Bodenrod. frist bis Ende September l. J.
Butz bach am 13. April 1883. Großherzogliche Oberförsterei Hoch⸗Weisel.
Dittmar.
Zahlungs
1463
Ein tüchtiger Hausbursche“
sofort gesucht.
Bad⸗Nauheim. Hötel Madler.
Backwellen, starken Durchforstungswellen zum
Friedberg den 14. April 1883.
H. Zörb, 1470 Bezirks bauaufseher. E a e Einen Lehrling sucht Emil Heidt, 1472 Mechanikus und Thurmuhrmacher.
Ein tüchtiges Hausmädchen gesucht. Eintritt kann sofort geschehen. Wo? sagt die Exped. d. Anz. 1464
Holzversteigerung.
Donnerstag den 19. d. Mts., Vormlttags 10 Uhr an⸗ fangend, sollen in dem Nieder-Mörler Gemeindewald, Schlag Nr. 4 und 5, unterhalb der alten Kaisergrube, 5628 Stück Durchforstungs-Wellen und 3600 Geb und Pfriemen(Ginstern) meistbietend versteigert werden.
Nieder⸗ Mörlen den 12. April 1883.
Großherzogliche Vürgermeisterei Nieder-Mörlen.
1438 Möbs
Bekanntmachung. 1468 Die am 2. April l. J. abgehaltene Holzver⸗ steigerung im Hausener Gemeindewald hat die Genehmig— ung erhalten und ist der erste Abfuhrtag auf Samstag den 21. April, aber nur bei trockener Witterung, fest⸗ gesetzt worden. Die Abfuhrscheine können an genanntem Tag bei dem Gemeinde Einnehmer in Empfang genommen werden.
Haus
en am 13. April 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Hausen. 3 eine stille Haushaltung wird ein älteres Dienst⸗ mädchen gesucht, welches kochen kann und alle Hausarbeiten versteht. Näheres bei der Exped. d. Anz. 1469 wird
Se, Mauna Pferdeknecht 3 5 edberg. Ernst Weihl.


