Ausgabe 
17.4.1883
 
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Im Namen des Großherzogs!

In der Privatklagesache des Johann Gustav Burk J. von Ober-Mörlen, Privatkläger, gegen den Landwirth Johannes Werner 1. und dessen Sohn Peter Werner von Ober Mörlen, Angeklagte, wegen Beleidigung hat das Großherzogliche Schöffen⸗ gericht zu Bad⸗Nauheim in seiner Sitzung vom 29. März 1883, an welcher Theil genommen haben: 1. Großherzoglicher Oberamtsrichter Allwohn, als Vorsitzender, f 2. Landwirth Wilhelm Jehner von Schwalheim, 3. Johannes Rack von Nieder⸗Mörlen, als Schöffen, 5 Großherzoglicher Gerichtsschreiber Schütz, als Gerichtsschreiber, 5 für Recht erkannt, daß beide Angeklagten, Landwirth Johannes Werner von Ober-Mörlen und dessen Sohn Peter Werner von da, wegen Beleidigung des Joh. Gustav Burk J. von Ober⸗Mörlen im Sinne des. 185 des St.⸗G.⸗B. ein jeder in eine Geldstrafe von 15 Mark, welche im Falle der Uneinbringlichkeit mit je 3 Tagen Gefängniß zu verbüßen ist, sowie in die Kosten des Ver⸗ fahrens und zum Ersatz der dem Privatkläger er⸗ wachsenen nothwendigen Auslagen verurtheilt werden. Zu⸗ gleich wird dem Privatkläger die Befugniß zugesprochen, den Tenor des Urtheils 14 Tage nach Rechtskraft des Letzteren auf Kosten der Privatbeklagten einmal im Oberh. Anzeiger bekannt zu machen. Allwohn. Für die Richtigkeit dieses Auszugs: Schü, Gerichtsschreiber.

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