nicht für opportun gehalten wurde, in Oesterreich unter dem Vorbehalt der Erledigung der Monte auch nicht für politisch klug gilt. Eine kaiserliche Cenere-⸗Frage ratisicirt. Ebenso wurde die Bun- Prinzessin dürfte demnach für Lulu gleichfalls noch des- Subvention von 6½ Mill. Fr. bewilligt. nicht geboren sein. i Frankreich. Paris, 10. August. Die — Die Italiener unterminiren alle Straßen, internationale Münz- Convention wurde heute hier welche aus Tyrol in ihr Land führen. Dieses eröffnet. Auf Vorschlag des Gouverneurs Fenton Treiben wird natürlich dier mit großer Aufmerk: von Newyork wurde der Finanzminister Leon Say samkeit verfolgt und war auch bereits Veranlassung, zum Präsidenten ernannt. Fenton dankte im daß man die südtprolischen Pässe mit kleinen Jäger- Namen der Vereinigten Staaten, welche der Ein— Abtheilungen belegte. Mit der italienisch öster⸗ ladung Amerikas Folge geleistet, und drückte die reichischen Freundschaft, scheint es allem Anscheine Hoffnung aus, daß die Mitglieder der Conferenz nach, nicht mehr so gar so weit her zu sein. die Lösung einer Aufgabe erleichtern werden, Teplitz. Von hier berichtet man vom 7. Aug., welche den friedlichen Interessen der Welt zu daß der Kaiser von Oesterreich den Besuch beim dienen bestimmt sei. Die Conferenz vertagte sich Kaiser Wilbelm in Uniform des Kaiser Franz- sodann, um das Eintreffen der noch fehlenden Garde- Grenadier-Regiments abstattete. Die beiden Mitglieder abzuwarten. Monarchen begrüßten sich auf das Herzliche undd Großbritannien. London, 8. August. unterhielten sich darauf gegen dreiviertel Stunden Im Unterhause betonte Faweett die Nothwendig⸗ miteinander. Zum Diner bei dem Kaiser Wilhelm keit, in Betreff der Convention von Constantinopel, um 4 Uhr erschien der Kaiser Franz Josef in der sowie in Betreff der Reformen und der diesbezüg⸗ Uniform seines preußischen Husarenregiments. Um lichen Bürgschaften das Parlament vorher zu be— ½26 Ubr machten die Majestäten zusammen eine fragen, weil der Fall eintreten könnte, wo vielleicht Spazierfahrt durch den Schloßgarten des Fürsten ein äußerer Zwang auf die Türkei ausgeübt wer⸗ Clary, von wo der deutsche Kaiser den Kaiser den müsse. Jenkins unterstützt Faweett. North⸗ Franz Josef um 6 Uhr nach dem Hotel zurück cothe bezweifelt die Nützlichkeit solcher Discussionen begleitete. Um 8 Uhr erfolgte die Abreise des im gegenwärtigen Augenblicke. Die Regierung Kaisers von Oesterreich. Beim Abschied äußerte möge vielleicht diese Aufgabe nicht erfüllbar finden, der Kaiser:„Es war ein freudenreicher Tag für jedenfalls würden wiederholte Discussionen die mich, leider nur ein Tag.“ Das Befinden des Aufgabe nicht erleichtern. Die Regierung hoffe, Kaisers Wilbelm ist durchaus zufriedenstellend. mit der Pforte einen Vertrag über die Ausführung Brod, 8. Aug. Gestern rückten zwei Brigaden von Reformen, die für eine bessere Verwaltung der sechsten Division auf überall gebirgigem Terrain nothwendig seien, abzuschließen. Ein fertiges von Maglaj gegen Zepce vor. Der Feind, an Programm könne nicht vorgelegt werden. Die 6000 Mann stark mit 4 Geschützen, wurde aus Regierung sei entschlossen, specifische Reformen 2 Positionen nach hartnäckigem Widerstande zurück- durchzuführen. Die Debatte ist damit erledigt. geworfen, das 27. Jägerbataillon zwang durch— 10. Aug. Das Unterhaus hat in zweiter einen Flankenangriff ein reguläres Nizam⸗Bataillon Lesung die Vorlage, welche die Competenz der mit sieben Offizieren zur Waffenstreckung und er- britischen Gerichte auf eine Zone von drei Meilen
beutete einen Munitionswagen. General Philippo— vich mit Suite hat sich wiederholt dem feindlichen Geschützfeuer ausgesetzt. Unsere Verluste bestehen in 58 Todten und Verwundeten. Der berzego- winische Antheil des rechten Narenta-Ufers ist voll- ständig in unseren Händen, die rückwärtigen Ver— bindungs Linien sind gesäubert; dagegen berichten croatische Blätter, daß die Türken im Rücken unserer Armee eine drohende Haltung annehmen. Ferner sollen im Vranduk. Defilse 7000 Insurgenten stehen und die Türken in Serajewo Zuzüge aus Albanien erhalten. Der Feldtelegraph wurde theils durch
die Elementar Ereignisse, theils böswillig bereits
siebzehnmal unterbrochen. Aus Pancsova wird dem „Lloyd“ telegraphirt, daß vom serbischen Ufer, der Save tbatsächlich und seit der ersten Meldung abermals auf unsere Truppen geschossen wurde.
Brod, 9. August. Hier angekommene öster⸗ reichische Flüchtlinge schildern die anarchischen Zu⸗ stände in Serajewo in den grellsten Farben; den Schutz für die nahezu 3000 Seelen starke öster⸗ reichische Colonie übernahm der deutsche Consul. In Pest ist der erste Verwundeten ⸗Transport, an⸗ geblich mehrere Hundert Mann stark, gestern mittelst Schiffen aus Bosnien angekommen.
— 9. Aug. Nach heute eingetroffener tele⸗ graphischer Meldung hatte die 7. Truppendivision am 5. August bei Varcar⸗Vacuf und am 7. Aug. bei Jaice Kämpfe gegen bedeutende Abtheilungen Aufständischer. Die zähe Aus dauer und aufopfernde Tapferkeit der Truppen und die geschickte und entschlossene Führung des Divistons⸗Commandanten, Herzogs von Württemberg, gestalteten den Kampf über die an Zahl überlegenen Insurgenten bei Jaice zu entscheidendem Siege. Nach einem neun— stündischen, blutigen Gefechte wurden die Auf— ständischen überall zurückgeworfen und die befestigte Stadt Jaice von der siebenten Truppen ⸗Division besetzt. Jovanovich berichtet:„An Stelle des durch die revolutionäre Bewegung beseitigten Gouvernements habe ich vorgestern in Mostar einen neuen Provinzialrath für die Herzegowina eingesetzt, dessen Vorsitz ich selber übernommen habe. Verhandlungen mit der Pforte sind einge— leitet wegen Uebernahme der aus Mostar nach Metkovich geflüchteten türkischen Truppen.“
Schweiz. Basel, 8. Aug. Der schweizerische
zur See ausdehnt, angenommen.
e— Jn ersten politischen Kreisen Londons wird die neuerdings aufgetauchte Version über einen bei der Königin Victoria gemachten Schritt des Sultans, um durch ihren Einfluß den Ein- marsch der Oesterreicher in Bosnien zu verhindern, keineswegs als bloße Combination bezeichnet. Man fügt positiv hinzu, daß die fragliche türkische Insinuation von maßgebender englischer Seite eine den Congreß-Beschlüssen entsprechende Zurück- weisung erfahren habe.
— den letzten Nachrichten aus Kapstadt vom 15. Juli über den Kaffernkrieg entnehmen wir
die Thatsache, daß der Kampf gegen Sekokeni bis
Corrington zum Befehlshaber der gegen jenen kämpfenden Freiwilligen ernannt wurde. Auch im Zululande scheinen die Verhältnisse einem offenen Ausbruche der Feindseligkeiten entgegen⸗ zureifen.
Spanien. Madrid, 9. August. In Naval⸗ Moral, Provinz Caceres(Estremadura) hat sich eine Bande gezeigt, die die Republik aus- gerufen und einen Courierzug angehalten hat. Die Behörden haben die Verfolgung dieser Bande veranlaßt.
Italien. Rom, 9. Aug. Kardinal Nina ist zum Staats ⸗Secretär ernannt, und hat ein Circularschreiben an die päpstlichen Nuntien ge⸗ richtet, worin er erklärte, daß er die von Franchi verfolgte Richtung einhalten werde. Er empfiehlt Klugheit, um keine unnützen Verlegenhelten zu schaffen und den Mächten zu beweisen, daß der heilige Stuhl bestrebt sein werde, mit denselben
dahin immer noch nicht beendet war, da Capitän
die Bande aufrichtiger Freundschaft aufrecht zu
erhalten.
Türkei. Constantinopel. Die Pforte
bedauert, daß die türkischen Organe in Bosnien etwas verspätet angewiesen wurden, die Bevölker⸗ ung von Renitenz abzuhalten. Doch von einem Wechsel in den prinzipiellen Anschauungen der Pforte hinsichlich der mit Oesterreich zu treffenden Arrangements ist noch keine Rede.
— Eine Lloyd⸗ Meldung von hier besagt: Die Tage des Großvezierates Savpfet's sind ge⸗ zählt. Italienische Unterstützung der albanefischen Liga ist festgestellt.
— 9. Aug. Das Kriegsgericht hat Sabvi Pascha wegen der Uebergabe Ardahans degradirt und zu dreijährigem Gefängniß verurtheilt.
Rumänien. Bukarest. Ueber die schon gemeldete furchtbare Explosion, die am 7. d. in Fratesti stattfand, bringt die„Times“ nachfolgende Einzelheiten: Eine Anzahl russischer Soldaten war damit beschäftigt, in einen Eisenbahnwagen mit Dynamit gefüllte Büchsen aus einem benachbarten Schuppen zu laden, als eine dieser Büchsen zur Erde fiel, explodirte und die andern in dem Wagen schon befindlichen weit umher sprengte. Die Folgen der Explosion waren fürchterlich. Fünfzig Sol- daten wurden getödtet und 35 verwundet, unter diesen einige lebensgefährlich. Sechs Eisenbahn⸗ wagen wurden vollkommen zerstäubt und die ganze Station zerstört.
Griechenland. Athen, 10. Aug. Nach einer der„Pol. Corr.“ von hier zugekommenen Nachricht sind in den letzten Tagen 400 Tscher⸗ kessen in Prevesa ausgeschifft worden, um nach Janina dirigirt zu werden. Kummunduros, von der Thatsache unterrichtet, machte dieselbe zum Gegenstande einer energischen Reelamation bei dem türkischen Gesandten, Photiades Bey. Die In- surgentencorps auf Kreta halten ihre festen Stell ungen fortwährend besetzt.
Rußland. Petersburg, 9. Aug. Der Kaiser nnd die Kaiserin begeben sich in 14 Tagen nach Livadia. Geheimerath Hamburger wird den Kaiser begleiten. Der Reichskanzler Fürst Gort⸗ schakoff geht am Sonnabend nach Wildbad. Ge⸗ heimerath Jomini hat einen einmonatlichen Urlaub genömmen. 5 f
— General Totleben willigte in eine theil⸗ weise Räumung der Stellungen vor Constantinopel ein, sobald Varna vollständig den Russen über- geben sei. Türkische Offiziere sind nach Sebastopol abgereist, um die Heimbesörderung der türkischen Grfangenen zu leiten.
— ueber die Räumung von Batum und die Lazhen wird der„P. C. gemeldet: Ungeachtet des formellen Friedensschlusses geht es hier politisch und militärisch gerade so aufgeregt her, wie in den stürmischsten Momenten des Krieges mit Ruß⸗ land. Einerseits herrschten unter den Lazhen und Kurden die größte Unruhe und Agitation, und anderseits hört die türkische Regierung nicht auf, zu rüsten, und zwar in Dimenstonen, als ob morgen eine neue Campagne beginnen sollte. Alles ist darnach angethan und, wie es scheint, darauf angelegt, daß man sich über den Charakter und die Tendenz der Politik der Pforte gar nicht auskennen solle. Derwisch Pascha erhielt schon am 8. Juli die officielle Weisung, alle Vorbe⸗ reitungen zur Räumung des von ihm besetzten Batum zu treffen. Kaum daß diese Ordre, von welcher man doch offenbar die Russen in Kenniniß gesetzt hat, in den Händen Derwisch Pascha“s sich befand, erschien Ferik Ibrahim Pascha, der frühere Commandant von Ppilippopel, in Batum mit einet geheimen Mission an Derwisch Pascha. Um je: doch diese Mission entsprechend zu maskiren, wurde Ibrahim Pascha gleichzeitig zum Befehlshaber der in Erzingbian stationirten Truppen an Stelle des
Nationalrath hat den Luzerner Gotthard Vertrag
erfuhr von Umtrieben eines panbulgarischen Comites unlängst am Typhus verstorbenen Mustapha Pascha in Philippopel, das seine Action über ganz Ru- ernannt. Ibrahim Pascha hielt sich dier nüt inen melien erstreckt und die Vereinigung beider Bul- Tag lang auf und setzte alsbald auf einem Dampfer garien erstrebt. Die Pforte will dagegen umso⸗ seine Reise nach Batum fort. Wiewohl Ibrahim's mehr reklamiren, als sie Anhaltspunkte zu haben dortiger Aufenthalt auch nur ein sehr kurzer meint, daß Graf Dondukoff dem Wirken dieses war, so machte sich die Wirkung desselben dennoch Comites gegenüber eine allzu wohlwollende Neu- recht bald in elner ganz markanten Weise kenntlich. tralität beobachte. Bezüglich der österreichischen Ibrahim verkehrte nur einige Stunden mit einigen Occupation herrschte während einiger Tage in den Führern der Lazhen aus der nächsten Umgebung Kreisen der Pforte eine der Verständigung mit von Batum. Unmittelbar nach seiner Abreise Wien geneigtere Stimmung. Es wurde mehrsach zeigten sich aber die Früchte seines Verkehrs.
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