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2522 Mittwoch den 14. d.
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Ein neuerlicher Protest der Lazhen gegen ihre
Bereinigung mit Rußland erblickte das Licht der
Welt und wurde an Derwisch Pascha, den hie ⸗ sigen englischen General- Consul und die Pforte übermittelt. Die Lazhen erklären in dem Proteste, daß sie sich niemals die russische Herrschaft werden gefallen lassen, daß die Wahrung ihrer religiösen und sonstigen Intercssen es ibnen zur heiligen Pflicht mache, die Ueberantwortung ihres Landes an Rußland mit allen Mitteln zu verhindern, und daß sie daher entschlossen seten, falls sie auf eine Unterstützung der Regierung des Sultans nicht zu rechnen hätten, mit„ihrem eigenen Blute und eigenen Knochen“ den Glauben und die Freiheit zu vertbeidigen.
Aus Stadt und Land.
Friedberg. Seit einigen Tagen sind die Schwalben fort. Von einem langjährigen Beobachter der Zugvögel
erhielt die„Aachener Zeitung“! die Mittheilung, daß seit
21 Jahren kein so früber Abzug der Schwalben bemerkt worden ist, wie in diesem Jahre. Schon vor 14 Tagen ließen große Ansammlungen der Thurm- und Mauer— schwalben den bevorstehenden Abzug vermuthen, der denn auch Freitag den 26. Juli stattgefunden haben muß, da bereits am folgenden Sonnabend keine Thurmschwalben
mehr flogen. Dieses schließt jedoch nicht aus, daß man
noch bis Mitte August einzelne, die aus nördlichen Gegen— den hier durchziehen, bei uns veobachten kann, das Gros, die eigentliche Hauptmasse, ist jedoch sort und wird küns— tiges Jahr Ende April wieder zu uns zurückkehren. In diesem Jabre erschienen die ersten Hausschwalben bereits gegen den 9. April, Thurmschwalben in großer Anzahl am Ostersonnadend, den 20. April, demnach sehr früh, und fast liegt die Vermuthung nahe, daß diese Thierchen nur eine bestimmte Anzahl von Tagen in unseren Gegenden ver— weilen, die gerade binreicht, um ihre Nachkommenschaft zu erzeugen und groß zu ziehen. ö
Allerlei.
Frankfurt, 9. Aug. Gestern kam mii der Weser bahn ein anscheinend schlafender Fremder an, der eine durchgehende Karte von Lübeck nach Mannheim hatte. Als men ihn wecken wollie, fand man den Reisenden tod t.“ Derselbe führte 3500 M. in Baar und einige bedeutende Wechsel bei sich. ö S. Frankfurt a. M. Die Stadt Frankfurt ist seit Kurzem um ein Elablissement reicher geworden, welches namentlich für die hier zahlreich verkehrenden fremden Damen von großer Annchmlichkeit sein dürfte. Es hat! nämlich der hiesige Frauenbildungsverein, neben der seit 1½ Jahren bestehenden und überaus schnell zu hoher Blüttze gelangten Fortbildungs- und Gewerbeschule, noch eine Kochschule für bürgerliche und feinere Küche errichten und damit eine Restauralion für Damen verbunden, welche den ganzen Tag über geöffnet ist und worin Speisen und Getränke zu billigstem Presse(Mittagessen von 70 Pf. an) verabreicht werden.— Das Lokal, bestehend aus zwei geräumigen, schön eingerichteten Restaurationssälen mit! großem, schattigem Garten, bietet durch seine vorzügliche Lage, mitten in der Siadt,(Eingang Töngesgasse 40 und Holzgraben 11 mit der Zeil ducch die Passage, vis-à- vis dem russischen Hofe, verbunden) nich: allein den die Sebens⸗ nwürbigkeiten Frankfurts besichsigenden, sondern vornehmlich
Den zu geschäftlichen Zwecken Frankfurt besuchenden Damen
worzügliche Gelegenheit zum Ausruhen und zur Erfrischung. Da der Verein diese Anstalt nicht zum Erwerbe, sondern allein zur Förderung eines gemeinnützigen Zweckes ge- gründet hat, so sehen wir uns veranlaßt, die Aufmerksam-
keit der Friedberger Damen auf dasselbe mit der Bitte zu lenken, die Bestrebungen des hlesigen Vereins durch den Besuch der Anstalt zu unterstützen. So viel wir ver⸗ nommen haben, sind die Direclricen, sowie die anwesenden Damen des Comits's auch gerne bereit, über lokale Ver— bältnisse Auskunft zu ertheilen.
Frankfurt, 11. Aug. Heute Nacht zwischen 2 und 5 Uyr ist unser herrliches Palmengarten-Elablissement ein Raub der Flammen geworden. Bereits nach 1 Uhr soll in dem rechten Flügel des Restaurations-Gebäudes Feuer ausgebrochen sein, das in kurzer Zet“, obwohl von Bocken— heim aus rasch die erste Hülse zur Stelle war, die ganze gewaltige Fläche des Restauratious⸗Saales und den Dach— fuhl beberrschle. Der Saal ist völlig ausgebrannt, ebenso die Wohnung des Reslaurateurs; auch den im Gebäude wohnenden Kellnern soll alles Hab und Gut verbrannt sein; doch glückte es, die Flammen vom Palmenhaus fern zu halten, obschon einige Pflanzen durch die Hitze Noth gelitten haben. Der Schaden ist enorm. Die Rftauration kann in den ersten Tagen nicht fungiren; doch wird durch ein Provisorium Hülfe geschafft werden, da die Aus— siellungshalle noch steht, die seitlich eine Vergrößerung erfabren wird. Verunglückt ist Niemand. Cassel. Die 51. Versammlung deutscher Naturforscher und Aerzle, welche stalutengemäß vom 18. bis 24. Sep⸗ tember d. J. lagen sollte, muß auf einstimmigen Beschluß der Geschästsfübrer und des Central-Comils's 8 Tage früher, vom 11. bis 18. September abgehalten werden, ohne daß sonst an dem bereits veröffentlichen Programme ewas anderes, als das Datum des betreffenden Wochen— lages geändert würde. Da in Folge des Atlentates auf
den Kaiser die Anfangs auf den Zeitraum vom 8. bis
14. September festgesetzten Kaisermanöver vor Kurzem
definitiv gerade auf die Tage, in welchen die Natursocscher—
Versammlung abgehalten werden sollte, gelegt sind, so wurde besand sich die Geschäftsführung vor die Alternalive, ent—
weder alle die Nachtheile und Schwierigkeiten, welche die nehmen, oder den Verlauf der Versammlung selbst zu ge— sährden, dadurch, daß sie sich vei dem zu der Größe der Stadt in keinem Verhältnisse stebenden Andrang von Fremden, der bei diesem doppelten Anlaß votaussichtlich entstehen muß, der Mitiel becaubie, die Naturforscher und Aerzie genügend unterzubringen und zu versorgen. Unter diesen Umständen glauben wir von zwei Uedeln das ge⸗ ringere zu wählen, geben uns dabei jedoch der Hoffnung hin, daß Diejenigen, welche die Versammlung zu besuchen beabsichtigten, sich nicht durch die Nothwendigkeit einer Aenderung von der vielleicht gemachten Reise-Diposilion abschrecken lassen.
Verloosungen.
Sachsen⸗Meiningen fl. 7 Loose vom Jahre 1870. Gewinn Ziehung vom 1. Aug. 1878.— Heim-
zahlung am 1. November 1878. Serie 6583 Nr. 37 fl. 30,000. Serie 1598 Nr. 12 fl. 2500. Serie 4580 Nr. 39. S. 5267 Nr. 49. S. 6141 Nr. 46 à fl. 500. Serie 1598 Nr. 42 44, S. 2360 Nr. 3, S. 3438 Nr. 8, S. 3637 Nr. 48, S. 4484 Nr. 48, S. 5267 Nr. 32, S. 6141 Nr. 16 24, S. 6583 Nr. 14 S. 7383 Nr. 4, S. 7506 Nr. 42 S. 8317 Nr. 21, S. 9847 Nr. 8 S. 9983 Nr. 33 2 fl. 100. Serie 2360 Nr. 43, S. 2811 Nr. 13, S. 3438 Nr. 21 S. 3637 Nr. 8 15, S. 4186 Nr. 18, S. 4580 Nr. 30 S. 4755 Nr. 50, S. 5146 Nr. 25. S. 6086 Nr. 9 49, S. 6141 Nr. 2 7 49, S. 6507 Nr. 35, S. 6531 Nr. 26, S. 7418 Nr. 15 9473 10 32 38,
S. 9983 Nr. 31 38 46 à fl. 20. ö Finnländische 10 Thlr. Loose. Serien⸗Ziehung vom 1. Aug.(Gewinnziehung am 1. Nov.) Serie 271 294 311 412 576 585 686 720 724 931 959 1041 1043 1140 1219 1445 1481 1551 1564 1595 1632 1713 1744
2188 2249 2261 2262 2500 2653 2674 2721 2745 2892 2928 3005 3019 3135 3149 3161 3220 3239 3396 3421 3496 3513 3579 3681 3712 3715 3763 3789 3898 3944 4012 4016 4017 4218 4295 4297 4304 4432 4647 4758 4964 5059 5217 5300 5651 5743 5848 5881 5890 5997 5998 6041 6078 61546169 6228 6242 6297 6333 6380 6465 6469 6532 6545 6663 6800 7047 7073 7124 7125 7212 7219 7230 7572 7613 7640 8053 8258 8320 8523 8661 8725 8866 8877 8914 9020 9046 9062 9121 9132 9158 9170 9211 9248 9271 9339 9347 9509 9703 9747 9804 9940 9947 10006 10124 10303 10422 10443 10444 10455 10555 10635 10668 10750 10753 11007 11064 11316 11334 11386 11502 11567 11576 11634 11760 11764 11830.
Handel und Verkehr.
Friedberg, 10. Aug. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1 25—30, Eier 1 Stück 6 Pf., 2 Stück 11 Pf.
Gießen, 10. Aug. Wochenmarkt. Butter per Pfd— M. 1.5, Eier per Stück 6 Pf., Tauben das Paar 55 Pf., Hühner per Stück 85 Pf., Hahnen per Stück 50 Pf., Enten per Stück M. 1.30, Kartoffeln 100 Kilo M. 6., Ochsenfleisch 70— 72 Pf. per Pfd., Kub⸗ und Rindfleisch 58—60 Pf., Schweinefleisch 64 Pf., Kalbsleisch 56 60 Pf., Hammelfleisch 65— 70 Pf.
Frankfurt, 10. Aug. Der heutige Wochenmarkt war in Cerealien reichlich befahren. Für das Gemüse wurde, mit Ausnahme von Gurken und Bohnen, welche zum Einmachen bestimmt sind, billig bezablt; ein Haupt fest geschlossenes Weißktaut wurde mit 20 Pf. bezahlt; Gurken kostete das Hundert M. 1.—1.20; Bohnen das Pfund 8—9 Pf. Auch das Geflügel wurde zu sehr annehmbaren Preisen abgelassen. Tauben per Stück 50-60 Pf., junge Hahnen 70—80 Pf. Unreifes Obst massenhaft confiseirt und sehen die Betreffenden Strafe entgegen. Butter 1. Qual. im Großen
ihrer
Verlegung der Berlammlung mit sich bringt, auf sic zu 90 Pf., 2. Qual. 80 Pf., im Detail 1. Qual. M. 1.15,
2. Qual. 1.— 1.5 Eier das Hundert M. 4.50— 6. Kartoffeln per 100 Kilo M. 5., blaue Frühkartoffeln M. 6.50. Heu je nach Qual. per Cent. M. 1802.50. Stroh M. 2.— 2.30. Geschälte Erbsen M. 26.— 30., ganze Erbsen M. 22.—24., weiße Bohnen M. 25.—28, Linsen M. 28.—36.
ö Marburg, 10. Aug. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.90—1 5. Eier 2 Stück 10 Pf. Zwiebeln per Pfd. 14— 15 Pf. Tauben das Paar 60— 70 Pf. Junge Hahnen per Stück 50—80 Pf. Frische Kartoffeln 1 Liter 15 Pf, desgl. per Korb M. 1.50— 1.70, Weiß⸗ und Rothkraut per Kopf 20—40 Pf. Hühner per Stück M. 0.70—1.
Geld⸗Cours.
Frankfurt am 10. August 1878. 20⸗-Frankenstücke.. 10 Englische Sovereigns„ 20 31-36 Russische Imperiales„ 16 668 Holländische fl. 10-Stücke.„ 16 883 De,, 4 9 52—57 Dueaten al marco* 9 55—60 Dollars in Gold.— 4 1720
Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des
allein ächten Cölnischen Wassers
übertragen und empfehlen wir dasselbe
per Glas zu M. 1.50, „ ½ Dutzend 5 „ Dutzend„
Die Expedition des Anzeigers.
Versteigerung von Halmfrüchten. 2541 Mittwoch den 14. d. Mts., Vormittags 10 uhr, sollen in hiesigem Rathhause die auf den nachsenannten Orundstücken des Jacob Glockengießer befindlichen Früchte öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden.
Gemarkung Friedberg. Flur 10.% Waizen im Lachenfeld, „ 10. 1 Morgen desgleichen daselbst, „ II. 1 Morgen 3 Viertel Watzen daselbst, „ 18. 1 5 Gerste, Groß⸗Galgenfeld, 531. Hafer daselbst. Friedberg den 9. August 1878. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Fouc ar.
Wein⸗Versteigerung. Mts., Vormittags 11 Uhr,
sollen in der Behausung des L. H. Strauß dahier elrca 5* Wein nochmals öffentlich meistbietend versteigert erden. Bel entsprechenden Geboten erfolgt die enehmigung.
als baldige
„ Esnmachfässern sehr geeignet, verkaufe billigst.
5
Friedberg den 8. August 1878. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. er 2506 Eine große Parthte leere
Weinfässer,
W. Weith, Bahnhofstraße.
Socken, Strümpfe& Strumpflängen
2356 für Erwachsene und Kinder billigst bei K. Friedrich.
Versteigerung von Halmfrüchten.
2557 Freitag den 16. d. Wis., Vormittags 10 Uhr, sollen im hiesigen Rathhause die Halmfrüchte, sowie Kartoffeln des Wilhelm Ulrich dahier öffentlich meist⸗ bletend versteigert werden.
Gemarkung Friedberg.
Flur VII. 701 Klafter Kartoffeln im Kleinwartfeld, „ VIII. 4 Morgen desgl. im Großwartfeld, le i
1 ½ 6 „
ö daselbst, Walzen im Lachenfeld,
Klafter Watzen daselbst, 0
„ 158 . 2 Morgen 5 5 „ XI. 325 Klafter 1 xl 283 0 0 „ N 241 0 17** 181 „ XIV. 185„ Gerste, Großgalgenfeld, ö 31¹ XIV. 3 Viertel Hafer daselbst, „ XIV. 2 Morgen Waizen daselbst, „ NI Hafer 5
„ XIV. 900 Klafter desgl. Großwartfeld, 1. 1½ Morgen Waizen im Lachenfeld. Die Feldschützen ertheilen auf Verlangen Auskunft. Friedberg den 12. August 1878. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. eg.
2555
9 st vigor Versteigerung. 2546 Mittwoch den 21. d. Mts., Vormittags um 10½ Uhr, werden dahier 37 Fuder Roggenstroh unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen zur Lieferung öffentlich versteigert. Marienschloß den 9. August 1878. Großherzogliche Landeszuchthaus-Direktion. Ser ib a.
Faselochs⸗Versteigerung.
2534 Mittwoch den 14. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr,
soll ein der hiesigen Gemeinde gehöriger, sehr fetter Fasel⸗ ochse auf hiesigem Rathhaus meistbietend versteigert werden.
Petterweil den 7. August 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Petterweil. er ge 8.
Bekanntmachung.
2549 Der hiesige Jahrmarkt wird eingetretener Hinder—
nisse wegen nicht den 27. und 28. August, Sonntag den 25.(Kirchweihtag)
sondern und Montag den
26. August Markttag abgehalten werden.
Düdelsheim den 8. August 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Düdelsheim.
Neue Grünekern
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