3475 4161. Gewinne. Serie 610 Nr. 38 fl. 200.000, S. 2081 Nr. 55 fl. 40,000, S. 3475 Nr. 62 fl. 20,000, S. 582 Nr. 63, S. 2548 Nr. 97 d fl. 5000, S. 582 Nr. 8, S. 3109 Nr. 30 à fl. 3000, S. 2475 Nr. 47, S. 2548 Nr. 37, S. 4161 Nr. 25 à fl. 1500, S. 526 Nr. 56, S. 446 Nr. 81, S. 1817 Nr. 54, S. 4161 Nr. 5 à fl. 1000, S. 526 Nr. 9 15 69, S. 582 Nr. 21 34 49 60. S. 610 Nr. 22 48, S. 996 Nr. 15 31 90 99, S. 1460 Nr. 69, S. 1817 Nr. 36 51 78, S. 2031 Nr. J 4 14 78, S. 2161 Nr. 1 2 38 81 86, S. 2475 Nr. 46, S. 2548 Nr. 9 19, S. 3109 Nr. 54 63, S. 3475 Nr. 43 55, S. 4161 Nr. 14 15 29 51 55 à fl. 400. Auf alle übrigen in vorstehenden Serien ent⸗ haltenen und bier nicht aufgefübrten Nummern entfällt der geringste Gewinn von fl. 200.
Allerlei über die Kirchensteuer. Nr. 4.
Die Wormser Gemeindevertreter sagen in ihrer am 7. Juni erlassenen„Ansprache“:„Wir erkennen mit voller Uederzeugung an, daß eine ansehnliche Aufbesserung der Pfarrgehalte erfolgen mußte, und zwar, nachdem die
Stände des Landes dazu weitere Mithülse versagt, durch sonstigen Herabminderungen betrifft,— wie weit sie aus⸗ Darmstädter führbar und zulässig wären, „Landesversammlung“ vom 26. Juni erklärt, daß„die werden, sondern nur: wer über die 3 Pfennige vom Gul⸗
Und die
eine allgemeine Kirchensteuer.“
Selbsiständigkeit der Kirche mit Nothwendigkeit zu einer Kirchensteuer“ führe.
Die Synode, indem sie die Kirchensteuer beschloß, hat also gethan, worauf die Selbsiständigkeit der Kirche mit Nothwendigkeit führte, und was nach Lage der Sache unbedingt erfolgen mußte. Das beißt: sie hat recht gethan.
Was folgt daraus? Beide genannte Erklärungen sagen: weil die Synode solches gethan hat, darum muß sie auf⸗ gelöst und durch eine ganz anders gewählte ersetzt werden. Wunderbar! die Synode hat Recht, darum fort mit ihr!
Doch nein, ganz Recht hat sie nicht. Die Darmstäd ter Erklärung sagt; es hätte eine Herabminderung der Steuer durch Zusammenlegung von Pfarreien und diverse Ab⸗ striche an einzelnen Ansätzen erzielt werden können.— Die Zusammenlegung ist in dem Classificationsgesetz vorgesehen
den unzufrieden i, würde der mit 2½ Pfennigen zufrie⸗ dener sein? Und es sollie schwer halten, selbst mit
entschiedenssen Abstrichen den Gesammtbetrag um so viel, d. b. um ein volles Sechstel herabzudrücken.— Die Wormser aber beklagen sich über das„übereilte“ Verfahren: mancherlei Berechnungen, Verhandlungen u. s. w. hälten erst noch vorhergehen müssen. Und wenn es nun möglich zu machen gewesen wäre den Anfang der Besteuerung noch
um ein Jahr hinauszuschieben— länger wäre es in
keinem Fall gegangen,— würde die Kirchensteuer denen, die sie im Jahre 1876 nicht wollen, im Jahr 1877 will⸗ Lommener gewesen sein? Schwerlich; wohl aber wäre sie dann größer ausgefallen, weil, um jenen Aufschub zu er⸗ möglichen, alle vorhandenen Einnahmequellen bis auf den letzten Tropfen hätten ausgeschöpft werden müssen.—e—
und bereits in Abs nd 1920 l 90 fen 6 Auszug Halbjahr dieses Jahres sind, wie die Darmstädter Zeitung 3 5 5 Melzer 15 meßt oder weniger entbehrliche Pfarrsiellen aus dem Civilstands⸗Register der Stadt Friedberg. nebst 10 Diakonats⸗ und Mitpredigerstellen eingezogen G
worden, während eine noch viel größere Zahl thatsächlich unbesetzt ist. Das könnte der Zusammenlegungslustigste als einen eiklecklichen Anfang gelken lassen. Und was die
soll für jetzt nicht gefragt
Dem Fabrikarbeiter Peter Hartmann Heinrich Philipp Holler eine Tochter.
Gestorben: 115 5 Zehner, Postschaffner, 40 Jahre alt.
13. Juli 1876.
12.„ 1676.
nern „2396 Anspruüche Dritter an die nachstehend verzeichneten, in den Flur⸗ bezw. Grundbüchern der beibemerkten Ge⸗ markungen den genannten Personen zugeschriebenen Im · mobilien sind binnen 14 Tagen hierorts geltend zu machen, widrigenfalls der Eigenthumsnachweis der auf⸗ getretenen Berechtigten für erbracht erachtet und dem⸗ gemäß die zum Eintrage der Erwerbtitel in das Muta⸗ tionsverzeichniß erforderliche Urkunde ausgestellt wird. 1) Gemarkung Assenheim. Philipp Ewald zu Assenheim: III. 284. 285. 2) Gemarkung Bauernheim. a. Regine Katharine Walther zu Bauernheim: J. 24,5. 26. b. Konrad Walther 1. Wittwe daselbst: I. 23. 24. 73. 74. 74, 3) Gemarkung Friedberg. a. Philipp Zimmermann zu Friedberg: II. 40. I. 147. v. 65. b. Heyum Wiener's Wittwe von da: II. 502. 4) Gemarkung Leidhecken. a. Heinrich Dielmann II. zu Leidhecken: II. 162. III. 163. b. Pilipp Dauch von Staden: VIII. 101. 108. 174. 5) Gemarkung Melbach. Ernst Heyer zu Wölfersheim: IV. 16. 25. 37. 54. 56. 114. 146. 182. 187,5. 206. 405. 429. 435. 218. 6) Gemarkung Nieder⸗ Wöllstadt. a. Christian Stroh zu Nieder-Wöllstadt: XVIII. 84. b. Johannes Schmidt II. daselbst: IV. 302. XII. 3392/10. XVII. 97. XVIII. 217. IV. 228. 7) Gemarkung Ober- und Nieder⸗Rosbach. Johannes Hellwig II. zu Nieder⸗Rosbach: X. 681. 682. 8) Gemarkung Ockstadt. Johannes Jost II. zu Friedberg: X XVI. 96, 9) Gemarkung Ossenheim. Philipp Stumpf zu Ossenheim: VII. 263. VIII. 104. Friedberg am 7. Juli 1876. Großherzogliches Landgericht Friedberg. fr
Bekanntmachung. 2398 Laut Eintrag in das Handelsregister vom 13. Juli 1876 hat Herr A. Ströbel, Firma„A. Ströbel“, zu Klein⸗Karben den Leonhard Ströbel daselbst zum Procuristen bestellt.
Vilbel am 13. Juli 1876. Großherzogliches Landgericht Vilbel. J. Bid L.
Pückel, Landgerichts⸗Assesso r. Versteigerung.
2404 Dienstag den 25. l. M., Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung des Maschinenwärters Drott in der Usaer Vorstadt die zu dem Nachlaß dessen Ehefrau ge— hörende Gegenstände, als:
verschiedene Möbel, Kleider, Weißzeug, Bettwerk,
Küchengeräthschaften, 2 Ziegen und sonstige Gegen—
stände erbvertheilungshalber öffentlich an den Meistbietenden ver⸗ steigert werden.
Friedberg den 14. Juli 1876.
Großherzogliches Ortsgericht Friedberg.
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2399 Nächsten Sonntag als am 23. d. findet bei Harmonie; und Tanzmusik das zweite
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2334 Der Geschäftsstand der Gesellschaft ergibt sich aus den nachstehenden Resultaten des Rechnungs⸗
abschlusses für das Jahr 1875: Emittirtes Grundkapita.
Prämien- und Zinsen- Einnahme im Jahre 1875 7
Prämien- und Kapital⸗Reserven
Versicherungs⸗-Summe im Laufe des Jahres 1875
Mark 6,000,000.—. 3,049,675. 27. „ 1.828, 0%
„ 1.810, 949,927.—.
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2405 Eine goldene Damen⸗Uhr wurde am 16. Juli auf dem Weg von Melbach nach Friedberg verloren. Der redliche Finder wolle dieselbe gegen eine gute Be⸗ lohnung bei der Exped. d. Anz. abgeben.
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2397 In dem pomologischen Garten nächst der Blinden⸗ Anstalt wird Dienstag den 18. Juli, Nachmittags 1½ Uhr, die zweite Kleeschur an die Meistbietenden versteigert.
Friedberg den 14. Juli 1876. Die Verwaltung.
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