zu Überlassen. So sehr wir nun auch gewünscht „ diesem Mandate alsbald nachkommen zu können, en die anderweitigen Resormbestrebungen auf Gebiele des vaterländischen Schulwesens unsete volle tigkrit biober so in Anspruch, daß wir es im Interesse proectirten Anstalt bielten, erst jetzt in der Sache vor Fathen. Und so wenden wir uns dann an alle gemein- sunige und wobltbäulge Menschen⸗, Schul- und Lehrer⸗ Ftunde, an alle unsere Collegen in Stadt und Land mit ber(ben so dringenden als herzlichen Bitte, uns in Aus⸗ — unseres Werkes durch Wort und That, insbesondere der durch Darreichung und Sammlung von Gaben zur Ildung eines Stiftungsfonds unterstützen zu wollen. Lir wenden uns insbesondere auch an alle verebrlichen rstlände der Spar- und Leibkassen, der Vorschuß⸗ und Eeditvereine und andere gemeinnützige Fonds und An⸗ lien unseres Landes mit der ergebenen Bitte, bei der! rlichen Verwendung ibrer Ueberschüsse auch unseres kcbretwaisenstistes gedenken zu wollen.
Sobald wir über einen enisprechenden Stiftungssond imfügen können, wird die Art und Weise der Ausführung kr Anstalt, die Fesistellung der Statuten, die Wabl des Wrslandes ac. der Beratbung und Beschlußsassung einer t zu besondets berufenen Generalvetsammlung unterbreitet Arden. Zur Entgegennahme von Gaben sind die unter⸗
tigten Ausschußmuglieder jederzeit und gern dercit. leber die eingegangenen Gelder werden wir von Zeit zu zit in dem Schulboten für Hessen und andern gelesenen nättern Quittung ertheilen und über den Stand der Ange⸗ genheit überhaupt die erforderlichen Mittheilungen machen.
Darmstadt am 12. Januar 1873.
Der Ausschuß des L. L.⸗ Vereins: Schmitt in Darmstadt, Obmann. S. Kraus in woßumstadt, Stellvertreter. Heinrich in Dienbeim, lchriftfübrer. Hasenzahl in Möcfelden, Rechner. wam in Lindheim. Blank in Lindenfels. Büttner 1 Essenbeim. Klingenstein, in Oberingelheim. Krug 1 Heldenbergen. Marbach in Offendach. Marx in Alsheim. Schäffer in Alzei.
Zur Entgegennahme und Weiterbeförderung von Gaben gedachtem Zwecke sind die Redaction des Anzeigers, sowie beminericbrer Dr. Heid in Friedberg gern bereit.
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tagt: krter 7 1* emerkungen über Wechsel, Wechsel⸗ e briefe, kaufmännische Anweisungen. * d een e Motto:„Sehr nöthig ist für Jeden
das Studium des Wechsels.“
Nach den neueren Gesetzen ist Jedermann pechselfäbig, d. b. alle selbstständigen Männer sind dein en ee a the Aussiellung von Wechseln berechtigt, demnach n een ene Per auch verpflichtet, die daraus entspringenden een an en eigen zu tragen, einerlei ob letztere gut oder 1 2—— ie sind. Als Zahlungsmittel finden die Wechsel „ en ae ene immer größere Anwendung und es wird „e bee n deses künftig noch mehr dis Fall sein, wenn, wie 1 et n t breite bestimmt, Bankaoten und Staatspapier- ln 51 in geringeten Beträgen als zu 100 Marken ——— 8 fl. 20 kr.) nicht mehr circulfren. — b Aus allen diesen Gründen dürfte es für Jeder- zunn sehr angezeigt erscheinen, sich mit dem Wechsel⸗
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W ee eee n rr 1.
a. Haupterfordernisse eines Wechsels. 1) Bezeichnung des Wortes„Wechsel“ im Texte desselben. Es ist dieses besonders wichtig.
Ein Wechsel, welcher in dieser Beziehung
einen Schreibfehler enthält, wie etwa Wechel,
ist kein Wechsel mehr, d. h., es kann in Beibringung der angewiesenen Summen
1 2
nicht nach Wechselrecht verfahren werden; 2) Ort und Datum der Ausstellung.
4) der Name Desjenigen, zu dessen Gunsten der Wechsel ausgestellt ist;
5) Name und Wohnort Desjenigen, welcher die zu zahlende Summe;
7) Unterschrift des Ausstellers;
Es sind dieses absolute Erfordernisse. Ein Mangel im Einen oder im Andeten nimmt dem Wechsel seine Kraft.
Trassant heißt der Aussteller eines Wechsels; Trassat oder der Bezogene ist der, welcher die Zablung leisten soll. Hat derselbe den 3) Remittent beißt die Person, an welche selbst oder an deren Ordre bezahlt werden soll, zu deren Gunsten also der Wechsel ausge— 4) unter Girant oder Indossant versteht man den Uebertrager oder Verkäufer des Wechsels; 5) Jadossat oder Girat, auch Giratar ist der Indossement soviel wie: Uebertragung. Dazu ebenso, wie beim Accept, genügt schon die Beifügung der Uunterschrift ohne weitere An⸗ Accept oder»Indossement.
7) Leider gibt es auch Blanco-Wechsel, obgleich das Unterschreiben eines unausgefülten Wech⸗ so großer Leichtsinn ist, daß er die sofor— tige Unterstellung unter eine Vormundschaft zur Folge baben sollte. Aber unstre Ge⸗ ziebungen: werdet durch Schaden klug.
8) Eigene oder uneigentliche Wechsel sind solche, bei welchen der Aussteller die Zahlung selbst zugleich auch trockene genannt, deshalb, weil
sie nicht über See gehen. 9) Zu übersceischen Werth Ausgleschungen
3) Versfallzeit; den Wechsel bezahlen soll;
70 b. Besondere Benennungen.
5 Wechsel acceptirt, so ist er auch der Acceptant; stellt orer übertragen wurde; Käufer;
60 gabe. Man nennt dieses Blanco-Giro- sels, ohne die sicherstellenden Anzeigen, ein setzt sagen hier, wie in vitien anderen Be- zu leisten hat. Diese eigenen Wechsel werden dienen oft die eigentlichen oder Kaufmanns⸗
liche oder uneigentliche, bedient man sich gedruckter Formularien, die nur auszufüllen und zu unterzeichnen find.
10) Dato- Wechsel haben bestimmte Zahlungs- frist, nach deren Ablauf die Haftpflicht erlöscht;
11) Uusowechsel erfordern Zahlung in üblicher Frist, nach den Handelsplätzen verschieden;
12) Sichtwechsel(Wechsel a vista) sind ent⸗ weder alsbald oder in einer gewissen Zelt nach Sicht oder Acceptation, z. B.„8 Tage nach Sicht“ zu bezahlen;
13) Solawechsel heißen die nur in einem Exemplar vorhandenen eigenen Wechsel;
14) Prima und Secunda gibt es bei kauf⸗ männischen Wechseln(Tratten). Die Prima wird zum Präsentiren und zur Sicherstellung in der Verfallzeit benutzt, während die Se⸗ cunda, auf welcher zu bemerken, wer die Prima zur Prasentation empfangen, zur Einkassirung dient und kann somit letztere auch girirt werden.(Schluß folgt.)
D. Frankfurt a. M. den 29. Januar 1874. Auch beute herrschte große Geschäftestille vor und war die Börse sast ganz von dem Regulltungsgeschäft in Anspeuch ge⸗ nommen. Letzteres verursachte wenig Schwierigkeiten und wurde durch den äͤußerst flüfsigen Geldstand ungemein erleichtert. Creduactien zahlten in Liquisation einen Deport von etwa 12 Kreuzer. Die Tendenz zeigte sich bei Eröff⸗ nung, besonders am Speculationsmarkt, als eine recht sesie. Später, nach dem Einlaufen matterer Berliner Notirungen, trat eine Abschwächung der Stimmung tin, in Folge deren die Speculationseffecten ca. 1 fl. ein⸗ büßten. Creditactien bewegten sich von 249¾— 248% Staatsbahnaetien von 346½—345½. Lombarden blieben sehr vernachlässigt zu 165. Ocsterr. Bahnen slill. Bon deutschen Bahnen Alte Ostbahn sehr beliebt auf die Nach⸗ richt, daß in der bayr. Kammer ein Antrag auf Ankauf der Bahn durch den Staat eingebracht werden fell. Pfäl⸗ zische Maxdahn offeritt. Von Banken Oesterr. National- dank 2 fl. niedriger. Deutsche Handelsgesellschaft gefragt. Deuische Effectenbank ½% böher. Silberrente desset. Neue 6% Ungatische Schatzanweisungen und Neueste Rufsische Anleihe gesucht. Von Looseffecten Ungarische, Sawedische und Ansbacher angeboten. Btüsseler und isérer matter, 1854er und Stadt Batletta in Begehr. Wechsel unverändert.
ist in mehr wie
Glück und Zufriedenheit..de
Krankheiten stark heimgesuchte Familien dadurch wieder eingekehrt, daß sie die ihnen in dem berühmten illu⸗ [trirten eirca 260 Seiten starken Buche:„Dr. Airv's Naturheilmethode“ gegebenen Rathschläge befolgt und die Krankheiten beseitigt haben. Gewiß die beste Empfehlung dieses nur 36 kr. kostenden Werkes, welches durch jede Buchhandlung, am schnellsten aber direkt von Richters Verlags⸗Anstalt in Luxemburg und Leipzig zu bezieben ist.— Man verwechsele diese allein
0 1
e ee 1* sen recht vertraut zu machen. Es ist ditscs un Wechsel, darum auch„nasse Wechsel“ genannt berechtigte Original-Ausgabe nicht mit nachge⸗ *— 1 nothwendiger, als das Wechselwesen gewisser⸗(Tratten). Hierin verspricht der Aussteller die n 1— Vorräthig 2 22 nußen eine eigene Sprache hat. Nachstehende Zahlung durch eine fremde Person leisten n 70. Werdelhegsteg Seen, een, uttheisungen mögen einige Belehrung gewähren. zu lassen. Zu beiden Wechselarten, eigent⸗ F. L. Schorkopf, Buchhandlung, Darmstadt. 3289 n eee 1 en een, R 3 6 1* Zu dem Ansangs Februar beginnenden Cursus für praktische Erlernung des Kleidermachens, als: Maaßnehmen, Zuschneiden, Richten und * 1* uprobiren können noch zwei Mädchen Aufnahme finden. Frau Lehrer He 4 W. 5 9 5 *— 2 2 lin N. 1 „ 2 1 1 50 2 f „e n b. en können in nächster Zelt 7 a.—* bis 3000 Gulden im Ganzen oder getrennt Die Tafel- und Dessert- Chocoladen Große wollene und stident a r m eee We ee gegen hypothese ger Kaiserl. und König! 2 1. e erheii verliehen werden— Sin E Ber B 1 f u 5. Hof-Chocoladen-Fabrik 6 Stücher r f 5 N a . Tannin Terpentin, von Gebrüder Stollwerk 7 A ee. e Danrfen in Th. Bonenderger s, Pert 1. In Ooln, F 2* 1.* eee als vorzüglich bekannt wurden als die vorzüglichsten auf der jüngsten zußerf billig bei K Friedrich— e f 4 7 Woltausstellung in Wien mit der höchsten Aus- *— n Rn 10 0 1 1 zeichnung, der Fortschritts-Medaille, prämlirt 11* Zvel eumatismus III Gic l. Dieselben siud in allen namhaften Conditoresen n bee 1 Zu haben in Flaschen à 45 kr. und 1 fl. 45 kr. in und Delteatessengeschäften zu haben. 195 .„ ee ee Herberg in W. Sturmfels Apotheke. Bret. 42. * 1*¹ 1 19* ere Ein braver Junge 17 10 1 —— 3 0 Englische Speckbückinge, *. ann die Bäckerei erlernen bel 8 2 2 4 0 N. Sprengel, Bäckermeister, Russische Sardinen, — N 4. Marktstraße 6 Darmstadt. rinir H 23 in 1 1 Ori en l„ 9 N 50 Originalflaschen 1 9(Bedingungen günstig.) Ma te 2 aringe, mit 9 rothen welßen Staniolkapseln „ 2 3 7 L N Sardellen verschlossen empfiehlt allen Husten- und Brustleidenden ze. 1* Zwei ogis 347 empfiehlt Wilh. Bernbeck unter Garantie der Aechtbeit angelegentlichst Wilhelm n e den a 2 hat zu vermlethen. 5 88 Hofapotheker in Friedberg und A. 0* Georg Gröninger. Einschlagbaumwolle und Sinbel Bundes.— * 2 1 1 343 äfte w dehrli. Einen Schuhmacherlehrling Maschinengarn n 2 I, dt sucht zu sofortigem Eintritt 278(beste Qualität) billigst bei Hause, Gerson Schulhof ö 11 1.— 7, Do rbeln J. Schenk. Geschwister Schloß. in Friedberg. 00 1 ** 0


