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Samstag den 31. Januar.
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berhessischer Anzeiger.
Me, 6. 1 Die Petitzeile wird mit 4 Kreuzern berechnet.
Artisblatt für den Kreis Friedberg.
Erschelnt jeden Dienstag, Dennerstaß und Samfteg.
Für die Monate Februar und März kann auf den
„Obethessischen Anzeiger“ dei
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furth. der Verlags⸗Expedition mit 20 kr., bei den Poststellen mit 32 kr. abonnirt werden.
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aden g. Amtlicher Theil.
— 4 tee tienb: Die Statistik der Bewegung, hler Einsendung der Register über die Zu- und Wegzüge. Friedberg am 28. Januar 1874. e as Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien und den Gr. Polizei⸗Commissär in Wickstadt. * Es sind noch viele von Ihnen mit der Einsendung der Register in obigem Betresse im Rückstande, weshalb wir hieran erinnern und der
0 8 umgehenden Vorlage bei Meidung von Wartboten entgegensehen. Trap p. den e 22 4 Deutsches Reich. srüber schon bekannt gewesener Toeile der— 2 gelder Gesetzentwurf über die Abgrenzung der Land⸗ 1 bindert den soll, während der nächsten drei Jahre für 1 f 5 5 H.- V. Friedberg. Mit Bayerischen, 2 Um ang d Güsen nd zu ertheilen. tags Wablbezirke die Genehmigung 155. dn Vürttembergischen und Badischen Staate VIII. Gbaraclencrtbellung. Worms. Es dat sich ein Eisenbahn-Comite 5.— oten konnten bis vor Kurzem die Empfänger IX. Concurtenzeröffnungen. Erledigt sind: die*— gebildet, welches die Vorarbeiten für den Bau iet dn nes Polizeicommissärs bei der Polizeiverwaltung der Pro ei N 8 abe Waaren die darauf haftende Fracht an die e 17 rer aeg einer directen Eisenbahn von Grünstadt nach
esige Station nicht zahlen. Eine Verfügung
Direction in Kassel ließ bei unserer Güter pedition ein„menschliches Rühren“ gegenüber wahntem Staatspapiergelde nicht aufkommen. zwischen ist dies anders geworden. Auf eine orstellung, welche der Vorstand des hiesigen landels- Vereins am 19. November v. J.
das Preußische Handels-Ministerium 1 machte, worin u. A. hervorgehoben
ä dar, welche Schwierigkeiten, Zeitverlust ꝛc. sehr 95 Ameige. t für einen Geschäflsmann an unserem Platze
durch entstehen, daß er um größere Beträge
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— fr Fracht zu zahlen, erst Geld bei dem Vorschuß⸗ — 3 erein oder Freunden umwechseln muß, da das- nige, welches er in seiner Kasse hat, von der
Dahn nicht genommen wird, ist am 28. Januar en de Antwort, datirt Berlin, 24. Januar, einge- beusfen. Sie lautet: Auf die Vorstellung vom
11 9. November er. benachrichtige ich den Vorstand,
daß die Königliche Direction der Main- Weser ahn bei den Stationskassen zu Gießen und Friedberg die denselben bereits früher ertheilte f Inweisung, Baperische, Württembergische und 3 adische Staatsnoten in Zahlung anzunehmen, ieder in Erinnerung gebracht und daß dem- folge die obengedachte Vorstellung inzwischen Erledigung gefunden hat. Der Minister für andel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten. Im Luftrage: Weis haupt.
1 Die Nolen von Privat-
1 Hanken, mit Ausnahme der Noten der Frankfurter
1 ind Preußischen Bank, werden von der Güter- K I xpepition auch ferner nicht als Zahlung genommen. 9 Darmstadt. Das Großherzogliche Regier⸗
ingsblatt Nr. 3 enthält: 1 I. Bekanntmachung Großh. Oberrechnungskammer, die Tergütung für die in 1874 in Geld noch zu berichligen⸗ bn Besoldungs⸗ und Pensionsnatural ien bettessend. II. Uebersicht der für das Jabr 1874 genehmigten mlagen zur Bestreinung der Bebürsnisse der israelitischen Weliglonegemeinden des Kreises Grünberg. III. und IV. Uetersichten der für das Jahr 1874 F.enebmigten Umlagen zur Bestreitung von Communalbe— Arfnissen in den Gemeinden der Kreise Schotten und roß⸗Gerau.
V. Abwesenbeitserklärung. Durch Urtbeil Großh. Be⸗ 4 Mainz 1. Sccl. vom 17. Januar 1874 wurde det gegen Jakob Müller, Wingertemann, geboren und üchlliich domictlirt in Laubenheim, eingeleiteten Abwesen— kiteprocedur das Zeugenbeweisversahren angeordnet.
VI. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen on fremden Orden. VII. Grthellung eines Erfindungepatents. S. K. H. er Großherzog haben allergnädigst geruht: am B. Jan. Im Pravcur Carl Semüller zu Ossenbach auf dessen Nach⸗ chen ein Ersindungspatent für das durch Beschreibung
ner dem aued ichen Vorbehalle jedoch, daß durch das
id Muster nühez erläuterte Verfahren zum Einlegen von senbein⸗ 1 5 in g. g. Holzimitation I tliehene Palenf' Niemand in der Anwendung bereits!
gehalt von 1350 fl.; die 7. evang. Schulstelle zu Bad Naubeim, im Kreise Friedberg, mit einem jäbrl. Gehalt von 550 fl.— Die in Nr. 51 des Regicrungsblatts für 1873 enthaltene Concurrenzeröffinung für u die 6. tvang. Schulsielle zu Bad⸗Naubeim beruht auf einem Ittthum und wird hiermit zurückgenommen.
X. Sterbefälle. Gestorben sind: am 8. Nov. 1873 der pensionirte Landrichter Elias Karl Wilhelm Weidig zu Gießen; am 6. Dez. der Schullehrer Ballbasar Sehrt zu Erbenhausen; am 16. Dez. det pens. Schullehrer Franz Joseph Büchner zu Aschbach; am 26. Dez. der evang. Pfarrer und Kirchentath Simon Reichert zu Wollsletn; am 6. Januar 1874 der Generallitutenant 1. B. Prim August zu Sayn Wittgenstein⸗ Berleburg Durchlaucht, zu Berleburg; am 18. Jan. der evang. Pfarrer Carl Kißner zu Usenborn.
Darmstadt, 28. Jauuar. Endlich ist die langerwartete Verfassung der evangelischen Kirche veröffentlicht worden. Das beute ausgegebene Regierungsblatt enthält dieselbe und zwar, wie wir aus einer Vergleichung erseben, im Wesent⸗ lichen in der Fassung, wie solche aus den Be- rathungen der außerordentlichen Landes ⸗Spnode hervorgegangen ist. Nur wenige von den kirch⸗ lichen Behörden beantragte Modificationen sind vorgenommen worden. Es betreffen diese haupt- sächlich den§. 1, welcher nach dem Regierungs- Entwurse, also unter Einschaltung der Worte „unbeschadet des Bekenntnißstandes“ mit Hinweis auf die denselben erläuternden Paragraphen der Verfassung aufgenommen wurde, und sodann den §. 66, welcher in der von der Synode dei der ersten Lesung beschlossenen Fassung Aufnahme fand.
— 29. Januar. Die zweite Kammer der Stände lehnte in ihrer heutiger(53.) Sitzung das Gesuch der Gr. Steuerausseher Kolb und Kämmerer zu Mainz um Erhöhung ihrer Penston einstimmig ab. Hierauf wurde bei Berathung der Anträge der Abg. Möllinger und Ullmann wegen Aufhebung des Gesetzes vom 14. August 1867, die Aufbringung der Kosten für das zur Erbauung von Eisenbahnen erforderliche Gelände betr., u. s. w. die Regierung ersucht, auf gütliche Festsetzung der den Gemeinden auf Grund des erwähnten Ge— setzes zur Last fallenden Beträge möglichst hinzu- wirken und demnächst die Frage, ob die den Ge— meinden zur Last fallenden Beträge definitiv auf die Staatskasse übernommen werden sollen, in Erwägung zu ziehen und eventuell den Ständen deßfallsige Vorlage zu machen. Weiter wurde gelegentlich der Berathung einer Petition verschie— dener Lehrer an die Regierung das Ersuchen ge— richtet, die Pensionen der vom 1. Januar bis
20. November 1872 penstonirten Lehrer nach Maßgabe der hiernächst nachträglich erfolgten Be- soldungserhöhungen zu normiren. Endlich erhielt!
Worms fertigen zu lassen beabsichtigt und bei der zweiten Kammer wegen Veranlassung dieser Er⸗ laubniß nachsucht. Welche Vortheile diese neue Bahnlinie unserer Provinz sowobl, als auch einem Theile der Provinz Starkenburg, besonders der Bergstraße bieten würde, bedarf kaum der Be⸗ merkung, und man sollte ihr um so mehr allen Vorschubd leisten, als dadurch ein neuer Sporn für die Fortsetzung der Bahnstrecke Worms-Bens⸗ heim nach dem Main, bezw. Würzburg, gegeben würde.
Berlin. Zu einem der ersten Gesetzesvor⸗ schläge, welche aus der Initiative des Reichstages hervorgehen, wird, wie wir hören, der auf Erlaß tines Diätengesetzts gerichtete gehören. Den An⸗ trag werden Mitglieder der nationalliberalen und der Fortschrittspartei einbringen; im Uebrigen ist möglich, daß auch das Centrum, don den Social⸗ demokraten unterstügt, sofort zu einem gleichen Schritte sich entschließt.
— 27. Jan. Reichstags ⸗Nachwahlen. Im sechsten Berliner Wahlkreis wurde Schulze-Delitzsch mit 9285 Stimmen gegen Hasenclever mit 6042 Stimmen gewählt. Elbing: Ober⸗Regierungsrath v. Brauchitsch mit 5927 Stimmen gewählt. Der Gegencand. Rentier Gepner erhielt 5340 Stimmen. Im ersten Hamburger Wahlkreis wurde Möhring (liberal) mit 10,384 Stimmen gegen den Social⸗ Demokraten Hartmann mit 6151 Stimmen ge⸗ wählt. Im zweiten Hamburger Wahlkreis wurde Schmidt(liberal) mit 10,278 Stimmen gewählt. Der auch in diesem Bezirk als Gegencandidat aufgestellte Hartmann erhielt 8246 Stimmen. Mittelfranken, dritter Wahlkreis: Landwirth Fockerer (Fortschritt) mit 7870 Stimmen gewählt. Der Gegencandidat Dr. Thomas(national- liberal) er- hielt 7044 Stimmen.
— 27. Jan. Die heutige„Provinzial⸗Corr.“ bestätigt, daß die Kräftigung der Gesundheit des Kaisers in stetiger erfreulicher Weise fortschreitet. Der Kaiser hat in der letzten Zeit die Vorträge aus allen Zweigen der Regierung wieder mit allen Regelmäßigkeit entgegengenommen.
— Der preußische Ultramontane v. Mallinck⸗ rodt bat an den bsterreichischen Ultramontanen Weiß v. Starkenfels ein Schreiben gerichtet, in welchem er zu ungesäumter strafferer Organtsation der österreichischen Katholiken-Partei nach preu- hischem Muster auffordert, die jetzt, nach der er- folgten Vorloge der österreichischen confessionnellen Gesetzentwürfe, den Ultramontanen nöthig erscheine.
— 28. Jan. Reichstags-Nachwablen. Im 4. Schleswig-Holstein'schen Wablkreis Tondern wurde Wachs(liberal) gegen Krüger-Bestoft


