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Dienstag den 28. April.
7 Die Petitzeile wird mit 4 Kreuzern berechnet.
Areisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Für die
Monate Mai
und Juni rann auf den
„Obethessischen Anzeiger“ der Verlags⸗Expedition mit 20 kr., bei den Poststellen mit 32 kr. abonnirt werden.
bei
—
vetreffend: Die Vertilgung der Maikäufer.
fentliche Bekanntmachung zur Einsammlung derselben gegen eine, U chung aus der Gemeindekasse, die indessen 12 Kreuzer pro 8 Liter nicht übersteigen darf, unverzüglich aufzufordern.
Amtlicher Theil.
Friedberg am 24. April 1874.
Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien und Gr. Polizei-Commissariat Wickstadt.
Die Maikäfer scheinen in diesem Jahre in großer Zahl auftreten zu wollen, und erfordert das Interesse der Landdirthschaft rasche und ergische Vertilgungsmaßregeln. Wir beauftragen Sie deshalb, sobald sich die Maikäfer in Ibrer resp. Gemarkung in größerer Menge zeigen, durch von dem zu diesem Behufe sofort zu berufenden Gemeinderath festzusetzende, Ver⸗
. Die Ablieferung und Vertilgung der eingesammelten Maikäfer hat unter Aussicht zu geschehen.
icht nöthig sind.
vetreffend: Das Kreisersatzgeschäft im Jahr 1874.
Bis zum 10. Mai dieses Jahres haben Sie über die von Ihnen getroffenen Anordnung zu berichten oder anzuzeigen,
daß solche vorerst „
Friedberg am 25. April 1874.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg
in die Großherzoglichen Bürgermeistereien B
auernheim, Beienheim,
Fauerbach b. Fr., Friedberg, Gambach, Hausen, Hoch- Weisel,
Ilbenstadt, Maibach, Münster, Nieder-Florstadt, Ober-Florstadt, Ober-Mörlen, Ober-Wöllstadt, Ockstadt, Ostheim, Rockenberg, Staden und den Großherzoglichen Polizeicommissär zu Wickstadt. Der am 4. dieses Monats geforderten Berichterstattung sehen wir binnen 24 Stunden dei Meidung der Abholung entgegen.
Trapp.
Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Georg König I. von Nieder-Mörlen ist als Polizeidiener für die emeinde Nieder- Mörlen angestellt und verpflichtet worden.
Deutsches Reich.
Darmstadt. Am 17. April wurde dem Droßb. Lanpgerichts- Assessor zu Reinheim, Wil⸗ zelm Eigenbrodt, die Verwaltung der Landrichter⸗
telle in Homberg übertragen. Berlin. Reichstagesitzung vom 23. April. Zm Verlaufe der Debatte nimmt der badische Bun- esrathsbevollmächligte Ministerpräsident v. Frey- orff das Wort. Derselbe hebt hervor, daß Zaden seit 20 Jahren bestrebt sei, den Ueber- uriffen der römischen Hierarchie entgegenzutreten, ählt die bezüglichen badischen Gesetze auf und ichließt unter dem Beifall des Hauses:„Wenn iwas geeignet war, die Reichstreue der Süd— Aulschen zu befestigen, so war es das Vorgehen Oreußens eim Kampfe gegen die Uebergriffe der katho⸗ schen Hi. rarchie.“ Nach sechsstündiger Debalte wird 5. 1 un er Ablehnung des Amendements Hover veck, aber Annahme des Antrags Meyer(Thorn) angenommen. Die Debatte wird morgen fort— esetzt. Da die zweite Lesung des Kirchendiener— Beseges heute nicht beendig: wurde und die dritte Sesung des Gesetzes wegen der am Montag statt- denden Sitzung des preußischen Abgeordneten- auses voraussichtlich erst Dienstag erfolgen kann, ürste der Reichstag wahrscheinlich erst am Diens⸗
ag geschlossen werden.
— 24. April. Der Reichstag genehmigte en Gesetzentwurf über Erwerbung eines Dienst⸗
lebaͤudes für das Reichs- Eisenbahnamt in erster ind zweiter Lesung.
2 des Kirchendienergesetzes fortgesetzt und
Aledann wurde die zweite
mit dem Amendement Miper(Thorn) ange- ommen. Zu F. 3 spricht Schüttinger gegen das Gesetz, Namens 32„mit katholischem Bewußtsein twählter baßerischer Abgtordneter“. Der bayerische unbeecommissär Riedel führt nochmals aus, daß
urch das Gesetz etwas vergeben sei, Boyern werde ch durch solche Angrisse nicht abhalten lassen, em Reiche zu geben was des Reiches sei. F. 3
1 keiner Weise den baperischen Reservatrechten
des Kuchendienergesetzes, sowie der ron Meper
(Thorn) beantragte§. 4 wird gleichfalls ange- nommen. Es folgt darauf die dritte Lesung des Preßgesetzes. Marquardsen empfiehlt die von der früheren Preßgesetz-Commission vereinbarten neuen Amendements. Der Präsident des Reichskanzler- amtes, Delbrück, erklärt Namens des Bundes- rathes dessen Einverständniß mit diesen Anträgen und mit dem von Schwarze gestellten Antrage, wonach, der Vorschlag der Commission betreffs Aufhebung des Zeugnißzwanges der Redacteure in Wegfall kommt. Die Abgeordneten Sonne: mann und Träger sprechen gegen Lasker für die Amendements Marquardsen. Windthorst ist zwar principiell dagegen, will aber wegen der Vortheile,
v. Hoverbeck macht seine Abstimmung von den Erklärungen der Regierungen zu den einzelnen entscheidenden Punkten abhängig. Die General- debatte wird geschlossen. In der nun folgenden Spezialdebatte werden die§§. 1— 24 nach den vereinbarten neuen Amendements genehmigt, dar— unter die Aufrechthaltung des Zeugnißzwanges.
Lesung des Preßgesetzes fort.§. 24 wurde ange— nommen mit einem von Stauffenberg eingebrachten Amendement, betreffend den Ausschluß der Ver— antwortlichkeit bei dem Nachweis pflichtmäßiger
barkeit ausschließen. Delbrück erklärten sich gegen das Amendement. Der Rest des Gesetzes wurde nach den neuesten Vereinbarungen genehmigt, der von Reichensperger (Creseld) zu§ 33 eingebrachte Antrag über Fortfall des Frei-Exemplars bei 15 Mark kosten—
die das Gesetz biete, dasselbe nicht scheitern lassen.
— 25. April. Der Reichstag setzte die dritte
Sorgfalt oder der Umstände, welche die Straf- Die Minister Leonhard und
setzes, dessen einzelne Paragraphen nach längerer Debatte unverändert angenommen werden. Bei der dann folgenden Schluß Abstimmung über das Preßgesetz wird dieses gegen die Stimmen der Social- Demokraten und der Abgg. Sonnemann, Krpger, Ewald, Adelebsen und Nieper angenommen. Bei der hierauf vorgenommenen namentl. Schluß⸗ Abstimmung über das Kirchendienergesetz wird dieses mit 214 gegen 108 Stimmen angenommen.
— 26. April. In der Abendsitzung des Reichs- tages wurden zunächst auf den Antrag Windt⸗ borst's die Abgg. Friedenthal, Benda und Hager per Acclamation zu Mitgliedern der Reichsschulden⸗ Commission gewählt. Es folgte der Verwaltungs- bericht über Elsaß-Lothringen. Simonis kritisirte denselben in einstündiger Rede. Bundescommissär Herzog widerlegte die Vorwürfe Simonis und vertheidigte die Maßregeln der Regierung, nament- lich bezüglich der Ausweisungen: die Regierung habe der Agitationepartei energisch entgegentreten müssen. Redner wies ferner nach, daß die Reichs- regierung die übernommenen Steuern weder er- döht noch vermindert habe, wo tbunlich, seten Erieichterungen gewährt worden. Hierauf wurde ein Antrag auf Schluß angenommen und be- schlossen, daß durch Vorlegung des Verwaltungs- betichtes den Bestimmungen des Gesetzes genügt sei. Ein Abtbeilungsbericht üder Unregelmäßig keiten bei den Wahlen wurde dem Reichskanzler behufs Vermeidung der bezeichneten Vorkommnisse überwiesen. Delbrück verliest dann eine kaiserliche Bolschaft, wonach der Kaiser morgen Nachmittag 1 Ubr den Reichstag schließt. Präsident v. Forcken⸗ beck schließt nach einem kurzen Ueberblick über die
den Werken mit 154 gegen 140 Stimmen abge- erledigten Arbeiten der Session die Sitzung mit lehnt. Schließlich wurde eine Resolution bezüglich einem Hoch auf den Katser, worin die Versamm- Berwelsung der Preßvergehen an die Schwurge- lung begelstert einstimmt.
richte mit 164 gegen 149 angenommen und das— Wie sehr sich in letzter Zeit der Gesund— Preßgesetz hiermit erledigt. Die Vorlage über heits zustand Kaiser Wilhelms gebessert dat, geht den Erwerb eines Dieusigebäudes für das Reichs- u. A. daraus hervor, daß derselbe gestern zu eisenbahnamt wird in dritter Lesung genehmigt.“ Pferde zwel Stunden lang in Truppen bei Moadit Es solgt die dritte Lesung des Klichendienerge-ipspieirte und dann im besten Wodlsein einer


