Eingesandt. 3 Bad⸗Naubelm am 24. März 1874. Das Fest Fahnenweihe des diesigen Krieger-Vereins ist bei dem ächtigsten Wetter in würdevollster Weise verlaufen, ohne ch nur durch den geringsten Mißton geslört zu werden. Eröffnet wurde dasselbe Sonntag früh 7 Ubr mit rommelwirbel durch die Stadt und obligaten Kanonen— lägen vom Johannesberg und den gegenübderliegenden Shen, ½9 Uhr Bekränzung des Krieger Denkmals auf m Friedbose und von 11 bis 2½ Ubr Empfang der wärtigen Krieger⸗Beteine durch das Festcomils. Nach⸗
Mit Gott für unseten Großherzog und bas Valer⸗ land Vorwärts!
Es lebe Seine Königliche Hobeit der Großberzog!
Als das Zsach begeisterte Hoch verklungen, setzte sich der Festzug in folgender Reihe in Bewegung:
Voran die Schuljugend, begleitet von den Herren Lehrern und geschmückt mit roth und weißen Fähnchen, dann 8 Vorreiter aus der Bürgerschaft, die Turner, die Feuerwehr mit eigenem Musikchor, der Herr Bürgermeister Schutt mit den Herren Stabträthen, 40 weiß gekleidete blübende junge Damen, ein Wagen mii Veteranen aus
Db. Frankfurt a. M., 24. März. Die Börse ver⸗ kehrte unter dem schlechten Eindruck, den der heute bier bekannt gewordene Rechnungsabschluß der Crebitanstalt bervortief und entstand durch den starken Rückgang, welchen Creditactien erfuhren, auch für die andern Speculations⸗ papiere eine enischiedene Baissebewegung. Die Bilanz der Creditanstalt übertraf noch die schlimmen Erwartungen, welche man schon vor deren definitiven Veröffentlichung geyegt batte und zeigt sich, daß das Institut fast über seine Kräfte engagirt ist. Große Bedenken erregt nament⸗ lich der Posten Debitoren, ber sich auf 118 Millionen fl.
m die Ausstellung des Zuges in der Mitte der Parkallee] Ockstadt, die Fahne des Krieger⸗Vereins, gefolgt von den deläust und* ohne Zweisel viele böchst dubibse endet, wurde die von den Frauen und Jungfrauen] biesigen Gesangvereinen Frobsinn und Concordia, det land- Poslen birgt. Auch von Außen wurden für dae gerankte ad⸗Naubeim's dem Kriegerverein gewidmete Fahne mite wirthschaftliche Verein, die Krieger-Vereine von Friedberg, sehr malle. den biefigen consorme Coucse gemeldet. Credit⸗ tt, chstebenden Worten von Fräulein Eugenie Stern[Ober- und Nieder-Mörlen, Homburg, Bockenheim und n büßten gegen Oestern 5. 8 fl. eim. Mit 11 m Vereine übergeben: Deputationen verschiedener anderer Krieger-Vereine; den 230 1 Eröffnend, 1 N auf 220 hoben sich wieder . ert So ist denn, meine Herren, das, was wir erstrebt] Schluß bildete der hiesige Krieger Verein und die übrige bis 220 e 25.— — e abden, in Erfüllung gegangen und ich begrüße Sie beute Bürgerschaft, welche Vereinen nicht angehört. Es war T 8* 13 Brikehrsgebliden, wo bos Gesc ft 1 Namen der Damen, welche so freundlich waren, mich ein imposanter Zug, welchen Naubeim seinesgleichen wobl] e 2 a e 5 wen es n ibter Prüftbentin zu etwädlen. sowie in meinem eigenen] nech nicht geseben bat. Als die im Programm sestgeschten aun zieren dere annen ind 3 ang 8 amen von ganzem Herzen. Was soll ich Ihnen sagen, Straßen passirt waren, gruppirte sich der ganze Festzug. 775 1 1 0 1* 1 2 . e die wir dazu gekommen sind, den heutigen Festtag zusam alten Kursaal um eine Tribüne, auf welcher Herr N 3 a 4— 2 f 1 3.— ich l w egehen?. 5 Schulinspector Schaub eine schwungvolle der Bedeutung NN 1 4— 0 ben sich 5 Nü. it en, Denken Sie an die Tage von Mars la Tour und des Tages angemessene Rede hielt und die Weihe der n. 3 5 1*— LE. N een e, ravelolte! An inen bat sich die bessische Diviflon zu Fabne vollzog; dierauf schmückte Fräulein Auguste Rack ttt Pereinebant kehun* Nationalbank 2 ee ee tem alten Rubm neue Ebren erworben. die Fahne im Namen der Frauen und Jungfrauen mit 1 1 n— A. 1 An derm Und wenn auch diese Tage für immer auf unvergäng einem Lorbeerkranz und mit dem Gesang des Liedes„Die gefragt. Ban enn bessereen d 70 Badische allo. * n d den Tafeln in das Buch der Geschichte eingezeichnet[ Wacht am Rhein“ schloß die officielle Feier der Fabnen⸗. 5 2 1*— Ad, wir, die wir jene glorreichen Augenblicke— wenn weihe. Bei dem um 5 Ubr im alten Kursaal begonnenen leer. 8 5 Siazuebaen 2. 99% 3 1 e en gain uch fern vom Pulverdampf, doch uns mit Herz und Festdiner, an welchem sich über 200 Personen aller 8 E L* 9 1— % e dan Sefütl Eine wissend mii unseren tapferen Siteitern im Stände betheiligten, eröffnete Hert Bürgermeister S nt enen Seeggia ale zn 7 angeboten. Bergwerks⸗ narr I imen Frankreich— im Geiste miterlebt baben, wir, die] die Reibe der Toaße mit einem solchen auf Se. Maßestät] Pöchset all. Dortmunder und Courl, gut gehalten. **„ dit die ruthmreichen Sieger bei ihrer Rückkebr judelnd den Kaiser, dann Herr Bergmeister Tecklenburg auf Wechsel fill. . de daher Sgrüßt und idre Stirnen mit Lorbeer umktänzt haben, Se. Königliche Hoheit den Großherzog, ein Mitglied des 2* „ Rel tet Fus rit konnten nicht Alles dem hohen Kriegsberrn, wir] Festcomités, Herr Mai, auf Se. Königliche Hoheit den Geld⸗Cours. ben e e unten nicht Alles der dankbaren Nachwelt üderlassen.] Kronprinz des deusschen Reichs, dert Dr. Uloth auf Frankfurt am 24. März 1874. Aude! den den Darum, als Sie Sich, meine Herten, zusammensanden, den Reichekanzlet Fürsten Bismarck, Herr Rentmeister———— e e e e, wenn auch des Diensies mit der Waffe ledig, in Dr. Siebert auf die Frauen und Jungfraueu und Hert Preußtische Friedrichsd or S * en e der Kameradschaft im Krieger-Berein echte Hessen⸗ und] Medicinalrath Dr. Bode jun. auf diejenigen, welche, kretz Pistelen„ 9 34—36 nm mn M beuische Treue zu pflegen, war unser Wunsch wobl dem Verein entgegengestellten Schwierigkeiten, dennoch die Holländische fl. 10⸗Stücke„ 9 45—47 5 rechtfertigt, Ihnen für Ihre Verdienste um das H ssen⸗JAbhaltung des Festes zum festgesetzten Tage ermöglichten; Ducaten 1 5 31—33 ud gemeinsame deutsche Baterland als Symbol und kleine hieran reibten sich noch eine Menge anderer Toaste und Ducaten al marco„5 6 84—35 anerkennung der Frauen und Jungfrauen Nauheim's eine] Gegentoaste, so daß das Fesiessen erst gegen 9 Uhr sein 20 ⸗Frankenstücke„ 9 24—25 ftebne zu widmen. Ende erteichte.[Englische Sovereigns„ 11 50—52 Heute ist unser Wunsch in Erfüllung gegangen, ich Durch Einiteten eines kleinen Regens konnte das auf Russische Imperiales.„ 9 39—41 labe die Ehre, die von uns gewidmete Fahne biermit dem dem Johannisberg abgebrannte Feuerwerk nicht zur vollen Dollars in Gold.„ 225—28
Jticger⸗Berein zu überreichen. Möge sie Ihnen recht] Geltung kommen. 0 5— age in friedlichen Zeiten voranflattern. Sollte aber der Den Schluß bildete ein Ball im alten Kursaale, 86 55 1 2 . noch einmal mit uns Streit suchen, 1 den schönsten Verlauf nahm und es war längst Re Skuchen, Klcien, Schaalen
tige es, wie im Jahte 1870 beißen: der neue Tag angebrochen, als die Letzten den Saal verließen. 733 in bester Qualität bei M. D. Loeb.
Bekanni machung.
7 Freitag den 27. März, Mittags 1 Uhr, werden serschiedene Haufen putzholz, 1 Nußbaumstamm von 15 Meter Länge und 27 Centimetexr Durchmesser, sowie Birnbaumstamm von 4 Meter Länge und 30 Centi⸗ zeter Durchmesser an Ort und Stelle an den Meist⸗ etenden versteigert Zusammenkunft am dicken Thurm. Friedberg den 2. März 1874.
Großherzogliches Rentamt Friedberg.
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Nur noch bis Ende dieser Woche!
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der Waaren des Hermann Bechstein'schen Confections-Geschäftes, bestebend in fertigen Leinen-, Schirting- und Wollen-Hemden, wollene und baumwollene Unterhosen, Unter- jacken und Strümpfe, Einsätzen, Chemisetten, Kragen und Manschetten, Hemden und Manschettenknöpfen, Cackenez, Foulards, Echarpes, Buxkin- und Glacé-Handschuhen, Hosen— trägern, Cigatren-Etuis und Portemonnaies, einer großen Auswahl Papierkragen und
Immobiliar⸗Versteigerung.
Freitag den 8. Mai d. J., Vormittags 10 Uhr, len in hiesigem Rathhause die nachbeschriebenen Im⸗
abilien, der Heinrich Müller II. dahier gehoͤrend, Herrenbinden aller Art bedeutend unter den Fabrikpreisen. entllich meistbietend versteigert werden: N Gemarkung Friedberg. Ar. N. 1 4 Ack Lachenfel F ip N* 11 6„Bert l N 10. 64. 198. Acker im Lachenfeld, NN erteigeran g. 10. 288. 344. Acker Krummgewann, Bekanntmachung. 3 Samst 28. d. M., N l 2 f 5 10. 291. 294. desgleichen, f g 5 nn Nachmittags 2 Ubr, soll 11. 200. 283 Acker Lachenfeld, 931 Die am 18. und 19. d. M. in den Distrikten auf dem Bürgermeisterei-Büreau zu Nieder-Mörlen 12. 205. 182. Acker im Straßheimer Grund, Olaubzabler Dickung, Harbkopf und Albach abgehaltene Dachdeckerarbeit, veranschlagt zu 117 fl. 4 1 8 1 Wiese daselbst. Holzverstelgerung wird mit dem Bemerken genehmigt, Maurerarbeit 18 5 1. 7 90. A Nan 1874 daß die Abfuhrscheine von Freitag dem 3. April d. 2. Zimmerarbeit. 78„ 1 0 Friedberg am. 8 tsgericht Frledber an bei Großherzoglichem Rentamte zu Bingenheim in Schmiedearbeit 3 0 Großherzogliches Aa 8. Empfang genommen werden konnen. Weiß binderarbeit 3 AAA. Die Ueberweisung des Holzes erfolgt am 8. April, Schreinerarbeit 3 1 Reer a* Morgens 8 Uhr. Schlosserarbeit 8 tebr n* 3* 47* 52 solenn Nidda am 20. Mur lat 1 et ee 10. 4„„ 126 Samstag den 28. d. M., Nachmittags 2 Uhr, 14 Großherzogliche Oberforsterei Nidda. an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. 1 deaf dem Büreau Großherzoglicher Bürgermeisterel Nleder⸗ R o h r Bad- Nanbelm den 23. März 1874. er Nörlen dle zur Herstellung von Canälen, Schleußen..* n 8—— erforderlichen Arbeiten 8 Arbeits-Versteigerung. r 2 e a ö* 79 48 929 Samstag den 28. Marz, Nachmittags 2 Uhr, soll e 30 aas den Gem dehae ue bebach sür 20%. 2 1 Schlosserarbeit 36— Chaussirarbeit in verschiedenen Loosen in Accord gegeben 5 e a werden. Strohhüte 1 Matertallieferung. 3 Gambach am 23. März 1874. f A 4 Kubikmeter Mauersteine 12 24 Schneider, 905 werden in Parthieen zum Waschen und e 4100 hartgebrannte Nussensteine 77 54 Bezirks ⸗Bauaufseher. Fagonniren bei Staͤgiger prompter Nuückteferung „ a t. 9 Kubikmeter Sand— 1 5 zu übernehmen gesucht. Preis per Dutzend fl. 3. 30. 1 7 16 Hectoliter gebrannter Kal 12 1400 fl 1 r 50 en** 5. Portland Cement 47 30* 5 Georg M cher, —* Grabenarbeiten, veranschlagt zu 172 68 902 sind gegen hypothekarische Sicherheit auszuleihen. Offen bach a, M. Frankfurterstraße. 7 NI in— gegeben werden und sind Näheres bei der Exped. d. Anz. * 2* + isttragende lerzu einge aben. 1 e eeeeeeeeeeeeneeeeeeeee.² - n be Stotternde,— cen 3 1 27 OGroßherzogllicher Bürgermeisterei Nieder⸗Mörlen. 862 welche noch geheilt werden wollen, müssen sich g Ser U ern 1. 1 Gre b, Wlesenbaumelste nr. bis zum 1. April le. gemeldet haben, da ich nach 938 von Steinfurth über Wisselsteim nach Friedberg * 7 570 14 Mädchen welche bie Schule hler besuchen,] dleser Zeit Patienten nicht mehr annehme.. 9 leere Faß, Nr. 127, 171, 205. Dem redlichen Finder 7* 5„. nnen bei einer anständigen Familte Kost und Logls Spracharzt A. E. Gerdts eine Belohnung. 1 1 * 11„ balten. Zu erfragen bel der Exped. des Anzeigers. in Gießen. Henn& Jamin. * U ö 1* *


