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Die Petitzeile wird mit 4 Kreuzern berechnet.
streisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag
Amtlicher Theil.
Betreffend: Die Verlilgung der Feldmäuse.
Nach eingelangten Berichten Großherzoglicher Bürgermeistereien zeigen sich wieder Feldmäuse in den Gemarkungen verschiedener Gemeinden des Kreises, wir fordern Sie daher auf, da, wo dies der Fall ist, sofort energisch mit Vertilgung derselben nach Maßgabe der bestehenden Vorschrift⸗ (Friedberger Kreisblatt Nr. 27 von 1873— Vilbeler Anzeiger Nr. 15 von 1873) vorzugehen.
Bis jetzt dürfte die Vertilgung mittelst der von den Gemeinden ange- schafften Räucheröfen ausreichen, sollte die Verbre tung dieses Ungeziefers
der Regel und im äu
in die Mäuslöcher in
Beginn des Unterrichts am 1. Dezember laufenden Jahres, Dauer 3 Monate. nahme der Sonntage und
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nasium zu Mainz und der Gymnasiallehramts-⸗
Rechnen, Geometrie,
Ganzen 18 Gulden und wird bei Beginn des Cursus vorausbezahlt. Rheinstraße Nr. 14 in Darmstadt“ richten.
solches nicht auffressen können, fehlen.
.—
Friedberg am 19. October 1874.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. aber schon in größerem Maßstabe über einzelne Gemarkungen eingetreten sein, dann bleibt freilich nur die Vergiftung desselben als Ausnahme von
ßersten Notbfall übrig, es darf dann aber nicht
an der hierbei anzuwendenden Vorsicht, namentlich bei dem Legen des Giftes, und der nöthigen Beaussichtigung der Arbeiter durch Ortsvorstands— mitglieder, die ganz insbesonderk darüber wachen müssen, daß das Gift
einer Weise gebracht wird, daß nützliche Thiere Trapp.
Winterbauschule des Localgewerbvereins in Darmstadt.
Unterrichtszeit täglich von 8— 12 und 1—5 Uhr, mit Aus Samstag⸗ Nachmittage.— Unterrichtsfächer: Bauzelchnen, Freibandzeichnen, darstellende Geometrie, Bauconstructionslebre, Anfertigung von Bauvoranschlägen, Materialienkunde, gewerbliche Buchführung und Mechanik.— Das Schulgeld beträgt im ö Aumeldurgen wolle man baldigst„an das Büreau des Landesgewerbvereins,
Deutsches Reich. Andeutung, daß die obersten Behörden der evange⸗ Darmstadt. Am 9. d. Mts. wurden der lischen Landeskirche die in gewissen Kreisen sich Lehrer an der Realschule zu Offenbach, Dr. Carl vorbereitende Organisation des Ungehorsams schnell Germann, zum Lehrer an dem Gymnasium zu und energisch durchbrechen würden, babe dem Ver- Darmstadt, der Gymnastallehramtsaccessist Dr. Wil- nehmen nach bereits thatsächlich Bewährung gefun- helm Ohler aus Mainz, zum Lehrer an dem Gym⸗ den, resp. scheinen sie solche demnächst finden zu sollen. — 20. Oct. Dem Vernehmen nach wird Accessist Dr. Hermann Oeser aus Lindbeim, im morgen der Untersuchungsrichter in der Arnim'schen Kreise Büdingen, zum Lehrer an dem Gymnasium Sache, Stadtgerichtsrath Pescatore, mit einem zu Worms, am 13. d. der Lehrer an der Real- Protokollführer nach Paris abreisen, um bebufs schule zu Offenbach, Johann Christoph Kuhl, zom Beschleunigung des Prozesses die Vernehmung des Director an dieser Realschule ernannt; am 15. d. Pariser Botschaftspersonals zu bewirken. wurde der Privatdocent Dr. Theodor Eimer in— 20. Oet Das Herrenhaus mitglied Kron- Würzburg zum Inspector des Naturalien-Cabinets sondicus Prof. Homeyer ist beute, der Director irnannt, demselben auch die Nebenstelle eines Lehrers des statistischen Büreaus der Stadt Berlin, Prof. ter Zoologie an der polytechnischen Schule zu Dr. Schwabe, gestern Abend gestorben. Darmstadt, unter Verleihung des Characters als 1 Sicherem Vernehmen! nach ist die Meldung „Professor“ übertragen. auswärtiger Blätter, daß die spanische Regierung Mainz, 17. Oct. In der ersten Sitzung mit Berliner Bankiers wegen der Placirung einer der beute Vormittag zusammengetretenen Stadt. Anleihe unterhandle, vollständig unbegründet. Die derordneten bestimmten dieselben, daß die Stellen Anleihe wird wahrscheinlich in London placirt werden. des Bürgermeisters und des ersten Beigeordneten Coblenz. Die Kaiserin Augusta wird am besoldete sein sollen. Das Gehalt des Bürger- 28. d. von Baden bier eintreffen und mehrere meisters wurde auf 6000, dessen Remuneration Wochen im hiesigen Schlosse residiren. A tbenfalls auf 6000 Reichsmark fixirt. Die Stelle Köln. Das erzbischöfliche General- Vicariat wird nicht ausgeschrieben und nach Genehmigung veröffentlicht im„Kirchlichen Anzeiger“ eine in. des Gehaltsbeschlusses sofort zur Wahl des Bürger— teressante Instruction bezüglich der Civilehe. Die meisters geschritten werden. Nach einer Uebereinkunft Pfarrer werden darin aufgesordert, neukatholische zwischen den der Fortschrittspartei und der demokra- Brautleute, welche sich bloß mit der Civilehe be Iscen Partei angehörigen Mitgliedern ist hietzu der gnügen, durch kirchliche Strafen zur Umkehr zu stitherige Bürgermeister Wallau, als erster(besol- bewegen. Selbst die Kinder eines solchen gott⸗ beter) Beigeordneter Dr. Oechsner(Deuoklrat), vergessenen Paares verfal en dem geistlichen Henker— als zweiter Beigeordneter der seitherige erste Bei— beil. Das Vicariat spricht offen aus, daß purch geordnete H. Reinach(Fortschritt) auserseben. die Civilehe„vor Gott keine wahre Ehe“ ge— — 20. Oct. Bei der heutigen Wahl des 1 1 ae wee Brautleute daher auch Hürgermeisters wurde Bürgermeister Wallau mit keine Eheleute“ würden. a. 23 555 13 Stimmen der Hfronev tuen gewahlt.“ Baden Baden, 19. Oct. Kaiser Wilhelm Berlin. Die„Prod.-Corr.“ bestätigt, daß ist beute Nachmittag 5 Uhr mittelst rang nach dle spauische Regierung die an die französische Berlin abgereist, woselbst er morgen 60 87 Ubr Regierung gerichtete Note zugleich den Regierungen eintrifft. f Der Großherzog 00. Großberzogin von England, Oesterreich⸗Ungarn und Deutschland fuhren bis Karlsruhe mit. Am Bahnhofe waren ur Kenntniß gebracht habe.— Aus Kreisen, Prinz Alexander von Hessen, die Herzogin Ben welche mit dem Vatikan Fühlung haben, verlautet, Hamilton 0 1 Fürstlichkeiten zur Be— abe durch einen Kämmerer ein eigen- grüßung anwesend. ae 5 den Kalser Wilhelm nach Weimar, 17. Oct. Die Landessynode hat Haden-Baden geschickt. Es wird hinzugefügt, dieses gestern das Penstonsgesetz in seinen Hauptbe— chrelben plaidite für die Sache der verhafteten stimmungen nach der Reglerungs Vorlage ange- 17 77 Hiesige Offlciöse stellen indeß die Sache nommen; nur sollen die Anstalten für, Emeritirte i Abrete. und für Wittwen und Waisen der Geistlichen ge—
lichen sollen künftig den pensionirten Staatsdienern gleichgehalten werden.
Ausland.
Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 18. Oct.
Auf Requisition des Stadtgerichts Berlin wurden der Herausgeder und der Redacteur des hiesigen „Neuen Fremdenbl.“ zur Ablegung einer Zeugen- Aussage in der Strafsache des Grafen Arnim wegen Beseitigung amtlicher Schriftstücke für morgen vor das biesige Landesgericht geladen. — 19. Oct. Der„Times“ zufolge wird Rumänien den Handelsvertrag mit Oesterreich ohne zuvorige Zustimmung der Pforte abschließen. ö Agram, 19. Oet. eröffnete im Namen des Kaisers die neue croatische Universität und installirte deren Rector. Die zahl— reich anwesenden Vertreter in- und ausländischer Hochschulen hielten Begrüßungs-Reden in ver— schiedenen Sprachen. Abends ist Festbanket und Beleuchtung der Stadt.
Frankreich. Paris. Die„Agence Havas“ erfährt, der Unterpräfect des Departements Bayonne habe dem dortigen spanischen Consul mitgetheilt, er sei befehligt, alle auf dem ihm unterstellten Ge⸗ biete befindlichen Carlisten zu interniren.
— Das„Journal officiel“ veröffentlicht heute das Decret über die Modificationen in der Ab— grenzung der Diöcesen, welche durch die diplo— malischen Conventionen zwischen Deutschland und Frankreich nothwendig geworden sind.
— Die„Agence Havas“ theilt mit, den Be— hörden des Departements Basses-Pyrénses seien vor Kurzem ältere Instructionen eingeschärft worden, die jedem Spanier, Carlisten oder Republikaner den Aufenthalt in den Grenzorten untersagen. Ferner sei einer Anzahl Carlisten, deren Inter- nirung der spanische Censul beantragte, der Aufent— halt in dem ganzen Grenzdepartement verboten.
Toulon. Der dahier eingelaufene„Oréuoque“ soll während seiner langjährigen Station bei Civita— veechia fast verfault sein. Nicht nur, daß die Maschine in schlechtem Zustande ist, sondern auch der Kiel des Schiffes soll mit Seegras und Schlamm- Kräutern bedeckt sein. Hatte man den Dampfer nicht endlich beimbeordert, so wäre er vielleicht gar im Hafen Roms noch angewachsen. Baponne, 19. Oct. Der spanische Consul
— Die„Nordd. Allg. Ztg.“ schreibt: ihre trennt gehalten werden. Die emeritirten Geist— 77 1 1
hat Kraft der Consularverträge zwischen Frankreich und Spanien, da der Capitän das Schiff ver-
Der Banus von Croatien


