Ausgabe 
19.9.1874
 
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den 60er Jahren stebender Mann. Bedauernswerthe unter den Zug gerieth, konnten wir nacht storben.

welche Sinn und Verständniß für die Gemeindever waltung besitzen, Männer, welche etwas wissen und können und endlich Männer, welche steis nur das Rechte wollen.

Kleinkarben, 15. Sepiember. Heute Nachmittag ertönte die Sturmglocke. Der rasch herbeigeeilten Hülfe gelang es größeres Unglück zu verhüten. Es brannten 2 Scheuern ab.

Rodheim v. d. H., 15. September. Heute Vor⸗ mittag brach dahier Feuer aus. Trotz angestrengter Thätig⸗ keit und allseiriger Hülfe brannten ein Wohnhaus und 4 Scheuern ab.

Butzdach, 12. Sept. Bei der heute stattgehabten Bürgermeisterwahl wurden im Ganzen 280 Stimmen abgegeben und ging als fast einstimmig wieder gewählt der seitherige Bürgermeister Küchel aus der Wahl hervor.

Gießen. Im Jahre 1870 annectirte ein Soldat von Lollar gebürtig, welcher in einem sächsischen Regimente stand, einem Schullehrer in Frankreich eine Anzahl Staats- papiere. Durch die Verwerthung von Coupons bei einem biesigen Banquier kam heraus, daß die Papiere gestohlen wacen und wurde in Folge dessen eine Untersuchung ein⸗ geleitet, der sich jedo h der Angeschuldigte durch die Flucht entzogen bat. Die Mutter des Soldaten wurde einge⸗ zogen, soll aber ibrer Haft wieder entlassen sein.

Gießen, 15. Sept. Heute Nacht wurde auf der Main ⸗Weser Bahn in der Nähe von Groß-Linden ein Bahnwärter, gebürtig aus Lang⸗Göns, von einem Zug überfahten und total zerfetzt. Stücke Fleisch sowie ein Stück der Hose wurden in der Nähe des hiesigen Bahn⸗ bofs aufgefunden. Der Verunglückte war ein bereits in Auf welche Weise der

erfahren.

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Darmstadt. Wir entnehmen demTagbl.: Bei selnem kürzlichen Aufenthalte in Seebad Blankenberghe bei Ostende hatten Se. Großberzogliche Hoheit Prinz Ludwig das Glück, ein Menschenleben zu retten. Eine schon bejahrte Dame(Engländerin) hatte sich trotz der starken Wellen zu weit in das Meer gewagt, und war, obgleich eine ziemlich gewandte Schwimmerin, bereits dem Ertrinken nahe, als der Prinz dies gewahrte, ihr nach eilte und sie noch zu rechter Zeit erfaßte. Sr. Großh. Hoheit gelang es erst nach hartem Kampfe mit den Wogen und selbst auf's Außerste erschöpft, die Dame glücklich ans Land zu bringen.

Mainz. Am verflossenen Samsiag Abend entspann sich in Dotzheim zwischen zwei Frauensteiner Burschen eine Zwistigkeit bezüglich eines Mädchens und endete damit, daß einer der Burschen, Namens Simon, zuerst das Local verließ, vor Dotzheim auf dem Wege nach Frauenstein dem Anderen auflauerte und, als dieser ankam, ihn mit einem Messerstich derart verletzte, daß der Tod sofort erfolgte. Der Erstochene heißt Schlimm und war Tüncher. Herbeigeeilte Leute hielten den Mörder fest und über lieferten denselben dem Gericht.

Allerlei.

Frankfurt, 15. Sept. In einer Wirthschaft in der Judengasse naschte ein Bursche eine Kartoffel aus dem Salat eines gewissen Klein aus Rockenberg. Noch war der Bissen nicht ganz verschlungen, als der Besteller des Salats kam, in seinem Aerger ein Messer ergriff und dem Nascher mit den Worten:Ich will dich lernen Karloffeln fressen! in die Brust stach. Der tödtlich Verletzte ist gestern ge Klein weigerte sich, der Legal-Section beizu⸗ wohnen, und mußte dazu gezwungen werden.

Handel und Verkehr.

Frankfurt, 16. Sept. Der heutige Heu⸗ und Stroh⸗ markt wat gut besahren. Heu kostese per tr. 2 fl. kr. bis 2 fl. 50 kr., Stroh per Centner 1 fl. kr. bis 1 fl. 36 kr. Butter 1. Qual. 42 kr. 2. Qual. 38 kr. Eier das Hundert 3 fl. 20 kr. Kartoffeln per 200 Zoll⸗ pfund 2 fl. 20 kr.

Mainz, 17. Sepl. Productenmarkt. Waizen per Nov. 12 fl. 3 kr., per März 12½ fl., per Mai 12½ fl. Korn per Nov. 9 fl. 27 kr., per März 9 fl. 30 kr., per Mai 9 fl. 30 kr. Hafer per Nod. 10 fl. kr., per März 10 fl. 10 kr., per Mai fl. kr. Rüböl per Oct. 17 fl. 15 kr., per Mai 18 fl. 24 kr. Raps per Sept. 16 fl. 30 kr.

Falsche hannover'sche Banknoten. Außer den vor einiger Zeit aufgetauchten Falsifikaten der 20⸗Thaler⸗ Banknoten der hannover'schen Bank find in jüngster Zeit wieder derartige Falsifikate in den Verkehr gekommen, welche wegen der wirklich ausgezeichneten Nachahmung be⸗ sonders gefährlich sind. Die Hauptmerkmale find folgende: Das Papier ist von einem gelblichen Tone, während die echten grau sind, auch fühlt es sich lappiger an, als das zu den echten verwendete Hanfpapier. Das Wasserzeichen ist bei den Falsifikaten nur auf der oberen und unteren Seite angebracht, während es bei den echten auf allen vier Seiten befindlich ist. Die Schrift in der Strafandrohung ist, weil durch Lithographie bergestellt, nicht so regelmäßig als bei den echten durch Buchdtuck bewirkten. Es fehlt (aber nur bei einigen) der mit blauer Tinte geschriebene Name des Controlbeamten in der rechten unteren Ecke der Vorderseite. Die bereits vorgekommenen Scheine tragen die

Bezeichnung Fol. 3652 Nr. 562,472. Die beiden letzten Ziffern (72) sind augenscheinlich nachträglich mit d r Hand hinzuge⸗ fügt; dieses Zeichen möchte für den Laien das erkennbarste sein.

Dit Herbstentlasfung aus dem

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