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1874.
SBamstag den 19. September.
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M 111.
berhessischer Anzeiger.
Die Petitzeile wird mit 4 Kreuzern berechnet.
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Betreffend: Die Obsterndte im Jahre 1874.
Betreffend: Die Einführung der Reichsmarktechnung.
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übergehen, auch in Markwährung festzustellen.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an
Sie wollen jetzt schon sorgfältig ermitteln,
In Folge Entschließung Großherzoglichen schon nach der Markrechnung aufzustellen und die R Die Rechnungen von 1874 sind noch in
Amtlicher Theil.
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Friedberg am 17. September 1874.
die Großherzolichen Bürger meistereien. 8 8 N wie viel Obst in Ihren Gemarkungen im Jahre 1874 von der Gemeinde, den Privaten geerndtet und welche Erlöse dafür erzielt worden siud, damit Sie demnächst die Erndteübersicht in dieser Beziebung vollständig aufzustellen im Stande sind.
Friedberg am 16. September 1874
Das Grobherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien, die Kirchen- Stiftungs- und isr. Vorstände des Kreises. Ministeriums des Innern vom 11. dieses Monats weisen wir Sie an, die Voranschläge für 1875 echner zu bedeuten, ibre Rechnungs- und Cassabücher nach der Markrechnung einzurichten und zu führen.
der seitherigen Währung aufzustellen, die Abschlüsse jedoch, da dieselben in spätere Rechnungen
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Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg.
Johann Heinrich Berner von Johs. Schneider III. den Feldschutz verpflichtet worden.
Butzbach wurde zum Feldschützen für die Gemarkung Butzbach ernannt und verpflichtet. und Michael Stork zu Klein-Karben sind als Ehrenschützen für die Gemarkung Groß- und Klein-Karben auf
D. e 5 Die Forst⸗ und Feldstrafen von der IV. Periode 1874 versteigerungskosten und Beiträge zu den Forstdienerbesoldungen pro 1874 können v
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tags Morgens von 8—12 und Mittags von 2—5 Ubr ohne Mahnung bezahlt werden.
Als besonderen Echebungstag jedoch nur für Forst⸗ und Feldstrafen bestimmen wir don 9—11 Uhr bei Herrn Gastwirth Fink in Vilbel— und für den Landgerichtsbezirk Butzvach
Sasthaus zum Stern zu Butzbach.
a ch ung. „sowie Heugras und Holz Ende September sällig, Formularpapier, Holzsamen, Beiträge zu den 1874er Lehrinden⸗ om 1. bis 15. Oetober dieses Jahres an den bestimmten Zahltagen Dienstags und Donners⸗
für den Landgerichtsbezirk Vilbel Montag den 28. September 1874 Morgens Mittwoch den 30.
September 1874, Morgens von ½9 bis ½11 Uhr im
Wir ersuchen die Großherzoglichen Bürgermeistereien, dieses im Interesse ihrer Ortsangehörigen bekannt machen zu lassen.
Friedberg den 16. September 1874.
Großherzogliches Rentamt Friedberg. Lin deck.
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Feine A. K. Hoheit der Kronprinz des deutschen Reichs und von Preußen
Haben den Unterzeichneten wiederholt beauftragt, den hiesigen Einwohnern und sämmtlichen Vereinen ꝛc. für den ihm bereiteten, so zlänzenden Empfang wärmsten Dank auszusprechen. Es gereicht dem Unterzeichneten zur besonderen Freude, dies der hiesigen Einwohnerschaft bekannt geben zu dürfen. Bad⸗Nauheim am 11. September 1874.
Der Bürgermeister
2782 Such unt t. Deutsches Reich. Offenbach, 16. Sept. Herr Oberschul- unter Beugung alles Widerstandes zur Reife ge · Friedberg, 17. Sepl. Heute Morgen rath Greim mußte bekanntlich in Folge seiner langen zu lassen.
Seitens der Landstände angenommen wurde.
zeiste Se. K. Hoheit der Großherzog wieder ab, im seinen Aufenthalt in Mainz und dann in Darmstadt zu nehmen. Darmstadt. Hauptmann Brentano von der bbemal. Pionier-Compagnie ist zum Major ernannt und dem Großherzogl. Hess. Inf.⸗Regt. Nr. 117 aggregirt worden. ö 12 Im Laufe des vorigen Jahres wurde die rage der Erhöhung der Hunde⸗Steuer im steuer- üben und polizeilichen Interesse Seitens des Aus⸗ gusses der zweiten Kammer angeregt und im Pai d. J. ersolgte ein Gesetz-Entwurf, 5 as zuesle Regierungsblatt publicirt das neue, mit m 1. Januar 1875 in Kraft tretende Gesetz ler die Hunde ⸗Steuer, welche von zwei Gulden uf 5 Mark erhöht wird. Den Gemeinden ist kenfalls die Erhebung einer Abgabe für das balten von Hunden im gleichen Betrage gestattet, n müssen auch Schafhirten, welche früher eine i dere Steuer entrichteten, den gleichen Betrag n ahlen.. Mainz. Wie wir heute aus glaubwürdiger Quelle vernehmen, ist nun definitiv die Umführung der i wigsbahn um die Stadt seitens des preußischen Fniegsministetiums genehmigt und steht der Aus-
fung des Profectes kein Hinderniß mehr entgegen.
Berufung ins Ministerium sein Mandat als Ab- geordneter niederlegen, da nach dem Gesetze Mit- glieder des Ministerums nicht auch zugleich Mit— glieder der zweiten Ständekammer sein dürfen.
— Der Reichskanzler hat dem Bundesrath den Entwurf eines mit der Griechischen Regierung zum Zwecke gemeinschastlicher Ausführungen archäo⸗ logischer Ausgrabungen auf dem Boden des alten
An dessen Stelle wurde nun heute Vormittag Olympia abzuschließenden Vertrages überreicht und
Herr Hofgerichts-Advoeat Dr. Weber mit 36 gegen 4 Stimmen, welche Herrn Bankdirector August Kugler zufielen, zum Abgeordneten gewählt.
Berlin. Die„Provinzial Correspondenz“ sagt mit Bezugnahme auf einen Artikel der„Ger— mania“, welcher von einer Ermattung der Regier⸗ ung im Kampfe gegen den Ultramontanismus gesprochen hatte: daß die Regierung, wo immer es mit Pflicht und Verantwortlichkeit vereinbar sei, auf die katholischen Gemeinden gern eine schonende Rücksicht nehme und inmitten des Kampfes thatsächlich mehr gewissenhafte Sorge für die katholischen Unterthanen gewähre, als die Bischbfe und Geistlichen, deren herausforderndes Verhalten geradezu auf die Zerrüttung der kirchlichen Ein- richtungen hinwirken müsse. Die Regierung habe niemals eine rasche, durchgreifende, sondern stets eine langsame, allmälige Wirkung von den Mai— gesetzen erwartet und werde serner von Schritt zu Schritt, von Entscheidung zu Entscheidung Festigkeit, Ruhe und ausdauernde Zuversicht be— kunden, um die Wirkung der neuen Gesetzgebung
diesem Entwurfe eine Denkschrift beigefügt, welche das bei den Ausgrabungen einzuschlagende Ver— fahren vorzeichnet, auch einen Situationsplan nebst Erläuterungsbericht enthält. Die Kosten für die Ausgrabungen auf dem Gebiete der Altis von Olympia sind während der zweijährigen Arbeits- zeit auf 50,000 Thlr., diejenigen der Vorbereit⸗ ungsarbeiten auf 7000 Thlr. veranschlagt und beantragt der Reichskanzler die Genehmigung zum Abschluß des elf Artikel umfassenden am 13/25 April d. J. in Athen unterzeichneten Vertrages, sowie der Summe von 56,000 Thlr., welche in dem Etat pro 1875 eingestellt werden sollen.
— Bestem Vernehmen zufolge liegt es in der Absicht der deutschen Kriegs- Verwaltung, die Artillerie mit einer neuen Art von Geschossen zu versehen, deren Wirkung nach den bisber ange- stellten Proben eine furchtbare sein soll. Es han⸗ delt sich namlich um sogen. Doppelrand- Granaten, deren Lieferung in der nächsten Zeit verschiedenen
Eisenwerken übertragen wird. Außerdem läßt Krupp in Essen im Auftrage des preußischen
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