Ausgabe 
19.3.1874
 
Einzelbild herunterladen

losscrpettzen

1874.

Donnerstag den 19. März.

M 34.

berhessischer Anzeiger.

Die Petitzeile wird mit 4 Kreuzern berechnet.

Areisblatt für den Artis Friedberg.

Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.

d fu zum Se ien gen

den Sogn des Christian Hecht, der die Agentur von seinem

: Die Gesellschast zur Ueberwachung und Ver

A

Amtlicher Theil. Bekanntmachung.

sicherung von Dampfkesseln in Mannheim.

u Fd e

1

1 9.

9 Cbristien Hecht von bier, welcher als Unteragent zur Beförderung von Auswanderern für den Hauptagenten F. J. Bothof von Main nach Amerika und Australien concessionirt war, hat diese Agentur niedergelegt.

Gemäß des Art. 8 der Verordnung vom 25. Januar 1851 wird die Niederlegung dieser Agentur zur offentlichen Kenntniß gebracht und

Friedberg am 5. März 1874.

1

bemerkt, daß Ansprüche an die von Christian Hecht gestellte Caution innerbalb 6 Monaten, vom Tage der Bekanntmachung an gerechnet, bei der unter zzichneten Behörde mit einer Nachweisung, daß bei Gericht Klage erhoben worden ist, geltend zu machen find, als sonst diese Caution als für Vater übernommen hat, gestellt angesehen und behandelt wird.

Großherzeglichts Kreisamt Friedberg. Trapp.

Deutsches Reich.

Gelegenheit zur Acußerung ihrer etwa nicht berück

der Bedürfnisse des katholischen Cultus und hebt

Friedberg, 18. März. Wie denEvangel. sichtigten Wünsche oder ihrer Bedenken gegen die namentlich hervor, daß die Lage des niederen zen Dättern berichtet wird, sollen sieben oberhessische Bestimmungen des Gesetzes zu bieten. Klerus verbessert werden solle, wozu der Episcopat de Oemeinden mit ihren Pfarrern entschlossen sein, Neisse. Am 3. d. haben vor dem Land- durch freiwillige Beisteuer bisher nichts Nennens⸗

ir neue Kirchen ⸗Verfassung nicht anzuerkennen 1nd em Separat. Kirche zu bilden. Aus anderen Ermeinden wird berichtet, daß die Majorität der

rath 72 Männer ihren Austritt aus der römisch katholtschen Kirche ihren Anschluß an die Altkatholiken erklart.

und

werthes geleistet habe. Nachdem der Minister des Junern auf die gestrige Rede Hohenwart's in gemäßigter Weise replicirt und dessen Idee einer

ee Gtmeinde⸗Glieder die Absichten der betreffenden Magdeburg, 16. Marz. Bei der beutigen Art allgemeinen Verfassungs- Concordats als NMarrer auf Separation nicht billige und daß Ersatzwahl für den Reichstag wurde nach offi- politisches Ideal bezeichnet hatte, beschloß das e dbeshalb innere Kämpfe Levorstünden. cieller Meldung der Professor v. Spbel aus Bonn Haus mit allen gegen 38 Stimmen, in die

1. Darmstadt. Dermalen finden zwischen dem einstimmig gewählt. 1458. N Spetialdedatte einzutreten. 9 * Ministerium und dazu berufenen Fachleuten Con. München. In der Erzdibcese München. 17. März. In der heutigen Sitzung des den ferenzen statt, welche die demnächslige Ausführung Freising bat der Peters Pfennig im 3. und Herrenbauses überreichten die sast vollzählig er⸗ 15 94. Quartal des Jabres 1873 12,832 fl. ergeben, schienenen Kirchenfürsten ein Schriftstück des In⸗

des Schulgesetzes zum Gegenstand haben.

. Diouh), Berli 16. März. In befniliver Schluß⸗ während in den 2 ersten Quartalen des Jahres halts, daß sie an der im Jahr 1868 ausgesprochenen abstimmung wird angenommen das Impfgesetz, 1873 nur 6448 fl. und im 3. und 4. Quartal des Ueberzeugung von dem Rechtsbestand des Con- ae, e Strandengsordnung, deßgleichen in dritter vorbergebenden Jahres 9103 fl. gesammelt wurden. cordates festbielten und an den Verbandlungen

Jes Butzbach kesung der Gesetzentwurf über die Einschränkung, Die 32 ultramontanen Reichstags- Abge. des Herrenbauses so lange(heünedmen würden, 5 stad der Gerichtsbarkeit der deutschen Consuln in Egypten. ordneten Bayerns haben, wie hiesigen klerikalen als 8 nicht in die Sprcialberathung über Darm Es folgt die zweite Lesung des Preßgesetzes. Ein Blättern gemeldet wird, an König Ludwig II. die consesstoncllen Gesetze einginge. Das Haus 1 Antrag von Hasselmann, alle Preßelnschränkungen die Bitte gerichtet, er möge die Vertreter Bayerns nahm das Schriftstück zur Kenntniß. In dem

e aufzuheben und bloß die Verläumdung durch die im Bundesrathe anweisen, ihre Summen gegen Ausschusse für die Gesetze baben die Verfaßsungs Tens Resse auf den Antrag dadurch Geschädigter mit] das Gesetz über Internirung und Ausweisung treuen die Majorität. Der Papst batte bezüglich einer Geldbuße bis zu 5000 Mark zu bestrafen renitenter Geistlichen abzugeben. der consesstonellen Vorlagen an den Kaiser ge Ggclehnn Windihorg bedauert im Laufe Freiburg. Bezüglich der Besetzung des schrieben und um Zurücknahme derselben gebeten. ngsstelle ter Debatte über§. 1, daß die Regierung sich erzbischöflichen Stuhles werden neuestens die Pest, 17. März.Lloyd meldet nun, daß

scweigend verhalte, worauf Delbrück erklärt, daß zu Bundestegierungen die Commissionsbeschlüsse nicht zum Gegenstande von Entschließungen machen

Namen Dieringer, Abt Marcus, Wolter in Beuern und Bischof Haneberg in Speyer als solche ge nannt, über welche zwischen dem Domcapitel und

die confessionellen Gesetze nicht zum Gegenstande von Auseinandersetzungen bei der Curie gemacht werden sollen. Der Kaiser habe das Handschreiben

45 1. bunten, indeß regelmäßig ihre den Beschlüssen der Regierung Unterhandlungen stattgefunden] des Papstes dem Ministerium des Aeußern mit ter zweiten Lesun f ende Stel- haben sollten. f getheilt. f g . re doibemuͤber einzunehmende S. Ausland. Schweiz. Bern. Der große Rath des bis-

Hierauf werden

ang.. 1 bis 5 nach längerer Debetie in der Fassung Oesterreich-Ungarn. Wien, 16. März. ber anhrepisionisischen Cantons Appenzell⸗Außer⸗ de Commisslon angenommen. Im Abgeordnetenhause brachten Prato und Ge Weben erklärte sich einstimmig für die Annahme 18. März. Fürst Bismarck, der seit einigen nossen einen Antrag auf Gewährung eines selbst- der Bundesreviston. a

en, e,, agen erkrankt ist und dessen Leiden in einer sständigen Landtages für Südtprol ein. Die erste Frankreich. Paris. DasPaps ver⸗ 4 Muralgie der Nerven des rechten Schenkels be- confessionelle Vorlage wurde darauf in dritter öͤffentlicht eine Correspondenz aus Chisleburst, feht, befindet sich auf dem Wege der Besserung.] Lesung unverändert angenommen und die General-[wonach zwischen der Kaiserin, dem kaiserlichen Die Miuthellung, daß der Fürst einen Vortrag debatte über die zweite confessionelle Vorlage, be- Prinzen und dem Prinzen Napoleon ein vollstän- des Staatssecretärs des auswärtigen Ministeriume treffend die Regelung der Beiträge zum Religions. diger Bruch eingetreten sei, da Letzterer seine per- gegen genommen habe, ist indeß unbegründet. fonds, eröffnet und nachdem von den 25, sammtlich soͤnliche Tbeilnahme an der Vollfahrigkeits Feier

2 Die Entgegennahme von Vorträgen, sowie die gegen das Gesetz vorgemerkten Rednern 7 gesprochen des tatserlichen Prinzen abgelehnt habe. 4 N Bitheiligung an den Geschäften ist durch den hatten, geschlossen. 1s. März. Die Zahl der nach Cbislehutst benden Zustand des Fürsten ausgeschlossen. 17. März. Das Abgeordnetenhaus setzte abgereisten Franzosen schagt man auf 2500; unter 115 Der Entwurf eines Reichseisenbahngesetzes[die Debatte über die confessionelle Vorlage fort.] denselben sind die Gemahlinnen der Generale g bird in den nächsten Tagen der Oeffentlichkeit zu Cultueminister Dr. Stremayr entwickelte die Grund Canrobert und Fleurv. Da diesen Offizieren die 5 sätze der Regierungs Vorlage betreffs Bedeckung! Reise untersagt worden, sandten sie ihre Frauen.

den Iwecke übergeben werden, den Betheiligten