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Aus Stadt und Land.
Odfadt. Seit Weihnachten erfreut sich die Gemeinde Ockfladt eines neuen, melodischen, volltönenden Geläutes, gefertigt vom Gießer der wohlgeratbenen Kaiserglocke Meistet Hamm in Frankenthal. Es ist rühmend anzuer⸗ kennen, daß die Gemeinde hierfür die Ausgabe ven circa 4000 fl. nicht scheute. Bei Ausgaben für Kirche und Schule, überbaupt für alle öffentlichen wohlihätigen Zwecke sollte man auch niemals geizen. Nicht unerwäbnt bleibe, daß zur Bestreitung obiger Kosten Herr Dekan Keller dabier einen Beitrag von 500 fl. und Herr Reichsrath von Franckenstein einen solchen von 250 fl. leistete.— Die schwerste der 3 Glocken wiegt 17½ Centner und gibt den Ton 2 an, die zweite und dritte wiegen je 10½ und 8½ C. und lassen die Töne g und ma vernehmen.— Schließlich noch der aufrichtige Wunsch, daß„die Ockstädter Glöckli“ mit ihrem„schönen Geläut“ immer mehrt den Frieden, der
„ihr er Geläute“ war, indem sie den Engelsgesang: „Ehre sei Goit in der Höhe, Frieden den Menschen auf Erden!“ so feierlich, so tief ergreifend am Weibnachtsfest begleiteten, den Frieden sage ich, in der Gemeinde Ockstadt woblthuend umtönen möchten!——
Darmsadt. 15. Januar. Wie wir soeben verneh— men, bat sich in der Strobpapiersabrik zu Eberstadt e gestern ein fürchterlicher Unglücksfall zugetragen. Einer der dort denußzten Papin'schen Töpfe(zur Bereitung der Masse, beziehungsweise zum Erweichen der Faser dienend) sprang und blied ein Arbeiter sofort todt, ein anderer befindet lich in Folge der Verbrühung der Haut mit siedender Flüssigkeit im Hospital.
Bessungen, 13. Januar. Gestern Abend erhängte sich eine in der Weindergsiraße wohnende verbeirathete Frau in ihrer Wohnung. Als der Mann derselben Abends won der Arbeit nach Hause kam, fand et die Wobnung Zeschlossen und nach deren Eröffnung durch den Schlosser die Leiche seiner Frau.
Mainz, 12. Januar. Der Sädel bat schon wieder Anbesugter Weise eine Rolle gespielt. Gegen einen alten Büchsenmacher zog dieset Tage ein Lieutenant wegen einer on beleidigenden Antwort blank und versetzte dem Manne inen Schlag auf den Kopf. Glücklicher Weise kam derselbe auf einen harten Kopf, denn der Getroffene konnte den
Allerlei.
Von der Kaiserin Augusta ist der un⸗
Frankfurt.
verehelichten Kunigunde Trost in Anerkennung länger als hat man ihn nicht sesinebmen beläbriger treuer Dienste im Hause des Rentiers C W. Beaufrere dahier ein großes goldenes Kreuz verliehen
vorden.
Edingen, 11. Januar. Ein schrecklicher Depeelmord
surde bene Vormitiag 10½ Uhr in dem 1½ Sunden zen bier entfernten Volkttsbeim verübt. Der 29läbrige ige Kenurat Selg, welcher mit seinet 70 Jahre alten 1 utter ein gemeinschaftliches Hauswesen fübrie, erschlug mittelbar, als er vom Goltesdienst in Kirchbitlingen eimgekehrt war, seine Muttet und seine Schwester mit er Schtitaxt. Der Mörder, an welchem seit Jahr und Tag schon einige Male Geistesstßtung wahrgenommen vurbe, ist flüchtig.
Dresden. Die„Dresdener Nachrichten“ berichten: Dit erfabten erst jetzt, daß der König kürzlich in den ersten Nachmittagsstunden im Großen Gatten, ier bekanntlich um jene Zeit oft zu promeniten Ast, von einem geisteskranken hicsigen Schirmmacher Agtsprochen und durch die Frage behelligt worden ist, wsbalb er nicht ablasse, ihn zu verfolgen. Der Geistes⸗ danke, welcher von der fixen Idee geplagt wird, daß der zönig ihn hasse, verfolge und an seiner Selbstständig Zachung hinderlich sei, it am anderen Tage auf Anor⸗ zung der Polizei ärztlich explorirt und vorläufig im bie⸗ een Kraufenbause untergebracht worden. Es ist derselbe Nensch, ber bereits im März 1868 einmal ebenfalls n Stoßen Garten eine Art Attentat auf den König, mals noch Kronprinz, dadurch sich schuldig ge— nacht haben soll, daß er eine nur mit Pulver geladene Ucstele von Weitem mehrmals auf den Prinzen gerichtet due. Auch damals irat seine geistige Gestörtheit bereits 1 lat zu Tage und wurde et deshalb einige Jahre auf um Sennenflein untergebracht.
Wien. Der österreichische Hofkalender weist auf u. A.: n Edelknaben, 59 Munoschenke und Vorschneider, 61 Leib⸗ Akaien, 33 Saal ihürbüter, 18 Hofköche; die Stelle einer destöchin ist zur Zeit„unbesctzl“. Unter den übrigen
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baden.“ eine der drei Ehen, als im Civilwege eingegangen, giltig
Angreifer noch entwaffnen. 1
Bersonalveränderungen dürfte die Beförberung bes„Ab⸗ waschweibes“ bet der Hosapotheken⸗Direction zum„Extra- weib“ zu erwäbnen sein.
Wien. In einer wiener Freiwilligenprüfung wird an den Examinanden die Frage gestellt:„Welche nd die berühmtesten Männer der Geschichte?“ Der„Einjährige“ antwortete mit vollster Sicherbeit:„Aus dem Militär Napoleon I., aus dem Civil Christus.“
Genf. Der Erzbischof, welcher letzten Sonntag in St. Germain Messe las, ist ein Italiener und heißt Panelli. Er wobnt gegenwärtig bet Pater Hpazintb und wird in einigen Tagen seinen an die Kurie gerichteten Absagebrief veröffentlichen.
Paris, 13. Jan. Nachdem nun in der Nacht vom Sonntag der zehnte Mord im Canton Simouts begangen wurde, kommt der Corr. Havas die Nachricht einer neuen Unthat zu. Die Mörder versuchten das Dorf Vaugrigneuse anzuzünden. Zwei n gefüllte Scheunen sind den Flammen zum Opfer gefallen. Seit acht Tagen sind die geschicktesten Polizei Agenten von ganz Paris unter Auführung des bekannten Cloude in die dortige Gegend abgegangen und trotzdem setzen die Mörder ihte scheußlichen Thaten fort. Auf den Staatsawalt beim Teibunale Le Mans wurde ein Attentat gemacht. ö
Mailand. Vor dem biesigen Strafgerichte war jüngst
ein seit längerer Zeit in Lyon domicilirender Handlungs⸗
reisender, ein gewisser Antonio Sartotio aus Mailand, der Bigamie angeklagt. Bei der bezüglichen gerichtlichen Untersuchung stellte sich indessen heraus, daß der brave
Antonio nicht dlos zwei, sondern sogar drei Frauen ge—
beirathet batte, und zwar eine in Mailand, eine in Florenz und die dritte in Nrapel.„Und dafür“, so sagt sich jetz! wohl der Leser,„wird er eine angemessene Strafe bekommen Nicht im gerinasten, und dies desvalb, weil nut
war, die beiden andeten aber, weil nur kirchlich geschlossen, in Folge der bestehenden italtenischen Ebevotschtiften nich! die gringste Giluikeit baben. Das Urtbeil des Tribunals lautete denn auch dahin, daß kein Grund zu einem gericht⸗ lichen Einschreiten vorhanden sei, und Hert Sartorio ist somit vollkommen ungesiraft nach wie vor dreifacher Ehe⸗ mann und doch nur einmal verheiratet.
Rom. In Calleposte in der Provinz Aquila hat ein im Collegium Germanicum in Rom ausgebildeter junger 2 jädriger Kaplan von herkulischem Körperbau ein 16jäbtiges
schönes Mädchen am bellen Tage geraubt, sie auf ein Maultbier gesetzt und ist mit idr davon geritten. Noch können.
Verloosungen.
Badische fl. 35 fl. Loose vom Jahre 1845. Gewinn⸗Ziehung vom 30. December 1873.— Heim zahlung am 1. April 1874. Nr. 26609 96826 104972 113281 120286 141131 155417 189464 189498 328062 à fl. 1000. Nr. 15855 856 858 859 861 863 864 867 870 872-874 880 882 883 886 888 889 891-893 897 899 20851 855—557 860 862— 866 868 869 872 873 877 881 882 885 888 891 892 894 895 898 899 26602 604 606 607 610 612— 615 618 619 622 624 626 628 629 633-635 637-646 648 649 650 40604 606 607 609 615 616 619 622 623 625 627—630 637 —639 641-645 649 80202— 204 206 208—210 212 —216 218 221 224 226 229 231 282 237 239 243 245 248 250 96801-8805 807 809 810 812 813 818 819 821—823 825 828 830 832—835 837 840—843 847849 104854 957 960 964 966 967 969 971 974 976 980 983 985 987 989 991 995 996 105000 113252 —254 257—259 262—266 268 270 273 275 276 27 280 282 284 290 293 295 298 300 120254 257 260— 263 265 268—270 272 273 277 280 284 285 288 291 295—297 299 141102— 104 108 110—113 115 118 121 124—127 129 130 135 137 139—141 143 146 149 150 155405—407 409 410 412 416 419 420 423426 430 432—435 437 435 440 443 444 447 450 189452 453 456 458 460 463 465 466 477—479 481—484 488 492 494 500 215402 406 413—4ʃ5 419 422 424 426 427 479 434 436 439 44 447 274601 603 605 612 613 615—617 623 625 627 633 639—643 645 250 280802 803 805 808 810 812 814 865 819 820 825 830 832 834 836 8 842 844—846 848—850 289253 255 257 259 261 263—265 268 270—277 280 281 285 287 289—291 295 297—299 316552 558 559 562 564 566—569 573 574 576—578 580 583 584
589 590 592 596 597 599 328651653 658 659 661
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670—674 679—685 689 691 694 697—700 33390. 902 904—906 908 911 917—919 92—923 927 920 932—935 937 940 941 943 945 946 948 348202 203 205 207—209 212 24 216—219 222 223 225230 238 241 246 249 250 4 fl. 70. Alle übrigen Nummern in den am 20. November 1879 gezogenen Serien: 318 418 533 813 1605 1937 2100 2266 2406 2823 3109 3790 4309 5493 5617 5786 6332 6574 6719 6965 er halten à fl. 55.
4pCt Oesterr. fl. 250⸗Loose von 1854. Serien⸗ Ziehung vom 2. Januar 1874. Nr 31 129 321 367 673 818 1178 1244 1481 1757 1915 2120 2133 2174 2176 219 2370 2492 2622 2660 2708 2816 2875 3083 3512 3672 3685 3754 3776 3802. Die Gewinn⸗ Ziebung findet am 1. April 1874 statt.
D. Frankfurt a. M., 15. Januar 1874. Die Börse eröffnete in recht fester Haltung und schien für Creditactien wieder die Position von vorgestern behaupten zu wollen. Allein die matten Berliner Course, welche im Laufe dee Geschäfts einliefen, hoben die günstige Wirkung der anfänglichen Deckungskäufe wieder auf und es trat successive eine Abschwächung der Tendenz ein. Die Liquidation wickelte sich ohne Schwierigkeiten ab. Geld war flüssig und stellten sich Prolongationszinsen auf ca 4/%. Für Creditactien zeigte sich Stückmangel. Staatsbahn bedangen einen kleinen Report. Nach Mel⸗ dungen von Berlin ist die dortige Börse vorzugsweise durch die zum Theil starken Rückgänge am preußischen
Bahnenmarkte verstimmt. Creditactien bewegten sich zwischen 250—51 und 49½. Staatsbahnactien waren ziemlich matt und gingen von 319% bis 348. Lombar⸗
den schlossen 169. In österr. Bahnen ging wenig um. Alföld und Siebenbürger matter, Elisabeth höher Prioritäten anziehend. Banken blieben unbelebt.
Oesterr. Nationalbank 4 fl. höher. Anlagefonds fest. Neue 60% Ungarische Schaßanweisungen wurden lebhaft zu 87¼ gehandelt, Neueste Russen zu 92½ im Verkehr Von Loosceffecten Ungarloose, 860er und 1864er höber.
Creditloose und Bayrische Loose nachgebend. Von Wechseln Wien angeboten. Geld Cours.
Frankfurt am 15. Januar 1874. Preußlsche Friedrichsd or fl. 9 57½%—58½½, F* 941-43 Holländische fl. 10⸗Stücke„ 9 52—54 G„ 5 32—34 Ducaten al mates„ 5 33—35 20 Frankenstücke.„ 9 20½—24½ Englische Sovereigns„ 11 48—50 Kussische Impertales„ 912—44 Dollars in Gold„ 224½½— 3
Das der Deutschen Transatlantischen Dampfschiffsabrts⸗ Gesellschaft(Adler Linie) in Hamburg gebötende Dampf⸗ schiff„Herder“, Caplian Fischer, tral am 8. Jauuat seine erste Reise mit Passagieren und Ladung von Ham- ducg direct obne Zwischenbaͤsen anzulausen nach Newpork an.
218 Bei der jehigen oft rauben und ungesunden Witterung we Erkältungen an der Tagesordnung sind, machen wir vornehmlich sorgsame Mütter darauf aufmerksam, wie leicht dei Kindern aus einem anfänglich undedeutenden Hüsieln der qualvolle Keuchbusten oder die gesäbrliche Bräune cnisteben kann und wie wichtig es ist, gegen diese und äßnliche Erkältungsleiden oder zur Vorbeugung der- lelben, eis ein gutes Mittel bei der Hand zu baden. Wir glauben deßbalb auf ein Präparat binweisen zu müssen, dessen außerordentliche Nützlichkeit als Schutz und Hausmittel sich auf das Eklatanteste heraus gestellt bat. Es ist dies der in der W. H. Zickenheimer'schen Fabrik in Mainz beteitete rbeinische Trau dendtrust⸗ bonig— ein aus Weinttauden⸗Extract, feinstem Rohr⸗ zucker und Kräuterdecoct zusammengesetzter, böchst angenehm schmeckender Saft.— Auch von medicinischer Seite wird cet genannte Traubenbrusthenig immer mebr anerkannt! und verordnet und von nahmbasten Autoritäten als ein ganz vorzügliches, jeder Familie unentbehrliches Hausmittel empfohlen. Am besten dürfte für den bohen Wertd des selden die große Anzahl Atteste von glaubwürdigen Per sonen aller Stände gelten, sowie daß die größten und vornehmsten Apotheken und Handlungen denselden führen. Man deachie dieserbald die Annonce in diesem Blatte.
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