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1874.
Donnerstag den 15. October.
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Ober!
ssischer Anzeiger.
Die Petitzeile wird mit 4 Kreuzern berechnet.
elle zu Köngstädten zu übertragenz am 21. Seplember
s g a e f nt Stötel. Aberuagen. Am 15. Seplember wurde dem kath. Pfarrer
Hreisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag
auf Freitag abgehaltene Amtstag als Anruftag wegfällt,
Amtlicher Theil. Bekanntmachung.
Es wird hiermit zur Kenntniß der Gerichtsangehörigen des unterzeichneten Landgerichts gebracht, daß vom 15. dieses Monats an der seither l so daß für die Folge nunmehr Dienstag und Donnerstag und zwar Vormittags von 8 bis 12 Ubr und Nachmittags von 2 bis 5 Uhr von allen Angehörigen des Bezirks in anhängigen Rechtesachen Anträge gestellt und neue Rechtssachen — maunbängig gemacht werden können. An den übrigen Tagen— Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag— werden außer den speciell auf diese
9 angesetzten Verhandlungen nur wirklich eilende Sachen angenommen und haben is sich die an diesen Tagen erscheinenden Rechtssuchenden selbst
uzuschreiben, wenn sie mit nicht eilenden Anträge Friedberg am 1. October 1874.
n zurückgewiesen werden.
Großherzogliches Landgericht Friedberg. Ber a mn m, Landrichter⸗Vikar.
Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großberzogliche Regiet⸗ ungsblatt Nr. 48 enthält:
I. Instruction für die Schulvorstände.
II. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That. Seine Rönigliche Hoheit der Großherzog haben mütelst Aller⸗ böchfter Entischlußung vom 28. August d. J. Alleignädigst geruhl, dem Garcisten Georg Köhler von der 5. Compagnie m 1. Infsanterie⸗(Leibgarde) Regiment Nr. 115 aus Bessungen für die von ihm mit Muth und eigener Lebens desant vollbrachte Erteitung des Polytechnikers Julius Müller aus Euiswil in der Schweiz von dem Tode des Ertrinkens das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrist: „Für Reltung von Menschenleben“ zu verleihen.
III. Orcensverleibung. Seine Königliche Hoheit der Sroßterzog haben allergnädigst geruyt: am 31. August dem Oberstlieutenant z. D. und Bezuks-Commandeur zu Mainz von Wachter das Ritterkreuz 1. Klasse des Philipps⸗ Ordens mit Schwertern zu verleihen.
IV. Namensveräudet ungen.
Vi. Diensinachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog baben Allergnädigst gerubt: am 18. Sept. lem Lehrer an der 1. kath. Schule zu Hainstadt, Wilheim Schulmetich, die 5. kath. Schulstelle zu Bürstadt, dem lehrer an der 1. evang. Schule zu Reichenbach, Wilhelm
9. Sepiember dem Lehrer an der 2. evang. Schule zu Bräfenhausen, Johannes Friedmann, die 2. evang. Schul⸗
bi Schulamis⸗Aspirauten Frietrich August Freund aus ickendach die 3. evang. Schulstelle zu Biebesheim zu
zehann Weber die kath. Pfarrstelle zu Gundersheim, im ckanate Worms, und am 17. September dem Grafen Mox von Galen die kath. Pfarrstelle zu St. Christoph un Mainz, im Dekanate Mainz, übertragen. VI. Charakter Ertheilungen. 1 VII. Versetzungen in den Ruhestand. Seine König— che Hoheit der Greßberzog baden Allergnädigst geruht: am 21. August den Kammermusiker Ernst Boose, unter Anerkennung seiner mehr als 50jährigen treu geleisteten Dienste, in den Ruhestand zu versetzen.
Albert, die evang. Schulstelle zu Balkhausen und am mission der von Schrautenbach'schen Stiftung in Friedberg,
stellte Berichterstatter Heinzerling einen Antrag auf Erlaß
— Am 2. l. M. wurde der Großh. Land-
einer allgemeinen, für ganz Hessen geltenden Bau ⸗Ord⸗ rschter zu syriedberg, Philipp Reitz, unter Aner-
nung. wie eine solche z. B. in Württemberg bestebht, in Aussicht, um Beschwerden wie die vorliegende vorzubeugen.
und Hülten-Besitzer wird nach kurzer, zwischen den Antrag— stellern, dem Berichterstatter Theobald und dem Ministerial— von der Regierung abgegebene Erklärung, daß eine Holz— britannien) und genommen sei, für erledigt erklärt. Schließlich wird in hier eingetcoffen.
die Berathung des Berg-Gesetzes eingetreten. An der General⸗Debalte betheiligten sich nur Berichterstatter Buff
erklärte sich mit den Ausschuß-Anträgen überall einver— standen, soweit sie nicht bei einigen wenigen Artikeln Ein⸗
— 13. Oct. In der heutigen Sitzung der zweiten Kammer wurde eine Reihe von Petitionen gegen die Kicchengesetze angezeigt und einige neue Berichte erstattet,
Tagesordnung ist eine Vorstellung der Verwaltlungs-Com⸗
und Abg. Heidenreich. Die Berathung der einzelnen bezüglich des Gesundheitszustandes Arlikel bietet wenig allgemeines Interesse. Die Regierung] Arnim ab gegebene Gutachten melden die Morgen— blätter übereinstimmend, daß eine Veränderung der sprache erhebe, und sobaun gelangten die Artikel 1 dis Haft-Lotalität für nothwendig erklärt wird, da 120 zur Annahme unter jeweiliger Berücksichtigung der Graf Arnim der frischen Luft und Bewegung be— Ausschuß-Anträge. dürfe. Cdentuell soll das Maison de Santé im benachbarten Schöneberg in Aussicht genommen sein. — Eine inspirirte Correspondenz schreibt: Wir die als dringlich erachtet worden, und demnächst zur Be- hören, daß dem Kaiser täglich nach Baden-Baden rathung gestellt werden sollen. Der erste Gegenstand der über den Verlauf der Angelegenheit Bericht er⸗ stattet wird, da der hohe Herr die Entwickelung
kennung seiner lanp jährigen, mit Treue, Gewissen— Der Antrag der Abgg. Pfannftiel und Wadsack wegen der haftigkeit und Fleit geleisteten Dienste, auf sein Holz⸗Abgabe aus Domanial Waldungen an Eisenbammer, Nachsuchen in den Ruhestand versetzt.
— Prinz Christian von Schleswig-Holstein Ralh Meisenzahl geführten Debatte, mit Rücksicht auf die mit seinet Gemahlin(Prinzessin Helene von Groß⸗
den Prinzen
abgabe im fraglichen Sinne vorerst nicht mehr in Aussich:Christian und Albert, ist zu fünftägigem Besuche
Berlin. Ueber das von den Gerichts-Aerzten
des Grafen
über den Entzug tesiomentarisch vermachter Slüpendien. der Sache mit großem Interesse verfolgt, um so Diese von der Frau von Schrautenbach der Burg Fried- mehr, als die dovon betroffene Person nicht nur
berg und deren Gebiet vermachten ausdrücklich für evan- zu dem höchsten Adel der Monarchie gehört, sowie
gelische Studirende bestimmten Süpendien wurden, nach— dem die Burg Friedberg bessisch geworden war, 1819,
eine der höchsten Staatsstellen begleitete, sondern
durch das Ministerium mit der Stipendienkasse zu Gießen auch bisher stets zu den bei Hofe gern gesedenen
vereinigt und von da an durch die dortige Slipendien- Personen gehörte.
Wenn übrigens kürzlich be⸗
Commission an beliebige Bewerber, sogar an kalbolische hauptet worden ist, das Vorgehen des auswärtigen Theologen vergeben. Die Verwaltungs-Commission in Amtes sei ohne Wissen des Kaisers geschehen, so 1 U
Friedberg führt gegen diese Beeinträchtigung der Berech—
ügten Beschwerde und beantragt der von dem Abg. Stüder können wir dem auf Grund guter Information
erstatleie Ausschußbericht, der Verwaltungs⸗Commission in sentschieden widersprechen. Friedberg wieder die statutarische Mitwirkung bei der Ver— bat der Kaiser ausdrücklich
leihung der Süpendien zu gestatten, unter den Bewerbern den Angebörigen der früheren Burg mit Annexen und der Sladt Friedberg den Vorzug einzuräumen, die Stipen⸗
VIII. Concurtenzerössnungen. Erledigt ist: die evang. Pfarrstelle zu Wieseck, im Dek. Gießen, mit einem Gehalt
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Fee sieht das Präseniauonstecht zu dieser Slelle zu. Darmstadt, 12. Oct. In der beutigen Sitzung der j veiten Kammer wurde zunächst der Antrag des Abg. 17 wegen der Verpflichtung der in den Jahren 72, 1873 und 1874 aus ber Volksschule entlassenen hännlichen Jugend zum Besuche der Foribildungsschule nuch dem Ausschuß⸗Antrag für erledigt erklärt. Aus Ver⸗ Mlassung dee Antrags der Abgg. Dumont, Oechsner und Fbüchner auf Erhöbung der Enischädigung für Quartier— Histung und Verpflegung der Truppen wird nach Bemerk⸗ ungen der Abgg. Goldmann, Oechsner und Büchner die Aegierung ersucht, 1) bei den Berathungen des Bundes- the dahin zu wirken, daß die proponirten Verpflegungs- lte dahin erhöhl werden, daß eine Reichsmark für den tag und Mann als Regel fesigesetzt, und nach diesem atze größere oder geringere Leistungen bemessen werden; bei den Verhandlungen über die Revision des Servis— rises bahln zu wirken, daß die Vergütungen für Natural⸗ lartiere den geforderten Leistungen enisprechend festgestellt
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diaten dieser Stiftung nicht t Verpflichtungen zu be—
Schaub erörtert mit wenigen Worten die Verhältnisse und
Nach unseren Quellen zwei Tage vor der Inswerksetzung der Maßregel seine Zustimmung zu dem eingeschlaͤgenen Verfahren ertheilt.
8— Das amtliche Journal der Pariser Bot— don 846 fl.; die 3. Elementarschulstelle zu Büdingen, im(asten, welche in der Sütung nicht begründet seien. schaft, welches bei der hiesigen Gerichtsstelle einge-
dreis Büengen, mil einem Gehalte von 500 fl. und
0 a n a f 5 70 e e 8 100 fl. Wobnungsvergülung; dem Herrn Fürsten zu fragt, ob die Süpendiaten auch auf anderen Universitäten troffen, soll von Arnim's eigener Hand die Nummern
ihr Stipendium verwenden dürften, worauf der Referent und Eintragungen derjenigen Actenstücke enthalten, erwiederte, es sei kein darauf gerichteter Antrag gestellt welche Arnim jetzt als Privat-Correspondenz und und daher diese Frage nicht in Betracht gezogen worden. persönliches Eigenthum angesehen wissen will.
Der Ausschußantrag, der Beschwerde Folge zu geben, wird darauf einstimmig angenommen. Da der Ausschußbericht!
— Graf Arnim kommt nicht nach der Maison
über das Berggesetz noch nicht vollsändig gedruckt ist, wird de Santé in Schöneberg, obwohl dort Alles be—
die Sitzung wegen Mangels an Malerial geschlossen. reits für ihn eingerichtet war.
Darmstadt, 11. Oct. Mit Allerh. Ge—
g Schöneberg liegt im Teltower Kreise, und dort darf die Berliner
nehmigung St. K. H. des Großherzogs hat das Polizei nicht fungiren, also wird wohl eine andere Großh. Ministerium der Finanzen heute an die Heil Anstalt ausfindig gemacht werden müssen. Stände des Großherzogthums, zunächst an die Graf Arnim soll sehr krank sein; zu seinen alten 2. Kammer der Stände, wegen Errichtung eines Leiden kommt die ungeheure Aufregung.
Maschinenhauses im hiesigen Bahnhof der Main-
— Die Ueberführung des Grafen Arnim nach
Neckarbahn, wegen Erbauung eines dreistöckigen dem Charite-Krankenhause ist erfolgt.
Gebäudes mit Materialmagazin und Dienstwohnung
— Der Prozeß Kullmann verläuft allem Ver—
daselbst und wegen Ausführung einer Wasserleitunz muthen nach im Sande. Wir werden eine ein— in dem hiesigen Main Neckarbabnhof die Propo- fache Mordgeschichte zu bören bekommen, der nichts
Wroen; 3) sobald es die gegenwärtig noch schwebenden Matoattonen ermöglichen, einen Gesetz-Entwurf über Aus⸗ eichung det Kriege kosten von 1870/71 aus Landesmülteln in Ständen vorzulegen. Gelegenlich der von der Kam- r einsummig abgelebnten Beschwerde des Gafiwirths under von Darmsiadt wegen verweigerter Bau⸗Erlaubniß
sition gerichtet, die Zustimmung dazu zu erklären, weniger anbaftet, als ein politischer Hintergrund.
daß zu diesen baulichen Herstellungen ein Betrag Von„intellectuellen Urbebern
“keine Spur. Des-
von 175,002 fl. 42 kr. aus disponiblen Mitteln balb werden sich wohl Alle berubigen können, der Hauptstaatskasse verwendet und dem diesseitigen denen es uicht gelingt, im Würzburger Schwur— Baukapital der Main-Neckarbahn zugerechnet wird. gerichtssaal ein Plätzchen zu finden. Die Sache
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