— 90 leber das Motiv erfährt man, daß derselbe ein Verhältniß 1 mit einem jungen Mädchen gehabt habe, der Vater des dur de„%— aber eine Verbindung Beider nicht habe zugeben vertim der 0 ö 0* N Nundd Zwingenberg. Der diesjährige Most findet raschen * galt, Absatz und stellt sich dermalen der durchf i i 6 e fun e 436 fl. der durchschnittliche Preis 5 Offenbach. Man einigte sich in der ersten öffent⸗
ung eines Magistrats abzusehen. meisters wurde auf 7200 Mark fixirt Stelle öffentlich auszuschreiben. Offenbach. Am 7. d. fand Altkatholiken unter Assistenz eines Mainz. Das Resultat der Wahl ieten ist folgendes: Nationalliberale
sind Ultramontane 14, Demokraten 4.
gewählt
lümmten.
8 lichen Sitzung der Stadtverordneten dabin, von der Bild— Der Gehalt des Bürger— und beschlossen die
bier das Begräbniß eines evang. Geistlichen statt. der Stadtverord— le 19, Stimmberechtigt waren 152, biervon gebindert an der Wahl durch Steuer- Rück⸗ ständigkei: ungefähr die Hälfte, von welcher 1224 ab⸗ Die absolute Majorilät liegt auf Seite der National-Liberalen; 12 Miiglieder des seitherigen Stadt—
merkwürdigen orthographischen und stilistischen Räthsels wird nun zwar der scharfsinnige Leser ohne große Mübe finden, doch sei dieselbe der Vervollständigung wegen gleich mit beigefügt. Der weise Dorf-Solon wollte einfach sagen: „Ich altestire, daß der Gensdarm N. N. 3 Vagabonden eingebracht bat.“ Traurig an der spaßbaften Geschichte ist nur, daß dieselbe im Jahre 1874 passirt ist.
Berlin. Der Militär-Etat für 1875 wird, soweit sich bis jetzt übersehen läßt, etwas über 109,000,000 Thlr. verlangen.
Berlin. Die aufmerksamsten Zuschauer bei den Herbst⸗ Manövern der deutschen Truppen waren die französischen Offiziere. Mit klugem, sachverständigem Auge sind sie der neuen Tactik in Folge der Kriegserfahrungen gefolgt und haben sich von der vollen Schlagfertigkeit und Tüchlig— der Deuischen überzeugt und in diesem Sinne daheim berichtet. Die Franzosen haben daraus die Moral ge— zogen, daß die Zeit der Revanche vertagt werden muß.
Berlin. Das„Berliner Fremdenblaut“ hatte den heimkehrenden Nordpolfahrern einen Berichlerstalter ent— gegengeschickt. Als dieser mit der Mannschaft des„Tegel—
1 Ocrselgungen st, 61 Malter schöne, meblige, von der Krankheit oder r Iden so em Durchwachs nicht die Spur zeigende rothe Kartoffeln. Aaemit 18 Ungewöhnlich reiche Erträge werden auch von verschiedenen ana nderen Seiten mitgetheilt. orgegangen Papenburg in Hannover. Hier scheinen Ehelustige
iner harten Prüfung entgegen zu gehen. Die
ir Ehe übergehen wollen, in gesetzmäßiger Weise auf sehangen werden müssen, befestigt.“ Leipzig. Von einem Ortsrichter
tt Aus⸗ zusgestellt:„Igad des Thiere das der Schand Aran f. N. Zsache Bund eingebracht bat.“
on einem Felde, welches einen preußischen Morgen groß
Ems⸗ „
kitung“ schreibt nämlich in ihrer neuesten Nummer wört— ich:„Heute wurde am biesigen Magistraisgebäude der pwarze Kasten, worin künftighin die Verlobten, welche
in der Nähe ward pigende(buchstäblich wiedergegebene) amtliche Bescheinigung Darm! vor dem Kriege. Die Lösung dieses speciellen Hotels, wo sie nicht allein deutsch sprechen können,
Borstandes sind(auf national liberaler Seite) wieder— hoff“ sich unterhielt und a. A. einen zu dieser gehörigen gewählt. Tyroler fragte, welchen Eindruck denn die arklische Zone mit ihren Wundern und Schrecknissen auf ihn gemacht
Allerlei. babe, faßte der brave Sohn der Berge den gehabten Ge⸗
8 2 5 ammteinoruck seiner zweijähri Erlebnisse in die schöne Crefeld. Daß die diesjährige Kartoffelärndte Aue 7755 e e ee
1 95 50 f Anwort zusammen:„Im Eismeer ischt's wüscht.“ ungewöhnlich ergiebige, die fruchtbaren Jahre von 1840 1 18 0 85
is 44 vollständig erreichen de, wenn nicht eübertreffende ist, 5 rhellt aus Folgendem: Ein biesiger Oeconom erzielte
Berlin. Man schreibt dem Berliner„Börsen-Courier'“, aus Paris:„In den meisten größern französischen Orten
sondern auch deutsche Küche erhalten und nach deulscher Art bedient werden.“
Paris. Wie die jüngst abgehaltene Volkszählung dargethan, haben von den überhaupt 1,85 1,790 Bewobnern der sranzösischen Haupistadt nur 642 718, also nur wenig über ein Dritttheil, in der Riesenstadt selbst, fast zwei Drittel aber außerhalb derselben das Licht der Welt er— blickt. Unter den, etwa ein Zwölftel der Gesammtzahl ausmachenden Fremden, d. b. Nichtfranzosen, nehmen dem Reichthum nach zwar die Engländer, der Anzahl und der Intelligenz nach aber die Deuischen die erste Stelle ein. Allein von Angehörigen des Deutschen Reiches(also obne die Deutsch⸗Oesterreicher, Deulsch-Ungarn und deutsch reden⸗ den Schweizer) haben 47,354 in Paris ibren Wohnsitz; d. i. nahezu wieder die gleiche Anzahl, wie vor der Aus- treibung im August 1870. Die Sehnsucht dieser„Deut- schen“ nach den Fleischlöpsen der Seinestadt muß doch sehr groß, und bei nicht Wenigen von ihnen jedenfalls größer als ihre Ehrliebe sein, wenn sie nach den jene Austreibung begleitenden Schmachscenen freiwillig wieder zum Schau⸗ platze jener Insulten zurückkehren! Sollten diese„Söhne Germaniens“ denn nicht innerhalb ihres Vaterlandes Ge— legenheit zu fruchtbringender Verwendung ihrer Geschick⸗ lichkeit und Kenntnisse finden?
Handel und Verkehr. Grünberg, 10. October. Die Preise auf unserem heutigen Fruchtmarkte betragen: Waizen(100 Kilo) 12 fl. 39 kr.; Korn(90 Kilo) 9 fl. 18 kr.; Gerste(80 Kilo)
kann man wieder deutsch sprechen und wird deulsch ge— sprochen. Leute der gebildeten Klasse, die sich jetzt so sehr dem Studium der deutschen Sprache hingeben, verlangen sogar sebr oft, wenn sie mit Personen, die einen deutschen Accent haben, zusammenkommen, sie möchten doch deulsch spieten. In den öffentlichen Concerten des Tuiserien und Palais Royn⸗Gartens, des Parcede Monceaux, in welchem sogar ein Punkt seitens der Habitués„Le coin des Allemands“ gelauft ist, bört man sehr viele Personen deutsch sprechen. Die großen Magazine haben wieder ihr„Man spricht deuisch“ ö angebracht. Ja selbst das bekannte Magazin„Zum großen Preußenkönig Friedrich“, Faubourg Saint Honoré, hat wieder sein altes Rococoschild angeheftet. Deutische Schneider, Schuhmacher, Mösoelschreiner sind wieder in! Masse installirt und deutsches Bier mundet ebenso gut wie Die Deutschen haben seit Jahren ihre
8 fl. 37 kr.; Hafer(60 Kilo) 6 fl. 5 kr.; Molter (90 Kilo) 8 fl. 30 kr.; Erbsen(10 Kilo) 12 fl. 15 E; Linsen(100 Kilo)— fl.— kr.; Samen(90 Kuo) 13 fl. — kr.; Kartoffeln(100 Kilo) 1 fl. 45 kr.
Frankfurt, 10. Oct. Der heutige Heu- und Strob⸗ markt war gut befahren. Heu kostete per Cir. 2 fl. 12 kr. bis 3 fl. Sitoh per Centner 1 fl. 30 kr. bis 1 fl. 40 kr. Butter 1. Qual. 46 kr., 2. Qual. 42 kr., Eier das Hundert 3 fl.— kr. Kartoffeln per 200 Zoll⸗ pfund 2 fl.— kr.
Marnz, 10. Oct. Productenmarkt. Waizen per Nov. 11 fl. 45 kr., per März 20 fl. 10 kr., per Mai 20 fl. 10 kr. Korn per Nov. 9 fl. 33 kr., per März 16 fl. 35 kr., per Mai 16 fl. 30 kr. Hafer per Nov. 10 fl. 33 kr., per März 18 fl. 35 kr., per Mai 18 fl. 35 kr. Rüböl per Oc. 7 fl. 15 kr., per Mai 32 fl. 15 kr. Raps per April 29 fl. 45 kr.
41 Obligations-Verloosung.
308 Bei der heute stattgehabten Obligations ⸗Ver⸗ 3060 Zum Erlaß vom 8. d. N hosung wurden die Nr. 51 zu 200 fl. und Nr. 94 zu dem ernannten Massecurator Iflan
100 fl. von den Partial⸗Obligationen der Ober⸗Erlenbach zur Rückzahlung gezogen.
de Beträge bis zum 1. Jemeindekasse in Empfang zu nehmen, indem von diesem Tage an die Verzinsung aufhört. Ober⸗Erlenbach am 30. Juli 1874.
Möglich.
5 8 9 g
Versteigerungs⸗Anzeige. 4 Dienstag den 13. Oktober d. J., Nachmittags
Uhr, sollen in der Wohnung der Th. Lotz Wittwe
Mhier nachfolgende Gegenstände erbtheilungshalber neistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert werden:
7 Roßgang,
2 dunkelbraune ostfriesländische Stuten, 5 Jahre
alt, fehlerfrei, zugfest ein- und zweispännig gefahren,
1 Victoriawagen,
1 Schlitten,
mehrere Oeconomiewagen,
Wagengeschirre, l.
Oekonomiegeräthschaften und sonstiges verschiedenes
Hausgeräthe, sowie eine Anzahl Pfauen, Hühner
und Tauben.
Gießen den 6. Oktober 1874. f.
Großherzogliches Ortsgericht Gleßen. Lüdeking.
8 6 1
Immobiliar-Versteigerung.
0 Mittwoch den 14. Oetober d. J., Vormittags
Chaisengeschirre und
1 Ak 1
11 Uhr, soll in hiesigem Rathhause auf freiwilligen trag die Hofraithe und Scheuer nebst Güterstücken ie Bäckermeisters Carl Stelz nochmals öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden.
Friedberg den 8. Oktober 1874. d f Großherzogliches Ortsgericht Friedberg.
Fouc ar.
Gefunden.
Auf der Chaussee zwischen Bad Nauheim und Friedberg 1 ein Sack mit Aepfeln.
Der Eigenthümer kann sich dahier melden.
Babd⸗ Nauheim den 9. Oetober 1874. 1. Großherzogliche Polizei- Verwaltung. 81 6
Gleim. 25 Ter obere Stock meines Hauses
Großherzogliche Bürgermeisterei Ober⸗Erlenbach.
Bekanntmachung.
M. wird bemerkt,
Geld ⸗Ausleihung.
0 d nur die Verwalt⸗ 2974 Ende 1874 können verliehen werden: Gemeinde ung des kaufmännischen Theils der Apotheke zusteht,
n. Die Jababer während die übrige Verwaltung vor wie nach unter deser Obligationen werden hiermit aufgefordert, gegen Verantwortlichkeit
FJückgabe derselben und der nicht fälligen Zinscoupons fortbesteht. November 1874 bei hiesiger
a) aus der evang. Kirchenkasse zu Holzbausen v. d. H⸗ 2550 fl.,
des Hofapothekers Sturmfels] d) aus dem evang. Freischulfonds daselbst 1280 fl. [Holzhausen den 2. Oktober 1874.
ae 2. 1 7 55 1874. ö Kolb, Kirchen- und Schulrechner. Hroßherzogliches Landgericht Friedberg./ W= T dT J. U. d. PFE Allwohn, Landgerichts-Assessor. 12 8 2 2 8 N 1 1 Mert 129 9 cl. Immobiliar-Versteigerung. 15 Fen de Onig 2
3063 Montag den 19. October l. J., Vormittags 1100 181 5 8 5* 1517 von L. W. Egers in Breslau ist 8
Uhr, sollen in hiesigem Rathhause auf freiwilligen An- Philipp Engel I. die nachgenannten Immobilten noch— mals an den Meistbietenden versteigert werden. Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Klftr. 1. 26. 142,7. Grabgarten in der Stadt,
1. 25. 137. Grasgarten daselbst, 5. 113. 141. Grabgarten am Mainzerthor.
Friedberg den 12. October 1874.
trag der Erben des verstorbenen hiesigen Bürgers Johann&
allein ächt zu haben bei Jos. Hoffmann 2 in Friedberg. 8
Ver
3047 Freitag den 16. Oktober, Morgens 9 Uhr, lassen
Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. o ear.
Versteigerung.
Donnerstag den 15. Oktober, Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Gartenhaus des Herrn Dlouhy in der Vorstadt zum Garten nachverzeichnete Gegenstände gegen gleich baare Zahlung meistbletend versteigert werden:
f
e ist zu vermiethen Carl Reuß.
C N N N
Mehrere hundert Topfpflanzen, 1 Mirnbaum⸗Stamm, 2 Meter lang und 75 Centi— meter Durchmesser,
1Heichener Eckschrank mit Pult,
1 Ambosklotz,
1 Marktstand,
18 Stück neue Mistbe t-Fenster,
1 Deeimalwaage, 1 Centner Tragkraft, Packkisten,
Einmachfässer,
2 steinerne Trög,
noch gutes Clavier,
1 Tafelwaage und sonstige Gartengeräthschaften. Friedberg den 8. Oktober 1874.
In Auftrag:
Schwarz, Hoftaxator.
Für Bergleute und
* Brunnenmacher.
3054 Es wird ein sachverständiger Mann gesucht, welcher einen seit 3 Jahren neu gemachten, 43 Fuß liefen Brunnen tiefer machen kann, um hinreichendes Wasser zu schaffen. Näheres recht bald zu erfragen bei C. B.
3052
die Gebrüder Grödel wegzugshalber nachstehende Gegen— stände unter den vorher bekannt gegebenen Bedingungen öffentlich meistbietend versteigern: f 1 neuen zweispännigen schweren Wagen, gußeisernen Kessel, alte Eisenbahnschinenstücke, transportablen Herd, eine große Parthie altes Eisen und Rohren,] Kelterschlussel, 1 Schnitzbank, 1 Stoßkarren und zwei Räder, 2 Schwungrader, 1 großes Regenfaß und sonstige Faͤsser und Bütten, 1 Parthie Sandsteinplatten, 1 Parthie eichene Stollen, 1 Parthie Taunen-Brenn- und Nußzholz, Bretter, Sparren, Latten ꝛc., mehrere rohrgeflochtene Banksitze, 1 Hundehütte, 1 große Parthie Militär— Bettstellen mehrere Schubladenregale, 1 Parthte Krüge und Flaschen u. s. w Friedberg.
1 alten
In Auftrag: Jos. Butz bach, Auetionator.
Fuhrmann.
2966 Die Fauerbacher Basalt-Bruch-Gesellschaft sucht einen tüchtigen Mann, der die Fuhren im Steinbruch und zur Eisenbahn besorgen und in den Pausen im Steinbruch arbeiten kann.
Eine zweispännige Kalesche 3022 ist wegen Mangel an Platz billig zu verkaufen. Stelzengasse Nr. 1 in Frankfurt a. M.
Ein auch zwei Ackerbauschuͤcer
3050
Eichelmann, Fäberei Berstadt.
finden Logis bei Verwalter Sommerlad in der Burg.
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