Ausgabe 
11.6.1874
 
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1874. Donnerstag den 11. Juni.

68.

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Oberhessischer Anzeiger.

Die Petitzeile wird mit 4 Kreuzern berechnet.

Areisblatt für den Kreis Friedberg.

Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.

Amtlicher Theil.

treffend: Die öffentliche Versteigerung verfallener und nicht renovitter Pfänder der hiesigen Pfand⸗ und Leihanstalt.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzo

Sie, insbesondere diejenigen von Ihnen,

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igerungstermin in den Gemeinden veröffentlichen zu laͤssen. Da dies seither öfter zum Schaden

nteresse des Pfand bauses erfordert, so erwarten wir pünktliche Befolgung auch bei späteren Versteigerungsterminen.

Friedberg am 8. Juri 1874. glichen Bürgermeistereien.

deren Angehörige ein Interesse an der Pfänderversteigerung des hiesigen Pfandhauses baben, 92 don deren Verwaltung auf Donnerstag den 18. Juni nach dem Oberbessischen Anzeiger anberaumt worden ist, werden beauftragt, den Ver-

von Betheiligten nicht geschehen ist, dies auch das Trapp.

Deutsches Reich. der verschiedenen Rhein-Eisenbabn-Uebergangs-

Kammer der Stände. 61. Sitzung. Schluß.) seits auch noch die Ausstellung einer zweiten der-

ane Interpellation des Abg. Schröder wegen worden. i 0 ö n Lorlage eines Kirchengesetzes dahin, daß dieselbe für dieselbe die Insel Mainau in Aussicht ge- * ganz kurzer Zeit erfolgen werde. Büchner frug, nommen, und als Zweck wird gleicherweise die relche Ste lung die Regierung gegenüber der von Beherrschung der Bodensee-Gürtelbahn, wie der

ler hess. Ludwigsbahn angeordneten Tariferhöhung Bahn Radolfzell Ulm und der Stockachbahn an

ennehme. Die Ministerialdirectoren Schleiermacher begeben. Eine Ergänzung erfährt dieser Vorschlag

rid Starck machten darauf aufmerksam, daß die noch durch die Wiederbefestigung von Hohentwiel, tbilligte Erhöbung des Personentarifs nur dem als Sperr-Fort für die von der Schweiz nach

Lorgang anderer Bahnen entspreche und geboten Süddeutschland führenden Eisenbahnen, deren drei

tscheine, was Schröder als einen wirthschaftlichen in dem nur eine kleine halbe Stunde von diesem dehler bezeichnen zu müssen glaubte. Die Re- allschwäbischen Fürstensitze entfernten Städtchen gerung legte sodann einen Gesetzentwurf vor, Siegen ihren Knoten- und Kreuzungepunkt besitzen. ronach die Eltern für die von ihren nach dem Dem deutschen Reiche waren früher Er

1 zu verfolgenden Kindern begangenen rusalem angeboten worden, ohne daß man darauf landlungen haftbar sein sollen. Auf der eingegangen wäre, so daß das Reich in dieser Agesoidnung stand die Berathung des Nach- Beziehung vom Auslande, namentlich von Eng⸗ tags Budgets. Minister Hoffmann legte den land und Frankreich, überholt wurde. Jetzt scheinen Norganisatsonsplan der Domanial- und Forst- derartige Anträge drwaltung vor. Hiernach sollen die Obertin⸗willigeres Ohr zu finden, wenigstens hat man so ulhmercien resp. Rentämter in Starkenburg und eben eine moabitische Säule für eine nicht unbe einhessen von 19 auf 12 vermindert, die Ver- trächtliche Summe erstanden.

naltung der Kameraldomänen den Forstbeamten, Posen, 9. Juni. Oberpräsident Günther d Erhebung der Domanialgefälle den Districts- hat heule an das Dom- Capitel die Aufforderung nehmern übertragen werden. Die Zahl der gerichtet, zur Wahl eines Bisthums verwesers zu rstmeister wäre auf 9 zu beschränken. Auf An- schreiten. Das Vermögen des erzbischöflichen g Königer's wird Angesichts der Tragweite der Stuhles wurde im Namen des Oberpräsidenten 6 klärung der Regierung die Verhandlung bis durch den Landrath v. Massenbach in Beschlag belegt. Deitwoch ausgesetzt. Dieses Ereigniß soll darin b emen Grund haben, daß das Ministerium gestern denten gegebenen Auftrages nimmt heute der Land- 9 end vertraulich der Mehrheit der Kammer gegen- rath von Posen den Vermögensstand der erz iler die Alternative: unbedingte Annahme des bischöslichen Diöcese auf.

guchtragsbudgets oder Rücktritt des Ministeriume Coblenz. 10. Kammerauflösung gestellt haben soll.

Mainz. Najestätsbeleitigung ist, wie uns von W ti getheilt wird, der hiesige Postsecretär paftet worden. Es sollen die bezüglichen, den Je ser beleidigenden

Die Pfarrer Wehn in Nieder

daß sie ihre Stellen freiwillig niederlegten. Ems, 7. Juni. Heute sind zum Besuche des Kaisers Alexander der Herzog Wilhelm von Mecklen burg und Prinz Nicolaus don Nassau hier einge troffen. Dieselben wurden zum Diner eingeladen. Erwartet wird heute der Großfürst Nicolajewitsch.

gugenen Woche wurden die 40 Millionen des 8. Juni. Heute n traf König a schen Kriegsreservesonds von Berlin nach Span- Albert von Sachsen N ein. Derselbe wurde n gebracht, und zwar in lauter Goldmünzen von dem Kaiser von Rußland auf deim Bahnhofe u in Kisten verpackt waren. Der Traneport be- empfangen und nach demEnglischen Hofe geleitet. and aus je 25(also 50 agen, die vo

g(all) Wesen, die bon Ausland.

Mann Soldaten unter dem Befehl eines Oesterreich⸗-Ungarn. Wien. DenH.

Berlin. Aus Varzin hier eingetroffene Nach-

1 daß des Befinden des Reichskanz . Fürsten Bismarck durchaus erfreulich sei, und daß der Krankheitezustand sichtlich im Fortschreiten 1 Besserung sich befinde.

Am Mittwoch und Donnerstag der ver

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tenants cecortirt wurden.

Zu der bereits geschaffenen oder doch in Nachr. wird von hier telegraphirt, die preußische Bildung begriffenen deutschen Rhein-Kanonen- Regierung habe dem Cardinal Schwarzenberg die souflotille, welcher nach neueren Mittheilungen erbetene Autorisation zur kirchlichen Visitation des

wenge welse die Beherrschung des Strombetts und! Glatzer Dibcesanbezirks rerweigert.

Darmstadt, 8. Juni.(Verhandlungen der punkte übertragen werden soll, ist jetzt süddeutscher⸗

Rinisterialdirector v. Starck beantwortet zunächst artigen Flotille auf dem Bo densee beansprucht Als befestigter Stations Ort findet fich

felge ens(F. 55 und 56) noch nicht straf- werbungen schätzenswerther Ausgrabungen in Je- rcpili f

bei der Reichsregierung ein

9. Juni. In Verfolg des vom Oberpräsi-

f beerg, Helfrich in Dippertz und Houben in Balduin-. 3

DerM. Anz. schreibt:Wegen stein sind wegen sortgesetzter Renitenz gegen die listen haben sich in Rapnra eee iesbaden Kirchengesetze ihrer Heimath verwiesen worden. Concha ist zu ihrer Verfolgung aufgebrochen.

O. dort Einige andere Geistliche, denen dasselbe Schicksal E n französischer Dampfer, welcher aus Bilbao

8. Juni. DieMontagsrevue meldet: Bei der auf Veranlassung des Hrafen Andrassy am 15. d. M. in Wien zufammentretenden inter- nationalen Cbolera-Conferenz handelt es sich, dem Programm gemäß, um die Abschließung eines internationalen Vertrages betreffs Vereinbarung von Quarantainemaßregeln und Einsetzung einer internationalen Commission, deren Verdicte inap pa llabel und für den betreffenden Staat bindend sein solen. Bei dem Congreß werden alle Staaten vertreten sein, welche seiner Zeit an der äbalichen Conserenz in Konstantinopel Theil nahmen.

DasNeue Fremdenblatt erhält von zuverlässiger Seite ein Telegramm aus London, wonach die Kaiserin von Oesterreich Mitte Juli zum Gebrauch der Seebädet in Brighton eintreffen wird.

Schweiz. Basel, 7. Juni. DieBasler Nachr. melden den heute früh hierselbst erfolgten Tod des Kirchenhistorikers Prof. Dr. Karl Rudolf Hagenbach. Derselbe war am 4. März 1801 geboren und Prasident des schweizerischen pro testantischen kirchlichen Hülfsvereins.

Holland. Haag, 8. Juni. In der zweiten Kammer veranlaßte eine Interpellation des Abg. Fabius über die Kriegführung in Atschin eine er regte Debatte. Der Colonienminister demerkte in seiner Erwiderung, daß über eine neue Expedition und über die Uebertragung des Oberbefehls an den General Van-Swieten noch nichts entschieden sei. Ein von Fabius gestellter Antrag, dem General Versppk, welcher auf sein Verlangen verabschiedet worden war, für seine Dienstleistungen in Atschin den Dank auszusprechen, wurde von einigen Mit- gliedern der Kammer als ein Tadelsrotum gegen die Regierung gekennzeichnet und darauf mit 36 gegen 26 Stimmen abgelehnt.

Spanien. Madrid, 6. Juni. Die Car-

drohte, wie die Herren Keller in Düren und Iven ausgelausen war, obne den gesetzlichen Formal 1

. 98. Acußerungen in einer Gesell- aus Edern, haben sich dadurch zu retten gesucht, täten genügt zu haben, wurde sestgedalten. Die 1 seest zu Wiesbaden gefallen sein.

carlistischen Bataillone von Guipuzcoa haben ziem⸗ lich erastlich rebellirt. Der Marquis Vega de Arniso hat den ihm angebotenen Pariser Bot- schaflerposten angenommen.

Nach einem Telegramm ist Don Alfons (Bruder von Don Carlos) an der Spitze von 7000 Carlisten in der Nähe von Gandesa(Tarra- gonien) geschlagen worden. Sein Verlust, gering wie bei den meisten spanischen Kämpfen der neuesten Zeit, war nur 100 Todte und 50 Gefangene.

8. Juni. Die amtlicheGaceta meldet, daß die Regierungetruppen ein Gefecht mit vier carlistischen Truppenabtheilungen hatten, worin die Carlisten 50 Todte und 30 Gefangene verloren.

Santander, 6. Juni. General Loma de sichtigte Hernani und Tolosa. Derselde fand die Umgebung Hernanis von den Carlisten ziemlich zahlreich besetzt.

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