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D u 11 Die scharfen Hiebe, f Wahltreiben des Backe'schen Comités betreffenden Herren, welche die 1 schriebenen Artikel loslassen, nicht erklären.
Die beiden armseligen Machwerke sind heut N und die beißt:„Nieder mit Euren Lügen und Eurem Schwindel, hoch
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ertheilt hat, müssen ungeheuer festsitzen.
lebe Schröder,
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welche das Centralwahlcomits in Friedberg mit 1095 Flugschrift dem Programm und dem jesuitischen uf andere
dieselben in ibrem letzten Wahlaufruf und vermuthlich auch in dem,
Weise läßt sich die schäumende Wuth der
e eine Antwort nicht werth. Unsere Antwort soll am 10. Januar gegeben werden
für Kaiser und Reich!“
Mehrere verfluchte Nationalliberale, welche nicht auf den Barrikaden
gestanden haben und auch nicht ihre Mitbürger zur Rebellion gegen Kaiser
und Reich aufhetzen.
Wahlcomité des 2. Oberhessischen Wahlbezirks.
Wablaufrufs vom 6. Januar ist noch viel zu zahm. Weßhalb halten Sie mit Ihren schwersten Geschützen immer noch hinter dem Berge, weßhalb geben Sie der sehn⸗ süchtig barrenden Menge nicht zu guter Letzt noch Gelegenheit, Sie, die Riesen der Freiheit, sämmilicher Fesseln ledig, in all der Grazie der Worte, womit Sie Ihre wahren Gedanken so unnachahmlich, ich möchte sagen so jesuitisch zu verbergen verstchen, zu bewundern. Ihre jungfräuliche Schüchternbeit, Ihre Zurückhaltung sind rührend, aber nicht am Ort; Sie haben ein- mal A gesagt und damit die Pflicht übernommen, Alles zu sagen, wovon Ihr Herz so voll ist. Lassen Sie es überlaufen, legen Sie los(auf eine Hand voll mehr oder weniger kommt es ja nicht an), zeigen Sie sich ganz in Ihrer bezaubernden Robust⸗ heit, greisen Sie nach Nr. 4. Seite 3 Ihres edlen Leiborgans, des„Bayerischen Vaterlands“ und erfüllen Sie die Luft mit den markerschütternden, sittlich⸗großen Worten: 4 5 „Beachte man insbesondere das giftige national⸗liberale Preßgewürme, wie es in ganz Deutschland wimmelt: Es sauft sich den Wanst und das Wänst⸗ lein aus dem eigens präparirten Reptilien Fond voll. Ja, selbst die Presse des Auslandes ist erkauft, um auf uns und unsere beilige Kirche zu schlagen, ——*. 2 zu kratzen und zu beißen und uns womöglich todt zu beißen. Ja, todtge⸗ bissen sollen wir Katholiken, soll unsere Kirch werden. Ein nach JIbrer gütigen Charakterifirung undeutscher, religionsfeindlicher Natio⸗ nal⸗Liberaler, der Ihnen gern in ähnlicher Weise wieder gefällig ist.
Nachricht an die Waͤhler.
114 Das Wahlrecht besitzt jeder unbescholtene Deutsche, der 25 Jahre alt i st Die Stimmzettel können geschrieben oder gedruckt sein, sie dürfen nichts enthalten, als den Kamen des Candidaten, welchem der Wäbler seine Stimme geben will. Wir geben den Wählern
An das klerikale
119 Die Sprache Ibres
Geflügelte Worte zum Wahltage.
Drum prüfe, wer an Rom sich bindet, 118 Den Syllabus von A bis Z;
Ist geistig er noch nicht erblindet,
Dann wählt er auch Herru Backe net.
Verderblich ist des Papstes Macht, Drum bleib, Germania, auf der Wacht.
Nacht muß es sein, wo Backe s Sterne strahlen.
Wenn Rom von Recht und Freiheit spricht, Gedeiht die Wohlfahrt wahrlich nicht. (Siehe Spanlen.)
Im Auslegen bin ich frisch und munter, Der Civilehe leg' ich den Viehhandel unter.
Es soll der Klerus mit Herrn Backe geh'n; Herrn Ketteler sprach's und so ist es gescheh'n.
„Treu und Glauben sind geschwunden“, „Frei kann der Betrug passiren“
„Und geknebelt ist die Freiheit“
Sagt Herr Backe unumwunden.
Doch was Herrn Backe's Stimme spricht, Das täuscht den denkenden Wähler nicht.
Ist dies schon Tolheit, hat es doch Methode.
Alles in der Welt geht schließlich floͤten, Auch Herr Backe und seine Propheten.
12⁴ An den
Reichstheater-Zettelschreiber.
Seh' ich die deutschen Fortschrittsaffen, Die noch nie was Gutes geschaffen,
den Rath nur gedruckte Stimmzettel, die so zusammenzufalten sind, daß der gedruckte Namen nicht sichtbar ist, zu verwenden und werden solche für Herrn Dr. B. Schröder hier von Haus
u Haus und am Wahltage noch vor den Wabllocalen(Rathhaus und Schulbaus) ausgegeben.
Das Central-Wahlcomité
Zur Reichstagswahl!
117 Es ist hohe Zeit, daß der Wahltermin vor der Thüre steht, und damit der aufs Höchste perbitterte Wahlkampf zu Ende geht, dena derselbe ist in das Stadium des öffentlichen Scandals übergegangen, und muß man namentlich dem sogenannten Wahlcomite für den 2. Oberhessichen Wahlkreis zugestehen, daß es, was Schimpfen und unbegründete Vorwürfe und Verleumdungen anbelangt, in seinem letzten Aufrufe Alles bis jetzt dagewesene weit übertroffen hat.
Es wäre zum Erschrecken, wenn es nicht gar zu lächerlich wäre, wenn man die Behauptung
liest, die Vertreter der Parthei, welche die Candiratur des Herrn Dr. Schröder aufgestellt haben,
hätten noch vor wenigen Jahren(wann und wo?) die rechtnäßige Autorität bekämpft, dle Fahne des Aufruhrs aufgepflanzt und hinter den Barrikaden gestanden.— Ist es nicht fürchterlich, sich zu denken, daß die Herren Geistlichen, welche den Wahlaufruf für Herrn Schröder unterschrieben haben, gewesene Barrikadenkämpfer sein sollen? Und nicht minder die fünf Landtags- Abgeordneten aus unserem Wahlkreise und ein Großherzoglicher Kreisrath und noch so viele andere in Amt und Würden stehende Männer—?
And solche unverschämte Lügen werden unter das Volk geschleudert von Männern, die sich Diener Gottes und Priester der allein selig machenden Kirche nennen!— Pfui!
Ueichstagswahl.
126 Der Wahlaufruf des hiesigen Central- Wahl- Comités hat das(katbolische) Wahl Comité des 2. oberhessischen Wahlbezirks außer Rand und Band gebracht, seine Wuth darüber, daß es entlarvt ist, daß ihm seine Lügen blos gelegt sind, hat den höchsten Grad erreicht. Wähler von Stadt und Land, der Hieb hat gesessen, darum unbeirrt auf dem richtigen Weg voran, bedenkt, daß jede Stimme, die auf den ultramontauen Ober⸗Rechnungsrath Backe fällt, für den rachedurstigen an e 8 daher sein gutes tbeures Deutschland liebt, dessen Frieden muß es für die erste und heiligste i g te(S Wahlurne nicht zu fehlen, sondern* nne
5 Herrn Dr. juris Schröder aus Worms zu wahlen.
Kämpfen mit allen ihren Waffen
Gegen Demoeraten und Pfaffen,
ö Dann„wird mir von alle dem so dumm, Als ging mir ein Mühlrad im Kopf herum.“
ö Was faselst Du da von deutschem Geist! In Deinem Munde dies doch nur heißt: Alles für den zusammengeschweißt,
ö Der stets bis in's Mark den Michel beißt. Was Heroen deutschen Geist's gesprochen,
ö Hat, scheint's, Deine Nase nicht gerochen.
Und nun mein Freund laß Dir noch rathen, Nur die Soeial-Demokraten Nicht mehr in Deinem Fett zu braten,
Es könnt' am End Dir selber schaden;
g Denn ein Kempf absolut provoeirt,
Wird sicher dann auch zu Ende geführt.
Ein socialistisch Gesinnter,
von„mehrere Demokraten“ unter-
5
(Klerikaler Wahlaufruf vom 6. Jauuar.)
*
(Erinnerung an Nockenberg.)
dessen Eigenthumsliebe so grenzenlos, daß er seine Zeit nicht für unnütze Wahl verschwendet und noch nicht zu
der Kulturstufe gelangt ist, um eine allgemeine Menschen⸗ mörderei heilig zu sprechen und zu bejubeln.
120 Dem Verfasser des Artikels„Zur Aufklärung“ sagen wir für die darin entwickelten Grundsätze unsern Dank, es bedurfte jedoch dieser Aufklärung nicht, indem wir nicht untersuchen wollen, woher unsere Bedrückung kam, nur ist es unser Grundsatz, Religion mit Politik nie zu verwechseln. Ohne daß uns von anderer Sefte die Augen geöffnet werden, wählen wir nur einen freisinnien Can⸗ didaten, wessen Bekenntniß er auch sei. Den Wahl⸗ spruch für Fortschritt und für Recht werden wir stets hochhalten. Mehrere idr. Wähler. Durch eingetretene Hindernisse verspätet.
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