N zurbe gefüllten„Kiepe“ mit dem Tode ringen. Der Arbeiter n n e. a Lunzke balte nämlich die Absicht, von dem Waarenvortath een g ftethlen. Um nun dazu zu gelangen, erbrach er ein nd tr 2 dr Nader, welches ziemlich hoch gelegen war, und versuchte
won da mit einem Satze in das Innere des Gebäudes zu langen. Anstalt indessen auf die Erde zu kommen, siel (in eine Kiepe bis üder den Kopf hinein, und nur mit zülfe der darin befindlichen Krücke war es ibm möglich, un dem Kopfe sich über der Flüssigkeit zu erhalten, wo er zun jämmerlich um Reltung flehte. Als er berausge— gen wurde, war er vollständig blau gefärbt.
London. Granit und Macadam sollen von unsern ttraßen entfernt und durch Holz- oder Ao pballpflaster „setzt werden.
Sassari in Sardinien. Ein sehr überraschendes uttheil sprachen jüngst die Geschworenen hier aus. Ein Steuereinnebmer war der Unterschlagung von 600 Frs. angeklagt und legte in der öffentlichen Verhandlung ein cenes Geständniß ab. Die Geschworenen aber gaben mit
9* termuttet
Delirium vorüber war, wechsellen sie Hindedrücke und küßten sich. Loose wurden gezogen, wer zu rn sterben sollte, und ein Junge, der zum Tode verdammt war, wurde nur durch die entschlossene Dazwischenkunft des Steuermannes gerettet. Kurz, es ist eine grausige Geschichte.
Frankfurt a. M., 5. Mai. Die gestern eingetretene Mattigkeit der Tendenz machte im Abendverkebr weitere Fortschritte und auch heute eröffnete die Börse in lustloser Haltung und zu niedrigeren Coursen am Speculations⸗ markte. Außer den Witterungsverhältnissen, welche dem Anscheine nach, nicht besonders günstige Aussichten auf eine gute Ernte eröffnen, wirkte heute ausnahmsweise ein poli— lisches Motiv, die Erklärungen Lord Derby's im Oberhaus über die Verhandlungen, welche mit den Mächten in Be⸗ treff der Erhallung des curopäischen Friedens geführt wurden, verstimmend ein. Erst als Berlin, das überhaupt heute besserer Laune als der biesige Platz zu sein schien, sorigesetzt festere Course sandie, bob sich wieder die Stim⸗
Marke) 19 fl., do II.(Berliner Marke) 13½ fl. Waizen essecuv hies. 17 ½½ fl., Korn 12— 13% fl., Gerste 13½ bis 14 fl. Hafer 11½—11% fl., Kohlsamen 16½ fl., Erbsen 12— 14 fl., Wicken 10 fl., Linsen 12— 17 fl., Rübsl 38 fl. Alle Preise versteben sich auf 100 Kilo.
Frankfurt, 4. Mai. Der heutige Viehmarkt war gut befahren. Ochsen hielten sich auf ihrer früheren Höbe, Kälber erfuhren einen Preisausschlag, da viele rheinische Metzger sich ganz unerwartet eingestellt halten. Angetrieben waren: 360 Ochsen, 200 Kühe, 240 Kälber und 300 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. 42 fl., 2. Qual. 40 fl., Kühe 1. Qual. 38 fl., 2. Qual. 36 fl., Kälber 40 fl., Hämmel 38 fl. per Cir.
Mainz, 5. Mai. Productenmarkt. Waizen per Mai 16 fl. 36 kr., per Juli 16 fl. 10 kr., per Nov. 14 fl. 35 kr. Korn per Mai 11 fl. 45 kr., per Juli 11 fl. 15 kc., pet Nov. 10 fl. 25 kr. Haser per Mai 11 fl. 18 kr., per Juli 11 fl. 20 kr. Rüböl per Mai 17 fl 30 kr., per Oci. 19 fl. 5 ke.
die Najorität den Wabrspruch„Nichtschuldig“ ab, worauf der] mung und die Vörse schloß ziemlich sest. Das Geschäft 1— lich sind— 1—— war im Ganzen auch heute von geringem Umfang. Credit— Geld- Cours. * zschuldigten wendete:„Sie sind zwar gesländig, Frs. actien verkehrten zwischen 222½—21/ und 223. Staats- 7 1 mterschlagen zu haben, die Herren Geschworenen aber babnactien cb n 109 AI. nach 3288/ mit Frankfurt am 5. Mal 1874. 8 ugen, das sei nicht wahr.“ Die That geschab warscheinlich! 330, Lombarden waren durch ibre bedeutende Minderein⸗] Preußische Friedrichsd'or 8 us Notb, und die Hes ren. Geschworenen, welche das nahme gedrückt. Sie schlossen 146¼. In österr. Bahnen Pistolen 2 9 36—3 n an Strafausmaß nicht in ihrer Hand haben, scheuen ost vor war das Geschäft deschränkt, bei übrigens fester Haltung. Holländische fl 10⸗Stüke 3 17 „ ee, am„Schuldig zurück, welches den Augeklagten plötzlich Franz. Joseph sind 1¼ fl., Galizier 1 fl. matter. Priorie] Ducaten 2 1 30—33 act. prer Macht entrückt und den Richtern, welche sich sieng täten zeigten sich beliebt. Mährische Grenzbahn, welche Ducaten r 5 32—34 u Urdm ber n den Wortlaut des Gesetzes zu halten haben, anbeimgibt. sich gestern ca. 1½% boben, waren auch beute gut ge⸗ 20 Frankenstücke„ 9 247% 551 daß in der Calcutta. Von da wird eine enisetzliche Leidens fragt. Siebenbürger anziebend. Banken hielten sich durch. Englische Sbbrrel eue 5 2 2 1 126 aschichte, die sich auf dem Meere zutrug, mitgetheilt. gehends sest. Rheinische Creditbank, Württ. Vereinsbank Russische Imperiales„ 082 vas Koblenschiff an en Stule nach Vombah je/% dutsche Effectenbank/% böver. Staatsfonds] Dollars in Gold e 10 geftimmt, wurde auf bobem Meere angetroffen. Cines I. Spanier matter. Von Loosen 4854er und 1860— 3 0 et Boote mit drei Männern und zwei Jungen wurde nachgebend. Von amerikanischen Weriben Oregon ½% 2 1 m 20. März im arabischen Meere aufgenommen, nach- niedriger. Von Wechseln Amsterdam etwas desser.* A cht Kü i 0 . Seck ctbes em es 32 Tage im indischen Ocean mit Mundvorrath E 0 II 1 U EE zun d. J ür nut 10 Tage zugebracht batte. Am 9. März wurd. H 8 f ö „ et letzte Bissen Brod gegessen und der letzte Schluck Handel und Verkehr. 5 a 3 8 isches Wasser getrunken. Doch fristeten sie von ieser Friedberg, 6. Mai. Waizen 16 fl. 40 kr.; Korn von Johann Maria Farina. g eit bis zum 20. März, 11 Tage, ihr Leben. Sie kauten 13 fl. 50 kr.; Gerste 13 fl. 15 kr.; Hafer 9 fl. 30 kr. Meine Niederlage davon im Comptoir des Ober⸗ 90 glei, um ihre Kehlen anzuseuchten, versuchten ihre Stiefel] Alle Preise verstehen sich per 100 Kilo. hessischen Anzeigers in Friedberg empfehle ich — md Gallertfische zu essen und im Delirium sich gegen— Frankfurt, 4. Mai. Fruchibericht. Mehl Nr. 1 zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und — 91 ilig zu tödien. Blut aus Wunden, die sie sich in einem 27 fl., Nr. 2 25½ fl., Nr. 3 22½ fl., Nr. 4 18 ½ bis 45 kr. per Glas gehorsamst. a N Streite zugefügt, wurde gierig getrunken, ader wenn das 19 fl., Nr. 5 16½— 17 fl., Roggenmehl/(Berliner Johann Maria Latina in Cöln. 1** Lieferung für das Landeszuchthaus. Ei s 2 1 2 8*— g de 403. 13. Mai d. J., Vormittags 10 Uhr, Line gro E Sendung 12 10 werden in dem Landeszuchthaus Marienschloß 14 Centner— ische Butter, sowie 9 Centner weiße und 1% Centner „ dwarze Hammelwolle zur Lieferung öffentlich versteigert.* 1 enn Markenschloß den 29. April 1874. g 7 — Großherzogliche Landeszuchthars⸗Direktion. sowie * 5 Seriba. S 3 5 983 * Verfügung. chreib Album
293 In der Rechtssache des Gardekorporals Joh
Adam Ahl von Darmstadt, Imploranten gegen den nüheren Sergeanten Louis Schönhals von Nidda, termalen unbekannt wo? sich aushaltend, Imploraten, Zeschlagnahme von Einstandsgeld betr., ist zur Sicher⸗
Ar tdalg aten ang einer Forderung von 70 fl. mit Zinsen zu 00% vom e ellen Juli 1872 an und der Prozeßkosten ein Ausstand 5 f eil u zes Beklagten bis zum Betrage von 100 fl. bei Groß⸗ r erzoglicher Ober⸗Einnehmerei Romrod provisorisch mit
„ Urrest bestrickt und das Arrestgesuch im Termin den 45. d. M. gerechtfertigt worden. Da der Aufenthalt es zu diesem Termin nicht erschienenen Beklagten unbe- unnt ist, so wird derselbe biermit öffentlich geladen 100* Donnerstag den 21. Mai l. J., Vormittags e 8 Uhr, K ei unterzeichnetem Gericht zu erscheinen und das ge⸗ 4 4 nellte Arrestgesuch anzufechten, als im Falle seines Aus- ene e leibens unterstellt werde, daß er die zur Begründung a a ges Arrestgesuchs angeführten Thatsachen zugestanden und die vorgelegten Bescheinigungsmittel anerkannt habe. Alsfeld den 20. April 1874. Großherzogliches Landgericht Alsfeld.
*
Holzversteigerung.
433 Freitag den 8. Mai d. J. kommen aus den Domanialwalddistrikten Mainzerhecken 1, Katzenstirn XIX und Schwarzbalde XX 1 Raummeter Nadel-Prüselholz ö
2 3„ Stockholz, 7429 Stück Eichen Wellen,
4„4324 Nadel⸗ und Weschlaubholz-Wellen, le 32 Fichten⸗Stangen von 6— 14 Centimeter Durch— 1 ent messer und 7—12 Meter Lange
1* Jar Versteigerung. 1 15 2* Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr am Forst⸗
ftbarten an der dicken Elche. 0 Ober Rosbach den 30. April 1873. Großherzogliche Oberförsterei Ober-Rosbach. Strack.
3 ——
Jagd Verpachtung.
455 Die am 16. und 25. März l. J. verpachtete
4 4
l 2 ald und Feldjagd der Gemeinde Hausen hat die 1 Penehmigung nicht erhalten und soll dieselbe Dienstag 2 den 2. d. M., Mittags 1 Uhr, in der Gemeindestube „ unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werden— „ den Bedingungen nochmals verpachtet werden. r Hausen den 4. Mat 1874. N Großherzogliche Bürgermeisterei Hausen. 65 14 N Sigg. 3 n *
zu Consirmationus⸗Geschenken bestens.
bann von den billigsten bis zu den seinsten Sorten ist soeben eingetroffen und empfehle solche
Carl Bindernagel.
Bekanntmachung.
1462 In das Genossenschaftsregister des unterzeichneten Gerichts ist weiter eingelragen:
Am 4. April 1874 hat sich in Weckesheim eine Ge⸗ nossenschaft unter der Firma„Weckeshelmer Darlehens— kassenverein(eingetragene Genossenschaft)“ zu dem Zweck, seinen Mitgliedern die zu ihrem Geschäfts- oder Wirth⸗ schaftsbetrieb nöthigen Geldmittel unter gemeinschaftlicher Garantie in verzinslichem Darlehen zu beschaffen, ge— bildet.
Die zeitigen Vorstandsmitglieder sind:
1) Johannes Pfarrer II., Vereinsvorsteher,
2) Martin Hilger II.(Bürgermeister), Stellvertreter des Vorigen,
Hermann Heßler, Lehrer, Jakob Ewald, Obersteiger, Johann Georg Stephan— Rechner ist Wilhelm Hilger III.
Alle von dieser Genossenschaft ausgehenden Bekannt— machungen erfolgen in dem Friedberger Kreisblatt und sind durch den Vereinsvorsteher zu unterzeichnen.
Im Uebrigen haben Zeichnungen für den Verein nur dann verbindliche Kraft, wenn sie vom Vorsteher oder dessen Stellvertreter und mindestens zwei Beisitzern er— folgt ist.
Das Verzeichniß der Genossenschafter und die Vereins statuten können jeder Zeit dahler eingesehen werden. Friedberg den 2. Mat 1874.
Großherzogliches Landgericht Friedberg. J. V. d. L.: Zimmermann, Landgerichts-Assessor. Arbeits-Versteigerung. 1449 Samstaz den 9. d. Mts., Nachmittags um 2 Uhr, sollen auf dem Gemeindehause zu Fauerbach v. d. H. nachstehende Arbeiten öffentlich in Aecord gegeben werden: Plantrarbeit, lt. Kostenüberschlag 2170 fl. 48 kr.
Sleinhauerarbeit 2560„— Maurerarbeit„ Steinbrecherarbeit 700„ 1 Steinfahren 760„—, Steinaufsetzen 120„ 5 Bußbach den 4. Mai 1874.
Meg ger,
Vezirls⸗Vauaufseher.
* st* 4— 2 A 7* Versteigerungs-Anzeige. 1440 Der Unterzeichnete wird Freitag den S. Mai l. J., Vormittags präcis 11 Uhr, in dem Wirthschaftslocal des Karl Walther— Usagasse— 174 Pfund Luzerner Kleesamen, für dessen Flachsseidefreiheit garantirt wird, zur öffentlichen Versteigerung bringen. In Auftrag: Schwarz Großherzozlicher Hoftaxator.
Bekanntmachung.
1463 Dienstag den 12. d. M., Vormittags 10 Uhr, soll ein der Gemeinde Nieder-Florstadt gehoͤrender, zum Schlachten geeigneter Faselochse meistbietend versteigert werden. 5 Nieder⸗Florstadt am 5. Mai 1874. Großherzogliche Bürgermeisteret Nieder-Florstadt. Wagner.
753 Das Fabriklager Feuer- und Diebesfester
Cassaschränke
(neuester Construktion), Nale-⸗System von Stern& Schneider in Bockenheim befindet sich großer Kornmarkt Nr. 8,
Frankfurt a. M. 104/11.
1351 In eine anständige Wirthschaft wird ein zuverlässiges Mädchen für das Büffet gesucht. Das Nähere bei der Exped. d. Anz.
Schuhmacher
143 finden sofort dauernde Beschäftigung unter Zahlung des Frankfuter Arbeitertarifs und Vergütung der Relse⸗ kosten bel A. Doeter,
am Kirchenplatz in Gießen.


