welchem immerwäbrender Verkebr herrscht, von 2 Männern durch zwei furchtbare Hiebe mit einem Stein auf den
Magen und Kopf zu Boden geschlagen und ihm das abzufübrende Monatsgeld des Waisenbauses im Bettage don 5500 fl. geraubt. Zur Zeit der That strömte ein tüchtiger Regen hernieder und die Passanten des Durch⸗ Fauses sahen blos zwei Männer rasch laufen, schrieben edoch die Eile dem Regen zu. Ganz Oedenburg ist in Aufruhr; an Herrn Kugler's Aufkommen wird gezweifelt, da er bis jetzt die Besinnung nicht wiedererlangt hat. Frankenthal. Wie die„Köln. Volkszig.“ hört, hat der Unternehmer des Gusses der Kaiserglocke die mißlungene locke bereus in Stücke schlagen lassen und gedenkt in kurzer Zeit mit dem Umgusse zu beginnen. Bei der Derstellung der neuen Form werden die Mängel, welche Das Mißlingen der früheren Arbeiten bewirkt haben, beseiligt werden. Besonders wird den Fundamenten eine größere Dichtigkeit und Stärke zu geben sein, da bei dem letzten Dusse einige Tausend Pfund flüssigen Metalls durch eine leine Oeffnung nach unten durchgedrückt worden waren. Würzburg. Der Beginn der IV. Schwurgerichis⸗ itzung für Unterfranken, bei welcher aller Wahrscheinlichkt it
S. war, als sie vor sechs Wochen beirathete, so schwach, daß sie sich vor dem Altar kaum aufrechterbalten konnte. Jetzt(nachdem sie mein Mittel gebraucht) ist sie im Stande, ikrem Gatten Bügeleisen an den Kopf zu werfen, ohne ibn je zu verfehlen.“
Handel und Verkehr.
Friedberg, 5. Aug. Waizen 15 fl.— kr.; Korn 11 fl. 40 kr.; Gerste 11 fl. 15 kr.; Hafer 9 fl. 50 kr. Alle Preise verstehen sich per 100 Kilo.
Frankfurt, 3. Aug. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 26 fl., Nr. 2 24½ fl., Nr. 3 21½ fl., Nr. 4 17½ bis 18 fl., Nr. 5 15— 16 fl., Roggenmehl%(Berliner Marke) 18½ fl., do II.(Berliner Marke) 12% fl. Waizen effect'v hies. 15½ fl., Korn 11¾ fl., Gerste 13½ fl., Hafer 12½— ½ fl., Kohlsamen 10½— ½ fl., Erbsen 11— 13 fl., Wicken 10½ fl., Linsen 12— 14 fl., Rüböl 37 fl. Alle Preise versteden sich auf 100 Kilo.
Frankfurt, 3. Aug.„Der heutige Viehmarkt war gut befahren Angetrieben wären: 340 Ochsen, 200 Kühe, 260 Kälber und 300 Hämmel. Die Preise stellten sich:
stellten sich in Folge günstiger Pariser Course höber als gestern. Sie eröffneten mit 345, gingen bis 345% und blieben 344½. Lombarden waren nach langer Vernach⸗ lässigung heute in ziemlich regem Verkehr; mit 142 er⸗ öffnend, stiegen sie bis 143½ und schlossen 142½. Oesterr. Bahnen verkehrten in fester Haltung, Alföld, Böhmen und Elisabetb höher, deuische Bahnen preis haltend, Bayr. Ost⸗ bahnen beliebt. Von Prioritäten Theißbahn steigend und gesucht, Staatsbahn ⸗Ergänzungénetz und Lombardische eben⸗ falls besser. Banken bewegten sich meist in steigender Richtung, namentlich höher blieben: Handelsgesellschaft, Deutsche Vereinsbank, Darmstädter, Württ, Vereinsbank und Bayr. Handelsbank; Oesterr. Papierrente etwas matter, 3½j% Frankfurter niedriger. Französische Rente über⸗ schritten bei guter Nachfrage mit 100 ½ den Paricours. Wiener Communalanleihe matter. Von Loosen 1860er 5/%%, Ungarische ¼% besser. Raab⸗Gratzer offerirt. Von Wechseln Wien theurer.
0 Geld ⸗Cours. Frankfurt am 4. August 1874.
nach auch die Anllage gegen Kullmann wegen Mordversuchs] Ochsen 1. Qual. 40— 42 fl.. 2. Qual. 38 fl., Kühe=—— — Reichskanzler Mürten Bismarck zur Verhandlung 1. Qual. 37 fl., 2. Qual. 35 fl. Kälber 35 fl., Hämmel Pistolen r. 8 37— 99 vommen wird, wurde auf Montag den 19. October anbe⸗ 36 fl. per Cir. Holländische fl. 10⸗Stücke. r 45—47 aumt und zum Präsidenten der Appellationsgerichtsrath Mainz. 4. August. Productenmarkt Walzen per Ducaten. 1 92—34 Zudwig Haus in Bamberg ernannt. August— fl.— kt., per Nov. 12 fl. 45 kr. Korn per n al marco„ 385 f Berlin. Ueber einen Depeschenwechsel zwischen bier] August 10 fl. 10 kr., per Nov. 9 fl. 45 kr. Hafer per 20 ⸗Frankenstücke 2„ 9 28½.—29% und München, welcher zwar keinen officiellen Charakter] August— fl.— kr., per Nov. 10 fl. 24 ke. Rüböl per Englicche Sovereigns an 11 5—55 t rägt, seinen Ursprung aber doch in der brennendsten Frage Oci. 18 fl. 15 kr., per Mai 18 fl. 54 kr. Raps per Russische 5 3 N 23 „oer Zeit, in dem kirchlich ⸗poliüschen Streit resp. in dem] Sept. 16 fl. 35 ke. Dollars in Golde.—A.. K
d E, Ludwigsbahn. Das Gerücht, daß die Hessische Ludwigsbahn(jetzt Privatbahn) Reichsbahn werden 5 7 solle, taucht auf's Neue auf und wird durch den Umstand V 2* lo o hungen.. unterstützt, daß gegenwärtig ein genaues Inventar ihres Braunschweiger 20 Thlr.⸗Loose. Bei der am sämmtlichen Besitzthums aufgenommen wird. 1. August staligehabien 23. Serlenziebung sind die vach⸗ Mainz. Die Ludwigsbahn bedarf zum Betrieb eines solgenden 45 Serien gezogen worden: 435 521 1246 1277 außerordentlich bedeutenden Traneportmaterials, wie dies 1280 1487 1499 2026 2252 22852493 2502 3623 4253 aus der Thatsache zu ersehen, daß die Zabl der ihr ge- 4377 4596 4706 5055 5236 5249 5469 5654 5677 6039 hörigen Wagen nunmehr über 3000 gestiegen ist. 5065 6238 6549 6731 6809 6953 7030 7110 7145 7438 Falsche 5 Guldenscheine. Gegenwärtig ist wieder 7484 7621 7787 8156 8187 8314 8669 8727 9101 9851 falsches Papiergeld im Umlauf und zwar Noten der land- 9874 Die Prämienzlebung findet am 30. September statt.
„Attentat auf den Reichskanzler bat, theilt man der„Trib.“ Folgendes mit. Die Stammgäste des Berltner Restaurant Stelzuer lasen in dem in München erscheinenden pechkohl— ag abenschwarzen„Bayr. Vaterland“ die Behauptung, Bis— r err! marck babe die ganze Attentatgeschichte selbst in Scene 106 zesetzt, um dadurch seine bedenklich gesunkene Popularität 1** wieder zu heben. Sosort wurde ein Geldsond aufgebracht 8 und an den Redakteur des geschätzteu Blattes, den oft senannten Herrn Sigl, folgendes Telegramm abgesandt: *„Wie viel Grad Hundstags temperatur waren in Ihrem a Redaktionsbureau bei Abfassung des Atieniatsarukels?
Zerliner den Hiypogryphen, und schon nach kurzem Ritt er⸗ e Hiypogryph ch 5 schwommen.
N—— Rückantwort bezahlt. Die Stammgäste von Stelzner's gräflich bess. Landesbank über den Betrag von 5 fl. o. do. Augsburger 7 fl. ⸗Loosc. Serienziebung am n Aaestaurant, Berlin.“ Die„bezahlte Rückantwort“ i prompt] J. Ian. 1855 Lit. E. Serie III. Nr. 90,890 Fol. 1818. 1. Augus 1874. Gezogene Serien: 1993 737 651 1945 1 esolgt und lautete:„Ein Narr in Berlin kann mebr Diese Banknoten sind auf photographischem Wege berge⸗ 1730 438 1302 1035 284 1932. Die Prämienziehung 1 2 nagen, als der Redakteur des„Bayerischen Vaterl.“ in stellt und leicht als salsch zu erkennen. Der Druck ist findet am 1. September J. J. statt. 05 München zu beantworten gencigt ist.“ Nun aber satteln die nicht so schars wie bei den ächten, besonders der kleine 1 Druck ist undeutlich, ebenso sind die Bilder etwas ver-
lickte ein vierzeiliger Vers das Licht der Welt, der eben— Beides gilt haupisächlich von der Rückseite. Alls mit Hülfe des elektrischen Drahts au die Adresse des 5 Kedakteurs Sigl befördert wurde und al's lautete:
„ n„Laß Salomons Spruch nur aus dem Spiel;
1 Der paßt nicht für Dein schwarzes Ziel;
* —
eee Acht Rölnisches Wasser
Börse war heute eine sehr feste, indeß machte die Hausse- von Johann Maria Farina.
fslimmung keine weiteren Fortschritte und gestaltete sich das
1 Mit Deiner Zunge frechem Klügeln Geschäft daher weit rubiger als gestern. Die anderen, Meine Niederlage davon im Comptoir des Ober⸗ Err Kannsi Du Dein Werk allein besiegeln.“ Börsen verkehrten in ähnlicher Haltung. Für Creditactien hessischen Anzeigers in Friedberg empfebte ich f 1 Sine poelische Rückantwort ist bis jetzt nicht erfolgt. zeigte sich einige Realisationslust, obne daß jedoch deren zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 1, e Parise. Ein Pariser Kaufmann kündigt ein Stärk-JCours hierdurch wesentlich abbröckelte. Sie bewegten sich 4⁵ kr. per Glas gehorsamst. 5. 3 5 en unn ungsmittel an und erzählt zu dessen Anpreisung:„Madame zwischen 255½—55½½ und 254%. Staatsbahnactien! Johann Maria Fatina in Cöln.
i N 1 Frist wi 10 1 8 it. bliga ns ⸗Verlo un g. Frist wird der Besitz, wie ihn das Grundbuch angibt, 9 tio* 94 9 in Bezug auf die Person der Besitzer und die Größen—
Wollene und baumwollene 308 Bei der heute stattgehabten Obligations⸗Ver⸗ angaben in allen den Fällen für richtig angenommen,
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wosung wurden die Nr. 51 zu 200 fl. und Nr. 94 zu in welchen weder eine guͤtliche Beseitigung bei dem Vor— 00 fl. von den Partial⸗ Obligationen der Gemeinde steher Großherzoglichen Ortsgerichts zu Protokoll ge— Ober⸗Erlen bach zur Rückzahlung gezogen. Die Jahaber geben, noch eine gerichtliche Klage deßhalb erhoben und 418 ieser Obligationen werden hiermit aufgefordert, gegen erforderlichen Falls bei dem unterzeichneten Gerichte zur Rückgabe derselben und der nicht fälligen Zinscoupons Anzeige gebracht worden ist. a a ne Beträge bis zum J. November 1874 bei hiesiger Zugleich werden Diejenigen, welche die in Gemäßheit Demeindekasse in Empfang zu nehmen, indem von diesem des Artikel 30 des Gesetzes vom 21. Februar 1852, die
Die Annoncen-Expedition von
u 1 7 8 5 1 7 7 0 1418 2 Tage an die Verzinsung aufhört. 1 Erwerbung des Grundeigenthums betreffend, beigefügten Haasenstein 4 V ogler. * n, Ober⸗Erlenbach am 30. Juli 1874. Erwerbtitel berichtigt zu sehen wünschen, aufgefordert, domieilirt in . d f Großherzogliche Bürgermeisterei Ober⸗Erlenbach. die erforderlichen Anträge binnen der festgesetzten Frist Frankfurt a. M. l i 4 Möglich. von sechs Monaten bei dem zuständigen Gerichte zu stellen b stl li 33 * 1 5 7 und wenn dieses ein anderes als das unterzeichnete ist, Ham urg, Dast 1 Jer in, Jetu, temen, 921 Oeffentliche Aufforderung. dei dlesem die Anzeige zu machen. Dreslau, Chemnitz, Dresden, Erfart, Kribourg, ** 5 Betreffend: Die Offenlegung des Grundbuchs 10 5 Frist geht mit dem 1. März 1875 St. Gallen, Genf, Halle, Hannoper, Koln, 10 1 0 Ende. 5 1 und der Parzellenkarten der Gemark Frledberg am 22. Juli 1874. Lausanne, Leipzig, Lübeck, Magdeburg,
1 ung Fauerbach b. Fr. . 331 Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß ge⸗ kracht, daß das neu errichtete Grundbuch der Gemarkung fauerbach b. Fr. nebst den dazu gehörigen Parzellen— drr arten auf dem Gemeindehause zu Fauerbach b. Fr. n iffen gelegt worden ist. — Die Betheiligten sind befugt, das Grudbuch und die Barzellenkarten während der Zelt der Offenlegung in em erwähnten Locale einzusehen, auch gegen die Gebühr
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