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Unserer Verfü afe nachkommen.
die Großherzoglichen Bürgermeistereien Assenheim, Bauernheim, Bönstadt, Dorn-Assenheim, Fauerbach v. d. H., g benstadt, Kirch-Göns, Langenhain, Melbach, Münzenberg, Nieder-
* 0 7— 1874. Donnerstag den 5. Februar. M 16 1114 . 9 ö . 2 n. 68 ö g „ i 9 * 22— —* 5 1, n a 3 1 r Areisblatt für den Kreis Friedb erschein sepen n J wird mit 4 Kreuzern berechnet. obla r de eis Friedberg. Dienstag, Donnerstag und Samstag. 8 1 2 5 ̃ 2 * Amtlicher Theil. 73. 0 f 5 ückv ü U 5 S 11 etreffend N n ee für dienstliche Sendungen in Friedberg am 30. Januar 1874. N ir e Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg *— an die Großherzoglichen Bürgermeistereien, den Großherzoglichen Polizei-Commissar zu Wickstadt und die kath. Kirchenvorstände. 1 Da noch viele von Ihnen mit Erledigung unserer Verfügung vom 10. dieses Monats im Rückstand find, so erinnern wir hieran — 00 gehend. T 12 5. — 3 eiressend: Die Versorgung der Militärpersonen durch Uebertragung von Civilstellen. Friedberg am 2. Februar 1874. 8 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg
Fauerbach b. Fr.,
Weisel, Ostheim, Rockenberg, Rödgen, Steinfurth und Weckesheim. gung vom 28. November vorigen Jahres, Amtsblatt obne Nr., werder Sie binnen 3 Tagen bei Meidung einer Ordnungs-
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Deutsches Reich. Darmstadt, 31. Jan. In der heutigen
rhandlung. In Gemäßheit des vom Finanz- sschuß gestellten Antrags findet nach vierstün- er Debatte die Angelegenheit dahin ihren Ab- uß, daß die von der Regicrung überhaupt für 73 für die Beamten beanspruchten 399,607 fl. 9 in der Art bewilligt werden, daß sämmtlichen 0 Fran Mamten bis zur Besoldungsböde von 2000 fl. dis von der Regierung geforderte Sechstel Er- ung bewilligt und der Rest, soweit er sich
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bgcäge über 2000 fl. ergibt, der Regierung zur M fügung gestellt wird, um nach ihrem Ermessen
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ter, d. b. über ein Sechstel zu remuneriren.
50 1000 fl. bewilligt, unbeschadet dee Ermessens
Aus zahlung vorliegt. Shatsbeamten wird das gesorderte Viertel Pen- ine ⸗Erböhung bewilligt und schließlich die Re— Min- Nedarbabn entsprechend aufzubessern.
zu gerts buverts e Peeisen
Jiandernag —
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zeige. Anzeige. 1
enger, Dumont und Oncken, auch noch den Woldungs betrag, welcher über 2000 fl. hinaus-
Ahurchmen, wird in namentlicher Abstimmung 34 gegen 13 Summen abgelehnt. Hagte sich die Kammer auf unbestimmte Zeit.
— 3. Febr. Der Finanzminister erklärte in i beutigen Sitzung der ersten Kammer, daß
n — e 1875 das Budget einen Ueberschuß von — Millionen aufweisen wird. f a e ee Berlin. Im Laufe dieser Woche wird auf u Tegeler Schießplatz ein Versuchs⸗ Schießen 1 dem 21 Centimeter-Mörser, einem Monstre—
cütz seiner Art, stattinden. Im letzten Feld- besaß die deutsche Armee nur 4 Exemplare Mörsern so starken Kalibers, deren Tragweite 2500 Meter indeß den Anforderungen noch e genügtt. Neuerdings ist diese Schußweite in age der Constructlons- und Ladungs-Aenderungen piitert und den Bedücfnissen des heutigen Be- Kungskrieges entsprechend verändert worden. — In Marinekreisen sieht man der in kürzerer it bevorslehenden Beförderung des Capitän zur e Werner zum Contre-Admiral entgegen. Herr er ist gegenwärtig der zweltälteste Capltän Ste und begleitet diese Charge stit dem , Januor 1870.
— Wie die„W. Z.“ hört, gedenkt man im
zung der zweiten Kammer kam die provisor⸗ e Erledigung des neuen Etate für 1873 zur
Reichstage die Angelegenheit der beiden deutschen Kauffahrer, welche von einem spanischen Kriegs-
gebrauchte die Soldatesca Gewalt, wobei ein Portier schwer verletzt wurde. Es gelang, einen
schiffe in der Nähe der Suluinseln aufgebracht Soldaten festzunehmen.
und in Manila für gute Priese erklärt wurden, zum Gegenstand einer Interpellation zu machen. Nach einem jüngst veröffentlichten Brief eines
Hannover. Vom König ist nunmehr ent⸗ schieden, daß das Welfen Schloß für das han⸗ nover'sche Polytechnikum eingerichtet werden soll.
Capitains aus Sonderburg, welche die von den Die letzte Entscheidung der Frage liegt dann in
Spaniern an unseren Landsleuten begangenen
den Händen des preußischen Landtages, welcher
Grausamkeiten schilderte, wurde die Schiffsmann, die nöthigen Gelder zum Umbau— 300,000 Thlr.
duch Abstrich des Sechstels für die Besoldungs⸗
n nur bis zu 1000 fl. besoldeten Beamten noch
die Geistlichen wird das Minimal-Gehalt
ung ersucht, auch die niederen Bediensteten der
schaft monatelang gefangen gehalten, ohne daß
man ibnen irgend welchen Verkehr mit der Außen-
welt gestattet und mehr als das Nothdürftigste Die Verurtheilung der beiden Oberellenbach, Baumann in Kerspenbhausen, Bau-
gewaͤhrt hätte. Schiffe soll gegen den Protest unseres Consuls, welcher auch von seinem englischen Collegen unter- stützt wurde, erfolgt sein.
— Im Bundesrathe ist jetzt die Frage wegen Einziehung des elrculirenden Papiergeldes in den in Niederhessen die Wünsche der betreffenden Kirch⸗ wird nicht Regierung, zu beurtheilen, wo dae Bedürsniß irren, wenn man annimmt, daß in etwa zwei Für die Wittwen der Jahren mit der Einziehung begonnen wird-
worden und wird Man
Bundesstaaten angeregt weitere Erwägung gezogen.
Die Vorlegung des Bankgesetzes an den Reichstag in dec Herbstsession gilt als beschlossene Sache.
2. Febr. In der heutigen Nachwahl
Ein wurde im biesigen dritten Reichstags Wahlkreise ergebender Antrag der Abgg. Goldmann, Buff, der Bezirks Gerichtsrath Herz aus
8 Nürnberg (Fortschritt) mit circa 0655 Stimmen gegen Hasenclever mit 1081 Stimmen gewählt. Für
ncht, unter die Aufbesserung mit einem Sechstel Jacobp wurden 191 Stimmen abgegeben.
Königsberg. Die Herstellung einer Anzahl
Hierauf äußerer Forts wird nunmehr mit dem ersten Be-
ginn des Frühjahrs ihren Anfang nehmen. Vor- nehmlich sind es die drei östlichen Forts Quednau, Neudamm und Lauth, welche höherer Bestimmung zufolge zu allererst zur Ausführung gelangen sollen, und woselbst jetzt schon Nivellements-Einrichtungen getroffen werden.
Posen, 3. Febr. Erzbischof Ledochowski ist heute früh 5 Uhr durch den Pollzei- Director Staudy verhaftet und mit dem um 6 Uhr Morgens abgehenden Zuge der Märkisch- Posener Eisen- bahn, wie verlautet, in das Gefsaͤngyniß zu Frank- furt a. O, abgeführt worden.
— Die Verhaftung des Erzbischofs Ledoch— owski erfolgte auf Requisition des Kreisgerichts, nachdem dem Erzbischof bereits gestern seine be— vorstehende Inhaftirung angezeigt war. Die Ruhe ist völlig ungestört.
Cöln. Am vorigen Sonntag suchten, was bei dem nicht ausreichenden Raum der Wartesäle streng untersagt ist, Soldaten ohne Fahrbillet in den Wartesaal der Central-Personen-Station der Rheinischen Bahn sich einzudrängen. Als sich die Eisenbahn-Beamten diesem Eindraͤngen widersetzten,
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— zu bewilligen hat. Kassel. Die„H. Bl.“ benennen folgende weitere renitente Pastoren als suspendirt: Frick in
mann in Beenhausen, Schember in Istha, Klöffler in Wolfhagen, Dietrich in Sand, Saul in Bal⸗
horn und Wolff in Singlis.
— Ein Erlaß des Cultus ministers bestimmt, daß bei der Neubesetzung erledigter Pfarrstellen in
spiele thunlichst zu berücksichtigen sind.
Marburg, 2. Februar. Bei der gestrigen Nachwahl wurde Fenner(nat.- liberal) mit 1000 Stimmen Majorität gegen Grimm(conset- vativ) gewählt. Die Ultramontanen enthielten sich der Wahl.
Straßburg, 1. Februar. Von den rund 12,000 Wahlberechtigten der hiesigen Stadt haben bei der heutigen Reichstagsw Wahl 9027 ihre Stim- men abgegeben. Davon erhielt Lauth 5916, Schnee- gans 2926, Bebel 168 Stimmen. Lauth ist also gewählt. Der Wahlact verlief in höchster Ordnung.
Metz, 2. Febr. Bei der gestrigen Reichs- tagswahl wurden im hiesigen Stadtkreise für den Bischof Dupont 3198, fur den Bezirkepräsidenten Grafen Henckel v. Donnersmark 1257 Stimmen abgegeben. Das Resultat der Abstimmung im Landkreise ist noch unbekannt. Viele Eingedorene haben sich der Wahl enthalten.
Ausland.
Dänemark. Kopenhagen, Febr. Das höchste Gericht erklärte in Uebereinstimmung mit dem Verbot des Justizministers die Inter- nationale in Daͤnemark für aufgehoben.
Großbritannien. London. Nachrichten aus Capecoastcustle vom 8. Januar zufolge bat der König der Atschantis zu den Engländern Gesandte geschickt und um Frieden gebeten, der Oberbefehls- daber der britischen Truppen indeß geantwortet, daß er den Frieden nur in Cumassi verhandeln könne.
— 3. Febr. Nach den bisher vorliegenden Parlaments- Wahlresultaten sind in den Gras⸗ schasten 56 Liberale und 75 Conservative ge wählt. Die Liberalen gewannen zwei, die Con- servativen acht Sitze.


