Ausgabe 
4.4.1874
 
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1 lend gehoben, der Reingewinn gegen das e beet bat, ein enistandener Verlust nicht zu dezeichnen ist, obwohl, wie allgemein bekannt, das Jahr 1073 von ungünstigen Berhältnissen und Calamitäten der Art für die Geschäftewelt nicht frei geblieben ist, zas aber Alles für unseren Verein ohne nachtheiligen zinfluß blieb. em fürs Jahr

1873 weist die Summe von kr. nach,

fl. 8.5 14,229. wogegen sich der von

t e 6,901,093. 24, bezisserr, sonach sich ein Plus gegen das Vorjahr von. fl. 1,613,135. 36 kr

berausstellt. Die Cassa⸗Einnahmen und Aus⸗ gaben erreichten die Ziffer von während solche im Jahre 1872 nur vetragen baden, was ein Mehr für 1873 von ergibt. 2 85

Dem entsprechend hat sich auch der Reingewinn auf⸗ gebessert, als solchen wurde der Versammlung das Er⸗ gebniß mit fl. 8,838. 33 kr. zur Disposinon gestellt. Nachdem schließlich Herr Ermus noch die dem Vorstand sehr zu Statten kommende Mitwirkung des Ausschusses und insbesondere dessen Vorsitzenden, dankend anerkannt hat, war Punkt 1 der Tagesordnung erledigt.

Die Erledigung des 2. Punkies der Tagesordnung erfolgte hierauf ohne Anstand, die Bilanz wurde ge nehmigt und Decharge ertheilt. 828

Der 3. Punkt der Tagesordnung,Beschlußfassung über die Verwendung des Reingewinus, gab Veranlassung zu vielen und längeren Oebatten. Des Raumes wegen können wit bierauf speciell nicht eingehen, das Wesentliche bildet ja immer das Resultat, das wir hiermit verzeichnen. Es gelangen:

fl. 3,888 706. 4 2,677,242.

fl. 1,211,464. 42

fl. 219. 14 ke. zur Abschreibung auf Modilien und Utensilien,

5 52. 30 als Beitrag zum Genossenschaftsverband,

2801. 48 Dividende von 10 pCt. des Stamm⸗ kapitals von fl. 28.018,

1332. 43, zu Erhöbung des Reservefonds,

200. Anterstützung für den Volksbildungs Verein,

3832. 18 auf Gewinn- und Verlust-Conto,

400. als besondere Renumcration pro 1873

für den Vorstand(die ohne Agregung desselben von der Versammlung, nach vielseitigen Vorschlägen, genehmigt

wurde)

fl. 8838. Summe des Reingewinne.

Nachdem noch der Punkt 4 der Tagesordnung durch

Wiederwahl der Herren Joseph Bender, Ludwig Groedel

und Seligmann Hirschhorn, als Ausschußmitglieder und als Ersatz für den ausgetretenen, leider durch Unwohlsein zur Wiederwahl verhinderten Herrn Wilbelm Ferisch, die Wahl des Herrn Adam Rausch II. als Ausschußmitglied erfolgt war, waren sämmtliche auf die Tagesordnung ge setzie Gegenstände erschöpft.

Es sei uns schließlich noch zu bemerken vergönnt, daß die Verhandlungen die regste Theilnahme aller Intresseuten bekundet haben, daß sich Jeder überzeugt hielt, daß die Interessen unserer Stadt und Umgegend durch ein so

wohl organisiries und geleitetes Institut immer mehr

Förderung finden, was ohne Zweifel für die Folge stets eine größere Anerkennung erlangen wird.

Handel und Verkehr.

Frankfurt, 1. April. Der beulige Heu- und Strohmark war gut befahren. Heu kosteie per Cir. I fl. 40 kr. bis 2 fl. 20 kr., Stroh per Centner 1 fl. 40 kr. bis 2 fl. kr., Butter 1. Qualität 48 kr., 2. Qualität 44 kr., Eier das Hundert 3 fl. 36 kr.

Frankfurt, 1. April. Waizen effectiv hies. 17½ fl. Korn 12½13¾ fl., Gerste 12½ 14½ fl., Hafer 11½ bis 11½ fl., Kohlsamen 16 ½ fl., Erden 1214 fl., Wicken 10 fl., Linsen 1217 fl., Rüböl 38 fl. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo.

Mainz, 1. April. Productenmarkt. Waizen per Mai 16½ fl., per Juli 15 fl. Roggen per April 11 fl. 50 kr., per Mai 11 45 kr., per Juli 11 fl. 10 kr. Hafer per Mai 11 fl. 5 kr., per Juli 11½ fl. Rüböl per Mai 17 fl. 54 ke., per Oct. 190½ fl.

Geld- Cours. Frankfurt am 1. April 1874.

Preußische Friedrichsd'or fl.

Pistolen 771717. Holländische fl. 10-Stücke 9 45-47 Ducaten. 8 f 5 3133 Ducaten al marco 5 3234 20-Frankenstücke 9 2425 Englische Sovereignns 11 5052 Russische Imperiales. 9 40-42 Dollans in Gd 22 20

Verloosungen. Karlsruhe, 31. März. Bei der heutigen Gewinn- ziehung der badischen 35 fl.⸗Loose fielen 35,0 fl. auf Nr. 120717, 10,000 fl. auf Nr. 130364, 5000 fl. auf

Nr. 310784, 2000 fl. auf Nr. 7384 201094 224946 228764 2425 12, 1000 fl. auf Nr. 75 60 76084 134200 133918 150158 158904 166879 197308 228753 2606 10 297557 298137.

Karlsruhe, 1. April. Bei der heutigen Serien iehung der badischen 100 Thlr-Loose von 1867 wurden 8 7 Serien gezogen: 2038, 267, 139, 2369, 143% 1584, 1410 839, 1268, 1176, 2158, 337. 1

Braunschweigische 20 Thlr. Loose. Bei der am 31. März stattgehabten Prämienziehunz fiel der Hauptgewinn von 80,000 Thlr. auf Nr. 42 der Serie 1122, 6000 Thlr. fielen auf Nr. 39 der Serie 3894, 2000 Thlr. fielen auf Nr. 25 der Serie 1122, 800 Thlr. fielen auf Nr 20 der Serie 3694. 0

Wien, 1. April. Bei der heutigen Nummerziehun derHer Loose fielen: fl. 110,000 auf Serie 287 Nr. 37, fl. 20,000 auf Serie 3685 Nr. 24.

Der von einigen hiesigen Lehrern geleitete Vorbe⸗

reitungscursus für Einjährig⸗Freiwillige beginn wieder am 20. April und dauert bis zur Prüfung An⸗ fangs Sepiember d. J. Der Unterricht kann auch von Solchen, die sich überbaupt tüchtig ausbilden wollen, mit großem Nutzen besucht werden und haben ibn bereits Auswärtige, selbst Solche aus größerer Entfernung, die bier Wohnung genommen, besucht. Der Unterricht er⸗ streckt sich in wöchentlich 15 Stunden auf: deulscher Styl (Aussatz), deuische Literatur, Geographie, Geschichte, Rechnen(Algebra), Geometrie, Französisch und Englisch.

1

zu Fasinacht reichlich gespendet, so feiert Nr. 4 in der ihr eigenthümlich sinnigen und gemüthlichen Weise des Früb⸗ lings Anfang, das neues Leben erweckende Osternfest und erzählt unter Anderem gar schnurrige Geschichten, so sich am 1. April ereigneten. Unter den Persönlichkeiten aus Darmstadt's Vergangenbeit bringt sie das Portrait vom Hutmacher Hobeck, den sie im Text drastisch charakterisirt. Auch diese Nr. 4 ist, wie die vorhergehenden, von C. W. Leske in Darmstadt, gegen Einsendung von 6 Kreuzern (in Briefmarken) zu bezieben.

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von Johann Maria Farina.

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Durch Beschluß der Genkral-Versammlung dom 28. l. M.

auf 10 Prozent festgesetzt:

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Verein zu Friedberg. e, gg Dividende pro 1873

Dieselbe kann nach§. 74 und 75 der Statuten:

S. 74. antheil gemachten Einzahlungen und

Der Reingewinn wird an die Mitglieder nach Höhe der von jedem aaf seinen Geschäfts

zugeschriebenen Gewinnantheile am Jahresschluß

als Dividende gewährt, ausgezahlt oder dem Geschäftsantheile, bis derselbe die Höhe von 70 Gulden erreicht hat, zugeschrieben.

§. 75.

Bei dieser Berechnung wird der Geschäftsantbeil bei jedem Einzelnen nur insoweit

berücksichtigt, als er volle Gulden beträgt und nicht erst während des Rechnungsjahres,

um dessen Gewinnüberschüsse es sich handelt, entstanden ist; tines Jahres auf die Geschäftsantheile geleisteten Zahlungen erst bei Berechnung der Gefälige Aner

Dividende des nächstfolgenden Jabres

vom 1. April l. J. an an unserer Kasse gegen Vorzeigung der Contobücher in Empfang

genommen werden. Friedberg, 30 März 1874.

so daß also die während

mit in Ansatz komen,

Der Vorstand: Fr. Hecht. Ermus.

Geschü

Daß ich den Geschäftsbetrieb meiner

Essig- und Liqu

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aus meinem selrherigen Miethlokale in das von mir käuflich erworbene Schmidt?

neben dem Landgerichtsgebäude, Fabrikationsartikel ergebenst an.

Friedberg den 27. März 1874.

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