Ausgabe 
28.8.1873
 
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date u f Die Petitzeile 19 7 umpfe deen wird mit 3 kr., resp. 1 Sgr., berechnet.

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Areisblatt für den Areis Friedberg.

Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.

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Für den Monat September kann auf denOberhessischen Anzeiger bei der Verlags-Expedition mit 10 kr., bei den Poststellen mit 16 kr. abonnirt werden.

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Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an Wir empfehlen Ibnen den Bestimmungen des Reglements vom 18. September 1860(in 2 i des Oberhessischen Anzeigers von 1870) auf d tober Geselle spuchung mit den Besitzern größerer Obstbaumpflanzungen, wit auch das ganze Reglement, öffentlich in der Gemeinde

Amtlicher Theil.

in den Gemeinden des Kreises Friedberg.

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saleußesreffend: Stalisit bes Gemembe⸗Atmen⸗Krankenwesens. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. 0 Obdohl durch unser Ausschreiben vom 8. l. M. in Nr. 92 des Oberhes en demmen liaßhemeinden durch Armenkrankenpflege in den letzten 10 Jahren erwach sind, so enthält oder scheint ein Theil der bis jetzt eingesandt 4 Wir lassen daher die untichtig und zweifelbaft abgefaßten e 25-dfimnehmer baldigst neue Verzeichnisse über die nur für arme Kra

14 Diese Verzeichnisse sind uns dann binnen 3 Tagen vorzulegen.

Friedberg am 25. August 1873.

die Großherzoglichen Bürgermeistereien.

Nr. 74 des Friedberger Intelligenzblattes von 1860 as Pünktlichste nachzukommen und ermächtigen Sie zugleich, nach Be die Termine für das demnächstige Einerndten der reifen Obstsorten festzusetzen und diese, bekannt zu machen. Zuwiderhandlungen gegen das Reglement sind bei uns zur Anzeige

Friedberg am 25. August 1873.

sischen Anzeigers ganz deutlich Verzeichnisse nur über die den senen Kosten, nicht aber solche über Unterstützung der Armen überhaupt verlangt en Verzeichnisse doch sämmtliche für Armen verwendete Ausgaben zu enthalten. Verzeichnisse zurückgehen, damit Sie dieselben umändern resp. durch die Gemeinde- nke in den letzten 10 Jahren aufgewendeten Kosten aufnehmen lassen.

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8 0 r der b Deutsches Reich. 3 11. Juni Friedberg. Se. K. H. der Großherzo Han deßgaben sich am 25. d. M. Vormittags 10 Uhr r sch Wa Frankfurt zum Familiendiner und trafen der Direetilber ds 5 Uhr wieder hier ein. n Aasenpel. Am 26. d. traf dahier eine Deputation ir der dit zar Offiziere des bayrischen Regiments, dessen In⸗ Jahr gerehub S. K. H. der Großherzog an genanntem , J. an dug seit 40 Jahren ist, ein, um denselben zu 6-Buchdrul glückwünschen. Nachmittags waren die Herren setwandt wer Tafel befohlen. u das Hann Rainz. Die Ultramontauen wollenmit Verfügungen en Mitteln das Zustandekommen des neuen em 15. Mshülgesetzes vereiteln. Es gehören dazu Peti⸗ temen seregen an den Vorsitzenden des Staatsministeriums zesgen Ham per an die erste Ständekammer, und endlich bat un aus der Mitte des Domcapitels officiös den 73. Nauhemnen aufgegeben, auch noch aus jeder Ge⸗ jorlandts kiinde an die erste Kammer Adressen gegen das schwerden ist loszulassen. Auch sollen aus solchen Ge⸗ den, tlöflltünden, wo Schulschwestern und englische Fräu⸗ maulhebung itte wirken, ähnliche Deputationen wie die Wormser glets bun umen Abordnung organisirt werden, welche in Dicttlen er Adresse an den Großherzog selbst ihrEr- , ju gel ehungerecht wahren zu sollen glauben. Berlin. Kaiser Wilhelm wird am 27. d. 1 l fin verlassen, um nach Berlin zurückzukehren. ellen me wegs will er von der Station Ober⸗Traubling n bakauen Ausflug nach der Walhalla machen und am einzig ug g. Abends 9 Uyr auf dem hiesigen Anhalter ven egahnhose eintreffen. f da-Detn Der Kronprinz, der am 20. d. bei seiner 1 nicht sokarnlse in Wyk auf der Jusel Föhr angekommen Saale, t, hat nach demStaats- Anzeiger vor seiner Aedentolülbeeise von Drottningholm von dem Könige von eius des oe. und Norwegen ein in Lebensgröße auege⸗ ine! het Bildniß des Schwedenkönigs Gustav Adolf cet u Geschenk erhaben. * e Die Offiziere des großen Generalstabes, eller seine diesjährigen Uebungen im Gebiete 1 anz r unteren Weser abhalten wird, werden am * thun, September sich in Bremen versammeln und 5 a6 u drei Tage daselbst bleiben.

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denten das Seminarium Theodorianum verlassen, um in Amerika sich dem Dienste der Kirche zu weihen.

Bonn. Von altkatholischer Seite wird die Nachricht dementirt, daß über die vorgenommene Wahl und Consecration des Bischofs Reinkens eine Urkunde aufgenommen und dieselbe nach Rom geschickt worden sei.

Kiel. Das See Manöver in der Kieler Bucht, welches am 21. d. unter den Augen des Admiralitäts-Chefs stattfand, begann, nachdem die Hafenmündung um 10 Uhr gesperrt worden, mit einem Angriff des aus den Schrauben ⸗Corvetten Hertha,Vineta,Ariadne undArcona, sowie dem KanonenbootNautilus bestehenden Geschwaders auf das FortBrauneberg, Ange nommen wurde, daß alle diese Schiffe Panzer schiffe und keine Ausfalls⸗Schiffe anwesend wären. Zunächst nahmen derNautilus und Monitors, welche durch Dampfbarkassen markirt waren, eine Recognoscirung des Fahrwassers vor. Dann wurde die Landung ausgeführt und das angegriffene Fort theilweise genommen. Es folgte dann ein Augriff auf die Linie Friedrichsort, Jägersberg und das Fort Korügen. Die Ueberwältigung der Festungs⸗ werke gelang jedoch nicht, allmälich wurde das Gefecht abgebrochen. Das ganze Manöver dauerte bis 12 Uhr Mittags.

München. Die bayerische Staatsregierung wurde von der österreichischen Regierung zu dem dritten vom 1. bis 8. September d. J. in Wien stattfindenden internationalen medicinischen Congreß zur Betheiligung durch Entsendung zahlreicher Delegirter eingeladen. Das k. Ministerium des Innern sieht sich unter den gegenwärtig herrschen⸗ den Gesundheitsverhältnissen zu seinem Bedauern nicht in der Lage, die amtlichen Aerzte abordnen zu können; den ärztlichen Vereinen bleibt die Theilnahme am Congresse unbenommen.

In den Reise-Dispositionen des deutschen Kaisers ist eine kleine Aenderung eingetreten, in- sofern er am 27. d. von Gastein nach Salzburg (nicht nach Ischl) sich begibt und von da am 28. d. Morgens seine Rückreise über Passau fort- setzt. Zum Besuch der Walhalla wird sich der Kaiser von der Ostbahnstation Obertraubling ab per Wagen nach Donaustauf begeben und also

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erst Abends von dort in Regensburg eintreffen.

Am 29. d. erfolgt die Abreise von Regensburg bestimmt Morgens.

Die öffentliche Cholera ⸗Prozession, welche seit dem Jahre 1854 hier alljährlich am 28. August deranstaltet wird und mit einem Dankamt an der Mariensäule auf dem Marienplatze verbunden ist, darf dieses Jahr in Folge höherer Anordnung nicht im Freien abgehalten werden; sie findet deß⸗ halb im Innern der St. Peters Pfarrkirche statt, in welcher auch das übliche Dankamt celebrirt wird.

Mannheim. An dem am 24. d. im Saale desBadener Hofes abgehaltenen Abschieds⸗ Banket zu Ehren Friedrich Hecker's haben über 300 Personen Theil genommen. Gemeinderath Langeloth hielt die Begrüßungsrede. Nach kurzer

Pause bestieg hierauf Hecker die Rednerbühne, um

für die ihm in seiner Vaterstadt gewordene Auf⸗ nahme zu danken und zugleich seinen politischen Anschauungen in der ihm eigenen ungeschminkten Weise Ausdruck zu geben.

Ausland.

Schweiz. Bern. Die deutsche Regierung hat die Verschiebung des amerikanisch⸗europäischen Posteongresses beantragt, da Rußland augenblicklich gehindert sei, an demselben theilzunehmen.

Frankreich. Paris. Der Ministerrath hat den Minister des Innern beauftragt, der täglich zunehmenden Veröffentlichung wissentlich falscher zur Alarmirung der öffentlichen Meinung dienen⸗ der Nachrichten Einhalt zu thun.

Man hat bisher noch nicht gewußt, unter welchem Vorwand die Pilgerfahrt nach Cambrai unternommen wurde, wo bisher kein Gnadenbild oder sonstiger Gegenstand gläubiger Verehrung existirte. ImXIX. Siĩcle werden wir hierüber aufgeklärt:Mein Correspondent, schreibt Fran⸗ cisque Sarcey,berichtet mir, daß während des letzten Krieges ein preußisches Detachement dabin abgesandt wurde, um die Stadt zur Uebergabe aufzufordern. Aber o Wunder! am Thore ange⸗ langt, erblickt das Detachement die heilige Jung- frau und einen mit einem flammenden Schwerte bewaffneten Engel, welcher die Reiter zwingt, die Zügel zu wenden und schreckerfüllt ihr Heil in

der Flucht zu suchen. Im Dorfe Masnidres machen sie Halt, kehren bei einem Wirthe ein und