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nzeiger.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Dienstag den 25. December.
Oberhessischer
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1873.
streisblatt für den Kreis Friedberg.
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Die Expedition.
Deutsches Reich. ö Darmstadt, 22. December. liche Hoheit der Großherzog haben Alleihöchst sich bewogen gefunden, den früheren ordentlichen Pro- fessor an der katholisch-theologischen Facultät der Universität Breslau, Dr. Joseph Hubert Reinkens, durch nachstehende Urkunde als katholischen Bischof anzuerkennen: Ludwig III. von Cottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei Rbein ic. 1c. Nachdem Wir Uns gnädigst bewogen gefunden
haben, den früheren ordentlichen Professor an der
katholisch ⸗theologischen Facultät der Universität Breslau, Dr. Joseph Hubert Reinkens, auf Grund der am 4. Juni dieses Jahres in Cöln statt⸗
gefundenen Bischofswahl und der ihm am 11. August. dieses Jahres in Rotterdam durch den Bischof Besitzer wurde sofort zur Haft gebracht und wird
von Deventer ertheilten Consecration als kathe⸗ lischen Bischof unbeschadet aller Unserer Landes⸗
herrlichen Oberhoheits und Oberaussichte rechte ordnung der großh. Ober-Studien- Direction in erfolgt Darmstadt,
anzuerkennen, so ist sich hiernach gebührend zu achten. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unter- schrift und beigedrückten Großberzoglichen Siegels. Darmstadt den 15. December 1873.(gez.) Ludwig. (contras.) v. Starck.
Darmstadt, 20. Dez. In der heutigen Sitzung der zweiten Kammer wurden eine ganze Reihe von Regicrungsvorlagen nahezu ohne jede Debatte nach Maßgabe der Anträge des Finanz- Ausschusses genehmigt. Am Schlusse der Sitzung verkündet der Präsident das Einlangen der Be⸗ schlüsse dei ersten Kammer rücksichtlich der drei Ver wallungsgesetze und des Volksschulgesetzes und schlägt Verweisung an den Ausschuß zum Bericht vor. Abg. Metz bemerkt, daß der Ausschuß so⸗ wohl die Frage,„ob“ überhaupt ein Eingehen auf die Beschlüsse Seitens der zweiten Kammer staltzufinden habt, als— eventuell— die, welche weiteren Beschlüsse im Einzelnen zu fassen seien, zu prüfen habe, und verwahrt sich gegen die Publication eines einzelnen der Verwaltungsgesetze ohne die anderen, womit die Kammer einver- standen ist. Bezüglich des Antrags der Abgg. Edinger, Golt mann, Buff und Heinzerling auf Aufhebung des Octroi's erklärt Ministerialdirector v. Starck auf Anfrage Edinger's, daß die Ver- tretungen der betreffenden Städte zur Aeußerung aufgefordert seien, alle Antworten aber noch nicht vorlägen.
Offenbach. Obschon Sprendlingen für unsere Lassallcaner ein verhängnißvoller Boden ist, wie sie, so ost sie dort erschienen, bis jetzt noch immer erfahren wußten, so konnten sie es sich gleichwohl nicht versagen, auf der am 21. d. dort anbe⸗ tzumten Wahlversammlung in einer Abtheilung von 20— 30 Mann zu erscheinen und schon lange vor Beginn der Verhandlungen in dem dafür be⸗—
noch eine Tracht Prügel zu Theil wurde.
stimmten Saale Posto zu fassen, in der augen- Auftritte herbeizuführen. Doch die Sprendlinger Bauern machten kurzen Prozeß, warfen die uner— wünschten Gäste(unter denen sich auch der Agi— tator Frohme befunden haben soll) erst zum Saal hinaus, dann zur Treppe hinunter und auf die Straße, wo den Aposteln des neuen Weltreichs Bei einem der Eindringlinge war insbefondere ein ge— ladenes und mit Zündhütchen bestecktes Doppel“ Terzerol sichtbar geworden. Dessen Inhaber(wie es heißt ein Droschken-Kutscher aus Frankfurt) hatte sich schon vorher im' Saale in auffälliger Weise an Dernburg herangedrängt. Der Terzerol-
hierher an die Gerichte abgeliefert werden. Bingen. Im directen Gegensatz zu der Ver⸗
wonach die Schüler während der Schulzeit zu kirchlichen Zwecken nicht verwende werden dürfen, zieben seit einigen Tagen die Schüler der Volksschulen unter Führung ihrer
Lehrer und die Schüler der Realschule zur Beichte,
und zwar in auffallender Weise während der Unterrichts Zeit. Berlin. Der Justiz⸗Ausschuß des Bundes
raths hat bezüglich der geschöftlichen Behandlung der Concurs-Ordnung folgende Bestimmungen ge— troffen: Der Eutwurf soll einer Vorberathung durch eine besondere aus 8 Juristen und 3 Ver⸗ tretern des Handelsstandes bestehehenden Com- mission unterzogen werden, deren Mitglieder der Jusliz-Ausschuß dem Bundesrathe zur Genehmigung vorzuschlagen haben würde. Die Commission soll zur Erledigung ibres Auftrages im Laufe des Monais März 1874 in Berlin zusammentreten.
— Der Kaiser ist sehr angegriffen und muß sich mehr wie je schonen; die Bülletins des „Staats- Anzeigers“ befriedigen das Publicum nicht, weil sie widerspruchsvoll gehalten sind.
— Das Verfahren gegen den Erzbischof Grafen Ledochowski auf Amts⸗Entsetzung scheint sich nur langsam entwickeln zu wollen. Wie ofsiciös mit— getheilt wird, wird der k. Gerichtshof für kirch⸗ liche Angelegenheiten erst nach Neujahr zusammen- treten, um auf die Anklageschrift der Stactsregierung zu beschließen. Es muß alsdann noch erst ein Untecsuchungsrichter bestellt werden, welcher den Erzbischof zu vernehmen hat, bevor die weiteren Beschlüsse des Gerichtshofes gesaßt werden können.
Es werden also noch mehrere Wochen verstreichen,
bis die Amts Entsetzung eine Thatsache geworden
sein wird. Königsberg. Eine am 21. Dec. hier statt⸗
gehabte Bersammlung der Soelal- Demoeraten
wurde aufgelöst, einer der Redner wegen Auf⸗
Seine König scheinlichen Absicht, Störungen und stürmische reizung zum Hoch- und Landes verrath verhaftet.
Ehrenbreitstein. Am 18. Dez. erschien in dem nahen Niederberg der Oberbürgermeister von Coblenz mit einigen Gendarmen, um dem vom Bischofe von Trier ohne Genehmigung der welt- lichen Behörde dorthin dirigirten Pfarrer die Aus- üdung jeder pfarramtlichen Thätigkert zu untersagen und die Civilstandsregister hinwegzunehmen. Die Gemeinde leistete thätlichen Widerstand, weßhalb die Regierung sofort zwei Compagnien Soldaten nach Niederberg beorderte. Der Ort hat nun nicht allein eine lästige Einquartirung, sondern auch die Aussicht die Kosten der Execution tragen zu müssen.
Kassel. Von dem Protest gegen das Ge— sammtconsistorium ist kein einziger der Vilmarianer zurückgetreten. Die Suspension aller Renitenten alsbald nach Weihnachten. Zwei Abge⸗ setzte, Neuber und Vilmar II., baben Appellation gegen das Urtbeil eingelegt.
— Vilmar's Broschüre:„Der Todeskampf der bessischen Kirche“, ist polizeilich confiscirt worden.
Ausland.
Frankreich. Paris. Die Tage des Kriegs⸗ ministers Du Barail sind gezählt. Es ist wahr- scheinlich, daß, sobald das Bucget bewilligt und die Organisation des Heeres thatsächlich etwas vorgeschritten ist, der Marschall Canrobert das Kriegs⸗ Portefeuille übernimmt. Er soll dem Bona⸗ partismus gänzlich entsagt haben und mit den Herzog v. Aumale, zumal seit dem Prozeß Ba⸗ zaine, auf besonders gutem Fuße stehen, dessen Ansichten über die künftige Kriegsbereitschaft des französischen Heeres er theilen soll.
— Die Ernennung Canrobert's zum General- Commandanten der Armee von Paris gilt für gewiß. Larmirault bleibt Gouverneur von Paris. N— Der Marschall Bazaine ist am Dienstag (23. d.) von Trianon nach dem Fort St. Marguerite, auf der Insel dieses Namens, gebracht worden. Cin specieller Waggon brachte ihn von Versailles nach Paris, und von dort vermittels der Gürtel⸗ bahn nach dem Lponer Eisenbahnhof, wo er den Schnellzug um 7 Uhr Abends nahm und am Mittwoch um 3 Uhr Nachmittags in Antibes, das der Insel St. Margverite gegenüber liegt, ankam. Von dort brachte ihn der Staats-Aviso Daim nach der Insel. Seine Ker kermeister und zwei Gendarmerie Offiziere begleiteten ihn. Das Fort St. Marguerite, welches vom Capitän Dell be⸗ fehligt wird, bat eine Besatzung von 12 Gen- darmen erhalten.
L Dem„Constitutionnel“ zufolge hat der Minister des Auswärtigen dem Herrn Bamberg, der


