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l diplo. Die Petitzeile f dlungen wird mit 3 kr., resp. 1 Sgr., berechnet.
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
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. Deutsches Reich. ö „Jul“ Darmstadt Das Großherzogliche Regie⸗ mehrere Fengsblatt Nr. 24 enthält: ö
d. finden I. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des rung hat Rnern, die Etlaubniß zur Annahme und zum Tragen ison 5 e deutschen Kriegsdenkmünze für 1870/71 betreffend.
en II. Nachweisung der Großherzoglichen Münze in der Darmstadi seit dem Abschluß der Münzconvention vom 1 Depu- J. August 1837 bis zum Schlusse des Jahres 1872 elchen er süttgehabten Großherzoglich Hessischen Ausmünzungen. tulbeiltt. III. Bekanntmachung Großherzoglicher Ober⸗Medicinal⸗
k. Prection, die Prüfung der Heilgehülfen betreffend.
e Regie- IV. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts dank mit Foß⸗Gerau, die Niederschlagung des letzten Ziels der ug einer 1 1575 5 Gemeinde Goddelau, im Kreise Groß⸗Gerau, 78 ffend. 00 Fut. etreffend
— V. Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium Otenburg dt Innern für das Jahr 1873 genehmigten Umlagen kwpen das zr Bestreitung der Communalbedürfnisse in den Gemeinden indeß den s Kreises Alsfeld. f VI. Ordensverleihung. Seine Königliche Hoheit der den turle⸗ Hoßherzog haben allergnädigst geruht: am 26. April auffnann din Lanogerichtsdiener bei dem Landgerichte Friedberg, en 1400 Prob Cronenberg, in Anerkennung seiner 50jährigen mit 1 Mörser Aer und Treue geleisteten Dienste, das silberne Kreuz des Rilipps⸗Ordens zu verleihen. f g VII. Namens veränderungen. Seine Königliche Hoheit u ist am Großherzog haben allergnädigst geruht: am 14. August achrichten 172 der Margarethe Schäfer von Harheim zu gestatten, on Cbiwa dl dieselbe in Zukunft statt ihres bisherigen den Familien⸗ inen Schudt, am 18. April der Bertha Kisseberth von aden zu gestatten, daß dieselbe in Zukunft statt des
— A erigen den Familiennamen Dietz und dem Adam
erhof aus Auerbach zu gestatten, daß derselbe in Zu⸗
füyft stalt des bisheri 1 ili ühre. Nemeͤten ft f sherigen den Familiennamen Walter führe
Nähere: VIII. Diensinachrichten. Seine Königliche Hoheit der Bahnhof Otoßherzog haben allergnädigst geruht: am 31. März ac Frank, di Senator Dr. jur. Oito Wendt zu Rostock zum ordent⸗ 8 Geistes⸗ en Professor in der juristischen Fakultät der Landes⸗ auptunprall k versität zu ernennen und in der gedachten Eigenschaft bet wurde. Uperufen; am 29. April den Secretariatsgehülfen Ernst
kermann aus Mainz zum Polizeicommissär dritter ant ccbebt Elssse bei der Polizeiverwaltung der Kreisstadt Worms, 1800 Fuß i den Eymnastallehramtsaccessisten Dr. Franz Pfeiffer Ichen Vor- Wimpfen am Berg, im Kreise Wimpfen, zum Lehrer abwechselnd em Gymnasium zu Worms zu ernennenz am 30. April 9 Wicsen⸗ n Kreis bauausseher bei dem Kreisbauamte Erbach, Georg „ Dörflein— bott in gleicher Diensteigenschaft an das Kreisbauamt u Spazler, Uems zu versetzen; an demselben Tage den Kreisbau⸗ 10 Bettes uleher⸗Alfpiranten Christian Brüchmann aus Darmfiad! e wahrhaft ud Kreisbauaufseher bei dem Kreisbauamte Erbach, am untete und Mai den Gymnasiallehramtsaccessisten Dr. Heinrich s Vozels⸗ Muhuth aus Vöhl, im Königreiche Preußen, zum Lehrer bie Main; der Realschule zu Darmstadt, zu ernennen, spwie dem überstigen Shullehrer an der vierten evang. Schule zu Groß⸗Gerau,
Seen und n Kreise Groß⸗Getau, Johann Balthasar Friedmann, en Berg: weite Lehrexstelle an der höheren Bürgerschule zu Groß⸗ 42 abet Bau, im Kreise Groß⸗Gerau, zu übertragen; am 5. Mai N— Dr. med. Ignaz Blum aus Seligenstadt zum Assistenz⸗ 8 bei der chlrurgischen Klinik zu Gießen zu ernennen. 5 7 1 LX. Dienstenllassung. * X. Charaklerertheilung. Seine Königliche Hoheit der 5 1 Nesherzog haben allergnädigst geruht: am 14. Februar 2 am n Quartiermeister Schenck im Großherzoglichen Gen⸗ balken 1— 9 den Charakter als Oberquartiermeister zu 1 1 Hrilen. 0 XI. Versetzung in den Ruhestand. Seine Königliche f ion hit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am aun aden.. April den Kreisveterinärarzt des Kreisamtes Bens⸗ ie bet i. Jacob Ritzel, in den Ruhestand zu versetzen. * II. Coneurrenzeröffnung. Erledigt ist: die evang. . bi sütrstelle zu Bingenheim, im Dekanate Nidda, mit einem
U 1 1 Aussic Ihtichen Gehalt von 1229 fl. 34 kr.; die evang. Pfarr⸗ ee At zu Heppenheim a. d. Wiese, im Dekanate Worms, . eee einem jährlichen Gehalt von 948 fl. 19 kr.
te el, Berlin. Ueber die Reisepläne des Kaisers
„hrt die„Prov. ⸗Corresp.“, daß derselbe am 15 eule. Juni nach Frankfurt gehen wird, um mit bach, zn Kalser von Rußland zusammenzutreffen und
4 55 meinsam mit diesem einen Besuch in Jugenheim
e e Darmstadt zu machen. Von dort dürfte in
N 1 zweiten Hälfte des Juni die Reise des Kaifers
ache helm nach Wien erfolgen. In der ersten
2 woche wird der Kasser zur Kur nach Ems ein ö
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gehen.— Der Besuch des Schah von Persien am hiesigen Hofe erfolgt voraussichtlich am 5. Juni.
Posen. Im Kloster der„Dames du sacré coeur“ auf der Wilda, das durch Reichstagsbe— schluß aufgehoben worden ist und innerhalb sechs Monaten geräumt werden soll, besinden sich augen-
blicklich nicht weniger als 47 Damen, von denen
der größte Theil Frankreich ist. München. Die sämmtlichen katholischen Ver⸗
aus Holland, Belgien und
eine Münchens haben am 19. d. M., Sonntag,
Morgens halb 7 Uhr, von der Frauenkirche aus einen gemeinsamen Bittgang nach Berg am Laim gehalten,„auf daß es Gott dem Herrn gefallen möge, seiner heiligen Kirche in ihrer Bedrängniß zu Hülfe zu kommen, die angegriffene Gesundheit
unseres heiligen Vaters Pius IX. wieder zu be—
festigen und unserem theueren Vaterland das hohe Gut des inneren Friedens und die wahre Wohl— fahrt zu schenken, sowie unseren geliebten König und sein Haus in seinen allmächtigen Schutz zu nehmen“, wie es in der bez. Bekanntmachung hieß.
Ausland.
Oesterreich. Wien. Unsere Nachricht von der Abreise des Kronprinzen berichten wir dahin, daß der Kronprinz und die Kronprinzessin des deutschen Reichs am 19. d. nach Venedig abgereist sind. Schon um 6 Uhr begab sich der Kaiser von hier nach Hetzendorf, nahm dort gemeinschaftlich mit der kronprinzlichen Familie das Dejeuner ein und begleitete dieselbe darauf zum Bahnhofe, wo sich der preußische Botschafter, Graf Andrassy und die gesammte Ausstellungscommission eingefunden hatten. Der Abschied zwischen dem Kaiser und der kron— prinzlichen Familie war ein überaus herzlicher.
Frankreich. Versailles, 20. Mai. In der heutigen Sitzung der Nationalversammlung wurde die Bildung der Bureaux und die Wahl des Präsidiums vorgenommen. Von den Präsi⸗ denten der Bureaux gehören 13 der Rechten oder dem rechten Centrum und 2 dem linken Centrum an. Zum Präsidenten der Nationalversammlung wurde Buffet mit 359 Stimmen gegen Martel, auf den 289 Stimmen fielen, gewählt, Goulard, Benoist d'Azy und Vitet wurden zu Vicepräsi⸗ denten erwählt. Martel hatte nicht die genügende Majorität erlangt. Justizminister Dufaure legte dem Hause den Entwurf eines Wahlgesetzes vor. Die Regierung erklärte sich damit einverstanden, daß die von der Rechten eingebrachte Interpellation am Freitag zur Verhandlung komme.
Dänemark. Kopenhagen. Der Reichs tag hat den Antrag der Regierung, Norwegen den Beitritt zu der dänisch-schwedischen Münz⸗ convention vorzubehalten, nunmehr definitiv an⸗ genommen.
Spanien. Perpignan. Einer Meldung aus Cervera vom 19. d. zufolge hätten Tristanh, Canats und Prinz Alphons den Flecken Sanahuja nach lebhafter Vertheidigung durch 150 Freiwillige genommen. Die Freiwilligen hätten sich unter der Bedingung der Schonung des Lebens ergeben, seien aber trotzdem erschossen worden.
Italien. Rom, 21. Mat. Die Deputirten- kammer verwarf mit 179 gegen 157 Stimmen den Antrag Maneinis auf vollständige Ausweisung der Jesuiten. Hierauf folgte die Debatte über den Antrag Dedoma's auf Ausschließung des Jesuitengenerals von den den Ordensgeneralen zu— gestandenen Begünstigungen.— In einer im Vati
can gestern stattgehabten Versammlung der Cardinäle wurde bezüglich der vom päpstlichen Stuhle dem Klostergesetz gegenüber zu beobachteten Haltung beschlossen: Der päpstliche Stuhl müsse jede Be⸗ zahlung zur Erhaltung seiner Beziehungen mit den fremden Ordenshäusern ablehnen. Die Ordens⸗ generale müßten von dem Rechte freier Assoeiation Gebrauch machen, die katholische Kirche Italiens endlich müsse sich organistren, um den Liberalis⸗ mus zu bekämpfen.
Neapel. Wie der„Times“ geschrieben wird, soll es nunmehr feststehen, daß der Herzog von Edinburg die Großfürstin Marie, Tochter des Zaren, heirathen wird. Der Herzog, der nach London zurückgekehrt ist, wird in Kurzem mit der Kaiserin und der Großfürstin in Jugenheim zu⸗ sammentreffen, wohin auch später der Kaiser kommen wird, worauf die Verlobung des Paares officiell verkündet werden soll. Die einzige Schwierigkeit, welche dem künftigen Ehebündniß entgegenstand, ist beseitigt worden. Es war als eine Bedingung proponirt worden, daß der Herzog von Edinburg jedes Jahr eine gewisse Zeit lang in Rußland residiren sollte, aber er verweigerte es, dazu sich verbindlich zu machen. Außer einem Vermögen von 200,000 L. soll die Großfürstin ihrem Ge⸗ mahl ein Jahreseinkommen von 20,000 L. mitbringen.
Persien. Die Londoner„Times“ berichtigt ihre Mittheilung über die in Aussicht genommene Höhe der europäischen Reisekosten des Schah's dahin, daß dieselben auf 200,000 Lstr.(nicht 5 Millionen) normirt seien. Wahrscheinlich habe man in dem betreffenden Telegramm„Pfund Ster⸗ ling“ für Franes gesetzt.
Türkei. Konstantinopel. Dem Ver⸗ nehmen nach unterhandelte Lesseps mit dem russischen Botschafter, General Ignatieff, wegen Concession einer von Rußland durch Centralasien nach Indien führenden Eisenbahn, deren Ausgangspunkte Oren⸗ burg einer-, Peschawer andererseits wären. Lesseps soll von den ersten Verhandlungen befriedigt sein und demnächst officiell der russischen Regierung das Project unterbreiten wollen. Wie es heißt, wird derselbe eine Karte mit Bahntrace auf der Welt⸗ ausstellung exponiren.
Amerika. Washington. Pierrepoint hat die Uebernahme des Postens als Gesandter der Vereinigten Staaten bei dem Cabinete von Peters⸗ burg ausgeschlagen.— Von der mexikanischen Grenze gehen auf's Neue Nachrichten von dort stattgehabten Verheerungen und Plünderungen der Ansiedler ein.
Newyork. Nach hier eingetroffenen Nach⸗ richten ist in Panama eine Revolution ausgebrochen und hat ein Kampf zwischen der Miliz und den das stehende Heer bildenden Soldaten stattgefunden. Der Admiral Steedmann, welcher sich mit dem Kriegsschiffe„Ensacola“ dort befindet, hat das Eigenthum der Ausländer unter seinen Schutz genommen und beiden Parteien den Rath gegeben, Oberst Pernet zum Präsidenten zu ernennen.
— Die Modocs sind am 18. d. M. wieder entwischt. Es waren alle Vorbereitungen getroffen, um ihre Position zu bombardiren, und die Truppen schon angriffsbereit, als es den Indianern gelang, auszubrechen. Die Verfolgung hat von Neuem begonnen. 8
— Die neuesten Meldungen aus Südamerika besagen: In Guatemala herrscht noch Verwirrung.
Die reactionäre Kirchenpartei ist noch immer thätig, jede Gelegenheit zu ergreifen, um der Regierung
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