Ausgabe 
22.4.1873
 
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n. 873.

Dienstag den 22. April.

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dent; 5 f f Erscheint jed . f wird mit 3 1 705 1 Sg, berechnet. Kreisblalt für den Artis Friedberg. Dienstag, eee Samstag. eines siht ud N 5. l Amtlicher Theil. a hesreffend: Die Bildung der Einschätzungs-Commissionen für die Steuer-Regulirung in 1874. Friedberg am 18. April 1873. abe Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien.

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rden ver Unter Hin weisung auf den Artikel 33 des Gesetzes vom 21. Juni 1869 und unsere Verfügungen vom 26. Juli 1869, 21. Mai 1870

ißen und

die Protokolle einzusenden.

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nd 22. Mai 1871, Amtsblätter ohne Nummer, sowie unser Ausschreibeng vom 15. September v. J., Oberhessischer Anzeiger Nr. 109, ragen wir Ihnen auf, sofort die Wahl der örtlichen Einschätzungs-Commission zur Feststellung der Einkommensteuer 2. Abtheilung für 1874 en unter onehmen zu lassen und bis zum 20. k. Mts. ö Wir empfehlen Ihnen Beachtung, namentlich unsereres Ausschreibens vom 15. September v. J. und bemerken wiederholt, daß Sie wählbar sind und sich Ihre Wahl empfiehlt, da Sie mit den Lokal- und Personalverhältnissen vertraut sind.

0 Neger en Rath. 1 r en Deutsches Reich. an Darmstadt. Am 17. d. M. traten der

Fuß lang, den kling ee der zweiten Kammer und aft, den ag Ministerium zu einer Berathung über den kanntlich von der itvetein Jo hielt am be tsammlung

ersten Kammer wesentlich fficirten Entwurf einer neuen landständischen äftserdnung zusammen, um zu berathen, ob educhlung n Seitens der zweiten Kammer den 82 wilge Ropificationen der ersten Kammer beigetreten werden en Petsontn nge, um auf diese Weise das Scheitern des L saglichen, für die fernere landständische Thätigkeit bahn Rin pichtigen Gesetzes zu verhindern. dla babe, Dem Kassier bei der Großherzoglichen undfign, Stats⸗ Schulden ⸗Tilgungskasse, Geh. Finanzrath 1 4 ar August Seederer, wurde aus Anlaß seines dulden n 18. l. M. eingetretenen 50 jährigen Dienst r ee ums und in Anerkennung seiner fünfzigjährigen in, wurde feilen und ersprießlichen Dienste das Comthurkreuz tkäntewegs peter Classe des Verdienst- Ordens Philipp's des te 45 Hußmüthigen verliehen. 5 15 Der Nachweis über die Staatsschulden berte- obet zs Landes zeigt, daß zu Ende 1870 die Activen beschaffen. Ar Staats⸗Schulden⸗Tilgungskasse 15,202,971 fl., Ahrend ge, de Passiven 15,524,279 fl. betrugen, die eigent- 3 0 ich Staatsschuld also abgesebhen von der Eisen 1 be gen ah schuld zꝛc., nur noch in 321,308 fl. bestand. den gulcht nge 1860 stellten sich die Activa auf 14,485,464 fl., ach ber die Passiva auf 20,891,288 fl., demnach Schuld uuen Nil 405,814 fl.

d. Friedberg. Freitag den 18. d. M. fand

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Wulle u dem Ossenheimer Wäldchen eine Bezirksver⸗ Gagen i ünmlung des Landeslehrervereins statt, welche ie n ug der am Morgen eingetretenen ungünstigen 11 terung recht zahlreich besucht war; auch der igen Mann des Landeslehrervereins, Herr Schmitt 4 a eis Darmstadt hatte sich eingefunden. Gegen- 11 71 und der Berathung bildete der von Großherzog⸗ 100 516 her Regierung den Ständen vorgelegte Eptwurf flu, einem neuen Schulgesetze, wofür der Obmann ewt Landeslehrervereins das Referat übernommen he rüstig et, In der 4 volle Stunden andauernden Ver⸗ Alerag uflung wurden die wichtigsten Artikel des Ent ac bur einer eingehenden Besprechung unterworfen 1 dan ze von Seiten der Versammlung namentlich std ven f lade Punkte im Interesse der Volksschule und auer Bal, ier Zolkslehrer zur Aufnahme in das neue Schul ent 22 A, resp. Abänderung der betr. Artikel als enn hülzend wünschenswerth bezeichnet: eee) Die Volksschule ist Staatsanstalt und als ache, ul solche Comunalschule. ee de, 2 Die normale Schülerzahl ist 60 und darf

e 1 80 nicht übersteigen. 5760 d) Das Schullokal darf nur zu Bildungs- 4% 0 zwecken verwendet werden.

1*) In jeder Gemeinde 1. Klasse, also in den

77 kleineren Landgemeinden, ist es unerläßlich, nt daß für den Lehrer eine durch das Gesetz

e genauer bestimmte Wohnung hergestellt wird. b N Der Unterrichtsplan wird von den Lehrern

in Schulconferenzen, Schulsynoden ꝛc. fest⸗ gestellt, von Großherzoglichem Ministerium des Innern geprüft und genehmigt.

6) Innerhalb 5 Jahren nach bestandener Defini⸗ torialprüsung wird jeder Lehrer defintiv angestellt.

7) Alle Präsentationen, besonders aber die neu eingeführten Präsentationen der größeren Städte sind wieder aufzuheben.

8) Der Lehrer ist verpflichtet 28 Unterrichts- stunden(incl. Turnunterricht) in der Volks- schule und 6 in der Fortbildungsschule zu übernehmen, letztere jedoch nur gegen eine dieser schwierigen Arbeit entsprechende Ver gütung.

9) Das Besoldungs- und Pensionsgesetz sind nach vorhergegangener Revision vollständig in dem neuen Schulgesetz abzudrucken.

10) Ebenso sind die Principien nach denen die Wittwen- und Waisenpensionen geregelt werden sollen in das Gesetz aufzunehmen; besonders ist den Hinterbliebenen ein Gnaden quartal zu bewilligen.

11) Der Ortsschulrath, der aus einem Lehrer und einer Anzahl gewählter Mitglieder be steht, wählt den Vorsitzenden aus seiner Mitte und hat vorzugsweise berathende Functionen.

12) Aussichtsbehörde über den Lehrer ist der Kreisschulrath.

13) Ständige Mitglieder des Kreisschulraths sind außer dem Kreisrath und dem Kreis- schulinspettor der aus den Lehrern des Kreises erwählte Stellvertreter desselben und der Kreisarzt oder ein praktischer Arzt des Kreises.

14) Zu Kreisschulinspeetoren sollen vorzugsweise theoretisch und practisch gebildete Volks- schullehrer ausgewählt werden.

15) Ein besonderes Schulgeld wird in Zukunft nicht erhoben,

16) Es sind als Ersatz der seitherigen Lehrer- conferenzen Kreis- und Landes⸗Schulsynoden einzuführen, deren Thätigkeit besonders be- stimmt werden müßte.

Berlin. Der Bundesrath hat in seiner Sitzung am 19. d. dem neuen Flottengründungs- plane im Allgemeinen seine Zustimmung ertheilt und die für die Jahre 1873 1882 aufgestellten außerordentlichen Ausgaben in Höhe von 72,812,500 Thlr.(anstatt 86 Mill) genehmigt. Auch der für die Jahre 1874 76 entworfene Entwicklungs- plan der Telegraphenverwaltung sand die Zu- stimmung des Bundesraths. Endlich wurde noch eine schon im vorigen Jahre in den Ausschüssen berathene Angelegenheit erledigt, nämlich der An- trag wegen Erbauung eines deutschen Kranken- hauses in Konslantinopel auf Reichskosten nach dem Vorgange Rußlands, Oesterreichs, Großbri⸗ tanniens, Frankreichs und Italiens.

Die vereinigten Ausschässe des Bundes- raths für Zoll und Steuerwesen und für Handel und Verkehr haben sich in ihrer überwiegenden Mehrheit für Beibehaltung der Salzsteuer und Ablehnung der von der Reichssteuer-Commission vorgeschlagenen Tabaksteuer ausgesprochen.

Am 17. d. M. haben im Reichskanzleramt die Berathungen der Reichscommission für den Entwurf der Strafprozeßordnung unter dem Vor- size des Präsidenten Friedberg begonnen. Die Arbeiten dürften eine Zeit von zwei Monaten beanspruchen. Der zweite hier tagende Ver bandstag deutscher Gewerksvereine, welcher von 25 Delegirten beschickt ist und 278 Ortsvereine mit 20,225 Mitgliedern vertritt, hat eine Reso⸗ lution angenommen, welche sich für die Betheiligung an den Reichs- und Landtagswahlen durch Auf⸗ stellung eigener Candidaten ausspricht, um die Stärke der Gewerksvereine kennen zu lernen.

In der am 18. d. abgehaltenen Sitzung des Verbandstages der Gewerkvereine wurde ein Strike⸗Reglement aufgestellt, welches die Einrichtung permanenter Einigungs-Aemter anordnet und die Unterstützung von Mitgliedern nur dann zuläßt, wenn die Einigungsversuche gescheitert sind und der Strike Aussichten auf Erfolg hat.

Die Trace der Bahn Berlin-Coblenz ist nunmehr definitiv festgestellt.

Der Einzug der Prinzessin Marie von Sachsen⸗ Altenburg, Braut des Prinzen Albrecht, fand an der Seite der Kronprinzessin am 19. d. nach einem vorgeschriebenen Programm statt. Die Trauung des Prinzen Albrecht von Preußen mit der Prinzessin Marie von Sachsen⸗ Altenburg hat Abends halb 8 Uhr in der k. Schloßkapelle statt⸗ gefunden. Als Zeugen wohnten der Kaiser, die Kaiserin, der Kronprinz, die Kronprinzessin, Prinzen und Prinzessinnen des k. Hauses und die hohen Gäste bei.

Posen. Die Bezirksregierung hat den Antrag des hiesigen Magistrats, die Confessionsschulen in Simultanschulen umwandeln zu dürfen, genehmigt.

Jugenheim a. d. B. Die Kaiserin von Rußland trifft den 20. Mai hier ein und am 1. Juni folgt der Kaiser, um alsdann hier einen dreiwöchentlichen Aufenthalt zu nehmen.

München. Professor Dr. Justus Freiherr v. Liebig ist am 18. d. M. verschieden.

Kaiserslautern. Am Ostermontag hielt der Protestantenverein der Pfalz eine Generalver sammlung dahier. Der Verein besteht jetzt seit 15 Jahren und hat in diesem Zeitraum mit Aus- dauer und recht schönen Erfolgen dafür gekämpft, die Freiheit der Gewissen und das Recht der Ge meinden gegen die hierarchischen Anmaßungen, die bei einem Theil der protestantischen Geistlichkeit im Schwange sind, zu schützen.

Mannheim, 18. April. Die Excesse scheinen beendet zu sein. Die Brauer leisteten auf einen

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