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Dienstag den 20. Mai.
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AKrtiszlatt für den Artis ztiedberg.
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mit Werg, Lappen und dergl. gehörig abzureiben und wegzuputzen.
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Fenttzüme Sh riftchen:„die schädlichen Obst⸗ und Weinstockinsecten“ von Professor Dr. Glaser in Worms.
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Neuerdings ist das Vorkommen eines überaus schädlichen Insects, der flockigen Apfelrindenlaus oder sog. Blutlaus, an Apfelbaumpflanzungen elbachtet worden. Um die Ueberhandnahme desselben und den unvermeidlichen Untergang der damit behafteten Bäume zu verhüten, empfiehlt es die jetzt noch kleinen Ansammlungen des Insects an den einzelnen offenen Stellen und Schnittflächen der Bäume bei Zeiten mit steifen Bürsten Im Auftrage Großherzoglichen Ministeriums des Innern machen wir die stbau treibende Bevölkerung auf die Gefährlichkeit dieses Insects und die bezeichneten Maßregeln zu seiner Vertilgung aufmerksam. Die Groß⸗ oglichen Bürgermeistereien sind angewiesen deren Anwendung in den den Gemeinden gehörigen Baumanlagen und Baumschulen zu veranlassen, ie Obstbaumbesitzer entsprechend zu belehren und den Befolg anzuzeigen. Näheres über die Blutlaus findet sich in der landwirthschaftlichen Zeitschrift Nr. 37 von 1869 und Nr. 48 von 1872, sowie in dem
* Friedberg den 17. Mai 1873. Großherzogliches Kreisamt Friedberg.
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3 Deutsches Reich.— 16. Mai. In der heutigen Sitzung des] die Bekleidung des Reichs⸗Eisenbahnamtes mit den ume on Darmstadt. Am 11. d. M. wurde der Reichstages wurde die Gesetzvorlage über die Functionen einer richterrichen Behörde. Nach kurzer
Dr. Kalsch Oberlehrer am Pädagogium des Klosters Unserer 1 leben Frauen zu Magdeburg, Prof. Dr. Andreas slützunge⸗ Whistoph Weidner, zum Director und ersten Lehrer in dem Gymnasium zu Gießen mit Wirkung vom —ů(October 1873 an ernannt. Vörse wa.— Die„Darmst. Zeitung“ vom 17. d. M. nd ringt folgende Bekanntmachung: Die Erlaubniß ö„ ut Annahme und zum Tragen der deutschen ang ven kilegsdenkmünze für 1870/71 betreffend. Nach- sen Seine Königliche Hoheit der Großherzog Alrgnädigst geruht haben, die Erlaubniß zur Umahme und zum Tragen der von Seiner Ma- „ estit dem Deutschen Kaiser, König von Preußen, „ esifteten Kriegsdenkmünze für die Feldzüge 1870 en Ligue n 1871(Reichsgesetzblatt, Jahrgang 1871 Nr. . 3 3, Seite 111— 114) allen Angehörigen des i 2 Bwßherzogthums, welche mit derselben beliehen erhellt paden, allgemein zu ertheilen— so“ wird dieß celle n Allerhöchstem Auftrage hiermit zur Kenntniß 50 07 un Betheiligten gebracht. Darmstadt, 14. Mai 1873. 12 5. Gagern. v. Rautenbusch. e besa.— Im abgelaufenen Jahr hatte der Staat a aten i Ganzen für übernommene Eisenbahn-Zins⸗ futter un gcrantien mit 1,256,820 fl. aufzukommen.—
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5 4 0 In Etat der Staateschulden⸗Tilgungskasse ist pro — t. 874 bereits die Rückzahlung des 5proc. Anlehens Pie, un 1. Oct. 1868, welches zur Bestreitung von 00 21 Mitärbedürfnissen aufgenommen worden, in Aus⸗ 2 1 gestellt. N %— In Folge der feuchten Witterung des ver⸗ lssenen Winters und der ungewöhnlich starken — Fgauenz der Staats- und Provinzialstraßen ist 1 n Zustand derselben ein solcher geworden, daß „aslilt u ihrer Instandhaltung, ganz abgesehen von den 150. heren Arbeitslöhnen und gestiegenen Material- * sissen, die ursprünglich angeforderte Summe von 34,000 fl. für Unterhaltung nicht mehr aus⸗ „ echend erscheint, weshalb an die Stände das 4 innen gestellt wurde, noch weitere 60,000 fl. ür diesen Zweck zu bewilligen. I Friedberg, 19. Mai. Se. Königl. Hoheit ö ur Großherzog begaben sich gestern nach Darmstadt a ind kehrten nach kurzem Aufenthalte gestern Nacht ina.„ Reder hierher zurück. 6 0 0 4 Berlin. Der„Staatsanzeiger“ publicirt die 10% n r kirchenpolitischen Gesetze.— Die Aufhebung * n Eisenzölle ist im Schooße der preußischen Re ⸗ n, saung Gegenstand einzelner Berathungen gewesen.
geselben haben zu dem Resultate geführt, daß
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preußische Regierung die Aufhebung und zwar(
Gründung und Verwaltung des Reichs⸗Invaliden⸗ fonds in dritter Lesung im Wesentlichen nach den Beschlüssen der zweiten Lesung genehmigt. Ein vom Abg. Meyer gestelltes und vom Staatsminister Delbrück befürwortetes Amendement zu§. 9, welches den früher beschlossenen Ausschluß der Communal⸗ papiere aus der Reihe der Effecten, in denen die Anlage des Invalidenfonds erfolgen kann, be⸗ seitigt, wurde in namentlicher Abstimmung mit 128 gegen 15 Stimmen angenommen. Bei der darauf folgenden Berathung des Jahresberichts über die Verwaltung Elsaß Lothringens erklärte der Reichskanzler Fürst Bismarck dem Abg. Windt⸗ horst gegenüber:„Die Dictatur endigt am 1. Januar 1874, wenn der Reichstag nichts Anderes beschließt. Ueber die künftigen Verhält⸗ nisse wird dem Reichstag eine besondere Vorlage zugehen. Ich verspreche mir von dem Zusammen⸗ sitzen der Elsässer mit uns im Reichstage ein gutes Verhältniß, zur Enttäuschung derjenigen Parteien, welche das Gegentheil hoffen. Die Maßregeln gegen die katholischen Elemente sind durch ultramontane Agitationen herbeigeführt. Zweifeln Sie nicht an unserer Geschicklichkeit, an unserer Ausdauer, an unserem Muthe und unserem Bestreben, allen Angriffen zu widerstehen.“(Stür⸗ mischer Beifall.) Das Haus vertagte sich bis morgen, nachdem im Laufe der Berathung Fürst Bismarck noch mitgetheilt hatte, daß über die von einem Vorredner gewünschte Competenz⸗Beschränkung der Kriegsgerichte bezüglich aller nichtpolitischen Ver⸗ gehen bereits eine Vorlage vorbereitet werde.
— 17. Mai. Der Reichstag genehmigte bei der Schlußabstimmung das Gesetz über den Reichs- invalidenfonds mit größter Majorität und setzte sodann die Berathung der Jahresübersicht über die Verwaltung Elsaß⸗Lothringens fort. Bei der Debatte bezeichnete Mallinckrodt die Andeutung des Fürsten Bismarck, daß die Katholiken gegen die akatholischen Regierungen untreu und unzu⸗ verlässig seien, als unwahr und die Anklage gegen die Klerikalen als unbegründet. Fürst Bismarck erwiderte darauf:„Darüber, ob ich die Ruhe- und Friedensstörer in den Reichslanden, ob ich die Anschürer aller Opposttion verläumdet habe, rufe ich den Wahrspruch der öffentlichen Meinung an. Darüber erwarte ich getrost das Urtheil der Geschichte. Ich glaube recht zu thun, wenn ich schwarz nenne, was schwarz, weiß, was weiß ist.“ Stürmischer Beifall.) Des Abg. Eckardt(Badenser) Bedenken wegen der badischen Staatsbahnen be- gegnete der Reichskanzler mit dem Hinweise auf
Debatte lehnte das Haus die Commissions berathung ab und beschloß die zweite Berathung im Plenum.
— 16. Mai. Das Herrenhaus erledigte in seiner heutigen Sitzung in der Schlußberathung seine ganze Tagesordnung durch unveränderte An⸗ nahme der Gesetzentwürfe über die Erhöhung der Gebühren der Advokaten und der Reise- und Tage⸗ gelder der Gerichtsbeamten im Kölner Appellbezirk, über die Verwerthung von Forstnutzungen in Kur⸗ hessen, sowie über die Berechnung des Kosten⸗ pauschquantums bei Armenverbänden. Bezüglich der allgemeinen Rechnungen pro 1869 und 1870 wurde Decharche ertheilt.
— 16. Mai. Das Abgeordnetenhaus ge⸗ nehmigte in seiner heutigen zweiten Sitzung die Uebersichten der Einnahmen und Ausgaben pro 1873 in dritter Lesung ohne Debatte und erle- digte alsdann Petitionen. Der Präsident erklärte, er bitte unter den obwaltenden Umständen um die Ermächtigung, die nächste Sitzung beliebig anzu⸗ beraumen. Das Haus stimmte bei. Nach dem Schlusse der heutigen Sitzung des Abgeordneten⸗ hauses überreichte der Senioren ⸗Convent des Hauses dem scheidenden Präsidenten v. Forckenbeck eine Ehrengabe, bestehend aus einem auf einem Gestell von Ebenholz ruhenden Tafelaufsatz in Vasenform. Denzin hob in einer Anrede die Verdienste Forcken⸗ beck's um die gerechte und unparteiische Geschäfts⸗ leitung hervor. Forckenbeck dankte ergriffen mit der Versicherung, daß die Führung des Präsidiums seinen schönsten Lebenserinnerungen angehöre.
Hanau. Der„H. M.⸗Ztg.“ wird von hier berichte: Am 16. und 17. d. M. werden die Delegirten des allgemeinen deutschen Arbeitervereins (Hasenclever'sche Linie) in Frankfurt, 120— 125 an der Zahl, zur feierlichen Jahresversammlung erwartet. Die Arbeiter hatten u. A. auch ein großes Waldfest zur Verherrlichung der Delegirten⸗ Versammlung geplant; dasselbe scheint aber an der Abgeneigtheit von Regierung und Gemeinden, den Wald dazu herzugeben, zu scheitern, und so werden wir denn nach Allem in Wilhelmsbad, in der sogen. kleinen Wirthschaft, den Ersatz für das gestörte Fest erleben. Jedenfalls sind Seitens der Polizei alle Vorsichtsmaßregeln getroffen.
Kassel. Der Landrath v. Wephrauch dahier (hochconservativ) ist zum Präsidenten des Ge⸗ sammteonsistoriums für Hessen ausersehen.
München. Reichsrath Stiftsprobst v. Döl⸗ linger ist an Liebig's Stelle zum Vorstand der
Akademie der Wissenschaften und zum General-
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