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Donnerstag den 20. Februar.
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Oberhessischer Anzeiger.
Die Petitzeile wird mit 3 kr., resp. 1 Sgr., berechnet.
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Urheberrecht an Schristwerken u. s. w. fuhr von Reben zum Verpflanzen.
Nr. 4. Nr. 906. Verordnung die Einberufung des Bundesraths.
Amtlicher Theil.
Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Deutschen Reiches publieirt worden:
Vom 8. Februar 1873.— Nr. 907. Gesetz, betreffend die Einführung des Reichsgesetzes über vom 11. Juli 1870 in Elsaß⸗Lothringen. Vom 27. Januar 1873.— Nr. 5. Nr. 908. Verordnung, betreffend das Verbot der Vom 11. Februar 1873.
Be
Friedberg den 17. Februar 1873.
„, wird hiermit aufgefordert, spätestens in
nortung auf den 20. Mai d. J., Vormittags 11 Uhr, im Gerichts-
Der Musketier Michael Jakob Sommer des J. hessischen D fanterie⸗Regiments Nr. 81, am 14. Mai 1850 zu Nieder⸗Florstadt Soren, welcher sich am 24. Juni v. J. heimlich von hier entfernt
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und in eine Geldstrafe
dem zu seiner Verant⸗ Frankfurt a.
ng.
Nachstehende Ladung des Königlichen Gerichts der 21. Division zu Frankfurt a. M. wird hiermit publizirt.
Trapp.
local der hiesigen Hauptwache anberaumten Termine sich zu stellen, widrigenfalls er in contumaciam für einen Fahnenflüchtigen erklärt
von 50 bis 1000 Thlr. verurtheilt werden wird. M. den 9. Januar 1873. f Königliches Gericht der 21. Division.
Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg.
Michael Lang zu Bruchenbrücken ist zum Feldschützen für diese Gemarkung ernannt worden.
Deutsches Reich.
„ Darmstadt. Seitens des Abg. Dumont Wan f ein Antrag eingelaufen auf Aufhebung der 1 er⸗Medicinal⸗Direction und Einführung einer „ berselbe
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en Medicinal⸗Ordnung. Der Antragsteller will die Ausübung der liberalen und wissenschaft⸗ chen Professton der Aerzte die Aufhebung der muchenden rein bureaukratischen Verfassung und eigene Controle der Aerzte durch aus ihrer ute selbst gewählte Organe, die, in den einzelnen Dwyvinzen vertheilt und durch eine nicht ständige Cutialbehörde zusammengehalten, die allgemeine Esundheitepflege wahren und die Disciplinar⸗ Bo hältnisse handhaben sollen. L Das Finanzministerium schlägt vor, die lier zu milltärischen Zwecken verwendeten Immo⸗ blen zu Friedberg, die in Folge der Verlegung Garnison entbehrlich geworden sind, zu ver⸗ dern oder zu verpachten, die dazu gehörige kung Kaserne und den sog. Feldwebelsbau aber den ihres Zusammenhangs mit dem großherzog⸗ en Schlosse dem großh. Familien ⸗Eigenthum semmen gegen 17,000 fl. zu überlassen, welche imme aus dem sog. Acquisitions-Fonds in die suatskasse abzuführen sei.
— In Folge der neuen Organisation des imstes bei der Main⸗Neckar⸗Eisenbahn, welche t dem 1. April l. J. in's Leben treten wird,
72 len Se. K. H. der Großherzog mit Wirkung
1 diesem Zeitpunkte an, zu ernennen geruht:
den Bahningenieur und Bahnverwaltungsvor⸗
ud der Station Darmstadt, Geßner, zum Be⸗ Jens-Inspector, 2) den Bahnisgenieur und zweiten gamten der Bahn verwaltung Frankfurt, Nahm, u Eisenbahnbaumeister und Stellvertreter des brriebs⸗Inspectors, 3) den Maschinenmeister bei Centralwerkstätte zu Darmstadt, Becker, zum saschinen⸗Ingenieur, 4) den Bahnkassier bei der bunverwaltung Heidelberg, Seibert, zum Control- tteher und 5) den Materialverwalter und Bahn faufseher der Station Darmstadt, Querner, zum giptmagazins verwalter.
— Nach dem„Reichs Anzeiger“ wurden Jaürschly ven Bögendorff, Oberstlieutenant vom Inf. Regt. Nr. 81, mit der Führung des Gr. Inf.⸗Regts. Nr. 118, unter Stellung à mite dieses Regiments, beauftragt; Quednow, zor vom 4. Gr. Inf.-Regt. Nr. 118, in das ass. Inf.⸗Regt. Nr. 87; v. Rettberg, Haupt- in und Comp. Chef vom Schles. Füs.⸗Regt.
Nr. 38, unter Bef. zum Major in das 4. Gr. Inf. ⸗Regt.
— Dem„K. C.“ schreibt man von hier: Der von dem Abgeordneten Pfarrer Landmann in der zweiten Kammer eingebrachte Antrag wegen Einführung der obligatorischen Civilehe und der Standesbuchführung ist nunmehr in den Händen der Regierung. Derselbe findet Seitens des Ober⸗ Consistoriums, namentlich Seitens eines geistlichen Mitglieds desselben, lebhafte Zustimmung; auch soll die Regierung bereits ihr Einverständniß er— klärt haben.
Gießen. Wahlen zur Landessynode. Ab- geordnete: Pfarrer Strack in Großen-Buseck und Hofgerichts Advokat Dornseiff; Stellvertreter: Pfarrer Dr. Seel und Professor Thaer, beide in Gießen.
Mainz. Zu Abgeordneten für die Landes- synode wurden gewählt: Superintendent Dr. Schmitt zu Mainz und Dr. Thudichum zu Ober- Ingelheim, zu Stellvertretern Dekan Walther zu Nieder- Ingelheim und Kaufmann Ahleborn zu Mainz.
Worms. Wahlen zur Landessynode. Ab- geordnete: Director Dr. Schwabe zu Friedberg und Dr. Schröder zu Worms. Stellvertreter: Pfarrer Keim zu Worms und Notar Heimburg zu Pfeddersheim.
Offenbach. Der Jesuit Zeller aus Seligen stadt hatte sich nach Auflösung der Mainzer Ordens— Filiale nach seinem Heimathsorte zurückbegeben, und gedachte sich da niederzulassen; die Regierung hat ihm aber Herbstein, Kreis Lauterbach, in Oberhessen, zum ferneren Aufenthalt angewiesen, wohin er sich von Seligenstadt binnen 3 Tagen zu begeben hat, widrigenfalls er sich auf dem Zwangswege dahin befördert sehen würde.
Berlin. Die Credit- Vorlage, betreffend die durch die große Sturmfluth herbeigeführten Be— schädigungen soll demnächst dem Landtage zugehen. Wie man hört, beläuft sich der gesammte Schaden auf 2½ Millionen, von denen die Beschädigten ca. 500,000 Thaler aus eigenen Mitteln gedeckt haben. Für den nach Abzug der durch die öffent- lichen Sammlungen herbeigeschafften Summen ver— bleibenden Rest wird also die Staatshülfe in An- spruch zu nehmen sein.
— 18. Febr. Abgeordnetenhaus. Wahl zweier Mitglieder für die Specialuntersuchungscommission. Bei der Wahl der ersten Mitglieder erhielten von
Vehlingsdorf 51, Mallinckrodt 49. Die übrigen Stimmen sind zersplittert. Lasker ist somit ge⸗ wählt und erklärte, anzunehmen. Bei der zweiten Wabl erhielten von 311 Stimmen Köller 120, Virchow 80, Mallinckrodt 60, Wedell 49, Elsner v. Gronow 2. Es folgt die engere Wahl.
— Wie die„D. R.-C.“ meldet, ist von Seiten der Militärbehörde ein Gesetz über Kriegs- leistungen ausgearbeitet. Dieser Gesetzentwurf soll alsbald dem Bundesrathe zugehen.
— Mit Rücksicht auf die Verzögerung, welche die Arbeiten des preußischen Landtages, namentlich bezüglich des Budgets für 1873 erfahren, ist, wie die„Magdeb. Zeitung“ meldet, ein Aufschub des Termins für die Berufung des Reichstags, und zwar bis nach Ostern, preußzscherseits ange⸗ regt worden.
— Wie die„Voss. Z.“ hört, ist das Project, in Westphalen eine große Kriegswaffenfabrik nach amerikanischem Muster zu etabliren, in Aussicht genommen und zwar auf der Basis eines bekannten großen Werkes an der Ruhr.
— Der Eingang der Erklärung des Geh. Raths Wagener, welche die„Nordd. Allg. Ztg.“ verbffentlicht, besagt, daß Wagener auf eine detaillirte Widerlegung der gegen ihn erhobenen Anschuldigungen durch die Presse jetzt verzichte, nachdem durch die Botschaft des Königs eine Untersuchungs⸗Commission eingesetzt sei, welcher die Beurtheilung der Wagener'schen Angelegenheit ob⸗ liege; die Erklärung beschränkt sich auf die Angabe der Art und Weise, wie das Statut der pomme⸗ rischen Centralbahn zu Stande gekommen sei, sowie auf die Mittheilung der Umstände, wie die Ein⸗ tragung der Gesellschaft in das Handelsregister erreicht wurde, und führt aus, daß die Insinuation Lasker's gegen den Handelsrichter:„letzterer habe durch eine Zuschrift des Handelsministers sich dazu bewegen lassen, die Gesellschaft einzutragen“, un⸗ richtig sei.
— Dem Bundesrathe ist vom Reichskanzler ein Antrag, betreffend die Ergänzung der Vor⸗ schriften über die Prüfung der Apotheker, zugestellt worden. Darnach soll die Zulassung zur Prüfung bedingt sein 1) durch den Nachweis der wissen⸗ schaftlichen Befähigung eines Schülers der Se— cunda eines Gymnastums oder einer Realschule erster Ordnung, 2) durch eine dreijährige Lehr- und eine dreijährige Servir-Zeit, 3) durch ein
301 gültigen Stimmen: Lasker 176, Wedell⸗
mindestens einjähriges Universitätsstudium.
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