Ausgabe 
13.5.1873
 
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Die Petitzeile

Artisblalt sür den Kreis Kriedberg.

Erscheint jeden

1 wird mit 3 kr., resp. 1 Sgr., berechnet. Dienstag, Donnerstag und Samstag. hielt it zählt 11 an. Amtlicher Theil. de beiteffend: Den Voranschlag des allgemeinen evangelischen Kirchenfonds für 1873. Friedberg den 9. Mai 1873. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg bann an d ie ee en ge lei ache u ie rich e we er st aun de des Kreis. 175 diet* Den in Abdruck nachstehenden Auszug über die repartirten Gelder für 1873 theilen wir Ihnen unter der Auflage mit, die einzelnen Beträge

b unsere Gelegen. peit erforderlich, hiermit eröffnet.

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ugt, den 3 1

nes reichen Kirche zu Assenbeim 1 fl. 32 kr. Kirche zu Bauernheim 27 kr. Kitche de babier J Bönfiadt 2 fl. 21 kr. Kirche zu Bruchenbrücken 1 fl. 5 kr. Kirche zu Butz⸗ tegesptäc. ch 57 kr. Kugelbausfonds zu Butzbach 1210 fl. 3 kr. Kirche zu Dorheim VAudte aber kr. Kirche zu Fauerbach b. Fr. 2 fl. 21 kr. Kirche zu Fauerbach v. d. d.

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Münzenberg 3 fl. 38 kr.

ur Zahlung an die einschlägigen Großherzoglichen Distriktseinnehmereien den betreffenden Kirchenrechnern in Ausgabe zu deeretiren; Credit wird, so⸗

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A u der auf die evangelischen Kirchen⸗ und milden Stiftungsfonds für das Jahr 1873 ausgeschlagenen Beiträge für kirchliche und geistliche Zwecke.

Kirche zu Nauheim 4 fl. 58 kr. Kirche zu Nieder

Rosbach 43 kr. Kirche zu Nieder ⸗Weisel 23 fl. 47 kr. Kirche zu Nieder⸗Wöllstadt 1 fl. 46 kr. Kirche zu Ober⸗Roesbach 32 fl. 3 kr. Kirche zu Ossenheim 1 fl. 19 kr. Kirche zu Ostheim 13 fl. 40 kr. Kirche zu Pohl⸗Göns 54 kr. Kirche zu

Krankheit fl. 13 kr. Kirche zu Florffadt 444 fl. 10 kr. Stadlkirche zu Friedberg J Reichelsheim 144 fl. 44 tr. Kirche zu Schwalheim 136 fl. 3 kr. Kirche zu Schwestern fl. 59 kr. Burgkirche zu Friedberg 1 fl. 29 kr. Pia corpora zu Friedderg[ Södel 1 fl. 35 kr. Kirche zu Staden 120 fl. 16 kr. Kirche zu Steinfurth gen. In 3 fl. 36 kr. Kirche zu Gambach 2 fl. 7 kr. Kirche zu Griedel 6 fl. 9 kr. 59 kr. Kirche zu Trais⸗Münzenderg 14 fl. 29 kt. Kirche zu Weckes helm un rad, 2. Kirche zu Hoch Welsel 2 fl. 7 kr. Kirche zu Langenhain 20 fl. 53 kr. 10 fl. 23 kc. Kirche zu Wohndach 144 fl. 2 kr.

dem Kopf nac zu Melbach 6 fl. 12 kr. Kirche zu Münster 2 fl. 10 kr. Kirche zu

zuklich ge⸗

Kattollten,

Deutsches Reich.

Leichenhof . Darmstadt. Das Großherzogliche Regie- det Träger Ungsblatt Nr. 21 enthält:

beimwert I. Verordnung, die Civil-Versorgung und Civil-An⸗ zelten aus, siellung der Militärpersonen des Heeres und der Marine t auf ben ahm Feldwebel abwärls betreffend.

dertunkn. II. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums er beigen det Innern, Abänderung der Statuten der Bank für e und an f odeutschland betreffend. a

nieder III. Bekanntmachung Großherzoglicher Commission chlutut it Postangelegenheiten, die Errichtung einer Kaiserlichen ae Sduser Rstagentur zu Trebur betreffend.

euern d IV. Versetzung in den Ruhestand. Seine Königliche zubtmündet Hiheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am ot aufwärts 2 April den Schullehrer an der evangelischen Schule zu falen und Ssshenhausen, im Kreis Schotten, Philipp Pfeiff, auf sein Haus, un güchsuchen in den Nuhestand zu versetzen. neben det V. Concurrenzeröffnung. Erledigt ist: über den Phrrstelle zu Westhofen, im Dekanate Worms, mit einem Schlaf er ähelichen Einkommen im Anschlage von 945 f 15 kr.

in Riten Darmstadt. Versetzt wurden der Postamts⸗

die evang.

auffälligen 2 1 7 23 Ortes und e J. Ph. Schmitt von Gießen nach Leipzig. die Absch, Agenommen wurden: V. Broß von Alsheim und gfältig nach

Schäfer von Nack als Postgehülfen, Gemeinde⸗ 44 nehmer Präfried in Echzell als Postagent, Carl 15 als Landbriefträger in Darmstadt, J. Jasstl schberg als Landbriefträger in Groß⸗Rohrheim, Deibert als Stadtpostbote in Mainz und J. ina.(Ewald als Landbriefträger in Trebur. Frei⸗ ee Ober, dilig sind aus dem Postdienste geschieden: der pete c kan dbriefträger Kirsch in Groß-Rohrheim und der uber un postschaffner Kratz in Mainz. Der Landbriefträger 1 ech in Darmstadt ist unfreiwillig aus dem Post⸗ 1 l. aste gesch ieden. Der Postagent Schaaf in Echzell in die Classe der Postgehülfen zurückgetreten der Landbriefträger Petermann in Groß

Olrau ist gestorben. f 0 Der von der Synode niedergesetzte Aus- b ist in voller Thätigkeit, die einzelnen Referate inn beendigt, und beschäftigt sich der Ausschuß den seit mehreren Tagen in täglichen langdauern- en Sitzungen mit der Beschlußfassung ꝛc. darüber. * Bälde wird diese Berathung und Beschluß⸗ asung abgethan sein und dann der Bericht erstattet . düden. Wann die Spnode selbst zusammentreten

1. dd, ist noch ungewiß. ö

4, 3 6 DerDarmst. Zeitung wird aus Berlin

11 Aegraphirt, der Bundes rath habe einstimmig be N.

en 4% Panntlich soll zu Mainz einKriegsbahnhof

Vorkehrungen ihren Mittelpunkt finden sollen. Eine erhöhte Bedeutung erhält dieses großartige Project durch ein anderes, dessen Ausführung jetzt gleichfalls, und zwar für hiesige Stadt, gesichert ist. Es handelt sich nämlich um eine Conserven⸗ Fabrik von solchem Umfange, daß der Bedarf einer Armee an Mannschafts⸗ und Pferde⸗Rationen vollstaͤndig aus derselben befriedigt werden kann.

Zur Errichtung einer festen Landverkehrs⸗ brücke, deren auf 1 Million Thaler veranschlagter Kostenaufwand sich jetzt wohl erhöhen dürfte, hat die Regierung ein gemeinschaftliches Vorgehen aller dabei interessirten Factoren ins Auge gefaßt. Bezüglich der anerkannten strategischen Wichtigkeit eines solchen dritten Rhein-Ueberganges innerhalb der Festung sind in Berlin bereits die Unterhand⸗ lungen mit dem Kriegs- und dem Handelsministerium (letzteres als Oberbehörde der Taunusbahn⸗Ver⸗ waltung) eingeleitet. Mit der Ludwigsbahn ⸗Ver⸗ waltung zu verhandeln, ist das hiesige Kreisbauamt angewiesen worden.

Berlin, 8. Mai. Der Reichstag setzte heute die Berathung des Münzgesetzes fort. Die§§. 3 bis 11 und 14 bis 17 wurden ohne Discussion unverändert, die§§. 12 und 13 mit redectionellen Amendements von Bamberger angenommen. Zu §. 18 erklärte Staatsminister Delbrück das Ein⸗ verständniß der Bundesregierungen mit der Ein- ziehung der Banknoten, wenn der Einziehungs⸗ termin über den 1. Jan. 1875 hinaus angemessen verlängert werde, sowie deren Ersatz durch Hundert⸗ marknoten. Nach langer Debatte, in welcher Finanzminister Camphausen für eine von der Bank⸗ notenfrage abweichende Regelung der Staatspapier⸗ geldfrage eintrat, wurde die Vertagung der Berathung über§. 18 und die zum Gesetze bean⸗ tragten Resolutionen beschlossen.

Das Abgeordnetenhaus hat am 10. d. fast ohne Debatte angenommen: den Antrag wegen Rückgewährung von Kriegslasten, den Antrag wegen Besoldung für die Lehrer an den Strafanstalten, den Antrag wegen Beförderung der Pferdezucht und den Antrag der Budgetcommission wegen Aufhebung des Chausseegeldes.

Bismarck's Zustimmung zu dem Gesetz über die Civilehe und die Civilregister ist neuer⸗ lich constatirt. B Am 3. d. erlebte der preußischeBuß- und Bettag sein hundertjähriges Jubiläum. Der- selbe, ebenso wie das Ernte⸗Dankfest, wurde durch

Allergnädigsten Specialbefehl von den Ministern v. Zedlitz und von Dörnberg angeordnet.

Wie dieSpen. Ztg. erfährt, hat das Staatsministerium in der Tabak- und Börsen⸗

von der Vorlegung betreffender Entwürfe als Er⸗ satz der Salzsteuer abzusehen sei.

Der am 13. v. M. 89 Jahre alt ge⸗ wordene Feldmarschall Graf Wrangel ist von seinem neulich gemeldeten Schlaganfall soweit wieder hergestellt, daß er schon Ausfahrten unternimmt.

Dem Vernehmen nach hat sich die Special⸗ Untersuchungs⸗Commission bezüglich des Eisenbahn⸗ concessionswesens gegen die Uebertragung desselben auf das Reich ausgesprochen. Dagegen dürfte eine der nächsten practischen Folgen der Unter suchung die Trennung der Verwaltung der preu⸗ ßischen Staatseiseubahnen von derjenigen Behörde sein, welcher die Coneessionsertheilung obliegt.

Köln. DieKöln. Volksztg. veröffentlicht das Sendschreiben der(am Grabe des h. Boni⸗ facius) in Fulda versammelten Bischöfe vom 2. Mai. d. J. Es ist unterzeichnet von den Erz⸗ bischöfen und Bischöfen von Köln, Gnesen, Bres⸗ lau, Limburg, Fulda, Mainz, Paderborn, Trier, Osnabrück, Freiburg, Ermland, Münster, Hildes⸗ heim und dem Vertreter des Bischofs von Kulm und ermahnt vorzüglich zum Gebete.

Stuttgart. Gerüchte über Depositenkün⸗ digung seitens hiesiger Institute sind unbegründet. Die Situation des hiesigen Platzes ist befriedigend. Geldstand, abundant Disconto Stuttgart Frank⸗ furt comptant anzubringen. Die laufenden En⸗ gagements sind sehr gering.

Ausland.

Oesterreich. Wien. Die beiden Dele⸗ gationen erzielten eine vollkommene Uebereinstimmung bezüglich des gemeinsamen Budgets, ausgenommen zwei Punkte: 1) Die Anschaffung der Werndl⸗ gewehre, wobei die Reichsraths⸗ Delegation die Kosten für 75,000, die ungarische Delegation aber nur für 50,000 Gewehre bewilligte und 2) die Creditüberschreitungen bei dem TitelMilitär- grenze pro 1870 71, für welche die Reichs- raths- Delegation, entgegen dem Beschlusse der ungarischen Delegation, die Indemnität verweigert. Demnach ist eine gemeinsame Abstimmung erforderlich. Das Resultat der Stimmengleichheit bei der gemeinschaftlichen Abstimmung der beiden

Edict vom 28. Januar 1773 aufSr. Majestät

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Delegationen ist die Nichtbewilligung der(öster⸗

steuerfrage sein Votum abgegeben, daß für jetzt

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