tint ber! Bankem
„und cut
die I. dapiett us
iber. Dau urg. etadsetzung
2 elmdigten Schuldverschreibungen der Sprocentigen ub eihe des Norddeutschen Bundes vom Jahre 1870. (ben ie 89 den durch unsere vielfach verbreitete Bekannt⸗ an, in; gung vom 25. September v. J.(Reichsan⸗ ben ze eier Nr. 228) zur baaren Einlösung am Lane J. Jan. d. J. gelündigten Schuldverschreibungen ie 5 procentigen Anleihe des vormaligen Nord-
Iii schen Bundes vom Jahre 1870 ist ein nicht tuheblicher Theil bisher noch nicht zur Ein⸗
„ ae zung eingereicht. Mit Rücksicht darauf, daß eine 10 Elle) 10 ginsung der fraglichen Schuldverschreibungen bt et dem 1. Jan. d. J. nicht mehr stattfindet, 1„„en die Inhaber solcher Schuldverschreibungen 0 805 U dugefordert, dieselben nach Anleitung der gedachten Biden. banntmachung schleunigst zu realisiren. Berlin
1*¹ 1 serrüß
1 1 deu 19. Februar 1873. gil. Pr. Hauptverwaltung der Staatsschulden.
St zungen derselben stattfanden, und daß insbe,
*
Donnerstag den 13. März.
M 30.
berhessischer Anzeiger.
Die Petitzeile
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
10 wird mit 3 kr., resp. 1 Sgr., berechnet. * 9
. Nr. 6. Andmach dem neuen Reichsstrafgesetz betreffend.— sub 3. Eärfsend.— sub 4. Bekanntmachung, die Vergütung fü dnung, die Advocatur⸗
Friedberg den 11. März 1873.
Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte i
sub 2. Verordnung, die Beseitigung der Verschiedenheiten in den Folgen der Straferkenn
Amtlicher Theil.
tni
Bekanntmachung, die Erhöhung der Insinuations⸗ 2
die in 1873 in Geld noch zu berichtigenden Besoldungs⸗ Gebühren in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen betreffend.
st zu publieiren:
sse nach der vormaligen Großherzoglich Hessischen Gesetzgebung Gebühren und der Taggelder der Stadt⸗ und Landgerichtsdiener.
und Pensions⸗ Naturalien betreffend.— Nr. 7. sub 1
Kreisamt Frie oͤberg.
Großherzogliches Ter a p p.
Nr. 6. Gesetz wegen Abänderung des Artikels
Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des D
eutsch
28 der Reichsverfassung Seite 45. Verordnung, betreffend
en Reiches publieirt worden: die Einberufung des Reichstags Seite 46.
5 Deutsches Reich.
Darmstadt. Die„Darmst. Zeitung“ vom Old. enthält folgende Bekanntmachung, betreffend Einlösung der zur Rückzahlung am 1. Jan. d. J.
on Wedell. Löwe. Hering. Rötger. Berlin. In Betreff der zur Berathung inger technischen Punkte des Entwurfs eines inzgesetzes nach Berlin berufenen Münzmeister fa scher Staaten vernimmt die„A. Ztg.“, daß in Laufe der vergangenen Woche bereits zwei
were die Frage des Ausprägungs⸗Quantums
neu einzuführenden Münzen und die damit in selbindung stehende Frage der Einziehung der im lauf befindlichen Münzen große Schwierigkeiten er, daß jedoch die Beseitigung derselben zu en stehe.
— 11. März. Sitzung des Abgeordneten⸗ ises. Die zweite Berathung der Gesetzvorlage r die Vorbildung und Anstellung der Geist⸗ den wurde festgesetzt. Das Haus nahm die 5 9 bis 13 incl. nach einer unerheblichen, meist u dem Abg. Mallinckrodt geführten Debatte an. 14, bei welchem der Unterstaatssecretär Achen⸗ ich für die deutschen Universitäten eintrat, wurde ach längerer Debatte angenommen. Endlich wurden uch die 8. 15 und 16 angenommen. 5
— Der Kronprinz und die Frau Kronprin. ssen sind am 11. d., Nachmittags 4 Uhr, hier sigetroffen. Ein zahlreiches Publikum empfing u Kronprinzen, dessen Aussehen durchaus gesund ii, mit donnernden Hochs. bullen in dem Wartesalon, phrere ihm näher stehende Pers te, erfolgte die Fahrt na
es era srangten Menschenma bitaemus begrüßt.
Hadt hatten geflaggt.
Nach längerem Ver⸗ woselbst der Kronprinz onen freundlichst ch dem Palais. ll wurde das Kronprinzen⸗Paar von ge⸗ ssen mit lebhaftestem En⸗ Zahlreiche Häuser in der
Fackelzug soll definitiv am Mittwoch, 12. März stattfinden. Der Kronprinz hat dem betreffenden Comite anzeigen lassen, daß er denselren dankbar annehmen werde. Zu dem auf den Fackelzug fol⸗ genden allgemeinen Commers haben die städtischen Behörden die große Turnhalle zur Verfügung gestellt. — Die Nachricht von einem im Cultusmini⸗ sterium abgeschlossenen Reorganisationsplane für die Realschulen, wobei der Unterricht der lateinischen Sprache beseitigt worden sei, ist gänzlich unbegründet. Posen. Wie die„Ostd. Post“ meldet, soll gegen den Erzbischof Ledochowski wegen seines letzten Circulars auf Grund der Bestimmungen des deutschen Strafgesetzbuches vorgegangen werden. Wiesbaden. Der Kronprinz des deutschen Reiches ist am 10. d. mit der Taunusbahn ab⸗ gereist. Die Spitzen der Civil- und Militär⸗ behörden, sowie der ganze Gemeinderath hatten sich im Schlosse verabschiedet.
Dresden. Der Landtag wurde am 10. d. von König Johann in eigener Person durch eine Thronrede verabschiedet. Die Thronrede constatirt, daß bezüglich des größten Theils der Vorlagen Einverständniß zwischen den gesetzgebenden Fac⸗ toren erzielt worden ist.
Stuttgart. Die„Heilbr. Neckar⸗Zeitung“ theilt in einer Correspondenz aus Gmünd mit, daß der Bischof Hefele angeordnet habe, daß das Unfehlbarkeitsdogma am Gründonnerstag in allen katholischen Kirchen Würtembergs verkündigt werde. — Königin Pauline von Würtemberg, Mutter des jetzt regierenden Königs Karl und seit 25, Juni 1864 Wittwe des Königs Wilhelm von Würtem⸗ berg, ist am 10. d. Abends kurz vor 5 Uhr ge⸗ storben. Die Verewigte war am 4. Sept. 1800 zu Riga geboren, wo ihe Vater, Herzog Ludwig von Würtemberg, damals russischer General und Gouverneur von Riga, seinen Sitz hatte. Königin Pauline genoß als Wohlthäterin der Armen die höchste Verehrung im Lande; Tausende von menschenfreundlichen Stiftungen verdanken ihre Entstehung und ihr Gedeihen der stets offenen Hand und dem milden Sinne der Königin.
— Die Leiche der verewigten Königin⸗Mutter wird Donnerslag Abend, 13. d., in der Gruft des Schlosses zu Ludwigsburg beigesetzt werden. Ein Paradebett wird nicht errichtet und das Publikum zur Verstorbenen nicht zugelassen. Aus Anlaß des Todes derselben ist eine sechswöchent⸗ liche Landestrauer angeordnet worden.
— Der Vorsitzende des Kreises Schwaben vom deutschen Buchdruckerverein veröffentlicht, daß am letzten Samstag in Stuttgart und dem übrigen Würtemberg sämmtlichen Gehülfen in den Vereins Officinen, welche dem Verbande angehören, ge⸗ kündigt worden ist und bittet um die Nachsicht des Publikums bei etwaiger Verzögerung von
und Norddeutschland in allen größeren Städten gekündigt.. Tübingen. Der Ühland⸗Verein und der Ausschuß des schwäbischen Sänger bundes sind hierselbst zuf mmengetreten und haben beschlossen, daß die Enthüllung des im Gusse vollendeten Uhland⸗Denkmals am 14. Juli gefeiert werden soll. Aus Baden. Dem Beispiele von Constanz folgend, beansprucht auch die altkatholische Ge⸗ meinde in Freiburg jetzt eine Kirche; sie hat an den Senat der Universität das Gesuch um Ueber- lassung der Universitäts⸗Kirche zu altkatholischem Gottesdienste gestellt.
Ausland.
Oesterreich. Das Abgeordnetenhaus nahm am 10. d. ohne Debatte die Reichsrathswahl⸗ ordnung mit allen gegen vier Stimmen(drei Dalmatier und Fedrigotti) und das Einführungs⸗ gesetz der Reichsrathswahlordnung mit allen gegen eine Stimme an. Schließlich wurde der Gesetz⸗ entwurf über die Wahl der Mitglieder des Abge⸗ ordnetenhauses in namentlicher Abstimmung mit 114 gegen 1 Stimme in dritter Lesung angenommen. Schweiz. Bern. Da das Chorherrenstift Schönenwerth, welchem das Collaturrecht für die Pfarrpfründe Olten zustand, sich weigert, die nach dem neuen Gesetze über die Wiederwahl der Pfarrer von dieser Gemeinde verlangte Neuwahl eines Pfarrers vorzunehmen, weil jenes nur vom Volke beschlossene Gesetz keine canonische Erledigung der Oltener Pfründe bedinge, so hat der Regierungs- rath von Solothurn gestattet, daß die Gemeinde die Neuwahl selbst vornehme.
— Die„Tagespost“ vernimmt aus angeblich zuverlässiger Quelle, daß Mermillod vom Papste zum Cardinal ernannt und der Obsorge über den Canton Genf enthoben worden ist.
Frankreich. Herr Thiers ist von seinem letzten Unwohlsein noch immer etwas angegriffen. Auf den Rath der Aerzte pflegt er sich jetzt des Morgens eine Stunde später als sonst, d. i. um sechs Uhr, zu erheben, und am 8. d. ist er unter der Gunst eines äußerst milden Frühlingswetters zum ersten Male ausgefahren. Des Morgens empfing er u. A. die Marschallin Bazaine und den Grafen Arnim. Der Conferenz mit Letzterem wohnten die Minister Remusat und Leon Say bei. Officiös wird versichert, daß jetzt die ofsi⸗ ciellen Unterhandlungen über die Abtragung des Restes der Kriegsentschädigung begonnen haben.
— Die Mitglieder des Gerichts, welche über Bazaine ihr Urtheil fällen sollen, sind bezeichnet und ihre Namen werden dieser Tage veröffentlicht werden.
— In dem Patronen- Magazin des Mont⸗ Valerien ereignete sich am 7. d. eine furchtbare Explosion. Wie es scheint, hatte ein Soldat,
I— Der von der hiesigen Studentenschaft zur leer der Genesung des Kronprinzen beabsichtigte
*
Druckarbeiten. Es ist nunmehr in ganz Süd ⸗
welcher mit anderen Kameraden den Ausschuß von


