Ausgabe 
13.2.1873
 
Einzelbild herunterladen

N

Donnerstag den 13. gebruar.

7 0. h 8 ö 1 11 1 Jeele z 0 1 7 offenlli 5 8 den. 0 3 ale Di P titzeil 2 7 . 1 wird mit 3 er Se berechnet. Kreisblatt für den Kreis Hriedberg. Dienstag, a Samstag. Deda 9 5 80 1 treffend: Das Kreisersatzgeschäft für 1873. Friedberg den 12. Februar 1873. . da st Der Civilvorsitzende der Großherzoglichen Kreisersatzcommission des Kreises Friedberg gef an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. 1 Unter Bezugnahme auf mein Ausschreiben vom 30. Dezember v. J., in Nr. 1 des Oberhessischen Anzeigers, theile ich Ihnen eg it, daß das Kreisersatzgeschäft vom 25. April bis 1. Mai d. J. vorgenommen wird. Sie werden daher einstweilen die auswärts sich der Aufhaltenden hiervon unterrichten. Zugleich bin ich veranlaßt, Ihnen die baldmöglichste Einsendung der Stammrollen mit Zugehör 0. ihn empfehlen, damit die alphabetische Liste zeitig aufgestellt werden kann. Ter a pp. oetlaͤngert 2 treffend: Den Verkauf von Apolhekerwaaren. Friedberg den 11. Februar 1873. der Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Dr. H Sie werden an Erledigung unserer Verfügung vom 21. v. Mts., Oberhessischer Anzeiger Nr. 10, erinnert. Dr. ö Ter a p v. 0 atttrn e 70 7 Lan dwirthschaftliches. 1 dt

Die Mitglieder der landwirthschaftlichen

ber kein I. j abet kin astige Freunde der Landwirthschaft werden auf

i zusri:

3 1 1 hat lin G seint N N al

Zebenst eingeladen.

1) Futterbau,

achmittags 3 Uhr, zu einer Besprechung auf das hiesige Rathhaus

Gegenstände der Verhandlung werden sein: bezüglich dessen Herr Oeconom Schäfer von

Section Butzbach und

Samstag, 15. Februar, Wintersaaten in

den Saaten aufz

2) Herr Oeconom Kammer von Gambach wird den Stand der

der hiesigen Gegend zur Sprache bringen und

namentlich zu ermitteln suchen, wie zu dünn und ärmlich stehen⸗

uhelfen und überhaupt der Landwirth in dieser

Beziehung vor wesentlichem Schaden zu schützen sein möchte. 3) Zum Schluß wird Herr Dr. Nücker, Lehrer an der Ackerbau⸗

N Münzenberg Erfahrungen und Beobachtungen mittheilen wird; schule zu Friedberg, einen Vortrag uber Auswahl des Saatgutes Bern der Kleebau und besonders der Anbau der Luzerne werden dabei und über Saamenwechsel halten. vorzugsweise Berücksichtigung finden. Butzbach den 7. Februar 1873. Hech ler. isene I 1 1 Deutsches Meich. Der Legitimationsausschuß der zweiten gefordert, einen Plan nebst Kostenvoranschlag für lige 15 Darmstadt. Der Abg. Heinzerling hat in Kammer hatte bei Gelegenheit der Prüfung einer Errichtung einer höheren Handelslehranstalt in 1.! i zweiten Kammer nachstehenden, dem Gesetz⸗ oberhessischen Wahl u. A. eine Reclamation in Mainz aufzustellen. 25

ben ble bungsausschuß zur Berichterstattung überwiesenen Betracht zu nehmen, die dahin ging, daß in einem Berlin. Die preußischen Bischöfe haben een trag eingebracht:Hohe Kammer wolle Gr. Orte(Laubach) der Polizeidiener Wahlzettel ver-auch an die beiden Häuser des Landtags eine ihn n gleichlautende Adresse gerichtet.

K gierung um eine Gesetzesvorlage ersuchen, wo⸗

ien nich die in Starkenburg und Oberhessen noch be

stchdenden Beschränkungen, resp. Privilegien der e, Fauenzimmer bezüglich der Uebernahme von Bürg⸗ i sch aften aufgehoben werden. Einen in gleicher ni schtung zielenden Antrag hatte der Abg. Curtman sch 7 eits auf dem vorigen Landtag gestellt, der aber in pgen dessen Schluß nicht mehr zur Verhandlung mene tangen konnte. Der Antragsteller führte aus,

25 5 die aus dem römischen Rechte auf uns über⸗ Deng pamenen sog.weiblichen Rechtswohlthaten in ic a en deutschen Rechtsbewußtsein fremdes Privileg a schem een und jedenfalls heutzutage bei der socialen Anal? dungsstufe der Frauen und ihrer anerkannten , denn, fahigkeit, sogar Wechselverbindlichkeiten zu contra⸗ bit, a siien keinerlei Berechtigung des Fortbestands mehr nen 11 1 jäten. Der deutsche Juristentag hat, so heißt es genasd den Motiven des Antrags weiter, dies, in 1 1 klang mit den Koryphäen der Wissenschaft, u Min, iner Zeit anerkannt und die preußische Gesetz 11 1 1 sung hat diesem Votum durch Aufhebung der en laß, fereffenden Privilegien der Frauen im Gebiete en lam seußens, soweit solche dort überhaupt noch zu ben. 1 scht bestanden, anerkannt. Für Hessen liegt alle Pet, Pwanlassung vor, dieser Gesetzgebung nachzufolgen, in Nn anal das in Rheinhessen geltende, bürgerliche l de, b ssecbuch die sog. weiblichen Rechtewohllhaten en 84. J 55 kennt und auf jene Weise mindestens in der e W liegenden Motion gleiches Recht wie dort her⸗ 9 ac, etellt würde. f n del Wie dieDarmst. Ztg. meldet, hat die * alete gigierung den Ständen den mit der preußischen 0 ee Icgierung am 28. Dezember 1872 abgeschlossenen 1 dun Saatevertrag wegen Erbauung einer Eisenbahn

en Mainz über Wiesbaden zum Anschluß an 0 0 Eisenbahn von Frankfurt a. M. durch das Piebachthal über Camberg zur Lahnthalbahn p lerlahnstein-Wetzlar durch die hessische Ludwigs⸗ enbahn⸗Gesellschaft zur Ertheilung der stän⸗ shen Zustimmung vorgelegt.

8 1 50 1,

theilt habe, was die zum Bericht aufgeforderte Bürgermeisterei auch zugab, jedoch mit dem Bei- fügen, daß der Polizeidiener dies nur in seiner Eigenschaft als Private gethan habe. Der Aus- schuß war indeß der Ansicht, daß diese Bemerkung nicht genüge, um jene Thätigkeit des Polizei- dieners, die von Dritten regelmäßig als dienst⸗ liche angesehen werde, oder wenigstens angesehen werden könne, zu rechtfertigen und will deßhalb die Regierung ersucht haben, Vorsorge dahin zu treffen, daß bei weiteren Wahlen sich Aehnliches nicht wiederhole.

Nach dem Reichsanzeiger wurden Lauck⸗ hardt, Pr.⸗Lt. vom 3. Gr. Inf.⸗Regt. Nr. 117, als Inspekt. Offizier und Lehrer zur Kriegsschule in Anclam commandirt; Schulz, Zahlmeister-Asp. von der 11. Gend. Brigade, zum Zahlmeister beim 2. Bat. 3. Großh. Inf.⸗Regt. Nr. 117 ernannt.

Wie verlautet, ist das zuerst von der Spen. Zeitung gebrachte Gerücht, der hessische Finanzminister v. Biegeleben beabsichtige, seinen Posten zu quittiren, durchaus unrichtig. Wie mitgetheilt wird, soll aber allerdings in einer vor etlichen Tagen staltgehabten Sitzung des Finanz- ausschusses der zweiten Kammer bezüglich einer finanziellen Frage eine sehr erregte Discussion gegen- über dem Präsidenten des Finanzministeriums statt⸗ gefunden haben und es dürfte wohl in diesem Umstande die Entstehung jenes Gerüchtes zu suchen sein.

a- Friedberg. Bei der am 12. d. voll⸗ zogenen Wahl zur Landes Synode wurden ge. wählt: Professor Köhler von hier und Professor Wasserschleben von Gießen; als Stellvertreter die Herren Decan Buchhold von Ossenheim und Hof⸗ gerichtsrath Völcker von Gießen.

Mainz. Die Handelskammer beschloß eine Eingabe an das Ministerium des Innern behufs einer festen Landverkehrsbrücke über den Rhein. Die Handelskammer wurde reglerungsseitig auf⸗

Das Schriftstück lautet nach derGermania:Die k. k. Staats⸗ regierung hat dem hohen Hause zwei Gesetzent⸗ würfe über die Vorbildung und Anstellung der Geistlichen, wie auch über die Disciplinargewalt der Beschlußfassung vorgelegt, welche den Satzungen und dem eigentlichen Wesen der h. katholischen Kirche geradezu widerstreiten. Wenn diese Vor⸗ lagen zur Annahme gelangen sollten, so würde kein katholischer Christ und um so weniger ein Priester oder ein Bischof ohne schwerste Verletzung seines Glaubens dieselben anerkennen oder frei⸗ willig ihnen sich unterwerfen können. Deßhalb wenden sich die unterzeichneten Bischöfe Preußens hochachtungsvoll an das hohe Haus mit der dringendsten Bitte, unter Anerkennung der der Kirche gebührenden Freiheit in der Verwaltung ihrer eigenen Angelegenheiten die in Rede stehen den Gesetzesvorlagen nicht anzunehmen und eben damit die beklagenswerthen Folgen von dem preu⸗ ßischen Staate abzuwenden, welche die Verge waltigung des Gewissens von Millionen katholischer Bürger nothwendig nach sich ziehen müßte.

Der bereits ausgearbeitete Entwurf eines deutschen Versicherungs-Gesetzes soll, wie demB. B.⸗C. mitgetheilt wird, den Agentur-Betrieb im Umherziehen allgemein frei geben. Die Vertreter des Handelsstandes haben fast ausschließlich die Gewährung der Freiheit dieses Betriebes gefordert, das Abgeordnetenhaus hat sich bereits früher diesem Antrage angeschlossen, und wenn gegen die Sache an sich auch immer noch gewisse Bedenken geltend zu machen sind, so sind diese Bedenken doch nicht der Art, daß sie sich nicht erledigen ließen.

Fulda. Der Redactcur desFuldaer An- zeigers ist in dem wegen des partiellen Abdrucks der päpstlichen Alloeution angestrengten Preßpro- zesse freigesprochen worden. a

Wiesbaden. Die Wander-Versammlung des deutschen Katholiken-Vereins zu Oestrich im

7