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Nachweisung des. Actin- und Paf
Standes.
——— 8———— 1 8* 1 n 2— 5 r* el Butzbach Z3usammen A. Activstan d. 1 2 f —— 4 4 kr.* 1 R 1) Ende 1870 betrugen die Kapitalien 387929— 3434165 144 während 1871 wurden a, neu ausgeliehen. 1 55 92 59. * b. zurückbezahlt 74480 30 944— folglich mehr ausgeliehen 41075 30 195—. 1 daher Ende 1871 Kapitalbestand g 5 7 5 762324 2 1 1870 betrugen die cedirten Kaufschillinge 34493— 7535 20 während 1871 wurden a. nen angekauft 23401 11 9469 85 5 5 b. zurückbezahlt 13123 29 7769— folglich mehr angekauft 10277 22 1700 55 weniger„ i. 5 daher Ende 1871 Ausstand 1 54006 57 ) Ende 1870 betrugen die adjudicirten Güter 1000— 1000— während 1871 wurden a. neu adjudicirt 5 5 5 b. zurückbezahlt eee dee folglich mehr adjudicirt F i 1000— weniger„ 150 14 daher Ende e f 77 15% i 4) Einnahme ⸗Ueberschuß 1102 1 g l das Soll der Einnahme beträgt 246069 IN 144827— 1 4 die Ausgabe⸗Abstattung ist 221110 54[ 137892 Ueberschuß 24958 433½ 635 31893 48 Summe des Actiwpstandes 5 122 1 848220 15% B. Passivost an d. S. dee ieee kee n. e a f 1) Bestand der Einlagen Ende 1870 385389— 346703 30 8 732092 30* während 1871 wurden a. neu eingelegt 112268—] 58694 30 5 b. zurückbezahlt 63265— 53390 36. 8 folglich mehr eingelegt 49003— 5303 54 543060 54 5 daher Ende 1871 Stand der Einlagen 8 786399 24 2) Die noch nicht bezahlten Zinsen von Einlagen betragen 28 332 29 1062 5 Summe der Schulden 1 78740 79 Vergleichung. b-den. E Das Vermögen beträgt 488693 45½ 359531 30 848225 15½ Die Schulden betragen a 435121 36 352339 53 787361 2 Verglichen ist Reservefonds 53572 9½ 7197 37 60763 46% Hiervon kommen auf die vorhergehenden Jahre 53577 97 7IißpI 37 60763 46%½ 8 5„ das Jahr 1871. 18 2 Zusammen wie oben 53572 9½ 71 60763 46½ Ende 1870 betrug der Reservefonds 58623 43½ 10330 40 68954 23½ und hat sich sonach in Folge gegebener Unterstützungen verringert um 5051 34 3139 3 8190 37 Friedberg den 29. August 1873. Der beauftragte Rechnungsrevisor F ja a tz.
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Deutsches Reich.
Darmstadt. Die außerordentliche Landessynode der evangelischen Kirche trat zur zweiten Lesung am 8. Oct. des Verfahrungs-Entwurfes zusammen. Die Zahl der eingebrachten Verbesserungs-Anträge dürfte sich wohl auf hundert belaufen, so daß die vorläufige Sichtung derselben über eine Stunde in Anspruch nahm. Der§. 1 war in der ersten Lesung des Inhalts angenommen worden, daß die evangelische Landeskirche aus den evangelischen Gemeinden(lutherische, reformirte und unirte) bestehe. Küchler stellte den Antrag, diesen Para⸗ graphen ganz zu streichen, um den Klagen der confessionellen Seite öber Bedrückung ihres Ge⸗ wissens gerecht zu werden, da ohne jene Bestim⸗ mung der dermalige Zustand aufrecht erhalten werde. Decan Dornseiff glaubte, aus gleichen Gründen noch einen Schritt weiter gehen zu sollen, indem er beantragte, nach„unirte“ einzuschalten: „unbeschadet des Bekenntnißstandes der einzelnen Gemeinden“. Die Mehrheit, insbesondere Ohly, Schröder, Büchner, Habich, Curtman, Kraft u. A., erklärten sich gegen eine Abweichung von der ersten Fassung, da keine Garantie für Erhaltung des Friedens hiermit geboten sei. Die Abstim⸗ mung ergab Ablehnung des Küchler'schen Antrags gegen 9 Stimmen, worauf auch der Antrag Dorn⸗ seiff mit 49 gegen 4 Stimmen abgelehnt wurde. Noch während der Feststellung des Resultats der letzten Abstimm ang erklärte Graf Görtz in sehr erregter Weise:„Ich erkläre hiermit meinen Aus⸗ tritt aus der Synode“, worauf er, sowie Graf Laubach und Pfarrer Dieffenbach den Saal verließen. Dr. Rieger erklärte, daß er, da die Synode nur eine berathende, er auch ein durch die Gnade des Großherzogs ernanates Mitglied sei, bleiben zu wollen. Die übrigen Beschlüsse, meist redactioneller Natur, hatten kein weiteres Interesse. Erwähnt sei noch, daß abermals 30 Geisttiche gegen die Beschlüsse der Synode Protest eingereicht haben.
— Die Landessynode strich in ihrer Sitzung vom 9. d. die Bestimmungea erster Lesung be⸗
züglich der kirchlichen Qualification bei der Wähl⸗ barkeit zum Kirchenvorstand.
— Nach der Uebersicht, welche der geschäfts⸗ führende Ausschuß des Central⸗Comite's zur Er⸗ richtung eines Denkmals für die Angehörigen und Gefallenen der Gr. Hess.(25.) Division neuer⸗ dings veröffentlichte, belaufen sich die Sammlungen im Ganzen auf 26,738 fl. 46 kr.
Berlin. Die„Spen. Ztg.“ veröffentlicht den Wortlaut der Anerkennungsurkunde für den Bischof Reinkens sowie den Wortlaut der von Reinkens nach seiner Vereidigung gehaltenen Rede. In ersterer spricht der Kaiser wörtlich die Anerkennung Reinkens als katholischen Bischof aus und befiehlt „Allen und Jeden, daß sie den gedachten Joseph Hubert Reinlens als katholischen Bischof aner- kennen und achten, auch demselben Alles, was an Ehren, Würden, Nutzung und anderen Vortheilen von seinem Amte abhängig, dazu gehörig oder sonst erforderlich sein mag, geruhig und voll— kommen, ohne Jemandes Einspruch genießen lassen, bei Vermeidung unserer königlichen Ungnade und schwerer unausbleiblicher Ahndung; jedoch Alles uns und unseren königlichen und oberlandesfürst- lichen Gerechtsamen in alle Wege unbeschadet“.— Bischof Reinkens hob in seiner Rede hervor, es sei ihm eine Freude, Angesichts der Thatsache, daß die zur Belehrung des Volks über die heilige Pflicht des Gehorsams gegen die Obrigkeit Be— rufenen die Massen aufregen und mit Abneigung gegen die Pflicht des Gehorsams erfüllen, an. dieser Stelle feierlich Zeugniß abzulegen dafür, daß immer Gehorsam wahrhaft religiöse Pflicht
fei und wer ihn verletze, sich gegen Gott versün⸗
dige. Die Verwaltungsprincipien der gegenwär⸗ tigen Staatsregierung entstammten dem Chrisßen⸗ thum, seien durchaus christliche und förderten ihn in der Erfüllung seiner Aufgabe. Selbst wenn. er aber, gegen alle Erwartung, mit dem heutigen Eide in Conflict gerathen solite, würde er eher sein Amt niederlegen, als im Geringsten gegen
— Fürst Bismarck soll kürzlich geäußert haben, daß sowohl im Reichstage wie im Abgeordneten⸗
hause der Schwerpunkt der Bedingungen liege,
geben. Er brachte diesen Ausspruch mit seiner wankenden Gesundheit in Verbindung, welche ihm nicht gestatten würde, ohne Aufopferung seiner selbst sich den aufregenden parlamentarischen Kämpfen
fauszusetzen.
Danzig. Oberbürgermeister v. Winter hat eine an die Staatsregierung zu richtende Petition betreffs Trennung der Provinz Preußen in einen östlichen und westlichen Theil im preußischen Land tag beantragt. 1
Oberlahnstein. Saale des„Stolzenfels“ eine Katholikenversamm⸗ lung abgehalten. Der Saal war hübsch decorirt. Friedlich hing das Bild des Papstes inmitten det Bildnisse der preußischen Königsfamilie. Ungefähr 300 bis 400 Personen, darunter etwa 20 bis 30 Geistliche, sowie der Amtmann Habel von Braubach hatten sich eingefunden. Graf v. Walder⸗ dorf übernahm den Vorsitz. Geistl. Rath Thissen schlug zum Abgeordneten Hen. Hohof von Erbach vor. Dieser trat jetzt auf und entwickelte sein Programm. Es sei dies dasselbe, wie es der Cenkral- Ausschuß des Mainzer Katholikenvereins firikt habe und verlange: Verminderung des stehenden Heeres und der Steuerlast, Religions“ und Preßfreiheit, Consolidirung des Verhältnisses zwischen Arbeit und Capital, christliche Schulen 1. Nachdem noch Pfarrer Ibach die gegenwärtige Lage in einer einstündigen Rede beleuchtete und Dr. Lieber die Anwesenden ermahnte, bei der Wahl der Wahlmänner keine Beamte, Bürger meister und Lehrer zu wählen, schloß Graf v. Walderdorf die Versammlung mit einem Hoch auf den Papst.
Kaiserslautern. Von hier aus wird eine Agitation für Umwandlung der confessionell ge⸗ trennten Schullehrer-Seminare und Präparanden“
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