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N Erscheint jeden wird mit 3 kr., resp. 1 Sgr., berechnet.
Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
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hörde al. Amtlicher Theil.
lt wordt Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte ist zu publieiren:
sind al er. 16. Nichts.— Nr. 17. Nichts.— Nr. 18. sub 2. Bekanntmachung, die Aufbringung der Mittel zur Bestreitung der Bedürfnisse der Landjudenschaft der Provinz Oberhessen für 1873 betreffend(in den Gemeinden wo Israeliten wohnen).— Nr. 19. sub 2. Bekanntmachung, die Aufbringung der Bedürfnisse der Großherzoglichen Brandversicherungsanstalt für 1872 betreffend.— Nr. 20. Nichts. 7
Friedberg am 7. Mai 1873. Großberzogliches Kreisamt Friedberg. der 41 Ter a p p. rsammluun t der& Betreffend: Das G e? R sen, hier die Einsend der Hand- und Tagebuchsauszü 5 5 5 0 9 en 71 1 5 hier die Einsendung der Hand- und Tagebuchsauszüge Friedberg am 7. Mai 1873. 75 7 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. 1 Unter Hinweisung auf unsere Verfügung vom 26. Juli 1860(Intelligenzblatt Nr. 34) und unter Wiederholung der dort angegebenen 1 4 f Vorschriften tragen wir Ihnen auf, längstens bis Ende Juni d. J. die vorschriftsmäßigen Hand- und Tagebuchsauszüge für das Rechnungsjahr 1873 b nebst dem Rechnungsabschluß für 1872 und dem vorgeschriebenen Kassensturzprotokoll anher einzusenden. 1 100b l Bei den Handbuchsauszügen ist die Vorschrift des§. 39 der Instruktion, namentlich aber die unter sub a pünktlich zu beachten. 1 914 Die nach F. 35 der Rechner ⸗Instruktion vorgeschriebenen Quartalsabschlüsse unterbleiben durch die Einsendung der Handbuchsauszüge nick, * 1 0 sind vielmehr vor wie nach vorschriftsmäßig zu fertigen. Tera p p. Bae 9 Betreffend: Saft ul ee vom 26. November 1872, die Gehalte der Friedberg am 8. Mai 1873. h Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien.
ur m Nach Artikel 12 des Gesetzes vom 26. November v. J., die Gehalte der Volksschullehrer betreffend, sind die Gemeinden verpflichtet,
n Ful außer Aufbringung der Mittel zur Bestreitung der Bedürfnisse der Volksschulen auch für Heizung und Reinigung der Schullokale zu are sorgen, wir geben Ihnen daher auf, die hierzu erforderlichen Anordnungen zu treffen. Ter a p p. 2 N Letreffend: Die Ausführung des Gesetzes vom 26. November 1872, die Gehalte der; 5 95 Bites cps beigen. 5 0 Friedberg am 8. Mai 1873. 1 bötden An die Schulvorstän de. und dil* Unter Bezugnahme auf vorstehenden Erlaß an die Großherzoglichen Bürgermeistereien empfehlen wir Ihnen, den hier und da noch vor⸗ dien kommenden Mißstand, daß die Schulkinder zur Reinigung der Schullokale verwendet werden, sofort und für immer zu beseitigen. den Ter a p p. der ic nit 1 14 Deutsches Reich.— Das„D. Wochenbl.“ schreibt: In denn Bremen. Der Bundesrath und Reichstag gen, so f, Darmstadt. Am 29. April wurde der Zeitungen sind verschiedene unbegründete Nach- beabsichtigen am 21. oder 22. d. M., auf Ein⸗
i 2. Na Landrichter des Landgerichts Grünberg Gustav ande“ Erdmann zum Landrichter des Landgerichts Lich it hülsn ernannt. N
„ gab“ Berlin, 9. Mai. Der Reichstag erledigte u, Wan in seiner heutigen Sitzung zunächst die erste Lesung Letzt. des Gesetzentwurfs über den außerordentlichen Geld⸗ mit bal' bedarf für die elsaß⸗lothringischen und luxemburger ini, glu Eisenbahnen, sowie den von Völk⸗Hinschius bean- g dae. tragten Gesetzentwurf über die Beurkundung des nisten bürgerlichen Standes, indem er den ersteren an die Budget Commission und den letzteren an die cba fe Commisston für das Civilehegesetz überwies. Der Reichstag trat sodann in die dritte Lesung des Ende dell Münzgesetzes. Zu F. 2 erklärte Staatsminister 51119 Delbrück sein Einverständniß mit der Ausprägung goldener Fünsmarkstücke unter der Bedingung der gleichzeitigen Ausprägung silberner Fünfmarkstücke. Der Paragraph wurde mit einem Amendement Bamberger's angenommen.. 3 rief eine lange Debatte hervor über die Beibehaltung des Zwei⸗ markstückes. Das silberne Fünfmarkstück wurde mit großer Majorität aufrechterhalten, das Zwei⸗ markstück in namentlicher Abstimmung mit 130 gegen 102 Stimmen genehmigt. Dafür stimmten
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og 1 0 die Süddeutschen, das Centrum, die Polen und 1 1 b die Fortschrittspartei. 5 * 60— Der„K. Z.“ wird geschrieben: Die Be⸗
90 1 ö rathungen der Strasprozeß⸗Commission werden so schnell als thunlich gefördert, nichts destoweniger 5%% glaubt man, daß dieselben vor der dritten Juni dae woche schwerlich zu Ende geführt sein können. a Dogegen wird der Bundesrath in allernächster
fange Zeit sich mit der Civilprozeßordnung beschäftigen, 410 10 6 so daß diese Angelegenheit noch im Laufe dieser 1 Session des Bundesraths zum Abschluß gebracht 0 0 werden kann.
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richten über die Gründe der Zurückberufung des deutschen Geschwaders von seiner Weltreise in Umlauf. Diese Maßregel wird mit dem mangel⸗ haften Zustand der Schiffe in Verbindung ge⸗ bracht. Wie wir vernehmen, ist der Grund der Zurückberufung lediglich oder doch hauptsächlich in dem Umstande zu suchen, daß es der deutschen Regierung wünschenswerth scheint, für den Fall schlimmer Ereignisse auf der iberischen Halbinsel eine genügende Seemacht zur Hand zu haben, um ihren Angehörigen Hülfe leisten zu können.“
Magdeburg. Das Gerücht, daß hier die Cholera aufgetreten sei, beschränkt sich in Wirk⸗ lichkeit auf sechs Fälle von tödtlichem Brechdurch⸗ fall(Cholera nostras), als deren augenscheinliche Ursache das verpestete Wasser des nunmehr chemisch untersuchten Hausbrunnens anzusehen ist.
Köln. Der„Köln. Ztg.“ wird aus Berlin gemeldet: Die Annahme des Zweimarkstückes wird dem Fehlen vieler Mitglieder der Rechten zuge- schrieben und in Bundesrathskreisen sehr ernst aufgefaßt, doch wird der Bundesrath erst nach Beendigung der dritten Lesung des Münzgesetzes in der Frage Beschluß fassen. Der in zweiter Lesung gefaßte Beschluß des Reichstages über die Papiergeldfrage hat für jetzt keine Aussicht auf Annahme im Bundesrathe. Eine schließliche Ver⸗ ständigung über das ganze Gesetz auf Grund neuer Vorschläge des Bundesraths»ist keineswegs aus geschlossen.
Hamburg. Der„H. C.“ meldet: Das Er- kenntniß des Handelsgerichts, durch welches die Ersatzpflicht des preußischen Fiseus für die seiner Zeit hier mit Beschlag belegten schleswig⸗holsteinichen Waffen anerkannt wurde, ist vom Obergericht be— stätigt worden.
ladung der kaiserl. Admiralität, eine Fahrt nach Wilhelmshaven zu machen. Da die Reise über Bremen führt, so hat sich ein Festeomite gebildet, welches an den Bundesrath durch Vermittlung des Reichskanzler und an den Reichsrath durch den Präsidenten desselben die Einladung gerichtet hat, beide hohe Körperschaften möchten auf ihrer Reise nach Wilhelmshaven in Bremen Rast machen, ein ihnen gebotenes Festmahl annehmen und die Nacht hier bleiben.
Straßburg. Zu Walbach im Münsterthale war am 3. d. M. eine Schwadron Dragoner nebst einer Compagnie Infanterie erforderlich, um eine wundersüchtige Pilgermenge von eirta 6000 Köpfen im Zaume zu halten. Die Leute hatten sich aufbinden lassen, es werde an diesem Tage die Jungfrau Maria höchstselbst den Ort angeben, wo ihr eine Capelle zu erbauen sei.
Colmar. Die„Els. Volksztg.“ schreibt be⸗ treffs der Ansammlungen abergläubiger Volksmassen bei Walbach:„Wir freuen uns, constatiren zu können, daß die katholische Pfarrgeistlichkeit des Orts und der Umgegend sich von diesen Versamm⸗ lungen entschieden zurückgehalten hat, theilweise sogar euergisch dagegen aufgetreten ist.“
Ausland.
Oesterreich. Wien. Der deutsche Kron⸗ prinz, die Kronprinzessin und der Prinz Friedrich Wilhelm besichtigten am 5. d. M. die englische Abtheilung der Industrieausstellung, wo dieselben von dem Generalsecretär Owen empfangen wurden. Dieselben nahmen die englische Quergalerie und das engl. Commissionshaus in Augenschein und trafen dort mit dem Prinzen von Wales und dem Prinzen Arthur zusammen, die sich hier eingefunden hatten.
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