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Kreisblatt sür den Kreis Friedberg.
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Erscheint jeden N Dienstag, Donnerstag und Samstag.
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Die Expedition
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N Deutsches Reich. Friedberg. Die Vermessungsarbeiten der
iedberg⸗Hanauer Eisenbahn baben alsbald nach ir landständischen Genehmigung begonnen und ud, da verschiedene Linien abgesteckt wurden, Be⸗ rchtungen entstanden, die Richtung der Bahn erde den Interessen der zunächst, betheiligten egend nicht entsprechen. Ein aus den Ver— Nat und Abgeordneten der Städte bonau und Friedberg und mehreten Vertretern ur Landgemeinden bestehendes Comite hat die ufgabe übernommen, dahin zu wirken, daß eine zrecte Linie von Friedberg nach Hanau gebaut ird, welche Richtung nicht nur den Wünschen Bevölkerung entsprechen würde, sondern auch h sehr im Vortheil der Bahn selbst liegt, daß ein ogehen von dem ursprünglichen Plan, welchen e preußische Regierung gleichzeitig mit der Geld⸗ forderung dem preußischen Landtag vorgelegt 7 wohl schwerlich zu erwarten ist. Auf den b, d. M. hat der Vorsitzende des Comite's, Land- uh v. Schrötter, in Hanau, zu einer Zufammen⸗ 15 in Friedberg eingeladen, auf der wohl nähere usschlüsse über den Stand der Sache erfolgen erden. ud ung 0 Darmstadt. Am 23. September wurde der eisassessor bei dem Kreisamte Neustadt, August Harth, zum Oberconsistorialsectretär bei dem Ober⸗ lun sistorium ernannt. 10 7— Am 30. v. M. wurde der Advokat⸗Anwalt görz zu Mainz zum Obergerichtsrath ernannt. N Darmstad t. Die außerordentliche Landes mode erledigte in ihrer 15. Sitzung am 2. d. e§§. 136— 141 und damit die erste Lesung ite Berfassungsentwurfs. Zunächst wurde ein An⸗ ag der Ausschuß⸗Minorität, wonach die seit⸗ herigen Geschäfte der Super-Intendenten auf die estlichen Mitglieder des Oberkirchenrathes über⸗ ben sollen, angenommen; ein weiterer Antrag let. Ausschuß- Minorität: confessionelle Sprengel u Super ⸗Intendenten zu schaffen, wurde abge⸗ Unt. Die§§. 136(Geschaftsordnung und Henst⸗ Instruction des Oberkirchenrathes), 137 (tompetenz des erweiterten Oberkirchen rathes), 168(Vorlagen des Oberkirchenrathes an jede kyentliche Landessynode), 139(provisorische Ver⸗ ungen des Oberkirchenraths über an und für ic der Landessynode competirende Gegenstände), 40 und e eee wurden ange⸗ lornmen.— Am 2. d. M. Morgens ist die erste Ammer der Stände wieder zusammengetreten und er die Berathung über das Budget der Finanz- M iode 1873 bis 1875 begonnen. — Die erste Kammer, welche am 2, d. M. bieder zusammentrat, berieth den Hauptvoranschlag iber die Staats-Ausgaben für die Jahre 1873/75, iu specie die Hauptabtheilungen 1.(Lasten und gange), 2.(Verzinsung und Tilgung der Staats- schald), 14.(Garantirte Staatszuschüsse wegen Invat⸗Eisenbahnunternehmungen), 3.(Pensionen), (Bedüuͤrfnisse des großh. Hauses und Hofes), Fal des Landtags und des landständischen Achive), 6.(Matricularbeiträge zur Reichshaupt⸗ lise), 7.(Minister, Staatsrath und Cabinets⸗
Direction), 8.(Ministerium des großh⸗ Hauses
und des Aeußern), 9.(Geschäftszweige des Mi⸗ nisteriums des Innern) und 10.(Geschäftszweige des Ministeriums der Justiz). Sämmtliche Aus⸗ gabepossen wurden in Uebereinstimmung mit den Besch lüssen der zweiten Kammer bewilligt und nur bezüglich einzelner Seitens letzterer beschlossenen Anträge Nichtbeitritt beliebi. 8
— Die erste Kammer der Stände genehmigte am 4. d. das Finanzgesetz, wie es aus den Be— schlüssen der zweiten Kammer hervorgegangen.
— Lieutenant Korwan vom Großh. Artillerie- Corps wurde zum Premier⸗Lieutenant befördert,
— Von hier ist eine mit 100 Unterschriften von Lehrern versehene Adresse zu Gunsten des Volksschulgesetzes an das Ministerium abgegangen. Die betreffenden Lehrer aus den verschiedensten
Berlin. Die von der Reichsregserung an⸗ geordneten Goldankäufe begegnen gegenwärtig auch der Concurrenz der scandinavischen Regierungen, welche bekanntlich auch die Goldwährung einzu⸗ führen beschlossen haben.
— Der Kronprinz und die Kronprinzessin von Dänemark nebst Sohn trafen am 3. d. M. von Hamburg hier ein und nahmen im Grand Hotel de Rome Wohnung. 3
— Nachdem der Corvettencapitain v. Reibnitz das Commando Se. Maj. Schiff„Arcona“ über⸗ nommen hat, ist dasselbe vom 1. Dez. in Kiel in Dienst gestellt. Die„Gazelle“ wird sich bekanntlich nach den asiatischen Gewässern begeben, um die „Nymphe“ abzulösen, welche bereits die Heimreise angetreten hat.. ö
Breslau. Die Vereidigung des Bischofs Reinkens wird am 7. d. in Berlin erfolgen. Als Zeugen werden der Canoniecus Richthosen, Pro- fessor Weber, Geheimerath Elvenich und Professor Schneiders fungiren. ö
Gotha. Seit einigen Tagen ist in Meiningen die obligatorische Fortbildungsschule ins Leben ge⸗ treten; es sind zu derselben alle jungen Leute bis zum 16. Lebensjahre verpflichtet, welche nicht sonst das Lehrziel der Fortbildungsschule erreicht haben.
Arolsen. Nach vorausgegangenem Gottes dienste in der Kirche wurde am 1. d. die erste regelmäßige Landessynode der Fürstenthümer Waldeck und Pyrmont in dem landständischen Sitzungssaale eröffnet. Dem Vernehmen nach wird auch die Verbesserung des Einkommens der Pfarrstellen einen Gegenstand der Verhandlung bilden.
Braunschweig. Der Herzog wird der „Magdeb. Ztg.“ zufolge an die Erbschaft seines Bruders, wie es heißt, keine Ansprüche erheben, aber auf der Erfüllung eines mit demselben im Jahre 1822 abgeschlossenen Vertrages bestehen, wonach ihm im Falle des früheren Hinscheidens des Herzogs Karl aus dessen Vermögen eine Summe von etwa drei Viertel Million zukommt, Auch wird von hier schwerlich auf die Rückgabe des nun wieder aufgefundenen Mantuanischen Ge⸗ fäßee(der berühmten Onyx-Vase) verzichte: werden,
Die hierher gelangten Aeußerungen der Genfer
Theilen des Landes nehmen augenblicklich an dem Kumpa'schen Zeichnen⸗Cursus Theil.
Regierung sollen in Bezug auf beide Punkte nicht unbefriedigend lauten. f f 9
München. Das bereits festgestellte Budget für die nächste Finanzperjode beantragt die Er⸗ hebung der directen Steuern in der bisherigen Höhe.
Kirchheim ⸗Bolanden. Die katholische Schullehrer Präparandenschule hier und die pro⸗ testantische in Edenkoben sollen dem Vernehmen nach in confesstonell gemischte umgewandelt werden.
Ausland. 8
Schweiz. Bern. Am 5. d. wurden in Genf zum ersten Male nach dem neuen katholischen Cultusgesetz von den katholischen Bürgern drei Geistliche der katholischen Gemeinde gewählt.
Frankreich. Paris. Ein hiesiger Corre⸗ spondent der„Nat. Zeitung“ telegraphirt unterm 1. d. Folgendes:„Gestern hat in Belfort eine. neue Mauifestation patriotischer Feigheit und Brü⸗ talität stattgefunden. Es war dort seit der Räu⸗ mung ein deutscher Arzt zurückgeblieben, dessen Frau schwer erkrankt war; derselbe erhielt gestern den Besuch eines deutschen Predigers, welcher, während der Occupation in Belfort residirt hatte. Auf einem Spaziergange wurden beide Herren von einem Krämer erkannt, der die Volksmenge gegen sie aufhetzte; sie mußten in einen Laden flüchten, wo sie belagert wurden. Der herbeige⸗ eilte Maire intervenirte vergebens. Soldaten mußten die Straße räumen, worauf unsere deutschen Lands⸗ leute in einen Wagen steigen konnten; die Menge verfolgte sie aber mit Steinwürfen, welche den Pastor am Auge verwundeten. Mit genauer Noth gelangte der Wagen aus dem Festungsthor, welches hinter demselben geschlossen wurde. Aber in der Vorstadt fand eine Erneuerung der Scene statt, und es ergab sich die Nothwendigkeit einer neuen Intervention der Truppen.“ 8
— Es werden Feindseligkeiten gegen die Pro⸗ testanten im Süden bei Gelegenheit der Restau⸗ ration befürchtet. Man erachtet die Proclamätion der Monarchie während der Aufregung über den Bazaine'schen Prozeß für leichter auszuführen.
— Die interessanteste Nachricht des Tages ist, daß der Graf von Chambord die Tricolore an⸗ nehmen wird, wenn die Nationalversammlung darüber entscheidet. Er hat sich in dieser Weise in einem Brief an den Grafen v. Maills ausge⸗ sprochen. Für sein Haus würde er das Lilien banner festhalten. 8
— Am 4. d. M. hat eine Versammlung 1
Bürcau Mitglieder sämmtlicher Fractionen der Rechten stattgefunden, welcher zwei von Frohsdorf zurückgekebrte Deputirte beiwohnten. mand Holland. Haag. General Weitzel ist zum Kriegsminister ernannnt worden. f Dänemark. Kopenhagen. Unter den Arbeitern hat neulich dahier eine Bewegung be- gonnen, die bedeutend werden kann, wenn sie all⸗ gemein Anschluß findet. Viele Arbeiter haben eingesehen, daß der Sorialismus ihrer Sache schadet, statt zu nützen. Diese Ueberzeugung hat zudem Entschlusse geführt, Vereine zur Ver besse⸗ rung der Lage der Arbeiter zu bilden, ohne sich
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