Ausgabe 
7.1.1873
 
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1873.

DVienstag den 7. Januar. M2.

Oberhessischer Anzeiger.

Die Petitzeil f 2 f f chei d wird mit 3 angeht. 10 Ser. berechnet. Kreis. lalt für den Artis Friedberg. Dienstag, re Samstag.

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Mit dem 1. Januar begann ein neues Abonnement auf den Oberhessischen Anzeiger, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerslag und Samstag, erscheinen wird. Derselbe bringt die kreis amtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten und bemerkenswerthesten Tagesbegebenheiten, besonders wichtige Neuigkeiten durch Extrablätter, allgemein belebrende und unterhaltende Aufsätze, landwirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen, geschäftliche Nachrichten, Markt- und Cours Berichte, Verloosungen von Staatspapieren und locale Notizen, außerdem wöchentlich einmal in dem beigegebenen Unterhaltungs- Blatt intercssante Novellen und Erzählungen, Gedichte Anekdoten, Räthsel, Bilderräthsel ꝛc.

Das Abonnement beträgt bei der Verlags⸗Expedition ohne Bringerlohn halbjährlich 1 fl., durch die Post bezogen jedoch viertel⸗ jährlich 47 kr. mit Bringertohn.

Inseratgebühren werden die einspaltice Petitzeile oder deren Raum mit 3 kr. berechnet, bei Tabellen- und Ziffersatz mit 8 kr.

der Ar zeiger kann nach auswärts auch durch Privatboten direct von uns bezogen werden. Bestellungen beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unter⸗ brechung eintritt. Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das neue Jahr zusenden, wenn nicht aus drücklich Abbestellung erfolgt. Die Expedition.

Amtlicher Theil.

Betreffend: Die Bewilligung einmaliger Unterstützungen aus der Großberzoglichen Stiatsunterstützungsk'sse. Friedberg am 4. Januar 1873.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. In Folge Verfügung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 31. v. Mts. zur Nr. M. d. J. 15950 sollen Gesuche um

Unterstützung aus der Staatsunterstützungskasse in Zukunft nicht mehr bel dieser Hohen Staatsbehörde, sondern bei uns eingereicht werden, worauf Sie diejenigen, die um eine solche nachsuchen wollen, aufmerksam zu machen haben. Trapp.

Betreffend: Die Viehzählung im Großherzogthum Hessen. Friedberg am 5. Januar 1873.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürger meistereien.

Wir bringen unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 28. November v. J. in Nr. 142 des Oberhessischen Anzeigers v. J. in

Erinnerung, daß die angeordnete Viehzäblung nach den Ihnen mitgetheilten Vorschriften Freitag den 10. l. M. vorgenommen werden muß.

Wir machen Sie wiederholt auf die Wichtigkeit dieses Geschafts aufmerksam und empfehlen Ihnen, auch die Zählungscommission

und Zähler zur sorgsamsten Thatigkeit bierbei aufzufordern.

Zugleich wollen Sie die nachstehende, die gemeinnützigen Zwecke der Viehzählung klar darstellende Aus einandersetzung den Mitgliedern

der Zählungscommission und den Zählern bekannt machen und solche auch in geeigneter Weise zur Kenntniß der Haus- und Viehbesitzer und deren Stellvertreter bringen; es laßt sich dann auch von ihnen eine bereitwillige Mitwirkung bei Vornahme der Zählung erwarten.

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Nach dem Beschluß des Bundesrathes des deutschen Reiches für jeden Staatsbürger ein erhebendes sein, dem nicht allein der steht am 10. Januar d. J. die erste allgemeine Viehzählung in Deutsch- J versönliche Vortheil bei jeder Arbeit, die er vollführt, vor Augen

land bevor. schwebt, der vielmehr erkannt hat, daß es noch höhere Ziele der

In Bezug auf Statistik war Deutschland hinter manchen anderen menschlichen Thatigkeit gibt. 5 Ländern zurückgeblieben und jeder Deutsche wird eine Maßregel, Die statistischen Ermittlungen sind aber für das Gemeinwohl von welche dazu beiträgt, diesem Mißverhältniß abzuhelfen, mit Freude großer Bedeutung, denn nicht allein bieten dieselben den Regierungen begrüßen und gerne nach Kräften muwirken dieselbe zur Ausfuhrung Anhaltspunkte für Maßnahmen, wie sie den durch die Statistik fest⸗ zu bringen. gestellten Verhältnissen am entsprechendsten sind, sondern sie konnen

Bei der Volkszählung bat es sich durch die Breitwilligkeit, wo- auch nach erfolgter Veroffentlichung dem Einzelnen willkommene Auf⸗ mit die Zähler dieses Vertrauens- und Ehrenamt übernahmen, gezeigt, schlüsse geben. daß ein Verständniß dafür vorhanden war, welche Wichtigkeit derartige So wird besonders die jetzt bevorstehende Viehzählung nicht statistische Ermittlungen haben. blos von hoher volkswirthschaftlicher Bedeutung sein, sondern auch

Bei der jetzt bevorstehenden Viehzählung ist besonders die Land eine solche speziell für die Landwirthschaft haben; sie wird dem Land⸗ wirthschaft treibende Bevölkerung betheiligt. Es wird denjenigen J wirth sehr interessante Ergebnisse liefern und, wenn demselben ein Landwirthen, denen das Ehrenamt eines Zählers übertragen ist,[großer Theil der aufzuwendenden Arbeit zufällt, so werden auch ihm Mühewaltung daraus erwachsen, wenn dieselben das Geschäft mit zunächst die Resultate zu gute kommen.

Gewissenhaftigkeit durchführen wollen; sie werden es ssch nicht ver⸗ Um aber brauchbare Resultate zu gewinnen, ist es vor allen

drießen lassen dürfen, vielfache Auskunft und Anleitung zu ertheilen Dingen nothwendig, daß die Zählcommissionen und die mit dem Ehren⸗ und in viesen Haushaltungen die Hauslisten selbst auszufüllen; sie[amt eines Zählers betrauten Personen sich genau mit den gegebenen werden dann aber auch das Bewußllein in sich tragen, fur das Ee Instruktionen befannt machen, damit überall ein einheitliches Ver⸗ meinwohl Etwas geleistet zu haben. Dieses Bewußtsein muß aber] fahren erzielt werde.

Ge en e, c, ichs, eg Für die Nothleidenden an der Ostseekuͤste find in Folge meines an die Herren Bürgermeister des Kreises in Nr. 153 des Oberh.

Anzeigers v. J. gerichteten Ersuchens vom 29. Dezember v. J. an milden Gaben eingesammelt und bis heute an mich abgeliefert worden;

1) aus der Gemeinde Münster.. 16 fl. 35 kr. 8) Ossenheim.n 6% 54 f 239 1 1 Bodenrod. Aa- 2% 30 Wie 1 Aöd gen 28e 30 9 75 0 Staden ag. ne 24, 23 10) 90* 4 Maibach N eee 2%

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Hiervon wurden heute in runder Summe 315 fl.= 180 Preußische Thaler an den deutschen Hulfsverein in Berlin abgesendet, und wird der Rest mit weiter eingehenden Summen, um deren Einsammlung ich freundlichst bitte, eben dahin befoͤrdert werden.

Herzlichen Dank für die empfangenen Beträge. f f Friedberg den 4. Januar 1873. Trapp, Regierungsrath.