ise finden son, dastigung a1 Aalttrzeichnemm Jederzeit Unite f tdingunge Arappschasti Ang eintreten.
74 1
erget Bergbas⸗
ug,
Atn- Handl a
At gatren.
el,
anschetten, n, Moire
dei
tn der Vol.
Donnerstag den 31. August.
M102.
berhessischer!
zeiger.
Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.
Friedberger Intelligenzblatt.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
—
Amtlicher Theil.
Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte ist zu publieiren:
Nr. 28. Friedberg den 28. August 1871.
Betreffend: Die Beschaffung des Bedarfs an Pferden bei einer Mobilmachung durch Ausbebung. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg
an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Bönstadt, Dorheim, Friedberg, Hausen mit Oes, Münzenberg, Bad-Nauheim, Ober-Florstadt,
Ober⸗Mörlen, Ockstadt, Pohl⸗Göns, Rockenberg, Schwalheim, Södel, Staden, Weckesheim, Wisselsheim, Wickstadt.
Unserer Verfügung vom 11. d. M., Oberhessischer Anzeiger Nr. 95, haben Sie umgehend bei Meidung der Abholung durch Wart—
boten zu entsprechen.
Betreffend: Prüfung der Invaliditäts- Verhältnisse.
Bekanntmachung
sub 3. Bekanntmachung, die Stellvertretung im Militärdienst zurückgestellter Leute betreffend.
Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Trapp.
Friedberg den 30. August 1871.
Trapp. Friedberg den 28. August 1871.
des Großherzoglichen Bezirks-Commandos Friedberg. 3 Alle Invaliden des Krieges 1870/71, welche glauben sich über die ihnen gewordene Entscheidung beschweren zu können, und die— jenigen Invaliden, welche neue Versorgungsansprüche erheben wollen, sowie ferner diejenigen Temporär-Invaliden, deren Pensionsbewilligung demnäͤchst abläuft, werden hiermit aufgefordert, sich unverzüglich bei ihren betreffenden Bezirksfeldwebeln anzumelden, damit sie in die der Invaliditäts-Prüfungscommission vorzulegenden Listen aufgenommen werden können. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises Friedberg werden hierdurch ersucht, den betreffenden Invaliden ihrer Gemeinden
obige Bekanntmachung sofort mitzutheilen.
Sollte der Aufenthaltsort eines Invaliden einer Großherzoglichen Bürgermeisterei unbekannt sein, so ist sofort hierher Mittheilung
zu machen.
Jäger, Major und Bezirks Commandeur.
Bel a nm tm a ch un g. Die Tilaungsrenten des laufenden Jahres werden mit den direkten Steuern vro September, Oktober und November erhoben. Zahltage find Dienstags und
Donnerstags von 8 bis 12 und von 2 bis 5 Ühr.
Friedberg am 28. Auguft 1871.
Großherzogliche Difiriktseinnehmetei Friedberg. Keim.
Deutsches Reich.
Dar mstadt. Dem lebenslänglichen Mit⸗ gliede der ersten Kammer der Stände Commer- zienrath Leonhard Heyl zu Worms sowie dem Commerzienrath Franz Anton Probst
zu Mainz ist der Character als Geheimer Com- merzienrath verliehen worden.
— Dem„Fr. J.“ kommt aus zuverlässiger Quelle die Mittheilung zu, daß die hiesige Bank für Handel und Industrie beabsichtigt, mit ihren Mitteln für das durch den bekannten Beschluß der zweiten Kammer schwerbedrohte Polytechnikum einzutreten und das für Gewinnung weiterer Lehr-
kräfte, sowie Beschaffung von Lehrmitteln erforder—
liche Mehr an der Jahresdotation von etwas über 13,000 fl. zu übernehmen. Ueber die Modalitäten, unter welchen die Verpflichtung übernommen wer⸗— den würde, ist uns noch nichts Näheres bekannt geworden.(2)
Berlin. Die Nachricht, daß der preußische Polizei-Geheimerath Stieber nach Gastein berufen worden sei, bestätigt sich nicht; er befand sich dielmehr während der ganzen Dauer der Gasteiner Zusammenkunft hier. Die an dessen Anwesenheit in Gastein geknüpften Combinationen erweisen sich daher als völlig müßig.
— Bezüglich der Absichten der Reichsregierung über Lösung der Münzfrage gewinnt es nicht den Anschein, als ob das frühere Enquete Verfahren wieder aufgenommen oder ein neues eingeleitet werden würde, vielmehr wird die Regierung wohl mit einem fertigen Plane vor den Reichstag treten. Als Basis dürfte die Einführung der Doppel“ währung mit Goldmünzen zu 5 und 10 Thaler end die Eintheilung des Thalers in 100 Theile zur Ermöglichung der Deeimalrechnung anzusehen ein. Man hält den Anschluß an das Bestehende
für geboten und erwägt nur noch, wie die Ver— mittelung zwischen norddeutscher und süddeutscher Währung am besten herbeizuführen sei. Da ein Thaler— 105 Kreuzer süddeutsch, so wird die Schwierigkeit sich leicht überwinden lassen. Frei⸗ lich gewährte der Pfennig bisher für die Zins- berechnung eine sehr große Erleichterung; doch wird sich hier wohl auch ein Auskunftsmittel finden lassen. Es ist nicht unmöglich, daß das in der letzten Reichstagssession besprochene System der Vorbereitung von Entwürfen durch gemischte Commissionen aus Reichstagsmitgliedern und Re— gierungsbeamten hier und auch für die großen organischen Justizgesetze, welche in Aussicht steben, praktisch zur Anwendung komme.
— Die„Kreuzztg.“ bestätigt, daß die zweite Begegnung der Kaiser am 7. Sept. in Salzburg in Aussicht genommen ist. Es sei mehr als wahr— scheinlich, daß Graf Beust den Kaiser von Oester— reich begleiten würde. Dasselbe Blatt erfährt, es scheine mehr als ein bloßes Gerücht, daß, nach— dem in Gastein eine feste Grundlage für die Be— ziehungen zwischen Deutschland und Oesterreich und ihr Verhältniß zu den europäischen Fragen gefunden worden sei, Italien seine unbedingte Uebereinstimmung damit und den Wunsch kund— gegeben habe, seine Politik auf dieselbe Basis zu stellen, was voraussetzen würde, daß vorher eine bezügliche Mittheilung an die Regierung in Florenz gerichtet worden sei.
— Die meisten Mitglieder des Bundesraths, namentlich die nichtpreußischen, sind bereits nach Berlin zurückgekehrt, beziehungsweise in den näch— sten Tagen zu erwarten. Die regelmäßigen Ar— beiten des Bundesrathes, besonders diejenigen, welche für die nächste Reichstags session vorbereitet werden, sollen schon in den ersten Tagen des
September wieder aufgenommen werden. Man will mit Rücksicht auf mehrere Landtage der Ein- zelstaaten den Reichstag so früh wie irgend mög⸗ lich einberufen, und andererseits ist es die Absicht, Vorwürfe über den Mangel an Material bei Be- rufung des Reichstages, wie sie in der letzten Session mit Fug und Recht laut geworden waren, zu vermeiden. Im Wesentlichen soll nach ausge⸗ sprochenem Willen des Reichskanzlers das Material für die Reichstagsberathungen sofort nach Con⸗ stituirung des Reichstages beisammen sein und übersehen werden können.
— Wie man aus der„Kreuzztg.“ erfährt, ist, wie schon vor 3 Monaten, so kürzlich wiederum eine Anzahl japanesischer Knaben zu ihrer Er- ziehung und Ausbildung hier angekommen. Da die japanesische Regierung zur Penston von Seiten der Angehörigen derselben einen erheblichen Zu— schuß gewährt, so ist es dem hiesigen Consul nicht schwer geworden, die Knaben in gebildeten Familien unterzubringen.
— Eine Correspondenz der„Kreuzzeitung“ aus Wien bestätigt, daß der Gegenbesuch des Kaisers Franz Joseph, soweit die Bestimmungen bis jetzt sestständen, am 6. oder 7. September in Salzburg stattfinden wird. Fürst Bismarck und Graf Beust werden im Gefolge der beiden Kaiser sein. Demselben Correspondenten zufolge wird für nicht unwahrscheinlich gehalten, daß der Kaiser von Oesterreich dem Kaiser Wilhelm im November einen Besuch am Rheine abstatten wird.
— Das Auftreten der wirklichen asiatischen Cholera in Berlin ist bisher glücklicher Weise noch nicht constatirt. Von den Verhütungsmaß⸗ regeln, welche die Behörden bis jetzt getroffen haben, verspricht man sich nicht viel, dagegen regt sich nunmehr eine Agitation, welche die Errichtung.


