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welcher einen prachtvoll gearbeiteten Säbel als Geschenk von dem deutsch-patriotischen Frauenverein in Newpork für den Grafen Moltke überbringt.
Bayern. München, 13. Jan. In der Abgeordnetenkammer sprachen heute von liberaler
Seite Schauß, Stenglein, Hörmann und Herz und von den Patrioten Graf Fugger, Gürtler und Grabner für die Verträge. Der Minister dee Acußern betonte, daß Baperns Lage zur An⸗ nahme der Verträge dränge. Morgen Fortsetzung. — 14. Jan. Abgeordnetenkammer. Mahr zieht seine Interpellation zurück. Greil spricht gegen die Verträge; Schlör und Schleich dafür Fortsetzung bis Montag.
Aus Bapern. Seit der erste französische Luftballon bei Zwiesel niederkam, wurde inzwischen ein zweiter bei Straubing und gestern der dritte bei Landsbut blobachtet.— Baperische Kriege ge⸗ fangene, die in Pau inkernirt sind, sprechen in ihren Briefen sich sehr zufrieden über ihre Be⸗ bandlung aus. Besonders nimmt sich ihrer die kleine in Pau eingenistete Colonie Engländer an, welche sie auf das Reichlichste mit allem Noth ⸗ wendigen und Angenehmen versieht.
Oesterreich. Wie n. Die Conserenz wird am 17. Jan. eröffnet werden, eventuell auch ohne Jules Favre. General v. Schweinitz wurde zur kaiserlichen Tafel geladen.
Frankreich. Bordeaux. Aus Paris liegen folgende Ballon nachrichten vom 11. d., Abends, vor: In der Nacht vom 10. zum 11. machte die Besatzung Recognoscirungen in der Richtung der Straßburger Eisen bahn und auf CTlamart. Am 11. wurde das Bombardement fortgesetzt. Gegen die Forts Vanvres und Mont⸗ rouge wurde dasselbe weniger heftig unterhalten, gegen das Forts Issp indeß heftiger als bisher. Das„Journal officiel“ meldet:„Jules Favre hat eine Tepesche an die Vertreter Frankreichs im Auslande erlassen, worin er gegen das Bom- bardement protestirt. In der Nacht vom Sonn- tag auf Montag wurde eine ganze Reibe öffent- licher Gebäude von den Gtschossen erreicht, darunter die Kirchen St. Sulpice und Val de Grace, so⸗ wie die Sorbonne. Am 11. d. Abends fand wiederum eine lebhafte Canonade statt. Fast das ganze linke Seineufer wird bestrichen.“
— Die Pariser Nachrichten vom 10. d. per Ballon„Keppler“ bestätigen die bereits einge
Zangenen Meldungen betreffs des Bombardements
der Haupistadt. Besonders stark war das seind⸗ liche Feuer in der Nacht vom Sonntag zum Montag; namentlich wurden die Quartiere in der Umgegend des Jardin de plantes, des Luxem- dourg, Montrouge, Vaugirard, Grenclle, Fau- bourg St. Germain, die Gegend der Invaliden, sowie Auteuil von den feindlichen Geschessen ge kroffen. Eine ziemlich große Anzahl von Personen purde getödtet.
— In der Rue Gay Lussac sind mehrere Personen durch Granaten getödtet worden. Dit
Bomben fallen bia zur Rue de Bat und der
Rue de Babylon. Vier Unterzeichner aufrührischer Proclamationen wurden verhaftet, desgleichen die zesammte Municipalität des 20. Arrondissements.
— General Chanch telegraphirt aus Le Mans
dom 12. Januar, 8¾ Uhr Morgens:„Durch
folgte Auflösung bretagnischer Mobilgarten⸗ taillone in der vergangenen Nabt wurde das ufgeben des L'Hulsne Baches nothwendig Ad- ral Jaurregulberty und andere Generalt hielten u hlückzug für nothwendig; unter diesen Umständen ge ich mich darin, obgleich ungern.“ Eine dere Depesche des Generals vom 12. Januar, Uhr Abends: Ich babe Rückzugs bewegungen gonnen, welche ich solchergestalt or anisite. daß eine Linie besetze, um die Armee umzubilben
die Operatianen witder, zu beginnen.
— Die„biberts“ behauptet, Charcy ziehe sch westlich zurück und lasse die Eisenbahnroute dach Alengon, Caen und Hapre unbedeckt. Tele-
Famme aus Lapal scheinen diese Behauptung zu
chisertigen. — Die Blätter veröffentlichen ein Schreiben
s Marquls de Talhouet und anderer ehemaligen
Leputirten. Dieselben protestiren gegen die Auf-
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losung der Generalräthe. Ferner erwähnen dieselben eines Briefes Bancels, in welchem der selbe die Einberufung einer Nationalversammlung verlangt.
— Aus Paris sind folgende Ballon-Nach⸗ richten vom 13. Morgens eingegangen: Das Feuer gegen dit Südfront, namentlich gegen Forte Issp, ist mit äußerster Heftigkeit wieder aufge⸗ nommen worden. Es sind Maßregeln getroffen, um neuerdings den demaskirten Batterien des Feindes wirksam entgegenzutreten. General Trochu veröffentlicht einen Brief, worin er gegen die böswilligen Gerüchte protestirt, welche die Ver- haftung höherer Offiziere, die dem Feinde mili- tärische Operationen verrathen hätten, gemeldet hatten. Ein Decret vom 12. d. stellt die von feindlichen Geschossen getroffenen Personen, sowie ihre Angehörigen bezüglich der Versorgung den Soldaten gleich.
— Ueber den Inhalt des von der Regierung der nationalen Vertheidigung unterm 9. Jau. erlassenen Protestes gegen das Bombardement von Paris wird mitgetheilt, daß die betressende Note auszuführen versucht, wit das Kriegsrecht das Bombardement von Privatgebäuden nicht gestatte, ferner die Belagerer stets gehalten seien, von der Absicht, einen Platz zu bombardiren, vor- der Kenntniß ju geben, damit den Nichtcombat⸗ tanten die Möglichkeit gewährt werbe, sich zu retten. Im gegenwärtigen Falle liege keine mili- tärische Nothwendigkeit vor, auf Prund deren die Belagerer diese Anzeige unterlassen haben. Auch sei das Bombardement nicht die Vorbereitung einer weiteren militärischen Aclon, sondern habe nur Zweck, als Schreckmittel für die Bevölkerung zu dienen. Die Regierung der nationalen Ver— theidigung fühle sich gedrungen, Angesichts der ganzen Welt gegen ein solches Verfahren, das den Zweck doch nicht erreicht, zu protestiren.
Tours. Ein Luftballon ging in Laval nieder und meldet, daß die Paxiser am 10. auf die Deutschen einen Bajonnet- Angriff am Straß ⸗ burger Bahnhöfe gemacht baben. Bomben ficlen auf Spitäler, Ambulanzen, Museen, Kirchen und Schulen, unter Anderem auf St. Sulpice und die Sorbonne.
— Ia nichtamtlichen Theile des„osficiellen Journals“ findet sich folgende Proclamation des Oenerals Trochn an die Bevölktrung von Paris: In demselben Augenblicke, ia welchem der Feind seine Einschüchterunge Anstrengungen verdoppelt, sucht man die Bürger von Paris durch Betrug und Berläumdung irre zu führen. Man mißbraucht unsere Leiden und unsere Opfer gegen die Ver- theidigung. Nichts wird im Stande sein, uns die Waffen aus der Hand werfen zu lassen. Muth, Vertrauen, Patriotismus. Der Gouver⸗ ucur von Paris wird nie capituliren. Paris, den 6. Januer 1871. Der Gouverneur von Paris, Trochu.
Alengon, 13. Jan. Bestürzung; das„Journal d' Alengon“ behauptet eine Armee- Abtheilung, angeblich Mecklenburger, sei schon nertwärts gezogen, um gegen Havre zu optriren. Der Coutrier de'Ouest“ sagt: „Chanzp's Niederlage muß uns tief betrüben. Paris muß jetzt von der Westseite her auf Ent— setz verzichten.“
— 14. Jan. Der„Courtier de l'Ouest“ kestätigt deute die gestrige Meldung, daß der Greßberzog von Mecklenburg nordwärts operire. Bon dem Hauptcorps der Armee Chanzp's ist hier seit vorgestern Nachts nichts bekannt. Aus Laval werden nur 15,000 bis 20,000 Mann als bort eingetroffen angegeben. Die Muntei⸗ palität ist heute in Berathung getreten über die Angesichts des herannahenden Feindes zu beobach— tende Haltung. Das„Journal d' Alengon“ regi- strirt, daß ganze Detachements sich ohne Schwert- streich gefangen gegeben haben.
Havre, 13. Jan, Abends. Ein preußisches De— tachement hat 1000 Mobilgarden bei Bourneville (wischen pont Aude ner und Duclalr) ange— griffen und dieselben zum Rückzug gezwungen.
— 14. Januar. 500 Mann preußische Truppen sind gestern wleder in Dieppe einge troffen. Ueber das berelis bekanate Gefecht bel
Hier herrscht große
Bourneville wird berichtet, daß sich die fran⸗ zösischen Truppen nach demselben auf Foutmetot und Contepille zurückgezogen haben.
Lille. General Fasdherbe schreibt an den Vertheidigungscommissär, der Commandant von Peronne sei vor ein Kriegsgericht gestellt, um Rechenschaft wegen der Uebergabe der Festung zu geben, da die Vertheidigungsmittel intact waren und die Befrejungsarmte zum Entsatz commandirt war. Nach der Schlacht bei Bapaume sei dit Belagerung aufgegeben worden und die Belagerungs⸗ armee bat sich zurückgezogen.
—(Officiell.) Der Commandant von Longwy erhielt die strenge Weisung, die preußische Artillerie zu verhindern, ihre Geschosse auf die Hospitäler zu richten, sofort alle hier befindlichen 54 preußischen Gefangenen in die Krankensäle tinzuschließen,[damit sie dort das Schicksal aller Blessirten und Kranken treffe.
Lon, 10. Jan. Die Blätter der commu⸗ nistischen Partti verlangen die Constscation des Vermögen der abwesenden Franzosen bis zu dem Alter von 50 Jahren. Wenn dieselben binnen vierzehn Tagen nach Erlaß eines derartigen Re⸗ gicrungedekrets nicht zurückkehren, so sollen sie selbstverständlich das Bürgerrecht verlieren.
Belgien. Bräsfel. Das„Idurnal de Bruxelles“ meldet aus Bordeaux vom 9. d.: „Gambetta und Cremieux hatten eine Be— sprechung mit Lagueronniere, welche den Zweck hatte, den Letzteren zu bewegen, daß er Bordeaux verlasse. Lagueronniere lehnte dies ab.« Das Journal„La Meuse“ meldet, daß beabsichtigt werde, bei Brüssel 50,000 Mann zu concen⸗ triren, für den Fall, daß die Armee Faidherbe's über die Gränze gedrängt werden sollte. Sollten die Franzosen beabsichtigen, durch Belgien zu entschlüpfen, so würden die belgischen Truppen der belgischen Neutralität Achtung verschaffen.
— Der„Nord- hat eine Pariser Ballon⸗
correspondenz, worin es heißt: Offenbar be— finden wir uns in der Belagerungskrisis. Das Regierungsprogramm sei: Wenn Paris, das 3½ Monat sich gehalten, binnen 4 Wochen nicht eutsetzt sei, werde man unter ehrenvollen Bedingungen capituliren und der Provinz den Kampf füberlassen.— Das„Echo du Parlement theilt mit: Ein Ballonbrief Molinari's, des Chefredacteurs der„Debats, an Brüsseler Freunde sagt:»Wir sind endlich am Anfange des Endes. Verschwunden sind endlich die Illusionen, sobald unsere Lebensmittel zur Neige gehen. Die Bevölkerung will das leider noch nicht glauben. Entweder werden wir bombar⸗ dirt von den Preußen oder guillotinirt von den Rothen. Welcher Trost!,— Dasselbe Blatt bringt ferner ein Versailler Telegramm, welches behauptet, es sei Hoffnung auf Friedeuschancen vor der Pariser Katastrophe. — Das„Journal de Bruxelles, erhielt aus Bordeaux eine Correspondenz neuesten Datums. Das Wort Waffenstillstand, sei in aller Munde; man suche nach Führern einer großen Friedens- partei in Paris und außerhalb demselben. Siecle- und„Gironde“ greifen schon auf's Heftigste Picard an, der im Bunde mit den Geueralen va Ronciere, Vinoy und Bellemare sich den Friedensideen zuneige.
— Der„Daily Telegraph“ vom Freitag hat ein Versailler Telegramm, wonach der Munitionsvorrath hinreiche zur einmonatlichen gleichmäßigen Bombardirung von Paris. Das gegenwärtige Beschießungsobjeect umfasse ein Viertheil der Enceiute.
— Girardin hat ein Schreiben an Gambetta gerichtet, worin er das Aufgeben des gegenwärtigen Vertheidigungsspstems einer Massenerbhebung und eine einzige reguläre Armee von wirklichen Sol- daten befürwortet.
Großbtitannien, London. Aus Ver⸗ sailles wird vom 13. Januar gemeldet: In der siegreichen Schlacht bei Le Maus wurden 12 Geschütze genommen und 18,000 Gefangene gemacht. Gambetta war bei Beginn des Ge— fechtes anwesend und rettete sich durch früh⸗
zeitige Flucht.


