klärten, an dem Einzuge des Königs in Rom sich zu betheiligen, nur der belgische Gesandte trägt Bedenken. Wie aus Rom gemeldet wird, sind dem Papst die bei Besetzung Roms im Staats- schatz vorgefundenen 5 Mill. Peterspfennige zurück ⸗ erstattet worden.
Türkei. Konstantinopel. Die Jour- nale melden übereinstimmend, die rumänische An- gelegenheit sei völlig beigelegt, da Fürst Karl der Pforte angezeigt habe, daß er durchaus nicht beabsichtige, sich den Vertragsverpflichtungen zu entziehen.
r. Laubach. In einigen Blättern befindet sich unter der Ueberschrift:„Eine gute Natur“ eine Notiz über einen Dragoner vom Oldenburg'schen Dragoner⸗Regiment Nr. 19, der in der Schlacht bei Vionville am 16. August v. J. nicht weniger als eilf Lanzenstiche erhalten habe, nun aber geheilt bei seinem Regiment sich befinde. Es wird wohl manche Leser interessiren zu erfahren, daß dieser Mann im Lazareth, welches im Schloß zu Laubach ein⸗ gerichtet ist, unter Behandlung des Dr. Steinmetz daselbst von seinen Wunden geheilt wurde.
Frankfurt. Der bewährte und durch eine un⸗
übertroffene Vollständigkeit ausgezeichnete„Verloosungs⸗ Kalender“ des Actionär ist nunmehr für 1871 im Verlag
der Jäger'schen Buchhandlung hier ausgegeben. das wenige exact geordnete Calendarium der Ziehungen, Zahlungstermine 2c. Die gezogenen Serien der Haupt⸗ anlehen sind hier auf die beste Weise nachträglich zu revidiren und dem Privaten ist die Uebersicht leicht ge⸗ macht.— Das Jahr 1871 wird an Sonntagen ganz besonders reich sein; es beginnt mit einem Sonntag und endet mit einem solchen, wird also im Ganzen 53 Sonn⸗ tage zählen. Demzufolge müssen die Sonntagsblätter um eine Nummer mehr liefern als in anderen Jahren. Von den einzelnen Monaten haben dee Januar, April, Juli, October und Dezember fünf Sonntage.
Jür die Lazarethe zu Jad-Mauheim sind bei hiesigem Hülfsverein weiter eingegangen und wer⸗ den dankend bescheinigt: fl. kr. durch Herrn Kreisassessor Haas von den Kriegs⸗
suhrenbesitzern im Kreise Friedberg, gelegentlich
der Entwerthungsabschätzungen 60
von Herrn Johannes Möckel zu Ziegenberg 1— durch Herrn Bürgermeister Schmidt zu Reichels⸗
heim von dem Hülfsverein daselbst 50— durch Herrn Pfarrer Ebel, Collectengelder von
Steinfurt 10 11 durch denselben, Collectengelder von Wisselsheim 1— von Herrn Pachter Heil zu Dorheim 12 3 von Herrn Oekonom Heinrich Reuß zu Dorheim 10—
„gra Er bringt
D N durch Herrn Bürgermeister Reitz von der Gemeinde fl. kr. Sdͤdel 25—
durch Herrn Samuel Rosenthal hier, gelegentlich
einer Hochzeit gesammelt l g durch Herrn Pfarrer Walloth zu Osiheim, Kirchen⸗
opfer aus Ostheim 1131 von der Gemeinde Nieder⸗Weisel durch Herrn
Pfarrer Kaiser an Diaconissin Friedericke im
Kurhospital hier 30— von der Gemeinde Münzenberg durch Herrn Bür⸗
germeister Jäger gesammelt und durch Hrn. Huber
in Friedberg hierher abgeliefert 50— Vermächtniß eines Verstorbenen von Ockstadt 2—
An Naturalien: von Herrn Baille zu Schwal⸗ heimer Brunnen 6 Krüge französischen Roihwein; von Frau Höpfner hier, Frau J. Langsdorf hier. Frau Kessel hier, Frau Bürgermeister Ries hier, Frau B. Stoll hier, Fräulein Kasten hier, Frau Langsdorf hier, Frau P. Aletter hier, Fräulein Münch Kuchen; von der Gemeinde Ziegenberg ein Korb mit Kuchen; von Herrn Dr. Uloth
ol dier 1 Kuchen und 6 Flaschen Wein.
Bad⸗Nauheim den 7. Januar 1871. Der Vereinsrechner Der Lazarethmeister Grünewald. Meister.
Schwarze Kaiser-Tinte
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können jetzt wieder sofort geliefert werden.—
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2—* Gesuch eines Schäfers.
37 Die Gemeinde Berstadt sucht einen Schäfer, welcher seine Qualification als solcher durch Zeugnisse genügend nachweisen kann. Bewerber hierzu können sich längffens dis zum 17. d. M. bei der unterzeichneten
Stelle melden. Berstadt den 3. Januar 1871. an e e e Berstadt
2
2 Falelochs-Versteigerung. 79 Die am 20. Dezember v. J. abgehaltene Faselochs⸗Versteigerung hat die Genehmigung
nicht erhalten und soll dieselbe deshalb Donnerstag den 12. d. M., Vormittags 10½ Uhr, in der Stein'schen Wirthschaft nochmals vor⸗ genommen werden, wozu Kaufliebhaber ein— geladen werden. Beienheim am 7. Januar 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Beienheim Mu t h.
Faselochs ⸗Versteigerung. 76 Donnerstag den 19. Januar d. J., Mittags 12 Uhr, soll ein der Gemeinde Obvornbofen zustehender Faselochs, zum Schlachten geeignet, versteigert werden. Obbornhofen am 6. Januar 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Obbornhofen Leschhorn.
Faselochs⸗Versteigerung.
78 Freitag den 13. d. M., Vormittags 11 Ubr, wird ein der hiesigen Gemeinde gehöriger, zum Schlachten geeigneter, schwerer Faselochse nochmals auf hiesigem Rathhause verffeigert, wozu Kaufliebhaber eingeladen werden. Klein⸗Karbes den 7. Januar 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Klein⸗Karben Schneider.
Mraunschweiger Flachs
31 killtast bei Georg Groß.
Versteigerung.
58 Donnerstag den 12. d. M., Vormittags 10 Uhr, sollen wegen Oeconomieaufaabe 2 trächtige Fahrkühe, 1 trächtiges, zugfestes Rind, 1 Zuchtkalb, sodann 1 Pferd mit Wagen, 1 Mutter⸗ schwein mit Ferkeln, 2 Mastschweine, 12 junge Schweine, 1 Pflug und 1 Egge öffentlich versteigert werden. Georg Kempf, Bönstadt.
Eine Chaise
Aecht bayrischen Malszzucher
32 bei Georg Groß.
—— 2 385 2 72 8 28 25 aheim 2 8 S8 N 22 8 Die Nr. 15, die neneste 5— 8 Krietzsnummer, euthält: 2. 88 85 Ein Landwehrgeneral. Mit dem Porträt des Generals
von Kummer.— Die Heiden der Arbeit.(Forts.) Roman don M. v. Schlägel.— Der Dragoner. Mlilttärische Skizze von G. Hiltl. Mit Illustration von O. Fikentscher. — O Straßburg, du wunderschöne Stadt! Silhouetten von Konewka.— Die Feldpostämter in Berlin und „dranßen.“(Schluß.) Von Dr. Pans Blum.— Vor und um Paris. III. Von Villeneuve bis Versailles. Von G. Hiltl. Mit vier Illuflrattonen von W. Grögler. — Am Familient sche: Eine einfache Geschichte aus dem Lazareth. Von O. W. Preis vro Nummer 9 kr.
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4 do. do. durchschossen 6„ Lahrer Hinkende Bote, 11 Herriedner Laubfroschkalender 12„
Kleiner Wandkalender* do. do. aufgezogen A4„ Wand.& Notizenkalender 42 Friedberger Adreßkalender 6„ bei Bindernagel& Schimpff.
Dringende Bitte.
80 Angehörige eines im Felde stehenden Friedbergers sollen durch dessen Muütbellung im Stande sein, über das Befinden des Georg Alles von Ober⸗ Erlenbach Auskunft zu geben. Da ich selbff dis jetzt nicht in Erfahrung bringen konnte, in welchem Lazarethe mein schwer verwundeter Sohn sich befindet und auch die Angebörigen des erwähnten Friedbergers nicht ermitteln kann, so richte ich hiermit an dteselben die freundliche Bitte um Angabe ihres Namens ber der
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Airchtubuchsanuszüge. Evanugelische Gemeinde. Getaufte:
1. Januar. Dem Schuhmacher Johannes Dammer aus Queidersbach in der Pfalz ein Sohn Friedrich, geb. den 18. Dezember 1870.
Beerdigte
4. Januar. Hartmann Walz II., vormal. Großh. Bürgermeister dahier, auch Metzgermeister und Bier- brauer, alt 64 Jahre 2 Monate 2 Tage, 1 u den 2. Jan.
Kirchliche Auzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. 6
Mittwoch den 10. Januar, Abends 5 Uhr, 14 in der Burgkirche; Betkunde mit Ansprache von Pru. Seminarlehrer Stamm.
[Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. 50
Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff.
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