Ausgabe 
2.3.1871
 
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97 1 u werden in den Gräflich Lein ingen'schen Wald⸗ 7 t N. distrieten-Jungfernwald- undEicherock⸗ bei Ilbenstadt 460 urch nachstehend verzeichnete Holzquantitäten öffentlich an 1 1 den Meisiblctenden verstesgert? Feasteae 18 Stecken Eichen Scheitholz, dei weite 9 P.aügelbolz. 1 5 Kirschen⸗ 1 ee 2 ni Birken⸗ n 8 Erlen⸗ 5 * r un 2 1 gichten⸗ 11 1 1 12 N Eichen⸗Stockholz, * 27 Fichten⸗ 800 Stück Buchen⸗Wellen, 8 3250 Eichen ben tun 2000 Birken- 916 1300 Erlen⸗* 8 2100Salweiden⸗⸗ 2 400Fichten⸗ Verde 1000Kiefern- b verlangt, ba 13 Eichenstämme von 11 20% mittl. Durch⸗ uablrtti messer und 2030 Länge, eee K 12 1 Lärcherstamm von 457 känge und 9 mittl. 1 Sc Dulchmisser, 1 17140 1 riegsgtr 19 Fichtenflämme von 35 62 Länge und 6-12 mittl. Durchmesser, 1 100 Stück Kiefern Baumstützen. a aun e, Gegen genügende Bürgschaft wird Zahlungsftist bis * 1. Seplember d. 3. gestattet. 4 ut falls Slot Ilbenfladt den 25. Februar 1871.

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mußte, so ist eine Verlängerung des Waffenstill standes bis zum 6. März gleichzeitig mit der Unterzeichnung der Friedenspräliminarien stipulirt worden. Der Einmarsch der deutschen Truppen in Paris steht bevor. Wie es heißt, werden zunächst zwei deutsche Corps einrücken.

Großbritannien London.Times melden aus Versailles, 27 d., früh 12 Uhr 15 Min.: Endlich ist der Friedensvertrag unterzeich- net. Thiers kehrte gestern Nachmittag um Ubr, unmittelbar nach der Usterzeichnung, nach Paris zurück und berief die Delegation, um ihr Bericht zu erstatten und dann den Vertrag d. der Versammlung in Bordeaux zur Ratifikation . zugeben zu lassen, an welch letzterer Niemand zweifelt. g

Die englischen Blätter geberden sich höchst ungehalten über die von Deutschland geforderten Friedensbedingungen. So sagen dieTimes: 1 unt.Die Zeit für einen neuen Unterlicutenant, wit . Bonaparte, wird kommen; ein solcher wird dann een, die Franzosen gegen die Deutschen führen, denen

. Bismarck und Moltke fehlen wird. DieDaily News schließen einen Leitartikel:Die Deulschen a kehren beutebeladen heim, lassen aber als Andenken Wag bei den Franzesen den Haß gegen ibre Berauber f zurück. DerDaily Telegraph:Die deutschen Friedensbedingungen, die absichtlich gesiellt sind, um einen neuen Krieg unvermeidlich zu machen, laden eine furchtbare Schuld auf die Häupter der deutschen Staatslenker.

Daily News lassen sich unterm gestrigen Tage aus Paris berichten, daß die Bevölkerung dem Einzug der Preußen mit Resignation entgegensehe. Nach einer Pro- clamation Picard's wurde durch das Zuge⸗

stäͤndniß des Einzugs Belfort für Frankreich gerettet.Daily Telegraph sagt in einem Leitartikel:Vismarck und Moltke handelten wie Wallenstein und Tilly. Die Deutschen sind seit dem dreißigjährigen Krieg nicht fort⸗ geschritten.

Frankfurt. In eimer kürzlich stattgehabten Sitzung des bestehenden freiwilligen Truppen-Verpflegungscomiles wurde der Beschluß gefaßt, den bier auf ihret Rückkeht durchpassirenden Truppentheilen wieder eine Bewirthung zukommen zu lassen und wird das Comite, verstärkt durch besondere Theilnahme s. Z. ausgezeichnet, seine Thätigkeit bei der Rückkehe der Truppen wieder beginnen.

Darmstadt. Zur Evacuirung der Lazatethe in Orleans und Umgegend, in welchen sich zur Zeit noch eine nicht kleine Anzahl Hessen befindet, ging unter Be

gleitung des Freiherrn v. Löw-Ziegenberg ein trefflich

ausgerüsteter Lazarethzug dorthin ab.

Darmstadt. Auch dahier ist man mit Bilbung elnes Comiles beschäfligt, um den heimkehrenden, unsere Stadt passirenden Kriegern eine Erfrischung bieten zu können.

Aus Darmstadt und anderen Orten der Provinz Starkenburg, sowie aus Aschaffenburg und Lud! wigshasen wird gemeldet, daß am 25. und 26. Febr. abermals ziemlich heftige Erdstöße verspürt worden sind.

Aus Calais. Ein gräßliches Schiffsunglück hat sich in der Nacht vom 6. zum 7. Februar zugetragen, während welcher das ftanzösische Trans portschiffLe Cerf auf den Klidpen des Cap de la Hague scheiterte und mit 1080 französischen Verwundeten und Jecconvalescenten wit einer Bemannung von 150 Mann umerging. Von letzterer retteten sich nur 10 auf Ragen und anderen Schiffsuüm⸗ mern. Die Unglücktichen waren von verschiedenen Theilen des nördlichen Frankreichs nach Calais gefandt worden, um nach Cherburg, Brest und Bordeaux verschifft zu wer⸗ den, von wo aus sie in ihre Heimath gesandt werden sollten. Viele von ihnen waren Söhne anständiger Familien

Ein gesandt. Wir bören mit Vergnägen, daß uns nächsten Sonntag

den 5. d. M. wieder der Genuß einer lheatralischen

Abendunterhallung geboten werden soll und unterlassen!

nicht, den geehrten Herrn und Damen, welche uns einen lochen Genuß zum fünfteumale bieten, zum Voraus unsere Freude ützer ihr schönes Vorhaben auezusprechen. Daß Herr Musikmeister Schellhaas mit dem unter seiner Lellung rasch sortgeschrittenen Musikrerein für angenehme Abwechssung durch geeignete musikalische Ausführungen sorgen will, begrüßen wir mit besonderer Freude. Aber abgeseben davon, daß uns durch die in Aussicht stehen de theatralische Aufführung ein recht angenehmer Abend be reitet werden wird, fordert der Zweck, den die Einnahme haben soll, uns auf, unser Juteresse dieser Sache zuzu⸗ wenden. Wiederum wollen die Mitwirkenden die Ein⸗ name dem Comite für Pflege durchkommender Krieger zuwenden. Die Veranstalter des theatralischen Abends nach sicher darauf rechnen, daß man durch zahlreichen Besuch ihr Unternehmen ehren und ihre Bemühungen dankbar anerkennen wird.

Durch unsere Verloosung zum Besten der durchkommenden Krieger sind eingegangen:

Hf Eintrittsgeld während der Aus⸗ sleung. 20 8 Gaben an Geld. 10 7 45 77 Zusammen 1037 fl. 13 Fe. Für Gewinnste wurden ausge⸗ geben 10 fl. 4 kr. Die unvermeidlichen Kosten be⸗ tragen 9 fl. 12 kr. 19 fl. 16 kr.

Bleiben 1017 fl. 57 fr. welche wir dem Verpflegungscomite heute über⸗

geben haben. Friedberg, den 28. Februar 1871.

Anng CThtobald. Marie Simon Elitt Simon. Ottilie Storch. Mathilde Weis. Emilie Wahl. Emilie Groß. Anna Wahl. Auguste Groß Sophie Ramspeck. Auguste Vsciffer. f

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