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erlangen, weil sie al le zu jeder Zeit erreicht, also besser behandelt und frei benutzt werden können, so hat es weniger Bedenken, das auseinander gekommene Land auf's Neue durch Tausch zusammen
zu legen.
auch bei uns geschehen.
Dieses noch mehr zu erleichtern, wurden in Nassau alle Aecker, auch die größten, alsbald nach dem Minimum getbeilt, in Grundbuch und Karte verzeichnet. Somit werden sich die Landwirthe auch in dieser Beziehung von Geometern,
So viel wir wissen kann dieses
Ruthenschlägern und Steinsetzern nicht zu fürchten brauchen; auch ist das Bangemachen mit dem
A, der seine 3 Morgen vertheilen will, nicht weit her.
schöne Wege— kleine Felder.“ Erstere gefallen
„Große Häuser— kleine Scheuern, uns in Bauernhofraithen auch nicht, aber ver—
besserte, ertragreiche kleine Felder sind uns allezeit lieber als große Felder, welche an Unzugänglichkeit
und alter Plackerei versumpfen.
Was die Kosten der Felder- und Wegeregulirung anbelangt, Wir behaupten, daß die Vortheile, genau erwogen und summirt, schon in einem Jahr mehr ausmachen als alle Kosten der Regulirung.
Gemeinde ein Grund der Verzögerung sein.
so sollten dieselben keiner
Temohn⸗
geachtet kann die Zahlung der Kosten auf mehrere Jahre vertheilt werden. „Warum wollen wir eilen,“ fragt das Inserat,„uns bedeutende Kosten selbst aufzulegen in einer
Zeit, wo Steuern und Abgaben sich mehren?“
Wir sagen: grade deßhalb weil Steuern und
Abgaben sich mehren, müssen die Landwirthe darnach streben, ihr Geschäft rationeller d. h.
vernünftiger, besser, wirtbschaftlicher, einträglicher
unbeschränkte freie Benutzung des Grundeigenthums.
Grundbesitzer auf jeden seiner Aecker zu jeder
zu betreiben; und dazu gehört vor Allem eine Also Gewannwege-Regulirung, damit jeder Zeit kommen kann! Der Verfesser des Gegen-
Inserats scheint der Ansicht zu sein, als begünstige die Zusammenlegung und Wegeregulirung die
großen Grundbesitzer.
Das ist grundfalsch. Wer die Landwirthschaft im Großen treibt, kann sich
leichter einrichten, wer viele Aecker hat, der hat auch viele, welche seiner Einrichtung entsprechen. Grade die kleinen Landwirthe gewinnen, weil es für diese nöthiger ist, über jedes ihrer Grundstücke
frei disponiren zu können.
Hinsichtlich des Kapitaldruckes verhält es sich bei der Landwirthschaft gerade so wie bei der
formirenden Industrie, daß nämlich nur die Selbsthilfe dem Uebel steuern kann.
Selbsthilfe ist
aber nur dann wirksam und segensreich, wenn sie tüchtige Kräfte vereinigt und die freie Entfaltung der gesammelten Kräfte möglich ist. Für die formirende Industrie blühen Gewerbefreiheit und
Associationen. Die Landwirthschaft krankt noch
an dem Zunftzwange der Dreifelderwirthschaft.
Darum fort mit diesem landwirihschaftlichen Zunftzopfe und rasch zu den landwirthschaftlichen Associationen! Die Ackerzusammenlegung ist auch eine Association.
Arbeits-Versteigerung. 640 Zur Reparatur der Pfarrscheuer in Melbach sollen folgende Arbeiten and Lteferungen, als:
fl. kr 1) Maurerardeit veranschlagt zu 9 2) Zimmerarbeit 247 32 3) Steinbauerarbeit 20 54 4) Dachdeckerarbeit 144— 5) Schreinerarbeit 70— 6) Schlosserarbett 48 54 7) Weißbinderardeit 2 8) Lieferung von Mauersteinen 60— 9) Lieferung von 36,000 Russensieinen 468— 10) Lieferung von 2,7 Cubikklafter Sand 64 48 11) Lieferung von 63 Buütten Kaik 110 15
Dienstag den 24. März d. J., Morgens 10 Uhr, in dem Wirthslocale des Herrn Philippi zu Melbach öffentlich an die Wenigsinebmenden in Accord gegeben werden. 1 Friedberg den 17. März 1868. In Auftrag: Naumann, Großberzoglicher Kreisbauaufseher.
NRepskuchen!
70 stets frisch von der Mühle bel. Wilb. Fertsch.
Apotheker Bergmann's
Eispommade 2167 aus Paris, rühmlichst bekannt, die Haare zu kräuseln, sowie deren Ausfallen und Ergrauen zu verhindern, empfiehlt à Flac. 18, 27 und 36 kr. Bh Dan Kümmich.
Holz-Versteigerung. 655 Donnerstag den 26. und Freitag den N. d. M., jedesmal Morgens 9 Ubr anfsangend, sollen in dem
[Gambacher Gemeindewald, Distriet Dickenwald, in der
langen Schaelse, am Kirch⸗-Gönser Weg, folgende Holz- sortimen de versteigert werden: 62 Stecken Buchen⸗Scheidholz, 108 1„und Etchen⸗Prugelholz, 140„ 1*„ ͤ Stockholz, 12775 Stück Buchen. und Eichen ⸗Weichbolzwellen,
14 Stämme Buchen- Werkbolz, 992 Cubikfuß enthaltend,
9 Stämme Eichen Werkholz, 369 Cubikfuß enthaltend,
57 Stämme Nadelbolz, 819 Cubiksuß enthaltend. Es wird demerkt, daß das Brennholz den ersten Tag und das Werkbolz am zweiten Tag verkauft wird. Die Zusammenkunft ist am Kirch⸗Gönser Weg an der langen Schneise. Gambach den 17. März 1868. Großherzogliche Bürgermelisteret Gambach Laux. 2—— Weisser Brust- Syrup 648 Der weiße Brust⸗Syrup aus der Fabrik von G. A. W. Mayer in Breslau“) hat mir gegen einen hartnäckigen Hupen, durch Erkältung in dieser Jahreszeit zugezogen, nach dem Gebrauch von 2 Vierielflaschen, so überraschende Dienste ge— leistet, daß ich gleich wieder von dem Uebel befreit wurde, weßhalb ich nicht umhin kann, das Mittel zum Nutzen aller ähnlich Leidenden zu veröffentlichen.— Tiel den 24. Januar 1867. Carl Petersen, Schneidermeister.
„) Zu baben bei Ph. D. Kümmich in Friebberg von 6. A. W Mayer in Breslau.
Holzversteigerung in der Oberförsterei Nidda. 644 Nachverzeichnete Holzsortlmente sollen zur Ver⸗
steigerung kommen mit Zahlungsfrist bis 30. Sey⸗
tember l. J. I. Montag den 30, l. M. in den Domantal⸗ wald Otstrleten Albach, Herbkopf und
Rabectehäuserhang⸗
Scheidholz. Prügelholz. Stockholz. Relsholz. Holzart: Stecken. Buchen 780 83 260 280 Eichen⸗ 40 137 26 171 Birken⸗ 13½——— Aepen⸗ 50½ 23— 98 Nadelholz 250 1770 5 48
16 Stück Eichen⸗Stämme von 6— 12“ Durchmesser, 15-357 Länge mit= 260 Cublkfuß,
57 Stück Nadelholzstämme von 5½— 15“ Durchm., 15-80“ Länge mit= 1344 Cubilkfuß,
4 Stück Birkenstämme von 10— 12“ Durchmesser, 20-40“ Länge mit S 119 Cubikfuß,
1 Elzbeerstamm von 14“ Durchmesser, 10“ Länge
mit= 15 Cubikfuß,
1 Kirschbaum von 12“ Durchmesser, 22“ Länge mit = 25 Cubiksuß,
2 Stück Aopenstämme von 12 und 13½“ Dur chm. 34 und 407 Länge mit= 94 Cbk ß.
Das in den Otstricten Herbkopf und Rabertshäuser⸗
hang, zunächst des Weges nach Rabertshausen, sitzende
Buchen- und Nadel⸗Retsbolz wollen Steigliebhaber vor
der Versfelgerung einsehen. II. Dtenstag den 31. l. M. in dem Domanial⸗ wald⸗Diflrict Märsbach: Scheidholz. ee Reisholz. te
Holzart: enn.
Buchen · 20 155 8 499 Eichen⸗— 48— 60 Aspen⸗ 41 37— 76 Nadelholz— 1— 3
18 Stück Eichen⸗Stämme von 5½— 11“ Durchm., 20-30“ Lange mit= 124 Cubikfuß, 10 Stück Nadel holzstämme von 6½— 11“ Durchm., 40-50 Länge mit= 337 Cubikfuß, 17 Stück Aspenstämme von 5½— 12“ Durchmesser, 15—40“ Länge mit= 335 Cubilfuß, 18 Stück Buchen Stangen von 3— 4“ Durchmesser, 15 20“ Länge mit= 27 Cubikfuß, zu Oeichseln und dergleichen geeignet Die Zusammenkunft ist an beiden Tagen Vor ⸗ mittags ½9 Uhr und zwar Montags auf dem Vicinal⸗ weg von Kidda nach Ulfa, an dem Distriet Albach und Otenstags in dem Distriet Märsbach bel der Holz⸗ nummer 1. Nidda den 17. März 1868. Großherzogliche Oberförsterei Nidda Georg.
11 Holz- Versteigerung. 662 Montag den 30. d. M., Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Freiberrlich von Rothschild'schen Walde„Alten ⸗ berg“ ͤffentlich meistbietend versteigert werden: 5200 Stück Birken⸗Prügel⸗ und Reisholz⸗Wellen, 5800„ Etchen⸗ gemischte Retsholz⸗Wellen, 1928„ lange Wellen(Faschtnen). Letztere elanen sich zu Bohnengerten, sowie auch zum Zumachen der Gärten. Okarben am 18. März 1808. Der Freiherrliche Revierförster Hilgenreiner.
W Rettigbonbons
21 gegen Husten und Bruftieiden, in Schachteln à 14 und 18 br., sowie loosc à 56 kr. per Pfund bel Ph. Dan. Kümmich.
Voll einbezahlte Eisenbahn- Actien und Prioritäten.
Rand-Ducaten 5 37-39
20 Francs- Stücke
4½% Beyr. Ostbahn 120% G. 50% sächsische Pfandbr. b. R. 94 P. % Oesterr. Eisenb.-Prior. 52 G. 6% Oest. Sü St. u. Lomb. E. B. 92% G. 3% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 42½ G.
30% Liv. C. D.& 0/2. fr. à 28 kr. 28 P.
50% Tosc. Ceutr.-Eisenb.-Pr. 41 ½¼ 8. 5% Elisabethbahn-Prior. 6% 72½ P. 50% do. neueste Emiss./ 71 ½ P. 4½0% Hess. Ludwigsb-Prior. 94½ P.
Engl. Sovereigns. Russ. Imperiales
Gold pr. Zoll-Pf. Hchh. Silb. pr. Z. Pf. Preuss. Kassensch.
1 2 2 3 3 2 3 — — . 5 2
1 44% 45
Mitgetheilt von A*;;oest. 250 fl b.R. 1839 149 d. eee. Frankfurter Cours. 21% 250,„ 1854 64 6. 2 8 7 E„ 100 Pr. L. 1858 134½ d. 20. März 1868. Cours der Staatspapiere. D 10 500 v. 1800 8% 72½%0, ester 35% Net. Id. Tot. 5% C. r ner. ie Urte 90 5 4 00 br. v. 486486 8. 50% Fat.-Anl. 1854 55½ C. 5 3½% Obligation.— 2 Schwed. Thlr. 10-L. 10/ b. „ 5% steuerfrele Oblg. 51½ G. Nassau 4½% Obl. b. Rth. 947% d. 5 Bad. 30 fl. Loose 21% K. Freussen 4 ½% Obligat. b. Rth. 953,6 G. 2 40% do do 86 ¼ P. I Kurh. 40 Thl.-L. b. R. 55 ½ P. „ 4% do. do. 89½ G. Kurhess. 40% Obl. b. k. à 105[ 89 P. 15 Gr. Hess. 50 fl. L. b. EK. 143 ½ G. Bayeru 50% Obligation. 101¼ 8G Frankf. 3½j% Obligat. 81½ P.—„„„ 38 ½ G. 5 4½% ahr. b. Rtu. 93½ G. 8 30% do 71 f. 2 Nass. 25 fl. L. b. R. 35½ G. 5 0 do do 88 ½ P. Russlaud 50% Obl. I. L. à fl. 12 82½ 0 A I Sard. 36 Fr. L. b. B..—— Würtemb. 4½0% Obl. b. Eth. 93½ G6. Finnland 4½% Pfdbr. l. R. 105 81½ P Pistolen fl. 9 49—51 8 4% do ae ee Schweden 4½% O. l. R. à 105 84½ 0 2 5 Doppelte 9 50—52 Baden 4½0% Obligat. 938 6G. 5 4½0% Pfb. 1. R. 4a 105—— 2 Preuss. Friedrd'or 9 57½—58½ 2 40% Obligat. 1—— N.-Amer. 60% St. 1. E. 1882 75¼ d. Holl. fl. 10 Stücke 9 54—56 2 — 2 2 E D 2
Wiener Wechsel- Cours 102½ G.
Für An- und Verkauf aller Werthpapieroe empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünsehse Auskanst über Verloosungen, Coupons- Zahlungen u. 8. 1.
Dollars in Gold„ 227½—28½
S. Lindheimer in Friedberg
9
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