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Jahre
erforderlichen Anordnungen werden vom Bundesrathe des Zollvereins festgestellt. Urkundlich ꝛc. N
III. Uebeisicht der für das Jahr 1868 genehmigten Umlagen ur Bestreitung der Communalbedürfnisse in den Gemeinden des Kreises Friedberg. 8
IV. Charakterertheilung. Seine Königliche Hohelt der Großherzog haben allergnädigst geruhtt am 39. Mai dem ersten evang. Pfarrer zu Rodheim vor der Höpe Carl Georg Schmidt, in Riicksicht auf seine fünfzigjährigen treu geleisteten Diensle, den Charakter als Kirchenrath zu erleihen. 1. Versetzungen in den Rühestand. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 16. Mai den 1. Buchhalter bei dem Ministerium der Finanzen Rechnungsrath Balzer, unter Auerkennung seiner langjährigen treuen Dienste auf sein Nachsuchen,— an demselben Tage den Fornwart der Forstwartet Weiterstadi Förster Hoff, unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste,— und am 23. Mai den Distriktseinnebmer der Distrikiseinnehmerei Pfungstadt Strauß, mit Rücksicht auf seine geschwächte Gesundheit in den Ruhestand zu. ver setzen.
Ne. Concurrenz für: die vierte evangelische Schulstelle u Lich mit einem Gehalte von 536 fl. 42 kr., nebst einer
ergütung von 40 fl. für Heizung des Schullokals; dem
Herrn Fürsten zu Solms Hohensolms⸗Lich sieht das Prä⸗
sentationsrecht zu dieser Stelle zu)— die Distriktsein⸗ nehmerei Pfungsladt, für welche eine Caution von 4000 fl.
erfordert wird; concurenzfähige Bewerber haben sich binnen 14 Tagen anzumelden.
— Die Matrikularbeiträge, welche von den Regierungen des Norodeutschen Bundes für das
Jabr 1869 aufgebracht werden müssen, betragen
22,256,858 Thlr. gegen 19,837,567 Thlr. im 1868. Die, Repartition dieser Summe auf die einzelnen Regierungen stellt sich wie folgt: es haben zu zahlen Preußen 18,629,437 Thlr., Lauenburg 37,381 Thlr., Sachsen 1,819,953 Thlr., Hessen 206,833 Thlr., Mecklenburg-Schwerin 422,817 Thlr., Sachsen- Weimar 84,185 Thlr., Mecklenburg⸗Strelitz 78,184 Thlr., Oldenburg 116,955 Thlr., Braunschweig 227,593 Thlr., Sachsen⸗Meiningen 567320 Thlr., Sachsen⸗Alten⸗ burg 40,907 Thlr., Anhalt 60,676 Tölr., Schwarz⸗ burg ⸗Rudolstadt 23,378 Thlr., Schwarzburg⸗ Sondershausen 21.307, Thaler, Waldeck 16,528 Thlr., Reuß ä. L. 13,267 Thlr., Reuß j. L. 26,635 Tblr., Schaumburg ⸗Lippeg 9210 Thlr., Lirpe 34,071 Thlr., Lübeck 10,903 Thlr., Bremen 84,503 Thlr., Hamdurg, 235,835 Thlr., Sachsen · Coburg ⸗Gotha ist bekanntlich auf Grund der früher von ihm mit Preußen abgeschlossenen Militär-
Convention für jetzt von der Beitragspflicht noch befreit. 8 gn 1577 15
e Die„Hess. Ldezig.“ schreibt: Die jüngst von Neuem erfolge Pensioßirung böberet und niederer Offiziere wird ünser Militärbudget um so mehr belasten, als, wie bestimmt ver. autel, diese Pensionirungen noch lange nicht ihr Ende erreicht haben. Dazu kommt, daß die zahlreich im unserer Armte⸗Division verwendelen preußischen Offiziere unserem Staate eine nicht geringe Summe kosten. So soll der königlich preußische General Herr v. Wittich allein eine jährliche Gage von 6000 Thlrn = 10,500 fl.) beziehen?%.
Preußen. Berlin, 10. Juni. In del heutigen Sitzung des. Reichstags ed bei der Discussion über die Specialetats, nach längerer
Sehante ect und gegen die Einschränkungen ver Roger berlangkeine Prdefsokische Gol Saeed dee zen Je Fate S0 e. e e
etats genehmigt. Der Generalpostdireklor stellt die letzthin behauptete Erweiterung der Porto- freiheitaim Abrede. Hierauf folgt die Berathung des Militäretats. Auf die Anfrage Twestens er⸗ widert v Roon, das Marine-⸗Ministeritim fei fein Departement des Kriegsministeriums. Bezüglich
— Beim Bundesrath ward ein Gesetz ein- gebracht, wopurch eine Verständigung zwischen der Regietüng und dem Reichstag in der Marine⸗ Angelegenheit herbeigeführt werden soll. Das Gesetz bestimmt, daß die dießmalige Marine⸗ Anleihe det preußischen Staatsschulden-Commission überwiesen werden soll, zugleich soll eine Bundes⸗ schulden⸗Commission eingesetzt werden, bestehend aus drei Bundesrath⸗Mitgliedern, drei Reichstags⸗ Mitgliedern und dem Chef⸗Prasidenten der Ober- rechnungskammer.
— Ueber das Post⸗ und Telegraphenwesen im norddeutschen Bunde, sowie über die bezüg⸗ lichen Besoldungsverhältnisse ꝛc. sind dem Reichs- tage, neben den Erläuterungen, welche der Staats⸗ haus haltsetat pro 1869 bereits enthält, noch be⸗ sondere Special⸗Erläuterungen zugegangen. Im Jahr 1869 bestehen im Gebicte des norddeutschen Bundes 35 Ober ⸗Postdirektionen, 3 Ober⸗Post⸗ ämter, 459 Postämter 1. und 2. Classe, 20 Eisenbahn Postämter(3 mehr als 1868), 517 Posterpeditionen 1. Classe(11 mehr als im Vorjahre), 196 Postexpeditionen auf isolirt gele⸗ genen Bahabofs⸗Stationen(10 mehr als im Vorjahre), 3400 Postexpeditionen 2. Classe(74 mehr als im Vorjahre).
— Die„Provinzial⸗Correspondenz“ theilt mit: Graf Bismarck begebe sich mit längerem Urlaub auf seine Güter nach Pommern. Der König reist nächste Woche für einige Tage nach Schlesien; weitere Reiscpläne sind noch nicht festgestellt. — Die„Kreuzzeitung“ vernimmk, der König werde am 25. d. M. der Einweihung des Luther⸗ denkmals in Worms beiwohnen. 7 5
— Berliner Blätter stellen die Krankheit des Grafen Bismarck als ein Ernstliches Leiden dar. Eine indirekte Bestätigung dafür würde in einer
zu finden sein, welche von dem Umstande, daß
Zeichen beginnender Reconvalescenz Notiz nimmt.
Hamburg. Der deutsche Juristentag wird seine diesjährige Versammlung, wie nunmehr definktiv bestimmt ist, in den Tagen vom 26. bis
iekten⸗Verein Anfangs Septemher hier tagen.
Württemberg. Stuttgart. Am 5. und 6. Junt fand die Feier des fünfzigjährigen Bestehens der als Ackerbauschule von König
hafter Theilnahme ihrer vormaligen Zöglinge statt.
Baden. Der Redakteur des„Mainzer J.“ J. Sausen, ist in Rastatt eingetroffen, um eine ihm zuerkannte Strafe von 14 Tagen Festüngs haft zu erstehen.
merkungen beitragen: Es lagen drei Anträge vor. Der erste von Skene und Genossen verlangt eine Zinsenherabsetzung von 4 fl, Der zweite von
20. Prozens. Die Minorität des Aus schusses endlich, der sich die Regierung auch angeschlossen hat, verlangt, daß der Zinsfuß auf 4. 20 herab- gesetzt werde, und zwar soll dies als eine Coupon
steuer bezeichnet werden die nicht mehr erhöht bb lr Der Whg Skene's watbe belt
gelehnt mit 114 gegen 26 Stimmen. Der
der gestrigen Debatte erwähat er, es gebe keinen Ryger's wurde gleichfalls abgelehnt, aber nr
Bundeskriegs⸗ und keinen Bundes marineminister. Das Bundesheerwesen stehe unter den Leitern des preußischen Kriegswesen 1% nu — Der Bundesrath nahm unter dem Vor“ sitze des sächsischen Ministers des Auswärtigen, v. Friesen, den Gesetzentwurf, betreffend die Schließung und Beschränkung der Spielbanken, af, Und beschloß, den Bundeskanzler zu ersuchen, auf die Sicherung des Privateigenthums zur See in Kriegszeiten durch Schließung von Verträgen möglichst hinzuwirken, sowie ein Gesetz über das literarische Urheberrecht ausarbeiten zu lassen. Der Bundesrath genehmigt schließlich den Post⸗ verttag des norddeutschen Bundes mit Belgien.
mit 100 gegen 55 Stimmen, und der Antrag der Minorität wurde endlich mit großer Masorität angenommen: Es ist also vom Hause die Herab⸗
tragten Sinne angenommen wird, so ergibt dies
und eine Steuer von 21 Prozent für die Nicht ⸗ steuerfreien. Der Coupon der Steuerfreien wird in 4 fl. 20 kr, der Coupon der Nichtsteuerfreien aber mit 3 fl. 95 kr. in Silber ober Papier(je nachdem sie lauten) eingelöst werden. Pest. Klapka begrüßt im„Szazadunk“ den Prinzen Napoleon als den Befürworter der Allianz
telegräphischen Miktheilung des„Dresv. Journ.“
demselben ärztlicherseits ein kurzer Spaziergang, im Garten gestattet worden ist, als von einem
29. August hier abhalten und der deutsche Archi⸗ das Bureau.
Wilhelm I. gegründeten landwirthschaftlichen Aka⸗ demie in Hohenheim dortselbst zunter überaus leb ⸗
SOesterreich“ Wien. Zum richtigen Vr ⸗ dändniß des Reichs sagsbeschlusses(vom 6. d. M.) (ei, Jinepigestge dürfte kolgende Ber gl
euit von der.
1
setzung des Zinsfußts auf 4 fl. 20 kr. beschlossen wörden, und wenn! die Umisication in dem bean!
eine Steuer von 16 Prozent für die Steuerfreien
zwischen Frankreich, Preußen, Oesterreich und Ungarn gegen den Moskowitismus.
Schweiz. Das permanente Central-Comite der internationalen Friedens und Freiheits-Liga war am Pfingstfeste zu einer Conferenz Behufs Feststellung des Programms für die zweite General- Versammlung, die im September in Bern zusammen⸗ treten soll, versammelt. In dem aufgestellten Programm schlägt das Central⸗Comite dem zweiten Congreß folgende Fragen zur Besprechung vor: „1) Welches sind in Beziehung auf den Frieden und die Freiheit die Vortheile der Aufhebung der stehenden Armeen im Gegensatze zu den Vortheilen des nationalen Milizsystems oder einer allgemeinen Entwaffnung? 2) Welches sind die Beziehungen der ökonomischen oder socialen Frage zu der des Friedens und der Freiheit? 3) Welches sind in Bezug auf den Frieden und die Freiheit die Vor theile der Trennung der Kirche von dem Staate? 4) Wie kann das Föderativ⸗Prinzip in den ver⸗ schiedenen Ländern zur Anwendung kommen? und 5) wie kann die Verfassung der vereinigten Staaten von Europa beschaffen sein?“ Auger diesen officiell vorgelegten Fragen soll auch die Diskussion per- sönlicher Anträge, welche im Voraus schriftlich eingegeben werden, auf dem Congresse gestattet sein. „Frankreich. Paris. Die Regierung wird, um die französischen Interessen zu wahren, dic österreichischen Fonds aus dem Courszettel streichen lassen, ohne darum die guten politischen Beziehungen zu Oesterreich zu alteriren.— Nach ⸗ richten aus Luxemburg melden, daß kürzlich da⸗ selbst verschiedene Manifestationen zu Gunsten Frankreichs stattgefunden hätten. Namentlich wurde durch Maueranschläge die Annexion an Frankreich verlangt.
— Die Pariser Friedensliga hielt, nachdem sie die durch das neue Vereinsgesetz erforderte Erlaubniß hiezu bei der Regierung eingeholt hatte, unter dem Vorsitz des Herrn Jean Dollfus in der„Salle Herz“ ihre Generalversammlung. Mit Herrn Dollfus bildeten der Belgier Visschers, die Engländer Richard und Eduard Pease, der israelitische Rabbiner von Paris, Hr. Isidor, der Pastor der Pariser reformirten Gemeinde, Martin⸗ Paschoud, und der Nationalökonom Frederic Passy Der Pater Gradry und Herr Michel Chevalier, welche beide das Wort ergreifen sollten, mußten sich wegen Unwohlseins entschul⸗ digen lassen. Statt ihrer ließen sich vier oder funf Redner, der eine in englischer Sprache, über rie Aufgabe der Ligue vernehmen, welche der Mittelpunkt einer gesetzlich internationalen Agitation zu Gunsten der dauernden Erhaltung des euro⸗ päischen Friedens sein will. Zahlreiche Beitritts⸗ erklärungen folgten auf die Sitzung, welche in der größten Oronung verlief.
(-Nach dem„Moniteur“ hat der Kaiser e sich beeilt, dem Vorschlage Rußlands guf„Verpönung der explodirenden Geschosse bei den Armeen beizustimmen.
Serbien. Belgrad. Der regierende Fürst ber Wir ist am 10. d. Nachmittags 5 Uhr während de tymenade im Park von Topschider von drei Andividen überfallen und mit Revolvern nieder⸗ geschossen worden. Die Mörder sind angeblich drei Brüder Radovanovich; einer davon soll er⸗ griffen worden, die anderen entflohen sein. Von den Pexsönlichkeiten, welche ihn auf dem Spazier⸗ gang begleiteten, ist auch seine Cousine Anka Constantinovie, welche tödtlich verwundet wurde, ihten Wunden erlegen. Decen Tochter Katharina, serner der Adjutant Hauptmann Garaschanin, sowie der Leibdiener des Fürsten sind verwundet. In Folge dieser Vorgänge herrscht hier eine furchtbare Aufregung. Die Straßen sind ab⸗ gesperrt und ein Cordon von der bewaffneten Macht gezogen.
Rußland. Petersburg. Das Journal von St. Petersburg meldet: Fürst Gortschakoff erließ 1 Rundschreiben an die Vertreter Rußlands im Auslande, worin er dieselben auffordert, eine Convention aller Staaten anzuregen, durch welche im Kriege die Anwendung von Sprenggeschossen
gegen Menschen und Thiere als unmenschliches Zerstörungsmittel beseitigt wird.
en: Sinn Mü erintendent nicholurche: Predigt: Hr 0) in ber Bender in Wien.— den. 3. Un dem Denkm: daselbst beg Worte bes! einem Man d) Einleiten Biograph, al del, für Mä inftrumenten und Enthall des Liebes: rede und let pr, Prälat? gegnungercbe Erüc. d) A. deiner Gnabe Feflessen in d Thurme und dis Monum
III. 9 1. Mor vom Thur auf dem aus Hamb danket alle dung bes 2 4 Uhr Au Dieifalligke Vereinigune Sdadt. Eine A seitigung d zu finden, blos in W der Eisenb Wohnung! angemelbele rͤlig berul e den iglichen halle spiclen — Tchlo Al dann ame gf stlerliche B. gruft dahie Aus 8 17 We ech S Mareen
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