Ausgabe 
13.6.1868
 
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ö Programm

zur Feier der Enthüllung und Einweihung des

Luther⸗-Denkmals in Worms am 24., 25. und 26. Juni.

I. Vorfe ier: Mittwoch den 24. Juni 1868.

1. Empfang der mit den verschiedenen Bahnzügen im Lause des Tages eintreffenden Fesigäste. 2. Nachmittags 5 Uhr lirchtiche Vorseier in den drei Kirchen: a) in der ODreifaftigkeitekirche: Begrüßung der Festgäste durch in. Provinzial⸗ Superintendent Dr. Schmilt aus Mainz; Predigt: Herr Oberconsistorialrash Gerock aus Stuttgarl; d) in der Friedrichskirche: Begrüßung der Festgäste durch Hrn. Pfarrer Müller in Worms; Predigt: Hr. Prälat Dr. Holtzmann aus Carlsruhe; e) in der Magnuskirche: Begrüßung der Festgäste durch Hrn. Pfarrer Briegleb aus Hohen⸗Sülzen; Predigt: Hr. Consistorialrath Dr. Kraußold aus Bavreuth. 3. Um 7 Uhr; Gesellige Vereinigung in der Festhalle; Ansprache an die Festgäste im Namen des Ausschusses: dessen Vicepräsident Hr. Dr. Eich in Worms. 4. Abends noch 8 Uhr Einläuten des Hauptfesttages; Choral vom Thurme.

II. Feier des Hauptfesttages: Don nerstag den 25. Juni.

1. Morgens früb 5 ½ Uhr Festgeläute; Choral vom Thurme. 2. Um 9 Uhr Festgottesdienst in den drei Kir chen: a) in der Drcifaltigkeitskirche: Altargebet: Hr. Pfarrer Müller in Worms; Predigt: Hr. General⸗Su perintendent Dr. Hoffmann aus Berlin; b) in der Fried richskirche: Allargebet: Hr. Pfarrvikar Waas in Worms; Predigt: Hr. Consistorialrath Dr. Brückner aus Leipzig; e) in der Magnuskirche: Altargebet: Hr. Pfarrgehülfe Bender in Worms; Predigt: Hr. Pfarrer Fischer aus Wien. Nach dem Gottesdienste Pause von Stun- den. 3. Um 11½ Uhr Festzug vom Andreasplatz nach dem Denkmalsplatze unter Glockengeläute. Nach Ankunft daselbst beginnt 4. die Enthüllungsfeier: 3) Gesang: Worte des 66. Psalm, von V. Lachner, ausgeführt von einem Männerchor mit Begleitung von Blaseinstrumenten. d) Cinleitender Vortrag; Hr. A. Oppermann, Rieischel's Biograph, aus Zittau. e) Gesang: Halleluja, von Hän⸗ del, für Männerchor arrangirt mit Begleitung von Blase⸗ instirumenten. d) Festrede: Hr. Dekan Keim in Worms, und Enthällung des Monuments. e) Allgemeiner Gesang des Liedes: Ein' feste Burg ist unser Gott ꝛc. t) Weig⸗ rede und Uebergabe des Denkmals an die Stadt Worms: Hr. Prälat Dr. Zimmermann aus Darmstadt. 8) Ent⸗ gegnungsrede: der Bürgermeister der Stadt Worms, Hr. Brück. b) Allgemeiner Gesang des Liedes: Ach bleib mit deiner Gnade ꝛc. 5. Nachmittags 3 Uhr gemeinschaftliches Festessen in der Festhalle. 6. Abends 9 Uhr Choral vom Thurme und Festgeläute, hierauf elektrische Beleuchtung des Monuments.

III. Nachfeier: Freitag den 26. Juni.

1. Morgens früh Uhr Festgeläute und Choral vom Thurme. 2. Morgens Uhr Schlußgottesdienst auf dem Festplatze: Predigt: Hr. Hauptpastor Or. Baur aus Hamburg. Zum Schlusse: Gesang des Liedes: Nun danket alle Gott ꝛc. Hierauf Verabreichung einer Abbil⸗ dung des Denkmals an die Schuljugend. 3. Nachmittags 4 Uhr Aufführung des OratoriumsPaulus in der Dreifaltigkeitskircht. 4. Nach dem Oralorium gesellige Vereinigung in der Festhalle und anderen Localen der Stadt.

Eine Anmerkung zu dem Programm sagt: Zur Be seitigung det Besorgniß, an den Festtagen keine Unterkunft u finden, wird hier die Mittheilung beigefügt, daß nicht Hoe in Worms, sondern auch in den benachbarten, an der Eisenbahn liegenden Orten eine so große Zahl von Wohnungen zur Verfügung gestellt worden ist, daß die angemeldeten Fesigaäste in Betreff ihres Unterkommens vollig beruhigt sein können.

An den brei Festabenden wird die Capelle des Groß⸗ herzoglichen 1. Insanterle⸗Regiments dahier in der Fest⸗ halle spiclen.

Schloß Ilbenstadt. Graf Friedrich Eduard zu Alt⸗Leiningen⸗Westerburg, Standesherr des Großherzog⸗ thums Hessen, ist am 5. d. zu Darmstadt gestorben. Die selerliche Beisetzung erfolgte am 8. d. M. in der Familien⸗ gruft dahier. g.

Aus Sießen wird berichtet, daß der mehr erwähnte August Wehrmann aus Elberfeld, der 22 jährige geniale in sechs Sprachen redende Schwinbler, der sich als engl. Marinelieutenant dort immatrikuliren ließ, auf ein

Immediatgesuch vom König von Preußen begnadigt worben sei und zunächst nach Wesel gehe, um seilner Militärpflicht zu gensigen.

Offenbach. Am letzten Sonntag Nachmittag fand unter den herrlichen Buchen des Waldes zwischen Oberrad und Offenbach ein in seiner Art seltene Festlichkeit statt. Herr Wagenfabrikant Wecker von Ossenbach hatte nämlich ein Waldfest arrangirt für seine circa 300 Arbeiter, die sich dort mit ihren Angehörigen und Freunden bei reich- lichst gelieferten Speisen, Getränken und guter Blechmusik durch geselligen Verkehr, Tanz und allerlei Spiele bestens und recht anständig vergnügten.. 5 Offenbach. Der hiesige Schwimmmeister Philipp Lenz, ein Mann in schon vorgerückten Jahren, hat vor einigen Tagen vom Großherzog eine sitberne Verdienst medaille, zum Tragen am Bande, erhalten, in Anerken⸗ nung mehrerer von demselben vollbrachten Lebensrettungen, im Ganzen über 60. Die öfter mit eigner Lebensgefahr Gerenteten waren nicht etwa Schüler seiner Schwimm anstalt, sondern im offenen Main verunglückte Personen. Offenbach. ein Consortium von hiesigen Indu⸗ striellen ist zusammengetreten, um die Nägler'sche Handels schule dahier im Sinne der Forderungen der modernen Zꝛit zu erweitern, und soll namentlich an einer Erlangung der für die Anstalt erbetenen Befugniß zur Ertheilung von Reifezeugnissen, welche zum einjährigen Mililärdienst berechtigen, nicht mehr zu zweifeln sein.

Darmstadt. Hofgerichtsrath Wilhelm Franck, auch in wetteren Kreisen durch seine literarischen, namentlich historischen Arbeiten bekannt, hat einen Ruf des Fürsten zu Fürstenberg als Archivar nach Donzueschingen mit einem vorläufigen Gehalt von 1500 fl. angenommen und wird demnächst unsere Stadt verlassen.

Darmstadt. Es ist die Gründung eines Vieh⸗ marktes auf hiesigem Plitze von Interessenten in An⸗ regung gebracht worden. Das Bedürsniß liegt unläugbar vor, auch eignet sich Darmstadt wegen seiner Bahnverbin dungen, die nun bedeutend erweitern werden, sehr gut zur Anlage eines Viehmarktis. Wie verlautet, soll auch der Gemeinderath dieser Angelegenheit bereits seine Aufmerk samleit zugewendet haben.

Darmstadt. Acht Tage vor Beginn der General⸗ Versammlung der landwirthschaftlichen Vereine des Groß herzogthums, also am 20. September, wird dahier die Versammtung deutscher Bienenzüchter stautfinden, zu der man gegen 500 Theilnehmer erwartet. Präsident des Comites ist wirklicher Gehrimerath v. Bechtold, Viceprä sident Professor v. Leuckart in Gießen. Im Laufe diene Woche wird das Comite die vorbereitenden Schritte berathen.

Mainz. Am Sonntag kamen in einem kleinen, elegant gebauten Kahne zwei Engländer in Begleitung eines oberländischen Steuermannes an, welche die Reise von Basel vis hierher auf dem Rheine gemacht hatten. Nach zweitägigem Aufenthalte in hiesiger Stadt setzten dieselben ihre Rheinsahrt heute Morgen fort, wozu sie bis Rotterdam einen hiesigen Steuermann als Begleiter engagirt hatten.

Worms. Das Standbild Luthers für das zu errichtende Denkmal ist nun auch dayier eingetroffen und mii fahnengeschmücktem Fuhrwerke sechsspännig nach dem Aufstellungeplatze gebracht worden. Worms ist nunmehr im Besitze des ganzen Kunstwerks. 5

Aus Worms berichtet derRhein. Her. daß ein evangelisches Mädchen eniführt und der katholischen Kirche übergeben wurde. Die Sache verhält sich so: Das Kind wurde vor der Verehelichung geboren und, da die Mutter protestantisch, cvangelisch getauft. Der Vater ist katholisch und wohnt in Lorsch; das Kind war 6 ½ Jahre alt, als ihm die Mutter starb, und sein Vater sandte es nun wieder nach Worms zurück zu Verwandten von mütter⸗ licher Seite, die das Kind pflegten und erzogen. Es be suchte selbstverständlich den evangelisthen Religtonsunterricht und sollte dieses Jahr confümirt werden. Da macht der Vater, der sich 8 Jayre lang nichts um sein Kind be⸗ kümmerte, plötzlich seine Rechte geltend; das Kind wurde unter falschen Vorspiegelungen nach Lorsch gelockt und dort dem Herrn Kaplan in Obhut gegeben, um es zu bekehren. Das Kind soll bedenklich erkrankt sein. Der Pflegevatet wollte es zurückholen, mußte sich aber schleu⸗ nigst wieder entfernen, wenn er nicht mißhandelt werden wollte.

Kaiserslautern. Am 1. Juli nächsthin wird auf der Löwenburg dahier die diesjährige Wanderversammlung badischer, hessischer, württembergischer und pfälzischer Brauer fiat finden, wobei Fachvorträge gebalten und sonstige die

Heidelberg. Der König von Preußen hat zur Er⸗ richtung des Denkmals für Stein in der Nähe der Stabt Nassau dem betressenden Comite bahier 600 Thaler übersenbet.

Aus Herrieden, 8. Juni, schreibt der Witterungs⸗ beobachter derFr. Z.: Wir gehen wahrscheinlich kühleren und gemischteren Tagen entgegen. Die norbwestliche Wind⸗ richtung hat sich sehr über Europa verbreitet, während sich die Gewitter auf das abriatische Meer zurückgezogen haben. Die Luftdruckbifferenzen sind im Wachsen begriffen, während die Wärmeunterschiede abnehmen.

München. Zu der Schwurgerichtsverhandlung gegen den Grafen Chorinsky sind ven der Staatsbehörde 40 Belastungszeugen, zum Theil Wiener, und von dem Ver⸗ theidiger, dem k. Advokuen Dr. v. Schauß von hier, 14 Euilastungszeugen bestimmt. Unter den letzteren nament lich der Abt Dr. v. daneberg, der Directoc und Oberarzt der hiesipen Kreis ⸗Irrenanstalt, Professor Dr. Solbrig, der Gerichtsarzt Dr. Frank von hier, dann Fräulein Agathe v. Ebergenyi(Schwester der Juli Ebergenyi). Es wird die Zurechnungsfäyigkeit des Grafen Chorinsly be⸗ stritten werden.

Schiffsnachrichten. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.-Agent.

Das Hamburger Post⸗DampfschiffBavaria, Capitän Meyer, ging, expedirt von Herrn August Bolten, William Miller's Nachfolger, am 9. Juni von Hamburg nach New⸗York ab. Außer einer starten Brief- und Packet⸗Post hatte dasselbe 22 Passagiere in der Cajüte und war auch das Zwischendeck mit Passagieren ganz besotzt.

Vas Hamburg⸗New Yoiker Post DampfschiffGerma⸗ nia, Capitiän Schwensen, welches am 27. v. M. von Hamburg und am 29. v. M. von Southampton abge⸗ gangen, ist nach einer schnellen Reise von 10 Tagen 16 Stunden am 9. d. M. 11 Uhr Vormittags wohlbehalten in New⸗York angekommen.

Das Hamburger Post⸗DampfschiffHolsatia, Capitän Ehlers, ging, expedirt von Herrn August Bolten, William Miller's Nachfolger, am 10. Juni von Hamburg vi Sonthampton nach New Pork ab. Außer einer starken Brief- und Packeipost hatte dasselbe 98 Passagiere in der Cajüte und war auch das Zwischendeck mit Passagieren ganz besetzt, sowie 500 Tons Ladung.

Zum EII. deutschen Bundesschießen.

Die Aufrufe, mit welchen das Central⸗Comits für das III. deutsche Bundesschießen in Wien bisher zur lebhaften Betheiligueg an dem im Juli d. J. statifindenden Feste eingeladen hat, waren zunächst an die deutschen Schützen⸗ und Stammesgenossen gerichtet. Die Fesistadt Wien wird jedoch nicht allein die Schützen, sie wird Alle, die aus der Heimath und Fremde zu diesem Feste heranzieben werden, als ihre Ehrengäste freudigst b grüßen und Alles aufbieten, um dieselben in würdigster Weise zu empfangen und zu ehren. In diesem Sinne richten wir denn auch unseren Eruß und Ruf an Alle, die im Festorte Wien den Bürgern des in der politischen Freiheit wiedererstandenen Oesterreichs die Hand zum Gruße reichen wollen. Will⸗ kommen und im Voraus als liebe Gäste herzlichst begrüßt sind uns die Vertreter aller Gesellschaftsschichten, die Männer der Gesetzgebung und der Rednerbühne, der Kunst und Wissenschaft. der Landwirthschaft, der Industrie und des Handels. Dieser Willkommgruß soll weit über die deutschen Grenzmarken hinausdringen, über die Meere hinweg zu allen Nationen der civilifirten Welt; und wit werden in ihren Sendboten zum Feste die Bürgschaft finden, daß ein Band der Liede und Eintracht alle Volker der Erde verbinden könne. Keine politische Schranke und nicht die verschiedene Sprache trennt uns von den Stamm⸗ verwandten und Fremden, die bei dem III. deutschen Bundesschießen erscheinen werden, und wir hoffen zu⸗ versichilich, daß die innigste Verständigung mit Allen beim Feste zum beredten Ausdrucke gelangen wird. Möge das Fest des III. deutschen Bundesschisßens in Wien ein Fest der Verbrüderung für Alle sein und bleiben, die sich da⸗ bei mit freudigem Herzen und mit frischem Geiste zu⸗ sammenfinden.

Das Central-Comits für das III. deutsche Bundesschießen: Dr. Eduard Kopp, Präsident. Heinrich Ritter v. Maurer, I. Vicepräsident. Friedrich Schmidt,

Brauerei berührende Fragen besprochen werden sollen.

II. Vicepräsident.

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1186 ö K. Friedrich neben der Post.